Bewertungsdetails

Historische Romane 5662
Kate Mosse - Das verlorene Labyrinth, gekürzte Audible-Version, gelesen von Julia Fischer
Gesamtbewertung
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert
 
3.0
Charaktere
 
3.0
Sprache & Stil
 
3.0
Sprecher
 
3.0
Die Handlung spaltet sich in zwei Erzählstränge: Eine Teil erzählt die Geschichte der jungen Alice Tanner, die in Frankreich eine Erbschaft antreten will und ihrer Freundin Shelagh zum Spaß ein paar Tage bei einer Ausgrabung in den Bergen hilft. Dabei findet sie zwei uralte Skelette in einer Felsenhöhle, an der Wand ein großes Labyrinth. Die Polizei ist an dem Fund interessierter, als sie es bei dem viele hundert Jahre alten Fund sein sollte - was es damit auf sich hat, muss Alice erst noch herausfinden.

Gleichzeitig wird die Geschichte der Alaïs von Carcassone erzählt, einer jungen Frau, deren Vater die rechte Hand des dortigen Kommandeurs ist und die im 13 Jahrhundert lebt. Auch Alaïs hat mit einem geheimnisvollen Labyrinth zu tun und muss erst herausfinden, woher die Hinweise an sie kommen und was mit dem Labyrinth bezweckt wird.

Leider konnte mich die Geschichte um die beiden jungen Frauen nicht recht fesseln. Der Stil war mir etwas holperig, die Handlung etwas zu wirr, ich kam dauernd mit den französischen Namen durcheinander und des Rätsels Lösung war gegen Ende hin dann allzu offensichtlich. Die Personen waren nicht überzeugend charakterisiert, wenn gelegentlich ein Satz fiel, der zB besagte, dass es Alaïs' Art war, für andere zu sorgen, dann dachte ich meistens etwas in der Richtung wie: "Achja? Ist mir gar nicht aufgefallen ..."

Vielleicht liegt es auch daran, dass die gekürzte Fassung, die ich gehört habe, an unpassenden Stellen gekürzt war. Zwar sind mir keine Kürzungen direkt aufgefallen, aber eventuell hätte ich doch mehr verstanden, wenn mir der ganze Text zur Verfügung gestanden hätte. Ich weiß jedoch nicht, ob mir das Buch dann nicht zu lang geworden wäre. Zu einem war das Buch auf jeden Fall gut: Obgleich mein Schulfranzösisch schon unendlich lange eingerostet ist, habe ich feststellen können, dass ich die kurzen eingestreuten Sätze alle gut habe verstehen können.

Julia Fischer hat mich als Leserin nicht überzeugt. Zwar ist ihre Betonung und ihr Lesetempo in Ordnung. Jedoch hat mich ihre Angewohnheit, das R zu rollen, aber nicht mit der Zunge, sondern im Hals, als ob sie gurgeln würde, schon nach kurzer Zeit sehr genervt.

Insgesamt eine mittelmäßigen Lektüre.
V(
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