Bewertungsdetails

Kinder- & Jugendbücher 5031
Eine zu Tränen rührende Gespanstergeschichte
Gesamtbewertung
 
4.7
Plot / Unterhaltungswert
 
4.0
Charaktere
 
5.0
Sprache & Stil
 
5.0
Zum Roman:
Nach dem Tode ihrer geliebten Mutter muss die 16jährige Amber aus Deutschland nach San Francisco umziehen, um von nun an bei ihrem Vater zu leben, den sie kaum kennt. Nahezu allein in einem fremden Land und weit weg von ihren deutschen Freunden und Großeltern fällt Amber die Eingewöhnung in ihr neues Leben nicht leicht - bis sie eines Tages in einem verlassenen Haus den mysteriösen Nathaniel kennen lernt. Doch Nathaniel ist nicht der Obdachlose, für den Amber ihn zunächst hält, sondern verbirgt ein ungleich größeres, kaum fassbares Geheimnis. Doch als Amber dahinter kommt, hat sie in Nathaniel längst ihre große Liebe gefunden, ohne zu begreifen in welche Gefahr sie sich selbst damit bringt…

In gewohnter Manier beschreibt Nicole C. Vosseler ihre Szenerie, das von ihr geliebte San Francisco, mit Verve und für alle Sinne. Selbst mir, deren Interesse an SanFran bislang nur wenig ausgeprägt war, ist diese Stadt während der Lektüre ans Herz gewachsen und steht nun auf der Liste meiner zukünftigen Wunschziele. Dass die Lektüre des Romans mir wie ein kleiner Urlaub vorkam, war allerdings nicht nur der tollen Beschreibung der Stadt zu verdanken, sondern auch den liebevoll gezeichneten Charakteren.

Amber mit ihrer komplexen Gefühlswelt, der geheimnisvolle Nathaniel, Ambers bemühter Vater Ted, die ausgeflippte Holly, um nur einige zu nennen, sind mir innerhalb weniger Seiten ans Herz gewachsen und ich musste einfach wissen, wie es mit ihnen weitergeht!

Im Zentrum der Geschichte steht zwar die Liebe zwischen Nathaniel und Amber, doch meiner Meinung nach liegt die wahre Stärke des Romans in den berührenden Vater-Tochter-Momenten, über die Nicole C. Vosseler so gekonnt und gefühlvoll schreibt, dass sie mich sogar zu Tränen gerührt hat. Vielleicht ist auch das ein Grund dafür, dass „In dieser ganz besonderen Nacht“ wahrlich ein gelungenes All-Age-Buch geworden ist.

Wie so oft ist das Ende der Geschichte eine Geschmacksfrage. Ich hätte sehr gut ohne den Epilog leben können, der Roman wäre auch so für mich zufriedenstellend abgeschlossen gewesen. Aber ich bedaure auch nicht diese letzten Seiten gelesen zu haben, beschreiben sie doch, was aus den geliebten Romanfiguren nach dem Ende der eigentlichen Geschichte wird.

FAZIT: Ein tolles Buch voller Gefühle, Trauer, Hoffnung und mit viel Urlaubsflair, das begeistert und sicherlich ein um das andere Mal auch polarisiert. Eine Leseempfehlung für alle, die ihren Sinn für Romantik noch nicht verloren haben und bereit sich, sich auf einen ganz anderen „Vosseler“ einzulassen!

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