Bewertungsdetails

Eindimensionale Charaktere, platte Sprache
Gesamtbewertung
 
1.7
Plot / Unterhaltungswert
 
3.0
Charaktere
 
1.0
Sprache & Stil
 
1.0
Die Sklaverei im Süden der Vereinigten Staaten ist offiziell abgeschafft, doch noch immer herrschen ähnliche Verhältnisse, in denen die Schwarzen als Sklaven im Haus und auf dem Feld arbeiten müssen. Die ehemalige Sklavin Mattie, die im freien Ohio lebt, macht sich auf den Weg in ihre alte Heimat, um eine Verwandte aus der Sklaverei zu befreien. Zur gleichen Zeit begibt sich auch die Tochter eines ehemaligen Plantagenbesitzers zurück in ihre Heimat, die der Sklaverei schon seit Jahren entschieden gegenüber steht.


Die Charaktere und deren Beziehung untereinander waren das Hauptthema des ersten Teils. Relativ langatmig plätscherte die Handlung dahin. Von diesem Buch erwartete ich mehr Handlung und habe diese auch bekommen. So war das Buch weniger langweilig als sein Vorgänger, aber dennoch konnte es mich nicht begeistern.

Die Charaktere sind sehr in schwarz/weiß gezeichnet. Es gibt die Guten und es gibt die Bösen. Dazwischen findet sich eigentlich nichts. So findet auch keine Entwicklung der Charaktere statt und alles ist sehr eintönig. Da von vornherein klar ist, wer "böse" ist und auch kein Zweifel daran gelassen wird, dass sich das ändern kann, ist die Handlung auch schon ziemlich vorgezeichnet. Überraschungen gibt es keine, auch keine Wendungen. So passiert zwar wesentlich mehr als im Vorgängerband, aber im Endeffekt plätschert auch hier die Handlung nur so vor sich hin.


Der Stil liest sich zwar leicht und flüssig und man kann durchaus auch passagenweise den Text mal überfliegen, ohne dass man aus der Handlung 'raus kommt, dennoch wirkt der Stil so lieblos wie die Handlung. Oftmals weisen die Sätzen nur einen Hauptsatz und maximal einen Nebensatz auf. Die Sprache ist so bildlos wie eine weiße Wand. Aber im Endeffekt ist das auch wenig überraschend, weil der Vorgänger genauso geschrieben war.


Wenn man ein Buch dieser Reihe lesen will, dann würde ich das zweite Buch vorschlagen. Aber im Endeffekt gibt zwar nicht so viele Bücher zur Sklaverei in den USA, aber auf jeden Fall gibt es bessere.
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