Bewertungsdetails

Gegenwartsliteratur 2053
Glück macht was es will
(Aktualisiert: 27 November 2015)
Gesamtbewertung
 
3.3
Plot / Unterhaltungswert
 
3.0
Charaktere
 
3.0
Sprache & Stil
 
4.0
Julie McGowan - Die Glücksammlerin - blanvalet
Von London nach Cornwall:
Die 30jährige Allie steht vor den Scherben ihres bisherigen Lebens, ihr Ehemann liebt eine Andere, die Scheidung läuft und den Job als Rechtsanwaltsgehilfin ist sie auch los.
Das Leben bombardiert Allie gerade mit den berühmten Zitronen, also fackelt sie nicht lange und versucht Limonade daraus zu machen.
Zutaten für dieses Rezept:
Raus aus London, dem Trubel der Menschen entfliehen, ab nach Cornwall, sich von der ruhigen Gegend und malerischen Landschaft die Seele weichspülen zu lassen.
Ihre lebenslustige Mutter verdreht die Augen und empfiehlt ihr das warme Kreta, doch Zeus´ Lieblingsinsel ist das krasse Gegenteil von ihrem Plan.
Keine Urlaubsdandys mit lockigem Haar, olivbrauner Haut und samtener Stimme.. Allie braucht eine Auszeit!
Sie mietet sich für den Sommer in einer kleinen Pension ein und ein "One Way-Ticket" der Western Railway bringt sie an Cornwalls raue Küste.
Aber kein Plan ist so gut, als das er wirklich in Erfüllung geht. Die Alt-Hippie-Frau Marsha macht ihr einen Strich durch die Rechnung, ihre jungen Anhänger
unterstützen sie dabei und Adam ist echt nett..
Das Leben könnte so leicht sein und gerade diese Erkenntnis macht es Allie schwer, jetzt versinkt sie doch in Selbstmitleid und jammert.
Marsha will davon nichts hören und läd sie in ihre Töpferwerkstatt ein, denn Allie ist nicht die Einzige, der das Schicksal ein mieses Blatt zugespielt hat.
Mag sein, dass der Titel in die falsche Richtung denken lässt und die Hoffnung auf leichte Lektüre weckt, anhand der vielen traurigen Erlebnisse, die resümiert werden, sehe ich das nicht.
Die "Glücksammlerin" ist eigentlich Marsha, die eine Schar gestrandeter Menschen um sich ringt, die dankbarerweise immer wieder in das kleine Nest in Cornwall zurückkommen.
Schön geschrieben, die malerische Kulisse miteingeschlossen, aber mehr bitter als süß und mehr Drama als Glück.
Eine Verfilmung könnte ich mir gut vorstellen.
Wer Katie Fforde und Mary Kay Andrews mag, ist hier goldrichtig!
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