Bewertungsdetails

Kommt mit auf die Reise zurück in unsere Kindheit!
Gesamtbewertung
 
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Plot / Unterhaltungswert
 
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Charaktere
 
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Sprache & Stil
 
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Zack Lightman ist ein fast normaler Junge. Klar, er ist ein Nerd. Er verbringt seine Zeit am liebsten beim Zocken vor dem Computer oder im Gamer-Laden eines Kumpels. So wundert er sich auch nicht, dass er plötzlich eine fliegende Untertasse sieht, als er sich aus der Schule hinaus träumt. Ein bisschen merkwürdig ist es schon, aber bestimmt ist er übernachtigt vom vielen Spielen. Vielleicht aber auch nicht, denn plötzlich tauchen mysteriöse Männer auf, die ihn zu einer Mission überreden. Die Welt wird von Außerirdischen bedroht und da er so richtig gut im Zocken von ›Armada‹, einem Virtual-Reality-Shooter, ist, wurde er gemeinsam mit anderen Jugendlichen zur Rettung auserwählt.

Der Autor von "Armada: Nur du kannst die Erde retten", Ernest Cline, wurde durch das Buch "Ready Player One", das nun auch verfilmt wird, sehr berühmt. Hier treffen Nerds auf Nerds. Buchnerds auf Zocker, Cineasten und Geeks. Zählt man sich selbst zu diesen, kann man dieses großartige Werk kaum objektiv beurteilen. Kurz: Ich bin begeistert. Alle, die vor den 90ern geboren wurden, wird es vermutlich ebenso gehen.

Cline ballert die Leserin zu mit Anspielungen auf Filme, Bücher, Musik und natürlich Computerspiele, begonnen mit den 80er, über die 90er bis hin zu den 2000ern. Da sind nicht nur ein bisschen Pacman, Zurück in die Zukunft oder Space Invaders versteckt. Das Buch enthält so viele Querverweise, dass man kaum alle zu erfassen vermag.

"Armada" ist erneut eine Hommage an das Computerspiele-Zeitalter. Die Zeit von Ego-Shootern, Ballerspielen, Ghostbusters, Time Bandits und Aliens. Jeder Nerd wird sich hier von Glück beseelt durch die Seiten fressen und das Buch am Ende befriedigt aus der Hand legen. Kann man mit den Themen nichts anfangen, dann ist man hier grottenfalsch.

Kommt mit auf die Reise zurück in unsere Kindheit! Doch Vorsicht, ein Wermutstropfen bleibt: "Armada" ist typisch amerikanisch mit all' dem heldenhaften Militärgedöns. Natürlich muss ein amerikanischer Junge die ganze Welt retten. Was auch sonst? Da wird dann in der Gegend herumgeballert, dass kein Auge trocken bleibt.

Aber hey, die Augen bleiben auch nicht trocken, weil das Buch wirklich sehr lustig ist. Insgesamt ein großartiger Spaß von einem bewährten Autor. Ich freue mich schon auf das nächste Nerd-Werk von Cline.
SK
#1 Bewerter 1144 Bewertungen
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