Huhu

für den SLW 2010 habe ich mich nach geschätzten 10 Jahren endlich diesem Buch gewidmet.
Meine Gefühle sind jedoch etwas zwiegespalten. Nachdem
"Die Nebel von Avalon" zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt, konnte ich ja nicht viel falsch machen. Mit dieser Vorgeschichte glaubte ich an einen kleinen Schatz, ein Buch für eine einsame Insel, etwas zum Abtauchen.
Leider habe ich mich stellenweise sehr gequält.
"Die Wälder von Albion" hat mich nun fast 2 Monate begleitet, zwischenzeitlich hatte ich auch andere Bücher gelesen.
Ich hatte sehr oft den Eindruck, als kenne ich die Geschichte schon. Sommerkönig, Beltane, die Göttin... alles Dinge, die immer und immer wieder runtergespult werden. Natürlich gehört das zu den Priesterinnen, aber es war etwas langatmig.
Den interessanten Einfluss gaben Eilan und Gaius der Geschichte. Über die menschlichen Schicksale und die Einblicke in deren Leben habe ich gern gelesen. Allmählich plagt mich auch das schlechte Gewissen, weil ich ab und zu so über das Buch geschimpft habe. Vielleicht waren die Erwartungen nach den Nebeln einfach zu hoch. Denn daran reicht dieses Buch lange nicht heran!
Schlußendlich wurde es doch noch recht spannend und auf den letzten 200 Seiten konnte ich es nicht mehr weglegen. Und obwohl ich selbst nicht mehr daran geglaubt habe, hat mich Frau Bradley doch noch ins alte Britanien entführt. Rückblickend gesehen war es ein schwerer Brocken, aber fürs Durchhalten wurde ich belohnt.

LG Kati