Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

E-Mail: Passwort:

Autor Thema: Steven Hall - Gedankenhaie  (Gelesen 2195 mal)

nimue

  • Forenglucke
  • Administrator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 7904
    • Literaturschock
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #15 am: 03. November 2007, 08:12:30 »

Hallo Trugbild,

die Leserunde hast Du ja leider verpasst  :rollen:
Und so wirklich begeistert waren die zwei Leute offensichtlich auch nicht  :zwinker:

Liebe Grüße
nimue
Gespeichert
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Trugbild

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Beiträge: 297
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #16 am: 05. November 2007, 13:00:57 »

Hmmm... das mit der Leserunde ärgert mich sicher mehr als die anderen Teilnehmer...
aber wenn Du hier die Meinungen anderer als Referenz angibst, dann tu ich das auch:

"Gedankenhaie" ist atemberaubend spannend vom ersten bis zum letzten Wort - ganz ohne Blutvergießen, Schießereien oder einen kampferprobten Helden. Humor und Tragik bleiben 430 Seiten lang eng verknüpft.(...) Ein Highlight auf dem Buchmarkt.
Stuttgarter Zeitung

Mit der Wucht einer Harpune - die hier schließlich auch dramatisch zum Einsatz kommt - zischt dieses Romandebüt durch die literarische Welt: Es handelt sich um Steven Halls enthemmte, die Welt der Zeichen zum Leben erweckende Improvisation über den Verlust. (...) Wir haben hier einen Roman, der vielleicht ein Quentchen zu kalkuliert wirkt, seine Paul-Auster- oder Haruki-Murakami-Referenzen etwas zu deutlich ausstellt, dies aber durch ungestüme Energie und Kreativität wettmacht.
Oliver Jungen, FAZ

"I'm thinking of Burgess's A Clockwork Orange, William Gibson's Neuromancer or Joyce's Ulysses: those shockingly original works that make the reader look at the whole notion of the novel in a new way, and other writers enviously wonder: "Why didn't I think of that first?" Steven Hall's The Raw Shark Texts will one day, I feel, be included in this company."
Irish Independent

“Undeniably very clever, highly intellectual but never highbrow, and surprisingly suspenseful for a novel that traffics in Big Ideas . . . A thrilling ride.”
Chicago Reader

"A pychological thriller with shades of Memento and The Matrix and the fiction of Mark Danielewski; page-turning, playful and chilling by turns."
Guardian

"The most original reading experience of the year . . . A novel that genuinely isn't like anything you have ever read before.
Independent

und es gibt noch viieeele...

...daneben auch die Kritiken der drei Leute, denen ich das Buch persönlich empfohlen habe:
"Eine völlig neue Art von Fiction. Mir ist gar nicht mehr nach herkömmlicher Science Fiction - zu trivial scheint sie mir nun."
"Es gibt wenige Bücher, die ich 2 mal lese - dieses wird dazu gehören."
"Ein abartiges Buch. Ich lese normalerweise nicht viel - aber dieses Buch hat mich das ganze Wochenende über gefesselt."

Für mich ist es ganz einfach das Genialste, das ich je gelesen habe. Ein Gesamtkunstwerk. Es verlangt dem Leser ein bisschen mehr ab als ein Standard-Buch: die Fantasie wird bis an die Grenzen geführt, man muss Parallelen zu anderen Büchern ziehen, Hinweise erkennen (z.B. Kapiteltitel als Songtitel, in deren Texte sich weitere Hinweise verbergen) etc. Hall ist Konzeptkünstler - und "Gedankenhaie" sollte man auch als Konzeptkunstwerk verstehen... Sicher kein Buch, das man durcharbeiten und dann einfach so beiseite legen sollte.
« Letzte Änderung: 05. November 2007, 13:03:11 von Trugbild »
Gespeichert

nimue

  • Forenglucke
  • Administrator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 7904
    • Literaturschock
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #17 am: 05. November 2007, 14:25:27 »

Ach Trugbild, Du musst Dich jetzt einfach damit abfinden, dass andere mit dem Buch nichts oder wenig anfangen können. Wieviele Menschen und Zeitungen schwärmen von Dan Browns "Illuminati"? Das ist doch keine Referenz und ich halte nichts davon, verschiedene Rezensionen oder Meinungen gegeneinander aufzuwiegen.

Für mich hatte "Gedankenhaie" einfach zu viel von einem (unfertigen) Kunstwerk - wie oben bereits in meiner Rezension geschrieben. Ich kann halt nichts mit abstrakter Kunst anfangen. Ist doch schön, wenn es dir gefallen hat, aber Kunst ist für mich nunmal einfach was ganz anderes. :schulterzuck:

Mir war "Gedankenhaie" an vielen Stellen auch einfach zu platt, zu holzhammermäßig, zu gewollt abstrakt, um sagen zu können, dass es meine Fantasie gereizt hätte. Wenn es mehr als ein Standard-Buch sein sollte, dann hätte der Autor für mich einfach noch einen Tick mehr Überraschung mit einfließen lassen sollen.

Mehr als ein "ganz nett" kann ich mir für "Gedankenhaie" nicht aus den Rippen schneiden. :winken:
Gespeichert
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Trugbild

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Beiträge: 297
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #18 am: 05. November 2007, 16:14:57 »

Ach Trugbild, Du musst Dich jetzt einfach damit abfinden, dass andere mit dem Buch nichts oder wenig anfangen können.
Damit werde ich leben können - so wie Du hoffentlich mit meinem vorherigen Post. :-)

Zitat
Wieviele Menschen und Zeitungen schwärmen von Dan Browns "Illuminati"? Das ist doch keine Referenz und ich halte nichts davon, verschiedene Rezensionen oder Meinungen gegeneinander aufzuwiegen.
Es kommt drauf an... ich persönlich halte viel von den Rezensionen der FAZ und NZZ. Aber sei's drum: ich habe damit nur darauf geantwortet, dass Du die Meinungen anderer in Deinem Post angeführt hast. Auf Dritt-Meinungen mit Dritt-Meinungen zu antworten scheint mir durchaus angemessen...

Zitat
Für mich hatte "Gedankenhaie" einfach zu viel von einem (unfertigen) Kunstwerk - wie oben bereits in meiner Rezension geschrieben. Ich kann halt nichts mit abstrakter Kunst anfangen. Ist doch schön, wenn es dir gefallen hat, aber Kunst ist für mich nunmal einfach was ganz anderes. :schulterzuck:
Ich find's nicht verkehrt davon abzurücken, dass das Werk in Form eines Buches abgeschlossen sein muss. Sozusagen die Grenzen zu sprengen und dem interessierten Leser in Form von "Negativen" in anderen Medien weitere Hinweise zu geben, halte ich für eine gelungene Idee. Als "abstrakte Kunst" würde ich es jedenfalls nicht bezeichnen - das würde den Begriff meiner Meinung nach zu sehr dehnen.
Viele Fragen offen zu lassen kennt man ja - dass man aber, wenn man nach Antworten sucht, in anderen Medien fündig wird, kannte ich so bislang noch nicht. Im Buch sind viele Rätsel versteckt, die man tatsächlich auflösen kann.... wenn man sich zum Beispiel darüber ärgert, dass das Rätsel um die zweite Katze nie gelöst wird: wieso versucht man nicht, es selbst zu lösen? Es wird einem ja nahezu unter die Nase gerieben, dass es damit was auf sich hat...

Zitat
Mehr als ein "ganz nett" kann ich mir für "Gedankenhaie" nicht aus den Rippen schneiden. :winken:
Selbst wenn es mir nicht gefallen hätte, könnte ich diese Meinung wohl nicht teilen - von mir gibt es grundsätzlich immer Respekt, wenn sich jemand etwas neues einfallen lässt.
« Letzte Änderung: 05. November 2007, 16:20:10 von Trugbild »
Gespeichert

nimue

  • Forenglucke
  • Administrator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 7904
    • Literaturschock
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #19 am: 05. November 2007, 19:00:08 »

Selbst wenn es mir nicht gefallen hätte, könnte ich diese Meinung wohl nicht teilen - von mir gibt es grundsätzlich immer Respekt, wenn sich jemand etwas neues einfallen lässt.

Und hier haben wir auch schon den Knackpunkt: Für mich war das absolut gar nichts Neues, war Steven Hall geschrieben hat :schulterzuck:

Kennst Du Bücher von Haruki Murakami? Tom Robbins? Und warum kann man Tobias Meißner nicht mit Steven Hall vergleichen? Er mag vielleicht andere Themen haben, aber die Ideen mit vielen Rätseln, Querverweisen, Anspielungen, Gedanken- und Sprachexperimenten hat er meiner Meinung nach schon vor Jahren besser hingekriegt.

Und: Ich habe übrigens nur geschrieben, dass andere nicht so begeistert waren. Ich habe hier keine Drittmeinungen zitiert ;-)
« Letzte Änderung: 05. November 2007, 19:01:44 von nimue »
Gespeichert
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Trugbild

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Beiträge: 297
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #20 am: 06. November 2007, 21:08:26 »

Und: Ich habe übrigens nur geschrieben, dass andere nicht so begeistert waren. Ich habe hier keine Drittmeinungen zitiert ;-)
Hmmm... Dann hätte ich also anstelle von Zitate einfach schreiben sollen, dass viele anderen begeistert waren? Naja...  :smile:

Zurück zum Autor: ich will das weder auf Querverweise, noch auf Anspielungen oder Rätsel reduzieren - sondern es geht ums Ganze. Und da steht im Mittelpunkt die Handlung mit der grundsätzlichen Idee, eine konzeptuelle Ebene als Lebensraum wahr zu nehmen. Und erst dann kommt die Ergänzung durch ein Rätsel, dessen Fährte man über das Buch aufnehmen kann und das sich in den Weiten des WWW verliert. Man findet Youtube-Videos mit Hinweisen, Homepages mit einem seltsamen Bezug zum Buch, verschlüsselte Informationen, Songtexte etc. Das rundet das ganze dann eben zu einem Gesamtwerk ab. Natürlich ist die grundlegende Idee, Realität und Fantasie zu vermischen nichts Neues - aber geht es in diesem Buch wirklich darum? Es auf diesen Grundsatz zu reduzieren find ich ziemlich hart. Da könnte ich auch Meissners Bücher auf das "Fantasy"-Konzept reduzieren und das ist ja momentan die am meisten bemühte und ausgelutschte Grundlage überhaupt (Gemeinsam reisen Rodraeg und Naenn nach Warchaim, um dort das Haus des Mammuts zu gründen, eine Einsatzgruppe, die das durch unbekannte Kräfte bedrohte Gleichgewicht des Kontinents wiederherstellen soll.)

Und was Sprachexperimente betrifft.... Sprachexperimente? Welche Sprachexperimente???
Gespeichert

nimue

  • Forenglucke
  • Administrator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 7904
    • Literaturschock
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #21 am: 07. November 2007, 06:21:11 »

Und was Sprachexperimente betrifft.... Sprachexperimente? Welche Sprachexperimente???

Ehem... ich meinte jetzt natürlich nicht die Mammut-Reihe von Meißner. Er hat da ja noch einige andere Bücher vorher geschrieben  :zwinker:

Zu Hall kann ich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr schreiben :schulterzuck:
Gespeichert
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Trugbild

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Beiträge: 297
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #22 am: 07. November 2007, 14:16:49 »

Zu Hall kann ich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr schreiben :schulterzuck:
OK... aber eines muss ich noch richtig stellen: Die Frage nach Sprachexperimente bezog sich nicht auf die Mammut-Bücher, sondern auf Gedankenhaie selbst. Ich kann mich an nichts erinnern, was ich als "Sprachexperimente" bezeichnet hätte.
Gespeichert

sandhofer

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 7135
    • litteratur.ch
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #23 am: 07. November 2007, 14:31:05 »

 :popcorn:
Gespeichert
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

nimue

  • Forenglucke
  • Administrator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 7904
    • Literaturschock
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #24 am: 07. November 2007, 15:18:28 »

Ich kann mich an nichts erinnern, was ich als "Sprachexperimente" bezeichnet hätte.

O.k... vielleicht habe ich den falschen Ausdruck gewählt. Ich meine damit, die Sprache als bildhaftes Mittel einzusetzen (aus Buchstaben bestehende Zeichungen etc.).
Gespeichert
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Trugbild

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Beiträge: 297
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #25 am: 08. November 2007, 11:05:41 »

Ach so...
Diesbezüglich geht sowieso nix über http://www.asciimation.co.nz/
:-)
Gespeichert

illy

  • chronischer Bücherjunkie
  • Global Moderator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 2759
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #26 am: 22. November 2010, 08:41:51 »


The Raw Shark Texts

Ich habe kürzlich erst Haruki Murakamis "Hardboiled Wonderland..." gelesen und Steven Hall zitiert in seinem Buch auch einmal Murakami als Kapitelvorsatz, aber in der Kategorie Seltsamkeit überholt ihn Hall jedenfalls locker. Die Verbindung zwischen Literatur und Wirklichkeit erinnerte mich auch ein wenig an Jasper Fforde, allerdings ohne den Witz und weniger auf der semantischen als auf der symbolischen Ebene. Alles in allem eigentlich die richtigen Grundlagen für ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Aber, ehrlich gesagt, war es mir irgendwie doch zu seltsam oder, besser gesagt, das Konzept der Seltsamkeit entsprach nicht so ganz meinem Geschmack. Mir kam die Phantasie des Autors da häufig zu übereifrig vor. Einige seiner Ideen empfand ich zwar durchaus als faszinierend, aber irgendwie wirkte das ganz Buch psychedelisch und vor allem viel zu hektisch Was seine Figuren erleben und durchführen ist eine Art technisierter Magie, und das mochte ich ganz und gar nicht.

Optisch war das Buch allerdings sehr interessant, es sind immer mal wieder Zeichnungen etc. eingefügt, die das Geschehen illustrieren – ein Lesezeichen, wie es in der Rezension zum Hardcover erwähnt wird, fehlte allerdings in meiner Taschenbuchausgabe.

Ich hätte diesem Buch gerne eine bessere, sogar eine erstklassige Bewertung gegeben, ich kann nämlich durchaus Ansätze von Genialität erkennen, aber es hat mich leider nicht wirklich angesprochen.

3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:
Gespeichert
Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Juggalette

  • Tiefseeltaucherin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 2150
  • Na terra onde fores viver, faz como vires fazer.
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #27 am: 14. März 2011, 11:17:27 »

Ich hab nun auch einige Tage verstreichen lassen um hier nun meine Meinung über Gedankenhaie zu schreiben. Und ich weiß lustigerweise immer noch nicht, ob mir das Buch nun doch gefallen hat oder nicht. Schwer zu sagen.

Die Idee an sich finde ich total super und auch der Anfang war spannend. Allerdings kam dann mal eine große Flaute... Zum Beispiel wird da innerhalb mehrerer Seiten abgehandelt, dass nun schon knapp 2 Jahre (erinnere ich mich nun richtig?) vergangen sind, bis er mit seinen Vorbereitungen fertig war und sich nun endlich auf die Suche nach seinen Antworten macht. Ist das denn normal? Man verliert sein Gedächtnis, bekommt Hinweise von sich selber per Post und macht die ganze lange Zeit überhaupt nichts, außer in der Wohnung rumhocken? Hm...ok...

Am spannendsten war für mich der Teil, als sie sich durch dieses Bücherlabyrinth geschlagen haben mit diesem "Buchplan". Irgendwie hat mich das an die Stadt der träumenden Bücher erinnert.  :breitgrins: Die Idee diesbezüglich fand ich sehr originell und es hat mir Spaß gemacht diesen Teil der Geschichte zu lesen.

Doch dann kam wiederum das Ende und das hab ich anscheinend überhaupt nicht verstanden.  (Vielleicht könnte das mal jemand erklären? :redface:)

Ein Pluspunkt ist, wie illy schon erwähnt hat, die optische Aufmachung. Die kleinen Rätsel und Bilder waren wirklich mal etwas anderes und verleihen dem Buch damit irgendwie einen ganz speziellen Touch.

Ein weiterer Pluspunkt ist noch der Kater Ian. Der hat mich, obwohl seine Rolle absolut nebensächlich war, mit seiner typischen desinteressierten Katzenart total begeistert und ab und zu musste ich wegen ihm auch schmunzeln.

Das war's aber leider schon. 2ratten, mehr kann und will ich auch nicht vergeben.
Wirklich sehr schade, da ich mir sehr viel von diesem Buch erwartet habe.
« Letzte Änderung: 14. März 2011, 11:19:13 von Juggalette »
Gespeichert
:leser:
Philip Pullman - Der goldene Kompass
Arthur Conan Doyle - Die Abenteuer des Sherlock Holmes

SuB: 238

HoldenCaulfield

  • Käferprinzessin
  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 11736
Re: Steven Hall - Gedankenhaie
« Antwort #28 am: 14. März 2011, 15:34:02 »

Hm die Lektüre könnte wirklich interessant sein. Ich mag ja den Buchtitel gerne, aber wenn dann würd ich es mir nur ausleihen. Sicher ist sicher.  :zwinker:
Gespeichert
Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

"[...] wir sind hier alle verrückt. Ich bin verrückt, du bist verrückt" *L.Carroll*

Mein Interview mit Gail Carriger :elch:
Sonnenschirm