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Autor Thema: William Shakespeare - Macbeth  (Gelesen 7676 mal)

Gronauer

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #30 am: 07. Mai 2010, 17:04:42 »

Als Filmversion geht nichts über Orson Welles' Schwarzweiß-Version von 1949.

Düster, barbarisch - die Atmosphäre ist perfekt eingefangen.
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Wenn ich mich durchsetzen will, erfinde ich  Einstein-Zitate...Das Erschreckende ist: es funktioniert!

Bluebell

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #31 am: 09. Mai 2010, 11:54:36 »

Danke für den Tipp!
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chil

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #32 am: 22. Mai 2010, 20:05:48 »

Unsere Deutsch-Professorin hat uns sogar immer davor gewarnt, Dramen zu lesen. Sie hat immer gemeint, dass sie sich einem nur beim Ansehen ganz erschließen, vorausgesetzt, die Umsetzung passt. Eure Filmtipps sind bereits notiert, danke!
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M.a.n.u.e.l

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #33 am: 01. Juni 2010, 11:31:08 »

Unsere Deutsch-Professorin hat uns sogar immer davor gewarnt, Dramen zu lesen. Sie hat immer gemeint, dass sie sich einem nur beim Ansehen ganz erschließen, vorausgesetzt, die Umsetzung passt. Eure Filmtipps sind bereits notiert, danke!
Ich kenne viele, die behaupten, dass Dramen gelesen nicht komplett erschließbar sind. Ich persönlich bin allerdings ein Gegner dieser Meinung, da für mich eine Theateraufführung viel zu sehr von der Inszenierung abhängt. Leider gibt es viel zu viele Inszenierungen großer Werke, die beim Lesen sehr viel Spaß machen, aber beim Ansehen einfach nur furchtbar sind.
Ich finde wenn man ein Drama liest, kann man sich trotzdem in die Handlung hineinversetzen und die Sprache auf sich wirken lassen. Vor allem weil man sich dann durch den Einsatz der eigenen Vorstellungskraft praktisch eine eigene Inszenierung des Stücks ausdenkt. Ich jedenfalls wurde noch nie von meiner eigenen Inszenierung beim Lesen von einem (guten) Drama enttäuscht.:breitgrins:
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Zitat von André Glucksmann:
Philosophieren bedeutet zuallererst, gegen die eigene Dummheit zu kämpfen.

Bluebell

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #34 am: 01. Juni 2010, 12:07:24 »

Ich kenne viele, die behaupten, dass Dramen gelesen nicht komplett erschließbar sind. Ich persönlich bin allerdings ein Gegner dieser Meinung, da für mich eine Theateraufführung viel zu sehr von der Inszenierung abhängt.


Das ist wohl wahr. Ich habe erst letzte Woche ein Theaterstück gesehen, das ich vorher nicht kannte ("Feuerwerk" von Burkhardt), das mich aber so beeindruckt hat, dass ich danach im Internet recherchiert habe.
Bloß: als ich Zusammenfassungen und Artikel über die schriftliche Vorlage las, kam manches ganz anders bei mir an als bei der Aufführung. Ehrlich gesagt finde ich das Konzept der Aufführung besser, als das was ich über das Original gelesen habe ... aber gleichzeitig drängt sich die Frage auf: wie war es vom Autor gemeint? Hatte er eine bestimmte Interpretation vor Augen (die, die ich aus den Zusammenfassungen herausgelesen habe), oder wollte er sowieso mehrere Möglichkeiten für unterschiedliche Inszenierungen offen lassen?

Ich jedenfalls wurde noch nie von meiner eigenen Inszenierung beim Lesen von einem (guten) Drama enttäuscht.:breitgrins:

 :breitgrins: :daumen:
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HoldenCaulfield

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #35 am: 01. Juni 2010, 15:29:58 »

@Bluebell
Ich denke das ist das faszinierende wenn man Dramen nicht nur anschaut sondern auch selbst liest. Das man das gelesene in der eigenen Reflektion nochmal mit dem Vergleicht was man im Theather gesehen hat.
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Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

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Sonnenschirm

Loreley

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #36 am: 17. Juni 2010, 10:30:35 »

Aloha,
ich wollte auch noch meinen Senf dazugeben :D
Macbeth ist mein absolutes Lieblingswerk von Shakespeare.
Wenn man seine Werke liest, kommen sie einem oft aus der Luft gegriffen, unmodern und überholt vor (ich persönlich liebe diese Art Buch/Theater). Aber wenn man Macbeth mal im Nachhinein auf sich wirken lässt, merkt man, dass Shakespeare auf wunderbare Art und Weise menschliche Gefühle beschreibt, bzw. seine Figuren so herrlich nachvollziehbar handeln lässt.
Wie die Macbeths zerfallen und sich selbst zerstören, ach, das muss man einfach gelesen haben! :)
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Stormcrow

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #37 am: 30. August 2010, 10:13:27 »

Ich schliesse mich der Mehrheitsmeinung mal an: Macbeth ist einfach genial!  :klatschen:

Also mir gefallen ja die Hexen besonders gut, die geben so einen mystischen, okkulten Faktor. Ausserdem wird das Thema der selbsterfüllenden Prophezeihung sehr gut dargestellt, wie ich finde, obwohl dieser Begriff so wahrscheinlich noch nicht existiert hat, als es geschrieben wurde. Aber das zeigt auch, dass die Menschen zu Shakespeares Zeit nicht dumm oder ungebildet waren, sondern einfach noch nicht diese Begriffe und Hintergrundinformationen hatten, wie wir sie heute kennen. Dass gewisse Dinge im menschlichen Gehirn einfach vorgehen und gewisse Themen (wie z.B. das schlechte Gewissen oder die Habgier) uns nunmal beschäftigen, hat man offenbar schon damals erkannt (und verwendet). Das finde ich ganz spannend... Es ist einfach eine Geschichte voller Wahrheiten über das menschliche Wesen.
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bücherwurmi

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #38 am: 02. November 2010, 10:42:49 »

Nachdem was ich hier lese muss ich mir das Stück wohl wirklich mal zulegen .. :)
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Mrs.Dalloway

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #39 am: 02. November 2010, 18:52:46 »

Nachdem was ich hier lese muss ich mir das Stück wohl wirklich mal zulegen .. :)

Nein, alle!  :zwinker:
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bücherwurmi

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #40 am: 04. November 2010, 09:55:36 »

Haha, auch eine gute Antwort.
Leider bin ich seit diesem Post noch nicht dazu gekommen.
Du klingst so begeistert, welches ist denn dein liebstes Stück?
« Letzte Änderung: 12. November 2010, 09:06:12 von bücherwurmi »
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Mrs.Dalloway

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #41 am: 05. November 2010, 07:36:14 »

@bücherwurmi: Ja, ich bin ziemlich begeistert von Shakespeare.  :breitgrins: Der Sturm ist super und eignet sich toll als Einstieg in sein Werk (obwohl es das letzte Stück ist, dass er alleine geschrieben hat). Mein persönliches Lieblingsstück ist Richard III, aber das ist etwas schwierig in Isolation zu lesen, weil es der letzte Teil einer Tetralogie ist und man vorher am besten die drei Teile von Heinrich VI gelesen haben sollte (oder in englischer Geschichte gut aufgepasst haben sollte). Auch sehr gut ist König Lear.
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bücherwurmi

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #42 am: 05. November 2010, 10:47:01 »

Super, vielen Dank!
Vielleicht fange ich dann mal damit an. Hast du auf englisch oder deutsch gelesen?
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Stormcrow

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #43 am: 05. November 2010, 10:57:13 »

Super, vielen Dank!
Vielleicht fange ich dann mal damit an. Hast du auf englisch oder deutsch gelesen?

Hallo ihr beiden  :winken:

Entschuldigt bitte, dass ich mich einmische, aber Shakespeare auf Deutsch geht gar nicht! Es ist zwar auf Englisch etwas anspruchsvoll wegen der altmodischen Sprache, aber da hat es wunderbare Sachen drin, die bei einer Übersetzung einfach schon wegen der sprachlichen Unterschiede zwangsläufig verloren gehen.

Deshalb würde ich dir unbedingt ans Herz legen, es auf Englisch zu versuchen (kannst ja dann immer noch zu Deutsch wechseln, wenn es dir zu schwierig ist).  :zwinker:
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Mrs.Dalloway

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #44 am: 06. November 2010, 01:39:48 »

@Stormcrow:
Generell stimme ich dir zu, aber ich finde, man kann es auch auf Deutsch verstehen. Klar, sind manche Wortspiele auf Englisch besser, aber wenn es zunächst einmal nur um die Handlung geht, dann ist Deutsch auch in Ordnung. Hier im Globe Theatre läuft gerade eine Vortragsreihe zum Thema "Shakespeare is German" und es wird argumentiert, dass die Deutschen Shakespeare so sehr mögen, dass die deutsche Übersetzung dem englischen Original eigentlich gleichzusetzen ist. :breitgrins: Ich bin dann immer sehr stolz, eine Deutsche zu sein.

Aber es gibt natürlich auch tolle zweisprachige Ausgaben. Von den Übersetzungen empfehle ich Schlegel/Tieck, wenn du eher auf die Sprache an sich Wert legst und Frank Günter wenn du eher die Handlung verstehen willst.
« Letzte Änderung: 06. November 2010, 01:48:07 von Mrs.Dalloway »
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