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Autor Thema: William Shakespeare - Macbeth  (Gelesen 7762 mal)

violent heart

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #45 am: 06. November 2010, 03:44:10 »

Unsere Deutsch-Professorin hat uns sogar immer davor gewarnt, Dramen zu lesen. Sie hat immer gemeint, dass sie sich einem nur beim Ansehen ganz erschließen, vorausgesetzt, die Umsetzung passt. Eure Filmtipps sind bereits notiert, danke!

Das fällt mir, obwohl ich eigentlich ganz gerne auch mal ein Drama lese, auch immer wieder auf. Zwar kann man die meisten Dramen natürlich schneller lesen als ein Roman, vieles der eigentlichen Wirkung geht aber ohne das Schauspiel verloren. Trotzdem lohnt sich Shakespeare auch in reiner Textform, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch  :smile:

Nirika

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #46 am: 06. November 2010, 11:27:21 »

Unsere Deutsch-Professorin hat uns sogar immer davor gewarnt, Dramen zu lesen. Sie hat immer gemeint, dass sie sich einem nur beim Ansehen ganz erschließen, vorausgesetzt, die Umsetzung passt. Eure Filmtipps sind bereits notiert, danke!
Das fällt mir, obwohl ich eigentlich ganz gerne auch mal ein Drama lese, auch immer wieder auf. Zwar kann man die meisten Dramen natürlich schneller lesen als ein Roman, vieles der eigentlichen Wirkung geht aber ohne das Schauspiel verloren. Trotzdem lohnt sich Shakespeare auch in reiner Textform, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch  :smile:
Es gibt durchaus Draman, die eigentlich dafür geschrieben wurden, sie zu lesen und nicht um sie auf der Bühne zu spielen. Ein Beispiel dafür ist Henrik Ibsens Peer Gynt. Lustigerweise ist das heute eines seiner meistgespielten Werke, aber eigentlich war es zuerst nur zum Lesen gedacht.
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Bluebell

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #47 am: 06. November 2010, 19:03:06 »

Entschuldigt bitte, dass ich mich einmische, aber Shakespeare auf Deutsch geht gar nicht! Es ist zwar auf Englisch etwas anspruchsvoll wegen der altmodischen Sprache, aber da hat es wunderbare Sachen drin, die bei einer Übersetzung einfach schon wegen der sprachlichen Unterschiede zwangsläufig verloren gehen.

So krass würde ich das auch nicht sagen - wenn man sich auf Englisch zu sehr plagt, lieber auf Deutsch als gar kein Shakespeare!
Ich lese ihn am liebsten zweisprachig - man kann sich ganz bedenkenlos ins Original stürzen, erspart sich aber trotzdem viel lästiges Nachschlagen.
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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #48 am: 06. November 2010, 19:48:55 »

Unsere Deutsch-Professorin hat uns sogar immer davor gewarnt, Dramen zu lesen. Sie hat immer gemeint, dass sie sich einem nur beim Ansehen ganz erschließen, vorausgesetzt, die Umsetzung passt. Eure Filmtipps sind bereits notiert, danke!
Das fällt mir, obwohl ich eigentlich ganz gerne auch mal ein Drama lese, auch immer wieder auf. Zwar kann man die meisten Dramen natürlich schneller lesen als ein Roman, vieles der eigentlichen Wirkung geht aber ohne das Schauspiel verloren. Trotzdem lohnt sich Shakespeare auch in reiner Textform, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch  :smile:
Es gibt durchaus Draman, die eigentlich dafür geschrieben wurden, sie zu lesen und nicht um sie auf der Bühne zu spielen. Ein Beispiel dafür ist Henrik Ibsens Peer Gynt. Lustigerweise ist das heute eines seiner meistgespielten Werke, aber eigentlich war es zuerst nur zum Lesen gedacht.

Ben Jonson, ein Zeitgenosse Shakespeares, war der erste in England, der seine Stücke in einer Gesamtausgabe veröffentlich hat und auf dem Titelblatt steht auch, dass das nun die Stücke sind, wie er sie wollte und nicht wie man sie in den Theatern von den Schauspielern verschandelt sieht.  :breitgrins:

Ich denke, es braucht eben viel Phantasie, aber eigentlich ist das bei einem Roman ja nicht anders. Man hat eben nur die Worte.
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violent heart

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #49 am: 08. November 2010, 01:37:35 »

Draman, die eigentlich dafür geschrieben wurden, sie zu lesen und nicht um sie auf der Bühne zu spielen. Ein Beispiel dafür ist Henrik Ibsens Peer Gynt. Lustigerweise ist das heute eines seiner meistgespielten Werke, aber eigentlich war es zuerst nur zum Lesen gedacht.

Selbstverständlich gibts auch Lesedramen, im Grunde sind das alle die "Undarstellbares" beinhalten, trotzdem finde ich die meisten Dramen bekommen noch einmal eine ganz andere Dimension, wenn man sie auch mal auf der Bühne sieht.

tina

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Re: William Shakespeare - Macbeth
« Antwort #50 am: 05. April 2011, 23:41:11 »

William Shakespeare - MacBeth


OT: The Tragedy of MacBeth
OA: 1606
140 Seiten
ISBN: 978-3423124843

Inhalt:
Macbeth  ist eine um 1606 von William Shakespeare verfasste Tragödie und eines seiner bekanntesten Werke. Sie beschreibt den Aufstieg des königlichen Heerführers Macbeth zum König von Schottland, seinen Wandel zum Tyrannen und seinen Fall.

Eigene Meinung:

In diesem Drama nimmt Shakespeare Holinsheds Cronicles of Scotland zur Vorlage um das Leben und Herrschen von MacBeth in Szene zu setzen.
Dieses Stück ist in seiner Thematik sehr vielfältig. Es handelt von Mord, Schuld, Reue, Strafe, Machthunger und –gier, Loyalität und Aberglaube. Dieses Drama ist sehr spannend, was wohl daher rührt, dass in dieses Stück sehr emotionsgeladen ist. Man empfindet Mitleid, Wut und Verachtung, aber auch eine Moral steht dahinter. Gier, egal ob um Macht oder besitz macht nicht glücklich und verkauft die Seele. Sünden werden bestraft und gerächt und die eigene Reue und Schuld haftet liegt ein Leben lang wie ein Schatten auf der Seele. Außerdem zeigt es, was falscher Aberglaube für verehrende Folgen haben kann. Ein Stück, welches wohl nie an Aktualität und Spannung verlieren wird. 
Der Schreibstil Shakespeares ist wie immer sehr emotional und fesselnd, was ich jedoch bei Shakespeare auch nicht anders erwarte.

 5ratten

Tina
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