Als herauskommt, dass im Kreis der Ermittler ein Maulwurf geheime Informationen an die Presse weitergibt - warum wird ohne Hinterfragen eine erfahrene Beamtin verdächtigt statt einer der Externen? Warum zieht niemand in Erwägung, dass der offensichtliche Hinweis auf einen weiblichen Informanten eine Finte ist, um ebendiese Kommissarin anzuschwärzen? Gut, dieser Reporter ist nicht der klügste, aber man sollte meinen, dass auch er seine Quelle schützen möchte um auch weiterhin an Informationen zu gelangen, oder? Der Komik, dass Eriksson ausgerechnet durch sein Handy auffliegt, konnte ich mich allerdings nicht entziehen.

Apropos Finte, warum kommt niemand darauf, dass jemand die Morde Lisbeth in die Schuhe schieben möchte? Auch nicht, als die Möglichkeit eines weiteren Täters in Betracht gezogen wird, statt dessen wird sich weiter darüber gewundert, was das schmächtige Mädchen so anstellen kann (was die doch gar nicht wissen können

). Natürlich haben wir als Leser mehr Informationen vorliegen und sind natürlich, anders als diese homophoben Ekelpakete, auf Lisbeths Seite, aber trotzdem.
Und ein letzter verspoilerter Stein des Anstoßes: Lisbeth verkraftet drei nicht gerade leichte Schußverletzungen und buddelt sich aus ihrem Grab aus? Und dann sieht Niedermann sie auch noch als Zombie? Das war ein schlechter Scherz, oder?!?