Hallo,
zum Thema Schweden fällt mir ein Buch ein, das mir vor Jahren sehr gut gefiel:
Per Christian Jersild, "Die Insel der Kinder"(leider gibt es bei Amazon kein Cover zu sehen).
Es geht um einen etwa zehnjährigen Jungen, der den Sommer eigentlich in einer Ferienkolonie verbringen soll, während seine Mutter auswärts arbeitet. Er schafft es aber, ohne Wissen seiner Mutter zuhause in Stockholm zu bleiben und schlägt sich wochenlang auf sich allein gestellt durchs Leben: er geht arbeiten um sich den Lebensunterhalt zu verdienen, lernt die verschiedensten Leute kennen, erlebt allerhand Unvorhergesehenes und lernt mehr über das Leben und die Menschen als jemals zuvor. Das alles ist sehr spannend geschrieben, so daß man richtig mit dem Jungen mitlebt und -fühlt.
Daraufhin habe ich mir noch ein Buch von Jersild gekauft ("Die Tierärztin"), was aber leider bei weitem nicht an "Die Insel der Kinder" heranreicht.
Außerdem fällt mir beim Stichwort "Schwedenkrimi" die Reihe von
Maj Sjöwall/Per Wahlöö um Komissar Martin Beck ein. Sie besteht aus 10 Büchern und erinnert sehr an Henning Mankells Wallander-Reihe, nur daß die Bücher halt 20-30 Jahre früher erschienen sind (ich persönlich finde Sjöwall/Wahlöö besser und habe die Wallander-Krimis immer als eine Art Nachahmung gesehen - was aber auch daran liegen kann, daß ich Wahlöö halt vorher gelesen habe).
Die Tote im Götakanal (1965)


Der Mann, der sich in Luft auflöste (1966)
Der Mann auf dem Balkon (1967)
Der lachende Polizist (Endstation für neun, 1968)
Alarm in der Sköldgatan (1969)
Und die Großen läßt man laufen (1970)
Das Ekel aus Säffle (1971)
Der verschlossene Raum (Verschlossen und verriegelt, 1972)
Der Polizistenmörder (1974)
Die Terroristen (1975)
Vor längerer Zeit las ich außerem
Lars Andersson, "Schneelicht",das mich auch ziemlich beeindruckt hat und eine unheimliche Atmosphäre erzeugte.
Viele Grüße,
Katja