Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

E-Mail: Passwort:

Autor Thema: J.K. Huysmanns "Gegen den Strich"  (Gelesen 882 mal)

Zzzarathustra

  • Gast
J.K. Huysmanns "Gegen den Strich"
« am: 13. Mai 2007, 11:08:45 »

Nach dem Hören einer Rezension im Radio mein momentan aktuelles Lesevergnügen, da ich erst auf Seite 70 bin kopiere ich mal eine Rezension:

Der Grund Tenor des Buches dreht sich um den adligen Dandy Floressas Des Esseintes, er erbaut sich in seinen Elfenbeinturm seines LAndhauses eine morbide Scheinwelt aus Kunst, Kleinodien und kranken Genüssen, und geht an seinen rauschhaften Endzeit Genüssen fast zugrunde, dieses Buch ist wirklich exzentrisch bis ins kleinste Detail, und sehr spannend zu lesen, aber auch sehr herabschauend geschrieben auf die Allgemeinheit

Bisher ganz interessant zu lesen, obwohl ein paar Seiten dazwischen lagen die etwas schwer zu bewältigen waren, da ein Rundumschlag Richtung der Literatur vor und kurz nach Beginn des JAhres Null gegeben wird...vielleicht liegt es auch an meinem fehelenden Hintergrund.

MEine persönliche Wertung folgt sobald ich dieses Buch bewältigt habe, momentan bin ich an der Hälfte,

mfg
« Letzte Änderung: 18. Mai 2007, 10:15:02 von Zzzarathustra »
Gespeichert

nimue

  • Forenglucke
  • Administrator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 7904
    • Literaturschock
Re: J.K. Huysmanns "Gegen den Strich"
« Antwort #1 am: 13. Mai 2007, 13:41:55 »

Hallo,

da Du diesen Beitrag fast komplett von Amazon bzw. "Das Buch der 1000 Bücher" kopiert hast, begehst Du eine Urheberrechtsverletzung und das kann kostspielige Folgen haben (für Dich). Bitte ändere Deinen Beitrag oder lösche ihn.

Grüße
nimue
Gespeichert
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Zzzarathustra

  • Gast
Re: J.K. Huysmanns "Gegen den Strich"
« Antwort #2 am: 13. Mai 2007, 13:56:44 »

Hi,

ok Sorry...ich habs mal ebend abgeändert,

mfg
Daniel
Gespeichert

nimue

  • Forenglucke
  • Administrator
  • *
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 7904
    • Literaturschock
Re: J.K. Huysmanns "Gegen den Strich"
« Antwort #3 am: 13. Mai 2007, 14:16:27 »

ok Sorry...ich habs mal ebend abgeändert,

Danke  :winken:
Gespeichert
Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Phistomefel

  • Mitglied
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Weiblich
  • Beiträge: 565
    • SchöneNeueWelt
Re: J.K. Huysmanns "Gegen den Strich"
« Antwort #4 am: 13. Mai 2007, 20:25:52 »

Hallo Zzzarathustra,
das Buch liegt nun seit längerem auf meiner Wunschliste, aber so richtig was darunter vorstellen konnte ich mir nicht.
Ich bin gespannt auf Deine Rezension!
Gespeichert
"In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit"
(Thomas Carlyle)

Zzzarathustra

  • Gast
Re: J.K. Huysmanns "Gegen den Strich"
« Antwort #5 am: 17. Mai 2007, 22:00:51 »

So ich hab diese Werk bewältigt und weiß irgendwie nicht wie ich anfangen soll also ein Roman in diesem Sinne ist es nicht, schade die Ausführungen die den Grundsstrang an Handlung bilden sind sehr schön und Sarkastisch, und einfach klasse geschrieben, auch detailiert und gekonnt. Aber etwas genau in diesem Verhältniss stehen Ausführungen über Kunst, Literatur, speziell der Französischen gegenüber, welche detailiert und sicherlich sehr subjektiv vom Autor betrachtet zusammengefaßt und wiedergegeben werden. Aber es schafft einen guten Überblick, und eröffnet ein paar Einblicke in Bereiche und Autoren der Epoche der "Dekadenz" welche durch dieses Buch Ihren Hauptträger gefunden haben soll.

"Die Bibel der Dekadenz" diese Aussage trifft es ganz gut, die Haupthandlung ist, daß der adlige und reiche, aus einer weltlichen Familie von Kriegern und Haudegen, Dandy "Florenssas Des Esseintes", in ebend dieser Familie aus der Reihe schlägt, da er doch im Vergleich etwas kränklich und anders ist. Nach tiefgehenden weltlichen Leben, mit allen drum und dran, zieht sich der letzte Sproß dieser Familie auf ein Landhaus zurück, wo er sich einen Elfenbeinturm ausbaut und alles bis in letzte Detail dekadent und einzigartig ausstattet, das gipfelt u.a. darin das er sich seine Riesenschildkröte um diese konformer zur Farbe der Wand zu gestalten, mit Gold und Diamanten den Panzer verzieren läßt. Es gibt eine Mundorgel für die KEhle die den verschiedenen Alkoholen ein Instrument zuordnet, Gemälde, und viele kleine Details welche der Held in seinem Rückzug vor der Welt und allen ordinären und Pöbelhaften voll auslebt. In diesem Rahmen gibt es viel Literaturgeschichte....um die Gesundheit unseres Helden steht es nicht so gut, und es droht eine gezwungene Rückkehr in die Normalität.

Leider ist die Handlung etwas kurz, aber wo diese vorhanden ist diese sehr interessant und spannend. Das Buch ist aber nicht rein als Roman geschrieben, sondern auch ein Stück LEhrbuch über eine Epoche in welche dieses Buch fällt...alles in allem ganz interessant zu lesen, aber irgendwo auch etwas schwierig, durch diese detailierten Ausschweife auf mir unbekannte Französische Dichter und Denker.

3,5 Ratten

Hi Phistomefel

wenn ich deinen NAmen und dein Profiltext lese, denke ich sollte dir das Buch zusagen, es ist doch irgendwie interressant aber auch ziemlich herabschauend auf alles Einfache...jetzt gibts aber erstmal weiter Thomas Mann "Doktor Faustus" zur Entspannung,
« Letzte Änderung: 17. Mai 2007, 22:21:08 von Zzzarathustra »
Gespeichert