Mit dem fünften Tag bin ich nun auch fertig.
Die Verhörung von Remigius war ja der Hammer. Dem Armen wurden die Worte ja so verdreht das am Ende jeder glauben mußte das er der Mörder war. Wenn ich an seiner Stelle gewesen wäre, hätte ich die Morde auch gestanden, er war ja so oder so im Arsch. Die Methoden von damals sind, um die Wahrheit zu suchen, nicht gerade die besten. Wenn man mit Folter bedroht wird um etwas zuzugeben das man nicht gemacht hat, gesteht man doch alles. Was ich gut fand von Remigius war, als er am Ende noch mal allen Versammelten ordentlich Angst eingejagt hat, mit seiner Teufelbeschwörung.
Die Predigt von Jorge fand ich klasse. Seine Anzeichen für seine Apokalypse passt auch gut in unsere Zeit, finde ich.
"es gibt keine Ehrfurcht mehr vorm Alter, die Kinder erheben sich gegen die Eltern (braucht man nur mal die Super-nanny einzuschalten

), die Gattin sinnt Böses gegen den Gatten, der Gatte zieht die Gattin vor Gericht, die Herren sind unmenschlich zu den Knechten, die Knechte sind ungehorsam zu den Herren, die Halbwüchsigen wollen bestimmen, die Arbeit erscheint allen nur noch als überflüssige Plackerei,...."
Also aufgepaßt, der Tag des jüngsten Gericht kommt bald

...
Der Mörder scheint ja nach der Apokalypse zu gehen und ich finde Jorge redet ein wenig viel über den Untergang. Ob er vielleicht der Mörder ist?