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Autor Thema: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring  (Gelesen 4146 mal)

Aeria

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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #15 am: 02. Oktober 2007, 17:35:58 »

Vor einigen Wochen habe ich den Film gesehen und fand ihn ganz großartig. Jetzt ist auch das Buch auf meiner Wunschliste gelandet. Ich habe in diversen Foren die Diskussionen zum Roman verfolgt, ohne dass sich ein Kaufwunsch einstellte; ich lese nur wenige historische Romane und interessiere mich nicht für die Malerei. Ehrlich gesagt, war mir sogar der Name Vermeer gänzlich unbekannt, obwohl ich natürlich das Bild kannte.
Aber nach dem Film will ich das Buch nun unbedingt lesen.

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Aeria
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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #16 am: 02. Oktober 2007, 17:49:48 »

@Aeria
Es lohnt sich auf jedenfall da der Film die Stimmung des Buches sehr gut aufgefangen hat und auch praktisch keine Veränderungen der Handlung vorgenommen hat. Ich hoff Dir gefällt das Buch genausogut wie der Film!
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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #17 am: 03. Oktober 2007, 21:30:16 »

Ich habe das Buch heute in einem Rutsch gelesen (Feiertag sei Dank), denn ich konnte es auch nicht aus der Hand legen. Und das obwohl, wie ihr schon geschrieben habt, eigentlich nicht viel Spannendes passiert. Der Schreibstil hält einen gefangen, zieht einen in seiner doch ruhigen Art total in seinen Bann. Die Geschehnisse, Grits Gedanken, die wunderbaren Beschreibungen der Malerei, diese schwer greifbare Beziehung und eine ganz besondere Stimmung, die das ganze Buch durchzieht, entwickeln einen Sog, der einen das Buch wirklich schwer zur Seite legen lässt. Ein Buch mit einem besonderen Zauber, von dem ich jetzt gerne die Verfilmung ansehen möchte, von der ihr hier auch so begeistert schreibt.

 5ratten
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kathchen

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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #18 am: 30. November 2007, 22:32:36 »

Das Buch ist sooo toll...konnte gar nicht aufhören zu lesen...
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Wendy

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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #19 am: 01. Dezember 2007, 12:15:48 »

Das Buch ist sooo toll...konnte gar nicht aufhören zu lesen...

Hallo kathchen! :winken:

Willst du uns vielleicht auch erzählen, warum du das Buch so toll fandest? Hat dir der Schreibstil so gut gefallen oder die Charaktere, oder beides? Interessierst du dich für die Zeit, in der das Buch spielt, oder besonders für Vermeer? Erzähl doch mal ein bisschen.  :zwinker:

Liebe Grüße,
Wendy
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kathchen

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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #20 am: 01. Dezember 2007, 12:38:12 »

Das Buch ist sooo toll...konnte gar nicht aufhören zu lesen...

Hallo kathchen! :winken:

Willst du uns vielleicht auch erzählen, warum du das Buch so toll fandest? Hat dir der Schreibstil so gut gefallen oder die Charaktere, oder beides? Interessierst du dich für die Zeit, in der das Buch spielt, oder besonders für Vermeer? Erzähl doch mal ein bisschen.  :zwinker:

Liebe Grüße,
Wendy


Nachdem ich von Tracy Chevalier schon ein Buch gelesen hatte, der Kuss des Einhorns, und mir das total gut gefallen hatte, hab ich mir das Mädchen mit dem Perlenohrring zugelegt, da zu dem Zeitpunkt auch der Film im Kino lief.
Es passiert zwar nichts allzu Spannendes, verglichen mit anderen Büchern, aber die Geschichte um Grit hat mich so fasziniert, in seinen Bann gezogen, da konnte ich einfach nicht aufhören.
Der Film hat mir auch gut gefallen, allerding weil ich das Buch vorher gelesen hatte.
Mein Freund hat ihn mit mir gesehen, er hat das Buch nicht gelesen, und ist schwer in die Geschichte reingekommen...

Als nächstes Buch von Tracy Chevalier werd ich mir Das dunkelste Blau vornehmen, über Buchticket *gg*
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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #21 am: 01. Dezember 2007, 12:58:01 »

Der Film hat mir auch gut gefallen, allerding weil ich das Buch vorher gelesen hatte.
Mein Freund hat ihn mit mir gesehen, er hat das Buch nicht gelesen, und ist schwer in die Geschichte reingekommen...

 :winken: Ich hab den Film auch erst nach dem Buch gesehen und mein Eindruck war auch meistens: Wenn ich das Buch nicht gelesen hätte, wäre mir das zu langweilig, bzw. dann wüsste ich nicht, worin hier der Reiz besteht. Das Ende wurde ja im Film auch ziemlich abgeschnitten. Wenn man aber das Buch kennt, ist der Film wirklich schön und das Ruhige stört einen überhaupt nicht.

Ich habe es bis jetzt zwar noch nicht geschafft, ein weiteres Buch von Tracy Chevalier zu lesen, aber 2008 wird es dann hoffentlich so weit sein. :redface: :breitgrins:
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Arjuna

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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #22 am: 01. April 2008, 11:01:24 »

Tracy Chevalier – Das Mädchen mit dem Perlohrring




Zum Inhalt:

Delft 1664. Als der Vater sein Augenlicht verliert, wird die junge Griet als Dienstmagd in den Haushalt des angesehenen Malers Johannes Vermeer gegeben. Hier hält sie harte Arbeit in Atem und die Schikanen von Vermeers eifersüchtiger Gattin ließen sich kaum ertragen, wären da nicht die faszinierenden Bilder des Meisters. Schließlich beginnt Vermeer, sie heimlich zu malen. Doch als er Griet bittet, einen Perlenohrring anzulegen, beschwört er damit eine Katastrophe herauf.

Meine Meinung:
Ich habe mich bisher noch nicht viel mit Kunst beschäftigt, aber es war faszinierend zu lesen wie T. Chevalier eine Geschichte rund um Vermeers Gemälde spinnt. Mehrmals habe ich das Lesen unterbrochen, um im Internet das gerade beschriebene Bild zu betrachten.
Aber nicht nur der Teil über Kunst hat mich beeindruckt, die Parts die Griets Dienstmagdleben schildern, haben mir am besten gefallen. Dadurch dass alles aus Griets Sicht erzählt wird, hat man beim Lesen das Gefühl dabei zu sein, mit ihren Augen Delft und die „reichen“ Leute zu sehen und komplett in die Atmosphäre eintauchen zu können.
Ein großartiges Buch mit einem genialen letzten Satz.
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5ratten


Zum Film:
Den habe ich mir direkt im Anschluss an das Buch angesehen und empfinde ihn als nette "Beilage" zum Buch, ich weiß nicht ob ich ihn ohne Buch auch gerne gesehen hätte. Wie gesagt er passt gut dazu, und ich finde ihn von der Atmosphäre her auch gelungen, bzw. auch einige Charaktere z.B. Cornelias verschlagenes Wesen oder Tanneke sind gut getroffen. Aber wenn ich nur den Film gesehen hätte, wäre ich glaube ich enttäuscht, dass er nicht mehr "Pulver" hat und auch das Verhältnis von Griet zu Vermeer wäre mir zuwenig, im Buch kommt das doch anders rüber.
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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #23 am: 28. Juni 2008, 15:51:04 »

Hallo,

nachdem ich hier im Forum einen netten Anstups bekommen hatte, habe ich das Buch nun auch gelesen und kann mich den vielen positiven Stimmen nur anschließen.

Meine Meinung
In ‘Das Mädchen mit dem Perlenohrring’ erzählt Tracy Chevalier eine (fiktive) Geschichte zum Entstehen des wohl bekanntesten Portraits des niederländischen Malers Jan Vermeer.

Als Griet nach einem Unfall des Vaters als Dienstmagd im Hause Vermeers anstellig werden muss, um für den Unterhalt der Familie zu sorgen, gerät sie schnell zwischen die Fronten. Von Vermeer’s Gattin Catharina ist die kluge junge Frau nicht gerne gesehen und auch eine der Töchter lässt keine Gelegenheit aus, Griet auszuspielen. Der Maler selbst erkennt jedoch Griet’s Sinn für die Kunst und bald darf sie ihm bei den Vorbereitungen für seine Bilder zur Hand gehen.
Mit der Zeit gerät Griet in einen Strudel aus Farben, Schönheit und Eifersucht und ein kleiner Perlenohrring wird zu ihrem Schicksal…

‘Das Mädchen mit dem Perlenohrring’ ist eine ruhige Geschichte, in leisen Tönen erzählt und dennoch fesselnd. Obwohl die Entwicklungen bis zu einem gewissen Punkt absehbar sind, ließ mich das Buch nicht mehr los. Zu farbenprächtig waren die Beschreibungen der Bilder, zu folgenschwer die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren, besonders natürlich das Verhältnis zwischen Griet und ihrem Maler.

Besonders gelungen ist der Autorin auch die Darstellungen der damaligen Lebensverhältnisse in den unterschiedlichen Klassen und die lebhafte Kulisse des Delft um die Jahre 1664 mit seinen kleinen Gassen, den vielen Grachten und dem Frischemarkt.
Die Figuren sind klar gezeichnet, manche wirkten auf mich jedoch etwas stereotyp, wie die eifersüchtige Ehefrau oder die eher plumpe Köchin. Auch zu Griet konnte ich anfangs schwer Zugang finden, da ihre Gefühle irgendwie distanziert wirkten und ich ihren Charakter zunächst nicht einordnen konnte. Im Laufe der Lektüre gewöhnte ich mich allerdings daran, dass sie einfach ein Kind ihrer Zeit ist, an das man keine Erwartungen aus heutiger Sicht stellen kann. Ein Zeichen für die historisch-genaue Arbeit der Autorin.

FAZIT: Ruhig und düster, aber mit vielen Glanzpunkten und einem berührenden Ende.

Bewertung: 4ratten
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Yvaine

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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #24 am: 01. Juli 2008, 20:38:29 »

"Das Mädchen mit dem Perlenohrring" war eins meiner Urlaubsbücher und auch ich schließe mich der allgemeinen Meinung hier an: Ein wirklich schönes Buch. Ich kannte Vermeer und doch einige seiner Bilder schon vorher (und dieses Bild mochte ich immer schon ganz besonders), hab auch einen Bildband hier, den ich vor dem Urlaub nochmal ein wenig durchgeblättert hab. Das hat mir im Urlaub die Stimmung des Buches doch auch nochmal um einiges verstärkt denke ich.

Vieles was hier geschreiben wurde seh ich genauso, über die Handlung muß ich nun auch nichts mehr sagen. Besonders gut hat mir in dem Buch die zurückhaltende, langsame und dennoch sehr detaillreiche Art der Erzählung gefallen. Es wurde mehr angedeutet als deutlich geschrieben, man muß mehr erfühlen als man gesagt bekommt und das spiegelt genau  wieder, was auch Griet, Vermeer und die anderen Personen in dem Buch "erlebt" und gefühlt haben. Die wichtigsten Dinge spielen sich unter der Oberfläche ab ... alles köchelt und brodelt, die Gefühle kochen hoch, bleiben aber weitgehend unausgesprochen, die Konventionen, Moral und Anstand halten alles im Untergrund, auch zwischen den Beteiligten. In diesem Zusammenhang fand ich Erzählweise und übertragene Stimmung in diesem Buch herausragend harmonisch. Ich tauchte tief in die Geschichte, die Gefühle der einzelnen Personen und die Zeit in der erzählt wurde ein ... Für mich zB. in der Vorstellung immer wieder ganz intensive Erzählmomente wenn es sich ums Farben mischen und herstellen drehte.... ich sah die Farben förmlich, konnte das Leinöl beinahe riechen, sah vor dem inneren Auge die Bewegungen von Griet und dem Maler  usw. . Die Erläuterungen über Licht und Schatten, über die Bewegungen Griets beim Säubern der Gegenstände für das Stilleben, die Szenen im Zusammenhang mit dem optischen Gerät. In vielerlei Hinsicht ein überaus sinnliches Buch, vielleicht besonders wenn man sowieso schon einen Hang zur Malerei hat.

Den Film hab ich noch nicht gesehen, werd mir den aber in den nächsten Tagen ansehen. Liegt hier schon und wartet nur noch darauf daß ich Zeit und Ruhe dafür finde :)

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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #25 am: 02. Juli 2008, 15:44:47 »

Es wurde mehr angedeutet als deutlich geschrieben, man muß mehr erfühlen als man gesagt bekommt und das spiegelt genau  wieder, was auch Griet, Vermeer und die anderen Personen in dem Buch "erlebt" und gefühlt haben. Die wichtigsten Dinge spielen sich unter der Oberfläche ab ... alles köchelt und brodelt, die Gefühle kochen hoch, bleiben aber weitgehend unausgesprochen, die Konventionen, Moral und Anstand halten alles im Untergrund, auch zwischen den Beteiligten.
Damit findest du genau die richtigen Worte, Yvaine! Wirklich sehr sehr treffend beschrieben. :daumen:
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Papyrus

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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #26 am: 11. Juli 2008, 14:29:21 »

Über den Maler Jan Vermeer ist heute wenig bekannt, sein heute bekanntes Gesamtwerk umfasst ca. 40 Bilder.
Tracy Chevalier erzählt dem Leser eine Geschichte zu der Entstehung des Bildes "Das Mädchen mit dem Perlenohrring", eines seiner berühmtesten Gemälde. Faszinierend ist, dass diese Geschichte so wahr wirkt, dass man der Autorin diese Idee als Realität abnimmt.

Griet, die Person auf dem Bild, kommt nach einem Arbeitsunfall ihres Vaters als Dienstmagd in das Haus Vermeers, um ihre Familie finanziell zu unterstützen. Die Arbeit ist hart und trostlos, ihre Familie kann sie nur sonntags besuchen.
Griets einzige Lichtblicke sind die Bilder ihres Herrn Jan Vermeer.

Meine Meinung
Das Buch ist mehr als eine historische Geschichte.
Der Roman handelt von Griet, die in keiner Welt zu Hause ist. Für eine Dienstmagd ist sie zu intelligent, für höhere Kreise zu arm.
Ihr Intellekt und wacher Verstand erlauben es ihr spielend in die Gedanken Vermeers einzutauchen und den Maler, wie auch seine Bilder, zu verstehen. Vermeers Familie gelingt dies nicht, sieht sie in der Malerei einfach einen Broterwerb.

Durch die Augen von Griet sehen wir Vermeers Bilder entstehen. Wir lernen und verstehen zum Beispiel, dass Wolken nicht einfach weiß, sondern gelb, lila und blau sind.
Vermeer erkennt ihren Verstand und ist wohl durch ihren Geist sehr angetan von ihr. Er erklärt ihr (und nicht seiner Gemahlin) die Camera obscura und macht Griet alsbald zu seiner Assistentin. Neben ihrer eigentlichen Arbeit als Dienstmagd mischt sie seine Farben, ohne dass die Familie Vermeer dies wissen darf.
Sehr plastisch wird das Leben, Leiden und Lieben von Griet auf diesen knapp 280 Seiten geschildert, dass es mir schon sehr ans Herz ging.

 5ratten :tipp:


Der Film
Der Film ist eine schöne Begleitung zu dem Buch, wird zumindest durch die Bilder deutlich wie die Menschen vor gut 350 Jahren gelebt haben.
Das ist jedoch die einzige Stärke die der Film zu bieten hat. Inhaltlich stark reduziert, vermag er nicht das Innenleben von Griet wiederzugeben. Ein Film der leider nur wie eine Ölpfütze auf der Oberfläche der erzählerischen Tiefe des Buches schwimmt.
« Letzte Änderung: 11. Juli 2008, 14:32:44 von Papyrus »
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Cuddles

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Re: Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #27 am: 13. Mai 2009, 12:53:44 »

So viele positive Meinungen gibt es schon und meine kann ich hier nun auch einreihen. Dies ist eines der wenigen Büchern, dem ich das Prädikat "bezaubernd" verleihen kann. Ich fand es einfach schön, Griets Gedanken zu folgen. Man merkt regelrecht, wie sie ihre aufkeimenden Gefühle für ihren Hausherrn unterdrückt, da sie nicht standesgemäß nicht und man leidet mit ihr unter der eifersüchtigen Ehegattin Catharina und deren verschlagenen Tochter Cornelia (was für ein Kind!).

Es gibt viele ellenlange Romane, deren Handlung eigentlich sehr dünn ist, dies ist genau das Gegenteil: Es wird viel erzählt ohne viele Worte zu benutzen. Bei der Szene, als Vermeer Griet den Ohrring anlegt, habe ich den Atem angehalten, für mich eine der erotischsten Szenen, die ich je gelesen habe.

Das Ende hat mir gut gefallen, ich fand es sehr realistisch. Und der schon erwähnte letzte Satz ist einfach super.

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gurgi

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Antw:Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #28 am: 19. August 2009, 13:12:48 »

Mich hat das Buch ebenfalls in seine Bann geschlagen. Der Schreibstil der Autorin ist umwerfend. Obwohl nicht wirklich etwas spannendes passiert, konnte ich nicht aufhören zu lesen.
Die Beschreibungen der Gemälde fand ich auch sehr gelungen. Und auch die damaligen Lebensverhältnissen werden sehr schön geschildert.

Den Film habe ich noch nicht gesehen, doch ich will ihn unbedingt noch sehen.
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Niechen

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Antw:Tracy Chevalier - Das Mädchen mit dem Perlenohrring
« Antwort #29 am: 21. August 2009, 20:22:00 »

Ich habe dieses Buch auch mit Entzücken gelesen, denn es ist etwas ganz Besonderes. Es ist still, leicht wie eine Frühlingsbrise und doch lässt es einen nicht mehr so schnell los.
Es ist sehr interessant, die Geschichte über ein Bild zu lesen.

Ich vergebe mit großer Freude:

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