Dann will ich mal anfangen.
Ich hab das Kapitel "Londinium" beendet.
Entgegen meiner Erwartung fiel mir der Anfang schwer. Die ersten 2 Seiten wollten einfach nicht enden. 54 v. Ch. wurde es Seite für Seite besser, fast so als wollte sich der Fluß ein Bett in meine Aufnahmefähigkeit graben.

In jedem Kapitel scheint ein wichtiges Ereignis im Leben einzelner Familienmitglieder im Laufe der Jahrhunderte dargestellt zu werden. London und seine Bedeutung, nicht nur für die Bewohner, werden beschrieben.
Segovax konnte ich mir richtig vorstellen. Besonders als er versuchte mit dem Schwert seines Vaters gegen den Centurio zu kämpfen.

Und da war auch ein kurzer Auftritt von Caesar selber. Aber was mußte ich mit Entsetzen lesen:
"In ihrer Mitte befand sich eine große Gestalt mit einem kahlen Kopf ..." Weit auf den Hinterkopf reichende Stirnglatze, aber doch nicht kahl!

Cartimandua war mir nicht so sympathisch. Sie liebt ihren Mann über alles, sie wünscht sich mehr Kinder und doch ist sie bereit diese in gewisser Weise zu opfern.
Mit Julius erleben wir bereits ein völlig verändertes London. Die Bevölkerung ist mittlerweile mulitkulturell.
Gegenüber dem ehemaligen Weiler ist eine Handelsmetropole entstanden. 300 Jahre sind verstrichen, doch die Raben und die keltische Quellen existieren noch.
Ich erinnere mich an eine Geschichte, ich glaube aus einem der MG Bücher, die etwas mit dem Tower und Vögeln (Raben?) zu tun hat.
Mehr fällt mir dazu leider nicht ein. Wißt ihr etwas darüber?
Was mit gut gefällt sind die Karten und der Stammbaum. Dadurch kann ich mir alles viel besser vorstellen.
Im ersten Teil hatte ich die Vorstellung von größeren Entfernungen (Fahrt des Vaters mit dem Druiden) und im nächsten Teil legen andere Personen diese Strecken teilweise als längeren Spaziergang zurück. Daran erkennt man wohl auch die landschaftliche Veränderung; Brücken- und Straßenbau.