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Autor Thema: Umberto Eco - Der Name der Rose, Erster Tag  (Gelesen 5130 mal)

mrs peachum

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Re: Umberto Eco - Der Name der Rose, Erster Tag
« Antwort #30 am: 10. Mai 2007, 21:54:30 »

Hallo ihr alle!

Ich bin noch neu hier und dachte ich könnte doch gleich mal parallel mit zwei Leserunden mitmischen.   :redface: Da es aber doch länger als gedacht dauert die Antworten zu den Abschnitten zu formulieren, hänge ich mit der Rose ziemlich hinterher. Das Buch aus der anderen Leserunde habe ich aber gleich durch und würde dann hier doch noch einsteigen. Ich denke so ab dem Wochenende werde ich auch mal was zu Eco sagen können!!

Grüße

mrs peachum

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Mäusedudler

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Re: Umberto Eco - Der Name der Rose, Erster Tag
« Antwort #31 am: 11. Mai 2007, 12:03:12 »

Den ersten Tag habe ich nun auch beendet. Besonders gefallen haben mir bisher zum einen die genauen Personenbeschreibungen, man hat wirklich das Gefühl, die Mönche stehen grad vor einem. Zum anderen liebe ich Williams treffende Bemerkungen, mit denen er die Dinge so schön auf den Punkt bringt, z.B. nach der Diskussion mit Umbertin, wo er so  anmerkt, dass ihm manchmal die Hölle wie das Paradies von der anderen Seite betrachtet erscheint.  :breitgrins: Sehr schön auch seine Ansichten zur Wissenschaft und wie man sie handhaben sollte (z.B. die Medizin, die man besser mit ein paar Sprüchen verabreicht als einfach so). 

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:lesen: Gail Carriger - Blameless

aquacat

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Re: Umberto Eco - Der Name der Rose, Erster Tag
« Antwort #32 am: 11. Mai 2007, 13:15:09 »

Hallo  :winken:,
vorne weg nochmal ein Dankeschön an alle Beteiligten, dass das mit der Einteilung noch geklappt hat  :blume:
Ich habe gestern noch ordentlich aufgeholt.

Gegen Ende des ersten Tages zitiert Jorge Johann Boccadoro "Christus hat nie gelacht." Dieser Satz hat mich richtig geschockt. Da sieht man mal die Verbohrtheit vieler Kleriker in jener Zeit. Wie kann man auf die Idee kommen so etwas zu behaupten.
lg aquacat
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"Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt." Jorge Luis Borges

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Cryptonomicon - Neal Stephenson

aquacat

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Re: Umberto Eco - Der Name der Rose, Erster Tag
« Antwort #33 am: 11. Mai 2007, 13:21:16 »

EDIT: Ich wollte mich nicht selbst zitieren, wer macht schon sowas
lg aquacat
« Letzte Änderung: 11. Mai 2007, 20:50:53 von aquacat »
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eilan blue

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Re: Umberto Eco - Der Name der Rose, Erster Tag
« Antwort #34 am: 12. Mai 2007, 11:17:48 »

ich bin grade beim ersten tag, nach nona, s. 107.

während des gesprächs zwischen william und ubertin habe ich ich das buch ca. 3 mal in die sofaecke gepfeffert (natürlich ganz vorsichtig!), :zwinker: weil mich ubertins einstellungen echt aufgeregt haben. ich rede von solchen sätzen wie

"in diesem jungen, der nun tot ist, war etwas... weibisches und also teuflisches. er hatte die augen eines mädchens, das verkehr mit dem inkubus sucht..." (s. 87)

ubertin ist bestimmt kein schlechter kerl in dem sinne und zweifelsohne einer von williams besten freunden und doch hat er mitgewirkt an der ermordung von menschen, die nicht in seine pläne gepasst haben...

echt schlimm, was die leute damals sich selber und ihren mitmenschen im zuge der religionsstreitigkeiten angetan haben - und heute noch antun...
« Letzte Änderung: 12. Mai 2007, 11:22:06 von eilan blue »
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Juggalette

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Re: Umberto Eco - Der Name der Rose, Erster Tag
« Antwort #35 am: 12. Mai 2007, 18:32:03 »

echt schlimm, was die Leute damals sich selber und ihren Mitmenschen im Zuge der  angetan haben - und heute noch antun...
Ja, da hast du (leider) recht...  :rollen:

Ubertin ist für mich das zeitlose, klassische Beispiel für die alte Generation. Er ist ja doch der zweitälteste in der Abtei und für mich verkörpert er irgendwie die alten Menschen im Allgemeinen, die ja immer in unseren Augen "altmodisch" oder "konservativ" sind und sich einfach nicht mit neuen technischen Mitteln oder moderneren Ansichten anfreunden wollen. (Natürlich gilt das nicht für alle - Ausnahmen bestätigen bekanntlich ja die Regel!)
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:leser:
Philip Pullman - Der goldene Kompass
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