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Autor Thema: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)  (Gelesen 12589 mal)

Zitrone

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Re: Antw:Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #60 am: 01. Juli 2010, 19:50:52 »

Ich habe es jetzt auch endlich gelesen ... Es lag hier schon länger, weil ich mich mit dem Buch echt schwer getan hab. Ich fand anfangs die Erzählweise vom Tod sehr seltsam - und eher verwirrend und unspannend.
Später fand ichs genial spannend und nun habe ich ein Lieblingsbuch mehr!
Ich brauche den anderen eigentlich nicht mehr viel hinzufügen ... Man muss es lesen  :winken:

Puh, dann hab ich ja noch Hoffnung. Ich bin irgendwo bei Seite 250 und hab echt schon überlegt, es wezulegen. Die Erzählweise aus der Sicht des Todes nervt mich nämlich wirklich. Ich finde den weder lustig, noch spannend, noch sonstewat, der is einfach nur langatmig und unnötig.  :aaa:
Langsam habe ich aber das Gefühl, das es besser wird. Ich hoffe ehrlich, dass ich mich später an eure Lobhuldigungen anschließen kann.  :leser:
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:lesen: Stephan R. Bellem: Bluttrinker

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Hannah

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Re: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #61 am: 19. Oktober 2010, 18:04:59 »

Gestern Abend habe ich nun auch "Die Bücherdiebin" beendet. Ich bin total begeistert  :klatschen:  und ich habe sooooo geheult    :heul:  Das Ende ist so schön und so traurig beschrieben, einfach toll.
Natürlich hat mir aber nicht nur das Ende gefallen. Ich schließe ich euch allen mit euren positiven Meinungen an. Den Tod als Erzähler zu wählen (er ist mir echt symphatisch geworden) war eine neue und schöne Idee. Ich kann eigentlich nur nochmal sagen  5ratten:tipp:
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roulade

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Re: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #62 am: 12. April 2011, 11:18:31 »

Was für ein schönes Buch! Ich schätze, das wird mein "Buch des Jahres 2011" und ich werde es bestimmt wieder lesen.

Gleich zu Beginn die Bewertung:
5ratten und ein absoluter :tipp:

Zum Inhalt möchte ich nichts mehr schreiben, das ist hier im Thread bereits abgedeckt, also gehe ich gleich zu meiner Meinung über:

Der Tod als Erzähler war für mich nicht unbedingt gewöhnungsbedürftig, einzig diese seltsamen fettgedruckten Zwischenbemerkungen waren es, das hat meinen Lesefluss am Anfang gestört, aber ich habe mich rasch daran gewöhnt. Sämtliche Charaktere sind ganz wunderbar gezeichnet, ich habe seit langem wieder in dem Buch gelebt, das ich leider nicht langsam genug in den letzten Tagen gelesen habe. Mit einer solchen Leichtigkeit und ohne den gebotenen Ernst zu missen erzählt der Autor diese Geschichte, dass es ein Genuss ist, seinen Zeilen zu folgen. Der Tod selber hat einen wunderbaren Charakter, bringt hie und da seine Meinung zu den Geschehnissen an, gelegentlich mit einem Schuss Ironie, bleibt aber die meiste Zeit dabei, die Geschichte einfach nur zu erzählen. Mir hat besonders gut die Beschreibung gefallen, wie er die Seelen der unzähligen Toten dieser Zeit mit großem Respekt, fast mit Liebe und Mitleid (auch wenn er selbst das Gegenteil behauptet) aber ohne viel Pathos "in seinen Händen" trägt. Markus Zusak hat eine ganz wunderbare Sprache. Oft nervt es einen, wenn der Autor inflationär mit Metaphern um sich wirft, in diesm Fall aber waren sie mir ein großer Genuss! Ich habe das Buch auf deutsch gelesen (an dieser Stelle meine Hochachtung auch an die Übersetzerin) und bin ganz froh darüber, da die Geschichte immerhin im deutschsprachigen Raum spielt. Aber das nächste Mal werde ich es im Original lesen, weil ich ganz neugierig auf die "echte" Sprache bin.

Ich denke, das ist eines der Bücher, die "man gelesen haben sollte". Nochmals, falls es im Thread hier untergegangen ist :breitgrins:

Ein absoluter :tipp:
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Anja

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Re: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #63 am: 09. Mai 2011, 14:29:20 »

Ich dachte schon, dass ich damit ziemlich allein dastehe, aber ich fand das Buch furchtbar und habe es deswegen auch abgebrochen. :flop: :aaa:
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roulade

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Re: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #64 am: 09. Mai 2011, 18:35:31 »

Ich habe es neulich einer Freundin empfohlen und geborgt und auch sie hat es genervt abgebrochen. Unter anderem sind ihr wohl diese fettgedruckten Zwischenbemerkungen auf die Nerven gegangen... Mich haben die anfangs auch gestört, aber ich habe mich mit zunehmendem Lesefortschritt daran gewöhnt.
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Fandorina

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Re: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #65 am: 09. Mai 2011, 20:10:02 »

Mir hat "The Book Thief" auch nicht gefallen. Ich konnte es zwar auch nur in kleinen Häppchen lesen, aber daran liegt es wohl eher nicht, wenn man die Story recht kitschig und die Hauptperson unsympathisch findet.

Von mir gibt es daher nur magere  3ratten.
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illy

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Re: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #66 am: 31. Mai 2011, 07:10:42 »

Als ich das erste Mal von dem Buch gehört habe, klang es klasse. „Der Tod als Erzähler“, das musste etwas für mich sein. Dann allerdings überkamen mich Zweifel, wie gut ein australischer Autor in der Lage sein würde, eine deutsche Kindheit im Nationalsozialismus zu schildern und ich bin vor dem Buch zurückgeschreckt. Die große Anzahl praktisch durchweg positiver Rezension, hat mich dann aber doch zugreifen lassen.

Letztendlich hätte ich es wohl doch sein lassen sollen. Die Schilderungen von Liesels Kindheit, wie sie Judenhass und -verfolgung mitbekommt und die Gefahr, in der man lebte, sobald man sich kritisch zum System äußerte, empfand ich dabei unerwarteterweise tatsächlich gut dargestellt. Womit ich überhaupt nicht zurecht kam, war hingegen überraschenderweise der Tod als Erzähler. Ich empfand ihn nicht im Geringsten als amüsant, sondern war nur genervt von seinen Einschüben und Bemerkungen. Nach so vielen Jahrhunderten, sollte man doch auch mal in der Lage sein, einfach die Klappe zu halten. Der belehrende, besserwisserische Tonfall des Todes störte mich das ganze Buch hindurch.

Das Schicksal der Figuren war ergreifend geschildert, aber der Stil, in dem die Geschichte erzählt wird, hat mich nicht dazu eingeladen in ihr zu verweilen. So habe ich so manches Mal die Seiten nur überflogen und nur bei einer interessanten Wendung der Geschichte ein paar Seiten lang „richtig“ gelesen – solange bis der Tod wieder mit seinen Kommentaren anfing und ich weiterblättern musste.

Nachdem ich nach den ersten 50 Seiten eigentlich schon abbrechen wollte, kann ich es schon als Erfolg verbuchen „Die Bücherdiebin“ beendet zu haben und auch für den Moment am Schluss, als der Autor erfolgreich auf meine Tränendrüse gedrückt hat, gibt es sogar noch eine halbwegs ordentliche Bewertung. Interessierten potentiellen Lesern würde ich aber ein Anlesen im Geschäft empfehlen, um zu prüfen, wie gut man mit dem Stil zurechtkommt.

2ratten:marypipeshalbeprivatmaus:
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Nicole89

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Re: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #67 am: 14. Januar 2012, 21:00:00 »

Ich habe das Buch nun beendet und bin auch begeistert. Ich finde die Idee, den Tod als Erzähler zu nehmen, erfrischend neu und die Geschichte hat mich einfach gepackt. Sie war herzzerreißend und ich konnte mir zum Schluss kaum noch die Tränen verkneifen. Ich fand schön, dass das Buch gezeigt hat, dass es zur Nazizeit auch Menschen in Deutschland gab, die sich für Juden eingesetzt haben. Für mich wurde so die Geschichte mal von einer anderen Seite beleuchtet. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich am Anfang sehr skeptisch wegen des Erzählstils war... bildhafte Beschreibungen sind ja schön und gut, aber wenn diese so abstrakt sind, mag ich das auch nicht unbedingt. Deswegen habe ich eine halbe Ratte abgezogen. Glücklicherweise war das aber nur am Anfang so schlimm damit und hat dann etwas nachgelassen.

 4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:                                                                                                           und vor allem  :tipp:



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:lesen: "Purpurmond" von Heike Eva Schmidt

Mausi123

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Re: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #68 am: 23. Januar 2012, 14:21:29 »

Hallo  :smile:

Ich kann mich den positiven Beiträgen hier nur anschließen. Das Buch hat mich zutiefst gerührt. Es ist absolut ergreifend. Liesel ist so liebenswürdig, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen. Ein Buch, das es nicht verdient hat lange auf dem sub zu liegen  :zwinker:

Daher gibt es von mir  5ratten :tipp:
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LG Mausi  :winken:
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tina

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Re: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #69 am: 12. März 2012, 21:49:32 »

Markus Zusak – Die Bücherdiebin


OT: The Bookthief
OA: 2005
608 Seiten
ISBN: 978-3442373956

Inhalt:
Im Alter von 9 Jahren hat Liesel schon vieles verloren. Ihren Vater, einen Kommunisten. Ihre Mutter, die ständig krank war. Ihren Bruder Werner – auf der Fahrt nach Molching zu den Pflegeeltern. Als der Bruder stirbt, gerät sie zum ersten Mal ins Blickfeld des Todes. Und sie stielt ihr erstes Buch – ein kleiner, aber folgenreicher Ausgleich für die erlittenen Verluste. Dann stielt sie weitere Bücher, Äpfel und Kartoffeln. Das Herz von Rudi. Das von Hans und Rosa Hubermann. Das von Max und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

Eigene Meinung:
Selten bringt mich ein Buch zum weinen, aber dieses hat es geschafft. Markus Zusak rührt zu Tränen, aber trotz all der Tragik schafft er es zu fesseln durch seine Worte und auch darum geht es in diesem Buch; um die Macht der Worte. Auch er ist ein wahrer Worteschüttler. Ein Begriff, welchen ich in diesem Buch kennenlernte und der treffend auf diesen Autor zutrifft.
Der Tod, welcher diese Geschichte erzählt, nämlich jene der Bücherdiebin, macht erschreckend bewusst, wie harmlos er selbst ist, im Vergleich zu dem, was die Menschen sich gegenseitig antun.
Die Geschichte der Liesel Meminger und ihrem Leben als Kind im Nazideutschland ist heftig und voll von Emotionen. Nicht nur schlechten Emotionen, sondern auch positiven. In all dem Grauen, gibt es Freundschaft, Mitgefühl, Gerechtigkeit, Sehnsucht, Mut, Aufopferung, Humor, Vergebung, Großzügigkeit und vor allem ganz viel Liebe. Gerade auf Grund der fürchterlichen Zeit der Nazis und deren Gräueltaten, erscheinen diese positiven Charaktereigenschaften, wie leuchtende Sterne am Himmel. Sterne, deren Licht die Augen derer verbrennen, die sie sehen. So würde es Max wohl ausdrücken.

 5ratten und ein  :tipp:
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Erenst Cline - Ready Player One
Doris Lessing - Und wieder die Liebe

Viky

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Re: Markus Zusak - The Book Thief (Die Bücherdiebin)
« Antwort #70 am: 01. Mai 2012, 16:49:44 »

Die Bücherdiebin

gewaltig, herzzerreißend, schön, und traurig.
Am Ende des Buches war ich den Tränen sehr nahe. Liesel tat mir richtig Leid, bei all dem, was ihr passiert ist und bin froh, dass sie trotzdem bis zum Schluss (bis zu ihrem Tod) ein Leben hatte.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und kann nicht raten, danach gleich ein Neues zu beginnen. Diese Geschichte muss erst einmal wirken.  Eigentlich kann ich gar nicht richtig beschreiben, wie toll das Buch ist.
Deshalb gibt es 5 Ratten:  5ratten

P.S. Es wurde schon alles gesagt, was das Buch ausmacht  :zwinker:

 :tipp:
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:leser: Philip Pullman
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