Heute habe ich wieder einmal einen Gesang gelesen und zwar den zweiten. Die ersten fünf hatte ich ja schon vor ca. zwei Jahren gelesen, erinnerte mich aber nur an den "Schiffskatalog". Diesen habe ich diesmal auch übersprungen

und siehe da, es wären nur ganz wenige Seiten gewesen. Wenn man ihn aber liest, kommt er einem endlos vor.
Nachdem ich nun nicht wie beim ersten Mal noch jeden weiteren Namen der Götter, wie z. B. Kronion nachschlagen muss, geht das Lesen flotter voran. Bei der Ilias geht es mir ähnlich, wie beim Lesen von englischsprachigen Büchern: Manchmal fließt es nur so und ich kann den Text lesen und verstehen, als wäre er in heutiger Sprache geschrieben, an manchen Tagen aber geht es gar nicht und ich weiß nach einer Seite nicht im Geringsten, was ich gerade gelesen habe. Heute floss es aber

Beim letzten Mal gar nicht aufgefallen, war mir der Demagoge Thersites. Sehr mutig stellt er sich Agamemnon entgegen.
@Dietrich: Die Beispiele der verschiedenen Übersetzungen sind sehr interessant. Mittlerweile habe ich mich aber tatsächlich an die Übertragung von Voss gewöhnt.