Ich habe heute mit diesem Buch begonnen und nach 130 Seiten bin ich begeistert, wie schon zuvor von "Fahrenheit 451" welches ebenfalls aus der Feder desselben Autors stammt.
Es geht in diesem Buch darum, dass die Menschen in der Zukunft, im Jahre 2030, die ersten bemannten Reisen zum Mars unternehmen, um zu sehen, ob es möglich ist auf unserem Nachbarplaneten zu leben. Dazu muss man sagen, dass Bradbury dieses Buch 1946 begonnen hatte. Für ihn war 2030 die Zukunft. Für uns ist es eine sehr nahe und erreichbare Zukunft. Sieht man mal davon ab, dass der Mars keine Atmosphäre und auch keine atembare Luft besitzt, so nimmt dieses Buch dennoch keinen Schaden, was den Inhalt anbelangt. Vor allen Dingen geht es hier um das Thema Mensch, Eroberung und Kolonisation. Die Frage, ob der Mensch überhaupt fähig ist ein außerterrestrisches Leben zu führen und in Interaktion mit einer anderen Spezies zu treten. Bisher sieht es allerdings nicht so aus. Es geht dabei nicht um die technischen Fähigkeiten, sondern die sozialen und ethischen Einstellungen, welche unabdingbar sind, um einer fremden Spezies mit Respekt und vorurteilsfrei entgegenzutreten. Zu akzeptieren, dass der Mensch per se nicht das Maß aller Dinge ist. Es ist faszinierend mit welch subtiler Art der Autor diese Fragen dem Leser untermogelt und dabei trotzdem ein unterhaltsames Buch erschaffen hat.
Ich bin schon gespannt, wie diese Geschicht endet. Ich habe ja schon so meine Befürchtungen.
Viele Grüße Tina