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Autor Thema: Franz Kafka - Die Verwandlung  (Gelesen 2924 mal)

Rebekka

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #15 am: 11. April 2007, 17:11:25 »

@ tronic: Natürlich ist es ein Sinnbild, aber eben nicht NUR. Wie ich ja schon geschrieben habe... Die Familie und die gesamte Umwelt nehmen ihn ja auch als Insekt wahr, nicht nur er selbst, das beweißt ja schon, dass es nicht nur ein Bild ist, sondern er in der Geschichte real als ein Rieseninsekt existiert.

@Sandhofer: Ich glaube kaum, dass es einen großen Unterschied macht, ob es sich um einen Käfer handelt oder eine Spinne oder sonst was, ich gehe mal davon aus, dass kein einziges Insekt in dieser Größe leben könnte. Aber das ist ja auch gar nicht der Punkt. Schon alleine die Verwandlung zu einem solch riesigen Insekt ist irreal, der Anfang der Geschichte ist einfach irreal, der Rest scheint aber umso realer.
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tronic

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #16 am: 07. Mai 2007, 08:36:12 »

hi

das man am anfang ist es wirklich verwirrend, das muss ich zugeben da ich auch gelesen habe.

aber ich habe im internet nachgeforscht und mit einigen geredet die das buch auch gelesen haben und habe es mir von
ihnen erklären lassen.

wenn du es noch nicht wissen solltest, die verwandlung zum käfer ist nur sinnbildlich gemeint

tronic
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Sunbeam

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #17 am: 25. Mai 2007, 00:11:27 »

oooh ich liebe kafka. an meinen melancholischen tagen kann ich so richtig schön mit ihm mitleiden.

Unerlässlich für das Verständnis seiner Bücher: "Brief an den Vater
Wie oft habe ich bei diesem "Brief" geweint  :heul:

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Rebekka

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #18 am: 25. Mai 2007, 01:47:28 »

wenn du es noch nicht wissen solltest, die verwandlung zum käfer ist nur sinnbildlich gemeint

Darüber kann man sich nun duchaus streiten, ich glaube auch, dass Du nicht ganz verstehst worauf ich eigentlich hinaus will.
Du musst aber einsehen, dass Du mit Deinen Quellen nicht behaupten kannst die ganze Wahrheit des Buches ergründet zu haben. Das maße ich mir auch nicht an, trotz der Literatur, die ich darüber gelesen und trotz der Vorlesung, die ich dazu besucht habe.
Wie dem auch sei... jedem seine Meinung, aber bitte das nächste Mal etwas weniger überheblich.  :winken:
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Kringel

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #19 am: 25. Mai 2007, 07:12:02 »

Schon gehört, dass die Geschichte verfilmt werden soll? Der Film soll "Metamorphosis" heißen, Stephen Rea wird Gregor Samsa spielen und Daniel Brühl (*gulp*) wird auch dabei sein. Ratet mal, wen der spielen soll: Den Kafka (*argh*)!
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nimue

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #20 am: 25. Mai 2007, 08:31:48 »

Ich meine mal gelesen zu haben, dass ein Insekt von der Grösse eines Menschen gar nicht existieren könnte, weil der insektoide Blutkreislauf offen ist und das Blut rein physikalisch nie mehr von den Extremitäten zurückfliessen würde.

Oh, das ist ja wie bei Barbie! Eine Frau mit Barbie-Maßen könnte nicht mal aufrecht gehen oder stehen :breitgrins:
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Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Rebekka

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #21 am: 25. Mai 2007, 10:46:09 »

Ratet mal, wen der spielen soll: Den Kafka (*argh*)!

Na, wenn der sich dann zum Käfer verwandelt hat, dann sieht man eh nix mehr von dem Schauspieler  :breitgrins:
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Kringel

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #22 am: 25. Mai 2007, 11:10:07 »

Nee, der Kafka verwandelt sich ja nicht, sondern der Samsa. Der Kafka soll in einer Nebenhandlung vorkommen, habe ich gelesen.
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Rebekka

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #23 am: 25. Mai 2007, 11:25:03 »

Oh peinlich... ja, man sollte einen Post auch richtig durchlesen bevor man antwortet :redface:

Das scheint aber in der Tat ein recht seltsamer Film zu werden... Ob ich mir den antue werd ich mir noch gut überlegen.
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Üzrün

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #24 am: 25. Mai 2007, 13:33:32 »

Ohje ohje davon hab ich ja noch garnichts gehört, dass das nochmal verfilmt werden soll. Ich weiß nur, dass mich die beiden Verfilmungen, die ich kenne, mich jeweils sehr verstört haben. Daniel Brühl als Kafka? Wer kommt denn auf so ne Idee....
@Kringel: gibts da vielleicht nen Link zu oder wo hast du das gelesen? *sehrinteressiert bin*
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"Das ist nicht zu sagen, was ich auszustehen habe von meinem Durst und meiner Begierde nach ihr, ich wollte, ich könnte sagen, es wird mein Tod sein, aber man kann damit weder leben noch sterben."

Juggalette

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #25 am: 26. Mai 2007, 01:50:14 »

Ohje ohje davon hab ich ja noch garnichts gehört, dass das nochmal verfilmt werden soll. Ich weiß nur, dass mich die beiden Verfilmungen, die ich kenne, mich jeweils sehr verstört haben. Daniel Brühl als Kafka? Wer kommt denn auf so ne Idee....
@Kringel: gibts da vielleicht nen Link zu oder wo hast du das gelesen? *sehrinteressiert bin*
Ja, das würde mich auch sehr interessieren!  :hm:
Bitte - Danke!  :smile:

Lg  :winken:
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Kringel

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #26 am: 26. Mai 2007, 12:29:03 »

Man findet die Nachricht u.a. hier. Auch in der IMDB findet sich ein Eintrag. Man muss nur nach "Metamorphosis" und "Film" googeln, dann findet man noch mehr.
« Letzte Änderung: 26. Mai 2007, 12:31:14 von Kringel »
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Üzrün

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #27 am: 27. Mai 2007, 17:44:38 »

Man findet die Nachricht u.a. hier. Auch in der IMDB findet sich ein Eintrag. Man muss nur nach "Metamorphosis" und "Film" googeln, dann findet man noch mehr.

danke für die info! dann werd ich heut abend mal weng rumgooglen ;).
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Sue

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Re: Franz Kafka - Die Verwandlung
« Antwort #28 am: 31. Mai 2007, 19:37:13 »

Das ist das Schönste, was ich von Kafka gelesen habe. Mich hat der Tod des armen Käfers so berührt, dass ich diese Textstelle auch nach vielen Jahren noch nicht vergessen habe.
Für mich bedeutet diese Geschichte eine Metapher auf die Gleichgültigkeit, die innerhalb einer Familie herrschen kann. Ein Familienmitglied wird auf Grund seiner Andersartigkeit (aus welchen Gründen auch immer) zum Außenseiter, wird schließlich nur mehr geduldet und alle sind froh, als es endlich nicht mehr da ist. Jetzt kann das Leben wieder seinen gewohnten Gang gehen.
Das ist meine ganz persönliche Interpretation, abseits von jeder literaturwissenschaftlichen Analyse.
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