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Autor Thema: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)  (Gelesen 3899 mal)

Doris

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James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« am: 30. März 2007, 21:36:40 »

In diesem Bereich könnt ihr zum 18. Kapitel schreiben.
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stefanie_j_h

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #1 am: 20. Mai 2007, 15:46:27 »

 :jumpies: :five: Ich bin durch! Ich freu mich so richtig, dass ich den Ulysses jetzt fertiggelesen habe. Das letzte Kapitel war nochmal richtig schön. Endlich kommt Molly mal zu Wort. Dieser Gedankenstrom ohne Punkt und Komma war am Anfang nicht leicht zu lesen, ich habe mich aber schnell daran gewöhnt. Dieses Kapitel war ja mal wieder sehr sexuell angehaucht, was diese Molly nicht alles denkt oder auch macht... Da verstehe ich mal wieder sehr gut, dass das zur damaligen Zeit nicht so gut angekommen ist.
Über Leopold wird ja fast nichts gutes gesagt, das tut mir schon fast leid. Hört sich so an, als hätte sie eigentlich jeden genommen, nur Leopold hat sie halt als erste gefragt. Oder ich habe da was falsch interpretiert. Jedenfalls endet das Kapitel ja dann mit Molly's "Ja" zu Leopold's Antrag, was ja doch was wie ein Happy End ist.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich das Buch jetzt durch habe und bin auch ein bisschen stolz auf mich, dass ich es wirklich gelesen habe. Ohne diese Leserunde wäre es mir sicher viel schwerer gefallen, also danke an euch alle, dass ihr mitgelesen habt!  :winken:
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Doris

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #2 am: 20. Mai 2007, 21:19:20 »

Heilig's Blechle! Wie machst Du das? Gerade vor dem letzten Kapitel graust mir etwas, weil ich aus Erfahrung weiß, dass mir das Lesen solcher optisch wenig ansprechenden Texte schwer fällt.

Wie fällt denn Deine Bewertung in Ratten aus?
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Joyca

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #3 am: 21. Mai 2007, 07:50:40 »

hallo,
leider bin ich noch nicht bei diesem kapitel, aber ich habe gehört, dass Hans Wohlschläger, der meine ULYSSES-ausgabe übersetzt hat, am wochenende gestorben ist, nur weil das auch zum thema passt......

lg Joyca
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sandhofer

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #4 am: 21. Mai 2007, 08:29:37 »

hallo,
leider bin ich noch nicht bei diesem kapitel, aber ich habe gehört, dass Hans Wohlschläger, der meine ULYSSES-ausgabe übersetzt hat, am wochenende gestorben ist, nur weil das auch zum thema passt......

lg Joyca

Guckst Du hier ...  :zwinker:
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stefanie_j_h

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #5 am: 21. Mai 2007, 09:30:26 »

Wie fällt denn Deine Bewertung in Ratten aus?

Vor so einer Ratten-Bewertung wollt ich mich eigentlich drücken, denn Ulysses ist ein Buch, das ich nicht richtig bewerten kann. Es hat mir sehr gut gefallen, aber streckenweise hat es mich auch sehr genervt und ich wollte es in die Ecke werfen. Allgemein war es aber nicht so "schlimm", wie alle immer sagen.
Außerdem habe ich das Gefühl, dass alle zu mir sagen "du bist nur zu dumm es zu verstehen", wenn ich das Buch schlecht bewerte ;)
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Doris

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #6 am: 21. Mai 2007, 22:24:52 »

Wer das zu Dir sagt, sollte zumindest Ulysses selbst kennen, andernfalls dürfte sie/er sich gar kein Urteil erlauben. Du hast es zumindest gelesen! Ich glaube, dieses Buch versteht nur einer zu 100 %, und das ist Joyce selbst. Es kann mir keiner weis machen, dass er auf Anhieb alles verstanden hat, jede genannte historische Person oder Begebenheit kennt und jeden Gedankengang von Bloom oder Stephen nachvollziehen konnte. Vielleicht, wenn er das Werk mehrfach gelesen und regelrecht studiert hat. Beim ersten Lesen erschließt sich längst nicht alles.

Meine Bewertung wird nicht sehr positiv ausfallen, da werden wohl auch die letzten 1 1/2 Kapitel nichts mehr rausreißen.

Grüße
Doris
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sandhofer

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #7 am: 21. Mai 2007, 23:50:17 »

Ich glaube, dieses Buch versteht nur einer zu 100 %, und das ist Joyce selbst.

In einem wirklich guten Buch ist immmer mehr drin, als der Autor selber hineingesteckt zu haben glaubt. Also selbst Joyce versteht keine 100% von seinem Buch.  :zwinker:

Es kann mir keiner weis machen, dass er auf Anhieb alles verstanden hat, jede genannte historische Person oder Begebenheit kennt und jeden Gedankengang von Bloom oder Stephen nachvollziehen konnte. Vielleicht, wenn er das Werk mehrfach gelesen und regelrecht studiert hat. Beim ersten Lesen erschließt sich längst nicht alles.

Ja, aber das ist ja das Schöne an guter Literatur. Jedesmal, wenn man sie liest, entdeckt man Neues ...  :zwinker:
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Ralf28

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #8 am: 22. Mai 2007, 11:57:51 »

Hallo

Ich möchte mich noch einmal zum Abschluss melden. Da ich fast die ganze Leserunde dabei war, will ich auch noch zum Abschied etwas schreiben.

Das Hauptthema des Buches "Penelope", Molly´s berühmter innerer Monolog, sind Männer, genauer gesagt ihre Liebhaber, und da hat die gute Molly einen gehörigen Verschleiss. Sex ist für sie so natürlich wie das Atmen, ihr Frau-sein definiert sich fast ausschliesslich über das sexuelle Begehrtwerden und die sexuelle Ekstase. Auch damals sexuellen Tabus wie Oralsex steht sie aufgeschlossen gegenüber. Sie hat etwas von der "Grossen Mutter" in den orientalischen Religionen, etwas von deren Ambivalenz und gleichzeitig Gleichgültigkeit gegenüber Zeugung, Geburt und Tod, einschliesslich ihrer Männerverachtung, die im Hintergrund durchschimmert. Gewissensbisse und intellektuelles Gerede sind Molly´s Sache nicht, ebenso wie Literatur und Kunst.

Joyce wollte nach seiner eigenen Aussage eine "vollkommen gesunde, amoralische, befruchtbare, unzuverlässige, fesselnde, gerissene, beschränkte, vorsichtige, gleichgültige Frau" beschreiben, die Inkarnation weiblicher Natur und weiblichen Daseins.

Ralf
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Ralf28

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #9 am: 22. Mai 2007, 12:32:29 »

"Ulysses" ist für mich einer der grössten Romane der Weltliteratur, vergleichbar mit "Don Quichote" dem Wilhelm-Meister-Komplex oder "Krieg und Frieden". In all diesen Romanen wird eine komplette Welt geschaffen, das hohe und niedrige, gute und böse, wichtige und irrelevante, all das liegt beieinander und trägt seinen Teil zur Welt bei.

So ist "Ulysses" ein einziger Tag, eine komplette Welt, fast der gesamte literarische Okzident. Der Roman ist letzten Ende statisch wie eine griechische Säule, in sich abgerundet und vollendet. Jede der darin auftretenden Personen handelt völlig natürlich ihrem Wesen gemäss.

Man nehme einmal die inneren Monologe der drei Hauptpersonen:

Stephen Dedalus, Joyce alter Ego, ein verkrachter Künstler. Kompliziert, gebildet, sarkastisch, unsicher, sensibel. Sein innerer Monolog ist gespickt mit Anspielungen, literarischen Verweisen, Philosophemen und lateinischen und theologischen Aspekten.

Leopold Bloom, der Annoncenaquisiteur, ruhig, introvertiert, anpassungsfähig, sozial. Sein innerer Monolog ist erdnäher, humorvoller, gelassener, konkreter.

Molly Bloom, alter Ego Nora Barnacle, ist erdnah, in sich ruhend, instinktiv, sexuell. Ihr Monolog ist assoziativ, unintellektuell, körperlich, sinnlich.

Von jeder dieser Personen hat man zum Schluss ein klares Bild, jede ist einzigartig in ihren Stärken, Fehlern und Schwächen, eine wahre conditio humana.

Und all dies völlig Alltägliche und Banale ist verbunden mit der Literatur des Abendlandes, von Homer über Shakespeare bis zu  Hopkins, ebenso wie die okzidentale Musik und Kunst mit einfliesst.

Es gibt in der indischen Philosophie das Konzept des "Great Chain Of Being". Wir sind alle Glieder einer Kette, alle in einen Zusammenhang gewoben, im kleinsten Mikrokosmos ist der gesamte Makrokosmos enthalten. Jedes Glied ist einzigartig individuell und einzigartig in den Zusammenhang einbezogen.

Ich kenne kein Werk der Literatur, in dem diese Idee so vollendet ausgeführt wurde. Man kann den "Ulysses" ein Leben lang lesen und man wird immer wieder neue Aspekte entdecken.

In diesem Sinne verabschiede ich mich und wünsche euch noch viele literarische Entdeckungen.

Ralf
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Doris

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #10 am: 22. Mai 2007, 21:41:13 »

In einem wirklich guten Buch ist immmer mehr drin, als der Autor selber hineingesteckt zu haben glaubt. Also selbst Joyce versteht keine 100% von seinem Buch.  :zwinker:.

Da bin ich aber froh  :zwinker:. Natürlich fließt immer eine gute Portion aus dem Unterbewusstsein mit in ein Buch ein, und die Leser interpretieren vieles auf unterschiedliche Weise, von daher ist es es auch "gehaltvoller", als ein Autor beabsichtigt. Aber Joyce hat sich ja sehr viel Mühe gegeben und angeblich bei jedem Satz überlegt, wie er ihn formuliert, also steckt auch sehr viel Bewusstes darin. Ich bin sicher, dass er es oft darauf angelegt hat, seine Leser zu verwirren. In meinem Fall ist ihm das auch gelungen.

Ja, aber das ist ja das Schöne an guter Literatur. Jedesmal, wenn man sie liest, entdeckt man Neues ...  :zwinker:

Das ist es, was eine erneute Lektüre interessant macht. Ich glaube allerdings nicht, dass ich Ulysses in den nächsten Jahren schon wieder lesen werde. Das muss ich jetzt erstmal eine ganze Weile sacken lassen.

Grüße
Doris
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Doris

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #11 am: 26. Mai 2007, 20:55:54 »

Inzwischen bin ich fast fertig mit dem letzten Kapitel. Meine Befürchtung, dass es sich aufgrund der Optik schwer lesen kässt, hat sich nicht bestätigt. Inhaltlich ist es eines der leichteren Kapitel, was wohl auch daran liegt, dass es ausschließlich Mollys Gedanken wiedergibt, die recht einfach gestrickt sind. In ihr manifestiert sich der menschliche Urinstinkt, zur Fortpflanzung den stärksten Partner zu suchen.

Zu Beginn verdächtigt Molly noch Bloom des Fremdgehens, dann wird aber offenbar, dass sich ihre Gedanken in erster Linie um Sex und ihre vielen Beziehungen drehen. Über Milly sinniert sie auch und scheint neidisch auf deren Jugend zu sein, sie prophezeit ihr Schlechtes und gesteht sich schließlich doch ein, dass sie früher genauso war. Intellektuell betrachtet ist sie das völlige Gegenteil von Bloom und es wundert mich, dass sich diese beiden gefunden haben. Ich hätte da einen Verdacht, worin ihre Reize für Poldy liegen, aber ich bin nicht so frech, das hier wiederzugeben  :zwinker: Vielleicht kommt des Rätsels Lösung noch auf den letzten Seiten.

Jetzt kann ich auch endlich zu Ralfs letzten Beitrag etwas schreiben.

So ist "Ulysses" ein einziger Tag, eine komplette Welt, fast der gesamte literarische Okzident. Der Roman ist letzten Ende statisch wie eine griechische Säule, in sich abgerundet und vollendet.

Da möchte ich doch ein wenig widersprechen. Als vollendet würde ich ihn nicht betrachten, weil Stephen aus der Handlung einfach so verschwindet. Das stört mich etwas, da er eine ganz wesentliche Figur im Roman darstellt. Ein besonderes Charakteristikum ist für mich seine innere Zerrissenheit und es hätte mich interessiert, was daraus noch entsteht.

Molly Bloom, alter Ego Nora Barnacle, ist erdnah, in sich ruhend, instinktiv, sexuell. Ihr Monolog ist assoziativ, unintellektuell, körperlich, sinnlich.

Erstaunlich, dass es nur ein Kapitel braucht, um Molly so gekonnt zu beschreiben. Auch wenn vorher schon von ihr die Rede war, waren es doch eher subjektive Meinungen über ihre Person, da sie von ihrem Ehemann kamen (und Männer, wie bekannt, ihre Frauen meist falsch einschätzen bzw. verstehen  :breitgrins:).

Man kann den "Ulysses" ein Leben lang lesen und man wird immer wieder neue Aspekte entdecken.

Was möglicherweise auch daran liegt, dass man sich persönlich weiterentwickelt und deshalb anders interpretiert
bzw. seine Kenntnisse vertieft und mehr vom Inhalt versteht.

Gruß
Doris
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Doris

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #12 am: 27. Mai 2007, 21:19:19 »

Heute bin ich auch fertig geworden. Zum letzten Kapitel selbst kann ich nicht mehr viel neues sagen, außer dass es sich im Vergleich zu den anderen flüssiger lesen lässt, weil es sowohl inhaltlich als auch vom Stil her ein ganz anderes Niveau hat.

Bleibt noch ein Resumee. Ich muss leider sagen, dass ich das Buch abgebrochen hätte, wenn ich es alleine gelesen hätte. Ulysses ist definitiv ein Klassiker, an dem man sich leicht die Zähne ausbeißt, wenn es am nötigen Background fehlt. Es waren einfach zu viele Personen, Geschehen und Ausdrücke darin, die mir unbekannt waren und das Verstehen schwer machten. Auch, dass sich die Handlung mehr in den Köpfen der Protagonisten abspielte, war mir auf die Dauer zu viel. Dagegen fand ich das Spektrum an Erzähltechniken, die Joyce anwendete, bemerkenswert. Das hat mir letzten Endes den Spaß am Lesen einigermaßen erhalten.

Meine Wertung   1ratten

Grüße Doris
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WannaBe

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #13 am: 29. Mai 2007, 08:33:12 »

Ein paar Seiten von Mollys Gedankenstrom habe ich auch schon hinter mir. Vor diesem Kapitel hatte ich den meisten Bammel, weil ich schon so viel Negatives darüber gehört hatte. Als unlesbar hatte es eine Freundin von mir bezeichnet, aber das wird dem Ulysses ja allgemein nachgesagt.

Ich finde es ziemlich einfach zu lesen, aber vom Inhalt her  :rollen:... ich hoffe nur, Mr. Joyce will damit nicht seine Meinung zum weiblichen Intellekt ausdrücken. Aber bevor ich das Kapitel nicht fertig gelesen habe, will ich mir darüber noch keine Meinung bilden.

Oh weh, eine Beurteilung in Ratten, das wird schwierig! Ich werde mich auf alle Fälle bemühen, ein schlüssiges Fazit zu finden. Mehr als eine Ratte wird es sicherlich, aber fünf könnte ich auch nicht vergeben.

@Doris: Ohne Leserunde wär es mir auch sehr viel schwerer gefallen. Ich musste so schon mehrere Pausen einlegen und wer weiß, ob ich alleine überhaupt wieder angefangen hätte.  :winken:
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Doris

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Re: James Joyce - Ulysses (18. Kapitel)
« Antwort #14 am: 29. Mai 2007, 20:39:20 »

Ich finde es ziemlich einfach zu lesen, aber vom Inhalt her  :rollen:... ich hoffe nur, Mr. Joyce will damit nicht seine Meinung zum weiblichen Intellekt ausdrücken.

Als Vorbild für die Figur der Molly hat Joyce seine Ehefrau genommen, Nora Barnacle. Da würde mich interessieren, ob sie auch von der Intelligenz her vergleichbar war mit Molly. Nach ihrer Kurzbiografie in wikipedia zu urteilen, war sie zumindest ein kleines Sprachengenie.

Grüße
Doris
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