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Autor Thema: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee  (Gelesen 4958 mal)

Cassiopeia

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #30 am: 31. Juli 2008, 20:21:25 »

Das Buch "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" subte schon eine ganze Zeit bei mir im Regal herum. Nun, während dieser heißen Sommertage hat es mich dann gepackt und ich habe es mir zu Gemüte geführt - tja, was soll ich sagen? Mein Fall war es irgendwie nicht...

Was mich daran gestört hat:
1. Die Geschichte war viel zu lang, für das, was sie eigentlich transportieren wollte. Zwar sehe ich ein, dass Hoeg eine gewisse Stimmung aufbauen wollte, in der auch der schwierige (aber nicht unsympatische) Charakter von Smilla sich entwickeln kann, aber ich musste an manchen Stellen die Seiten echt überfliegen, um überhaupt an der Geschichte dranbleiben zu wollen. Schade eigentlich.

2. Die Geschichte ist mir in der Mitte einfach zu konfus geworden. Nachdem man von "Der Stadt" auf "Das Meer" wechselt, musste ich sehr häufig zurückblättern, weil ich gar nicht mehr verstanden hab, von welchen Personen und welchen Ereignissen Smilla spricht. Das hat den Lesefluss auch ganz schön gebremst.

3. Gegen Ende wird die Story einfach zu 007-lastig, da hat man dann vom Film wohl mehr.

Ich würde dem Buch auch höchstens  2ratten geben und schaue einfach mal, ob ich mir die DVD in der Bibo besorgen kann... Dieses Vergnügen kostet mich dann nur 2 Stunden und keine 2 Wochen "wertvolle" Lesezeit  :rollen:
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melu

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #31 am: 18. September 2008, 21:20:22 »

Erst auf Seite 100 angekommen, hänge ich schon bei Smilla fest  :grmpf: ich mag den Autor und ich mag die Sprache, aber ich habe ein Riesenproblem mit schwer depressiven Protagonisten. Ich weiß einfach nicht, warum das sein muss. Wünscht mir Glück, dass ich durchhalte, dann editiere ich diesen Beitrag zu einer hoffentlich passablen Rezi  :zwinker:
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:schmetterling:

Wer zu lange in sich geht, kommt auf der anderen Seite wieder heraus.

Judith

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #32 am: 19. September 2008, 09:12:39 »

Erst auf Seite 100 angekommen, hänge ich schon bei Smilla fest  :grmpf: ich mag den Autor und ich mag die Sprache, aber ich habe ein Riesenproblem mit schwer depressiven Protagonisten. Ich weiß einfach nicht, warum das sein muss. Wünscht mir Glück, dass ich durchhalte, dann editiere ich diesen Beitrag zu einer hoffentlich passablen Rezi  :zwinker:

Vielleicht kommt der Umschwung bei dir noch. Ich mag das Buch sehr, aber das ist halt einfach individuell. Ich mag halt auch die schwer depressiven Protagonisten :breitgrins:.
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Zara

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #33 am: 28. März 2010, 11:45:43 »

Der Krimi, der diesem Buch zugrunde liegt, ist sehr spannend und hat mich mitgerissen. Aber nicht von Anfang an. Ich habe gute 100 Seiten gebraucht, um reinzukommen und gut bis zu Hälfte, um mit der Sprache zurecht  zu kommen.

Der Roman zieht sich zeitweise sehr in die Länge.
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Ich konnte mir teilweise nichts darunter vorstellen. Kann aber auch daran liegen, dass ich mich damit nicht auskenne. Das ist der nächste Kritikpunkt: Auch wenn ich von etwas keine Ahnung habe, möchte ich doch so eingeführt werden, dass ich es verstehe.

Fräulein Smilla war mir zu unnahbar. Sie wurde mit vielen Worten umschrieben, genauso wie ihre Gefühls- und Gedankenwelt, ich habe aber keinen Zugang zu ihr gefunden. Ehrlich gesagt, habe ich zu keinem der Protagonisten einen Zugang gefunden. Sehr schade, aber ich glaube, dass das an der komplizierten Schreibweise von Hoeg liegt.

Über einen Namen bin ich gegen Ende gestolpert:
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Ich habe diesen Roman sehr schnell gelesen, obwohl er sprachlich sehr schwierig war. Das lag aber einzig an der interessanten Geschichte um Jesaja. Viele andere Textstellen habe ich nur überflogen, da ich mit dem ganzen Fachgesimpel nicht klargekommen bin.
Von mir deswegen nur  2ratten

EDIT: Heute Abend kam dann gleich noch der Film im Fernsehen. Im Gegensatz zum Buch hat zwar einiges gefehlt, aber er hat mir besser gefallen. Ich würde eher dazu raten, den Film zu sehen - ich hätte nie gedacht, dass mir mal eine Verfilmung besser gefällt als das Buch  :entsetzt:
« Letzte Änderung: 28. März 2010, 22:12:22 von Zara »
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Jari

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #34 am: 30. März 2010, 15:17:22 »

Jesaja ist tot. Von einem Dach gestürzt. Laut der Polizei ist der Junge beim Spielen verunglückt. Doch die Grönländerin Smilla Jaspersen denkt da anders. Wieso kletter ein Kind mit chronischer Höhenangst auf ein Dach?
Trotz allen Wiedrigkeiten macht Smilla sich auf, das Rätsel um Jesaja zu lösen. Schliesslich hat sie ihm geschworen, ihm immer beizustehen. Und das will sie auch jetzt tun. Jetzt, da Jesaja tot ist.
Ihre Recherche führt Smilla von Kopenhagen nach Grönland, vom Jahr 1991 ins Jahr 1966 und noch weiter zurück. Sie trifft auf Freunde und Feinde, doch nichts kann sie von ihrer Mission abbringen. Sie geht durch Eis und Schnee, wie sie es seit ihrer Kindheit tat...
 
Peter Høegs "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" ist ein melancholisches Werk. Bevölkert von Winter, Eis und Kälte. Høeg erzählt viel von Grönland, viel von Eis. Einerseits ist Høegs Sprache sehr philosophisch und schön zu lesen, doch irgendwann hat man genug davon. Auf Dauer strengt den Leser die ständige Melancholie und ewige Tristesse zu sehr an. Man beginnt sich zu fragen, was der Autor einem eigentlich mitteilen will.
 
Ebenso bleibt Smilla ein Geheimnis. Einerseits fühlt sie sich einsam und verlassen, doch wundert einen das nicht, wenn man liest, mit welcher Gleichgültigkeit und Kälte sie ihre Mitmenschen behandelt.
Auch der rote Faden fehlt im Buch. Man wird mit vielen Namen, Daten, Fakten konfrontiert, die dann meist sofort wieder fallengelassen werden, nur um sie 100 Seiten wieder aufzunehmen. Doch da weiss man leider schon nicht mehr, worum es ging.
 
Für Leser, auf die Eis, Schnee und das ferne Grönland faszinierend wirken, hält dieses Buch viele Informationen bereit, die mit einer dennoch spannenden Kriminalgeschichte verbunden sind.
Im Allgemeinen würde ich jedoch von diesem Buch abraten, da es seinen Leser verwirrt, erschöpft und traurig zurücklässt und man sich nach der Hälfte des Buches nur noch damit quält.



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mondy

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #35 am: 30. März 2010, 15:24:53 »

@Zara und Jari: Ihr macht mir ja Mut! Ich muss/will es für den diesjährigen SLW auch noch lesen ... wie mir scheint, am besten schnell, sonst lasse ich mich komplett entmutigen!  :zwinker:
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HoldenCaulfield

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #36 am: 30. März 2010, 17:52:11 »

Das ist wirklich interessant^^ ich hab die Smilla extrem gut in Erinnerung, aber ich könnte mir vorstellen das es mir heut ein wenig zu Science Fictionmäßig wäre. Als Teanie fand ich die Handlung wahnsinnig spannend!
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2010, 13:43:39 von HoldenCaulfield »
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Jari

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #37 am: 30. März 2010, 19:46:37 »

@Zara und Jari: Ihr macht mir ja Mut! Ich muss/will es für den diesjährigen SLW auch noch lesen ... wie mir scheint, am besten schnell, sonst lasse ich mich komplett entmutigen!  :zwinker:

Nicht entmutigen lassen! Geschmäcker sind verschieden :zwinker: Und wäre es nicht so ausführlich und langatmig, hätte mir das Buch auch besser gefallen. Aber meiner Meinung nach sollte man das Buch am besten im Winter lesen :breitgrins:
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YRachel

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #38 am: 01. April 2010, 22:21:00 »

@Zara und Jari: Ihr macht mir ja Mut! Ich muss/will es für den diesjährigen SLW auch noch lesen ...

dito. Ich hänge bei dem Buch fest. Vielleicht sollte ich es so schnell wie möglich "hinter mich bringen"  :zwinker:

Aber meiner Meinung nach sollte man das Buch am besten im Winter lesen :breitgrins:
Habe ich versucht, aber irgendwie habe ich noch keinen Zugang dazu gefunden  :rollen:
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mondy

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #39 am: 12. Dezember 2010, 12:42:09 »



Inhalt
Smilla Jaspersen ist überzeugt: Jesaja, der Nachbarsjunge, ist nicht beim Spielen vom Dach gestürzt, sondern er ist gesprungen. Aber warum sollte ein Junge mit extremer Höhenangst von einem Dach springen? Nur, wenn er vor etwas, das hinter ihm war, noch mehr Angst hatte. Smilla begibt sich, trotz massiver Drohungen, auf die Suche nach Jesajas Geheimnis und gerät dabei in einen Strudel aus Gewalt, Eis und Schnee.

Meine Meinung
Mit Peter Høegs Schreibstil muss man zurechtkommen können. Mir ist dies leider nicht ganz und auch nicht immer gelungen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Smilla Jaspersen, einer in Dänemark lebenden Grönländerin, erzählt. Sie springt oft in ihre Vergangenheit zurück, erzählt manche Geschehnisse unchronologisch (was man leider manchmal erst im Nachhinein bemerkt) und lässt philosophische oder wissenschaftliche Gedanken miteinfließen. Dadurch entsteht eine etwas zerrüttete Erzählweise, auf die man sich einlassen muss.

Im ersten Teil (das Buch besteht aus 3 Teilen) bin ich gut damit zurechtgekommen, mir gefielen vor allem die Rückblenden in Smillas Kindheit und ihr Leben auf Grönland. Man taucht richtig ein in Smillas Innenleben, ihre Konflikte mit der Kultur in Dänemark und mit ihrem Vater, in ihre Einsamkeit und selbstgewählte Isolation. Smilla ist ein Charakter, mit dem man, trotz oder gerade wegen seiner Ecken und Kanten, gut mitfühlen kann, denn man weiß, warum sie sich so und nicht anders verhält.

Konnte ich der Handlung und den Hinweisen im ersten Teil noch ohne große Probleme folgen, fiel mir das im zweiten Teil schon schwerer. Es tauchen insgesamt sehr viele Personen auf, die alle etwas zu verbergen haben, falsche Identitäten annehmen oder über die erst im Nachhinein näheres erzählt wird. So behält Smilla einige Entdeckungen erstmal für sich, ohne dass der Leser erfährt, was es ist. Diese Art des Erzählens kenne ich schon aus anderen Krimis, deswegen hat sie mich auch nicht weiter beunruhigt, denn letztendlich wird alles erklärt. Ich kann mir aber vorstellen, dass manche Leser dadurch das Buch frustriert zur Seite legen, da sie meinen, nicht mehr durchzublicken.
Der zweite Teil des Buches hat mir persönlich am meisten zu schaffen gemacht. Dort werden sehr viele Ortsbeschreibungen durchgeführt und zwar
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Die Handlung an sich war natürlich trotzdem sehr spannend, aber diese vielen Einschnitte haben mich ziemlich gelangweilt, so dass ich sie meistens nur überflogen habe.

Überhaupt glaube ich, dass einige Informationen, die das Buch vermittelt, an mir vorbeigegangen sind, weil ich auf diese Wissensfülle in einem Krimi nicht wirklich vorbereitet war. Die Handlung konnte ich, ohne große Lücken, gut verfolgen, aber so manche Erläuterungen über Schnee oder das Verhältnis zwischen Grönland und Dänemark konnte ich nicht ausreichend würdigen. Dafür habe ich einfach zu wenig Gespür.
     
Dieses Buch ist auf jeden Fall kein Buch für Nebenbei, denn ohne Konzentration gehen einem wahrscheinlich viele Informationen verloren. Mich konnte das Buch nur teilweise überzeugen. Smilla mochte ich und auch die Handlung an sich war spannend und schlüssig. Aber einige Stellen haben mich einfach nur gelangweilt oder waren mir zu detailiert, um noch sinnvoll zum Geschehen beizutragen. Dennoch würde ich das Buch an Leute, die sich darauf einlassen können, weiterempfehlen, auch wenn es mir nicht übermäßig gut gefallen hat.
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Ninette

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #40 am: 06. Februar 2011, 18:34:24 »

Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Frøken Smillas fornemmelse for sne


Rowohlt, 1996, Übersetzer: Monika Wesemann, 516 Seiten

Klappentext
Im Kopenhagener Hafenviertel stürzt ein Junge vom Dach eines Lagerhauses. Todesursache laut Polizeibericht: ein Unfall. Smilla Jaspersen, die im selben Haus wohnt wie der Junge, sieht das anders und stellt ihre eigenen Nachforschungen an. Der internationale Erfolg dieses literarischen Thrillers hat neben der faszinierenden Geschichte vor allem mit seiner Heldin zu tun: der wunderbar ruppigen, unangepassten und zugleich zarten und verletzlichen Smilla.

Der erste Satz
Es friert, außerordentliche 18 Grad Celsius, und es schneit.

Wie kam die Geschichte in meine Hände?
Meine Schwester hat ihren Buchschrank ausgemistet und dieses Buch hat bei mir Zuflucht gefunden.

Meine Meinung
Fräulein Smillas Gespür für Schnee ist definitiv kein leichtes Buch, dass man in einem Rutsch mal nebenher lesen kann.
Die Geschichte als solche ist im Grunde einfach, leider macht der Schreibstil Høegs das ganze unnötig kompliziert. Oftmals wusste ich nicht in welcher Zeit ich mich gerade befinde. Er hüpft munter zwischen Jetzt, Smillas Vergangenheit in Grönland, Smillas Vergangenheit mit ihrem Vater Moritz, Erinnerungen an Jesaja, wissenschaftlichen Fakten rund um Eis und Schnee und Wissen der Grönländer über den Schnee umher, was mich über längere Zeit des Buches völlig verwirrt hat.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das Ende wirklich verstanden habe.
Gefallen haben mir die Charaktere, Smilla und der Mechaniker, Jakkelsen, Sonne und Lukas. Auch die verschiedenen Inuit-Worte für Schnee, die in den Text eingewoben wurden, fand ich interessant.
Alles in allem, konnte mich das Buch allerdings nicht überzeugen, da es mich zu verwirrt zurück gelassen hat. Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben.

Bewertung:
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:lesen:
Goethe - Die Leiden des jungen Werther
Jaques Cousteau - Der Mensch, die Orchidee und der Oktopus

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mondy

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #41 am: 06. Februar 2011, 18:48:26 »

Der erste Satz
Es friert, außerordentliche 18 Grad Celsius, und es schneit.

Jetzt muss ich das doch mal ansprechen, ich hab mir über diesen Satz nämlich schon Gedanken gemacht, als ich meine Rezi geschrieben habe: Wie ist das möglich? Es hat 18 Grad und es schneit bzw. friert? Überseh ich irgendwas oder fehlen mir wichtige Informationen? :gruebel: 
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Saltanah

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #42 am: 11. Februar 2011, 00:51:12 »

Der erste Satz
Es friert, außerordentliche 18 Grad Celsius, und es schneit.

Jetzt muss ich das doch mal ansprechen, ich hab mir über diesen Satz nämlich schon Gedanken gemacht, als ich meine Rezi geschrieben habe: Wie ist das möglich? Es hat 18 Grad und es schneit bzw. friert? Überseh ich irgendwas oder fehlen mir wichtige Informationen? :gruebel:

Ich habe eben mal in meinem dänischen Buch nachgeguckt: da fehlt das erste Komma und der Satz lautet wörtlich übersetzt "Es friert außerordentliche 18 Grad", oder anders ausgedrückt: "Es ist außergewöhnliche 18 Grad kalt." Das Information, dass es sich um Minusgrade handelt, steckt dabei in dem "friert" bzw. "kalt" drin.
(:gruebel: Jetzt werde ich unsicher, ob "x Grad kalt" eine übliche deutsche Formulierung ist, oder ob ich es aus dem Schwedischen übersetzt habe.)
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HoldenCaulfield

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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #43 am: 11. Februar 2011, 00:55:18 »

"x Grad kalt"

@Saltanah
Also spontan würde ich sagen das man das so schreiben würde.
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Re: Peter Høeg - Fräulein Smillas Gespür für Schnee
« Antwort #44 am: 11. Februar 2011, 08:15:37 »

Abgesehen davon ist der Satz auch mit Minusgraden fragwürdig: Möchte mal sehen, wie es bei -18 Grad schneit... dann ist es in aller Regel zu kalt dafür.
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Wer anderen folgt, wird nie zuerst ankommen.