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Autor Thema: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)  (Gelesen 2640 mal)

Flor

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Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« am: 20. März 2007, 16:07:15 »

In diesem Bereich könnt ihr bis Ende 3. Schriftrolle schreiben.
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qantaqa

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #1 am: 24. März 2007, 10:10:58 »

Die dritte Schriftrolle hat mir von der Stimmung her bisher am besten gefallen. Die Erzählung ist mitreißend und so bewegend, dass ich sogar vergessen habe, bei Plutarch nachzulesen. Ich bin gespannt, wie Ihr diesen Teil des Buches findet und welche Gefühle Ihr dabei habt.
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Kathrin

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #2 am: 24. März 2007, 14:42:17 »

Hallo zusammen,

ja, dieser Abschnitt hat mir auch wieder besser gefallen, als der letzte. Der Kloß in meinem Hals wurde dicker und dicker.
Besonders beeindruckt hat mich der Ausritt von Kleopatra und Caesar. Das war ein perfekter Nachmittag und irgendwie hatte er schon die ganze Zeit etwas von Abschiednehmen für mich und dann dieses
Zitat
Am Tor der Villa gab es keinen Abschied.
:heul:
Es hatte einfach unendlich viel Flair für mich und war wunderschön. Wie ich ja auch generell die von MG dargestellte Liebesgeschichte von Kleopatra und Caesar wunderschön finde. Ich finde, sie geht unheimlich tief, auch die Art und Weise der Darstellung der Liebesszenen, sie sind zwar schon körperlich, aber es ist eben es ist eben nicht nur ein dummes, geiles Gerammel, sondern durch die Gedanken von Kleopatra viel feiner und sinnlicher dargestellt. Das gefällt mir wirklich sehr sehr gut. Da wünscht man sich, dass man die Geschichte irgendwie umschreiben, ändern könnte, aber auch jemand, der sich mit Caesar nicht so gut auskennt, weiß was unweigerlich kommen muss und das hat mich doch sehr erschüttert.

Aber ich freue mich ehrlich gesagt schon auf das Wiedersehen mit den Lieben, Daheimgebliebenen in Ägypten. Ich vermisse sie wirklich sehr.

lg
kathrin
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qantaqa

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #3 am: 24. März 2007, 15:07:21 »

@Kathrin
Auch hier kann ich, das, was Du sagst, nur unterschreiben. Das ging mir ganz genau so. Die Sehnsucht und die Wehmut in diesem Teil ist so intensiv, man fühlt die Leidenschaft, das Abschiednehmen und die Trauer einfach mit. Mir sind einfach die Tränen gekommen und der Kloß im Hals war schon recht dick.
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Flor

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #4 am: 24. März 2007, 20:56:26 »

Ich bin leider noch nicht so weit wie ihr, sondern erst mit der 29. Schriftrolle fertig.
Ich wusste ehrlich nicht das wir Caesar unseren Kalender zu verdanken haben, ist das jetzt sehr peinlich?
Was ich mich jetzt natürlich frage, gab es nun viele Unterschiede zum alten Kalender? Ich meine, wie haben das die Leute mit dem Alter gemacht.  Ein Lebensjahr hat 12 Monate, logisch aber wie war es vorher. Caesar Alter z.B. ist hier in dem Buch nach dem neuen oder dem alten Kalender angegeben. Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Oder gab es nur minimale Unterschiede zwischen diesen beiden Kalendern, wie ja auch an einem Beispiel genannt wurde. Der eine Feldzug der im September stattfand aber es so heiß wie im Hochsommer war, weil eigentlich noch August war. Also nur ein Monat Unterschied?
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qantaqa

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #5 am: 24. März 2007, 21:45:45 »

Zum Römischen Kalender habe ich bei Wikipedia dies gefunden. Es gab im Römischen Kalender keinen Januar und Februar, also nur 10 Monate. In der offiziellen Schreibung findet man als "Jahreszahl" immer die Amtszeit der Konsuln. Die Jahreszahlen, so wie wir sie kennen, also xx v.Chr., sind unserer Zeitrechnung angepasst, denn vor Christus konnte ja noch niemand etwas von Christus wissen. Für die Römer war die (fiktive) Gründung Roms (753 - Rom kriecht aus dem Ei) der Stichtag, mit dem ihre Zeitrechnung begann. Erst folgte eine Reihe etruskischer Könige (nach römischer Niederschrift sieben, aber es müssen viel mehr gewesen sein) und dann in der Republik die Konsuln. Da die Römer ab da alles genauestens protokolliert haben, ist eine genaue Umrechnung auf unsere Jahreszahlen problemlos möglich.

Wie alt man nun tatsächlich war, war für einen antiken Menschen sicher nicht so wichtig, das wussten die Menschen im Mittelalter und später auch nicht so genau. Dass die Richtigstellung des Kalenders immer wieder vergessen wurde, zeigt doch, dass er gar nicht so wichtig war. Es gab genügend Orientierungspunkte - die Feste z.B. oder eben der Amtsantritt der Konsuln. Zeit hat doch eigentlich erst in der Moderne wirkliche Bedeutung bekommen.


EDIT: Ich bin übrigens im Julius geboren. Ist das nicht schön?  :zwinker:
« Letzte Änderung: 24. März 2007, 21:59:45 von qantaqa »
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Flor

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #6 am: 24. März 2007, 22:27:22 »

  Zeit hat doch eigentlich erst in der Moderne wirkliche Bedeutung bekommen.

Das ist richtig. Es ging mir auch mehr darum mir vorszustellen wie alt die damals denn nun wirklich waren, ich meine nach unserer Rechnung. Aber bei 2 Monaten ist der Unterschied ja nicht sooo groß.

EDIT: Ich bin übrigens im Julius geboren. Ist das nicht schön?  :zwinker:


Oh weh, und ich im "Augustus" und wie ich gerade nachgelesen habe ist Kaiser Augustus ja keine geringerer als "unser" Octavius gewesen.
Habt ihr das gewusst? Aber er sah doch gar nicht schlecht aus. Ganz anders als von M. George bisher beschrieben. Augustus
« Letzte Änderung: 24. März 2007, 22:29:26 von Flor »
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qantaqa

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #7 am: 24. März 2007, 23:42:52 »

Das ist richtig. Es ging mir auch mehr darum mir vorszustellen wie alt die damals denn nun wirklich waren, ich meine nach unserer Rechnung. Aber bei 2 Monaten ist der Unterschied ja nicht sooo groß.

Ach so. Da hast Du recht, die Abweichung war nicht so groß.

Zitat
Oh weh, und ich im "Augustus" und wie ich gerade nachgelesen habe ist Kaiser Augustus ja keine geringerer als "unser" Octavius gewesen.
Habt ihr das gewusst? Aber er sah doch gar nicht schlecht aus. Ganz anders als von M. George bisher beschrieben. Augustus

Schlecht sah er wirklich nicht aus. Vielleicht hat man da beim Statuenmeißeln ein wenig Kosmetik betrieben?  :breitgrins: So sah übrigens Pompeius aus.
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yanni

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #8 am: 26. März 2007, 13:05:48 »

Ich bin erst mit Kapitel 29 fertig und werde auch nicht schnell weiter kommen, da ich mir eine Erkältung mit starken Kopfschmerzen eingefangen  habe.

Die Triumphzüge erinnerten mich stark an unsere Rosenmontagsumzüge - und anschließend wird gefegt.

Caesar scheint von den Feldzügen nicht genug zu bekommen! Nimmt er Oktavian wirklich nur mit damit dieser die Kunst der Kriegsführung erlernt oder um ihn im Auge behalten zu können?

Kleopatra muss also noch einen Winter in Rom verbringen. Ich würde mich dabei nicht so ganz wohl fühlen. Durch die Zerstörung des Isis-Tempels zeigte sich die Ägypten-Feindlichkeit doch richtig deutlich.

Ich wußte zwar, dass der Kalender von Caesar korrigiert wurde, war aber überrascht über das gesamte Ausmaß.
Aber warum haben sie denn drei Monate den Namen November gegeben?! Oder habe ich das falsch verstanden? Eigentlich müßte doch der Februar mit seinen 28 bzw 29 Tagen damals eingeführt worden sein.
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qantaqa

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #9 am: 26. März 2007, 13:40:48 »

Ich bin erst mit Kapitel 29 fertig und werde auch nicht schnell weiter kommen, da ich mir eine Erkältung mit starken Kopfschmerzen eingefangen  habe.

Oh je, gute Besserung!

Zitat
Die Triumphzüge erinnerten mich stark an unsere Rosenmontagsumzüge - und anschließend wird gefegt.

 :breitgrins: Das ist gut!

Zitat
Caesar scheint von den Feldzügen nicht genug zu bekommen! Nimmt er Oktavian wirklich nur mit damit dieser die Kunst der Kriegsführung erlernt oder um ihn im Auge behalten zu können?

Um ihn im Auge zu behalten und ihn zu testen, könnte ich mir vorstellen.

Zitat
Kleopatra muss also noch einen Winter in Rom verbringen. Ich würde mich dabei nicht so ganz wohl fühlen. Durch die Zerstörung des Isis-Tempels zeigte sich die Ägypten-Feindlichkeit doch richtig deutlich.

Dieser Aufenthalt war bestimmt nicht angenehm. Die Zerstörung des Tempels finde ich ungewöhnlich, denn eigentlich waren die Römer sehr tolerant, was andere Religionen betraf (zumindest bis in die Kaiserzeit). Durch die vielen Feldzüge vermischten sich die Religionen fröhlich oder lebten friedlich nebeneinander. Gerade der Isis-Kult war in Rom sehr beliebt und fand auch unter Römern seine Anhänger.

Zitat
Ich wußte zwar, dass der Kalender von Caesar korrigiert wurde, war aber überrascht über das gesamte Ausmaß.
Aber warum haben sie denn drei Monate den Namen November gegeben?! Oder habe ich das falsch verstanden? Eigentlich müßte doch der Februar mit seinen 28 bzw 29 Tagen damals eingeführt worden sein.

Um die Abweichung zu korrigieren und um auf 12 Monate zu kommen, musste man einmalig einen Monat 3x durchleben, also die bestehenden 10 Monate + 2 Extranovember = 12 Monate. Dann konnte man das neue Jahr mit dem Januar beginnen. Der alte Kalender war der tatsächlichen Jahreszeit ja um 2 Monate voraus. Januar und Februar gab es nicht im alten Kalender, das Jahr begann mit dem März.
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Flor

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #10 am: 26. März 2007, 18:46:34 »

@yanni
ich komme auch nicht so schnell voran, was aber ganz sicher nicht am Buch liegt, sondern eher daran, dass alles für mich so fremd ist und ich mich immer noch sehr konzentrieren muss. Einfach nur schnell weglesen geht hier gar nicht. Ich bin aber immerhin schon im 32 Kapitel.
Was mich schon sehr wundert ist das Kleopatra so lange in Rom bleibt. Sie ist immerhin Königin von Ägypten und eigentlich wäre dort doch ihr Platz. Okay, auch wenn sie in den Wintermonaten nicht übers Meer kann, dann muss sie eben vor Winteranfang zurück. Da sitzt sie untätig in Rom und Ihr Land bleibt ohne Königin. Sie lässt sich hier ja sehr von ihrer Leidenschaft leiten, wartet sehnsüchtig auf ihren Geliebten, der es aber gar nicht immer sehr eilig hat sie zu sehen, und erfüllt nicht ihre Pflichten. Das kann ich nicht so richtig nachvollziehen und das macht sie mir auch nicht so wirklich sympathisch, zumindest in diesem Punkt,  etwas egoistisch finde ich.
Na ja und Caesar scheint nun langsam etwas den Überblick zu verlieren.
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qantaqa

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #11 am: 26. März 2007, 18:56:41 »

Genau die Frage habe ich mir beim Lesen auch gestellt: sollte sie nicht in Alexandria auf ihrem Thron sitzen, oder war der so sicher, dass sie sich eine lange Abwesenheit leisten konnte? Von ihrer Familie war ja nichts mehr übrig, also waren wohl keine Thronräuber zu erwarten.
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Flor

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #12 am: 26. März 2007, 19:59:27 »

, oder war der so sicher, dass sie sich eine lange Abwesenheit leisten konnte? Von ihrer Familie war ja nichts mehr übrig, also waren wohl keine Thronräuber zu erwarten.

Okay, das kann natürlich ein Grund gewesen sein. Aber sie hat sich ja gerade am Anfang so Volksnah gezeigt. Ihre Reisen, die Hilfe der alten, blinden Frau. Die Sorgen um die Trockenheit und dann die Überschwemmungen. Man hat am Anfang das Gefühl: -Was für eine Königin, immer so ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Untertanen-. Und dann ist sie einfach 2 Jahre (ich glaube es sind 2 Jahre, oder) weg. Und das ja ohne richtigen Grund, ich meine keinen Krieg, keine politischen Pflichten sondern einfach nur um sich ihrer Leidenschaft hinzugeben, ich weiß nicht...aber schlau ist das sicher nicht.
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yanni

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #13 am: 27. März 2007, 19:11:43 »

[Oh je, gute Besserung!

Danke, qantaqa!

, oder war der so sicher, dass sie sich eine lange Abwesenheit leisten konnte? Von ihrer Familie war ja nichts mehr übrig, also waren wohl keine Thronräuber zu erwarten.

Okay, das kann natürlich ein Grund gewesen sein. Aber sie hat sich ja gerade am Anfang so Volksnah gezeigt. Ihre Reisen, die Hilfe der alten, blinden Frau. Die Sorgen um die Trockenheit und dann die Überschwemmungen. Man hat am Anfang das Gefühl: -Was für eine Königin, immer so ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Untertanen-. Und dann ist sie einfach 2 Jahre (ich glaube es sind 2 Jahre, oder) weg. Und das ja ohne richtigen Grund, ich meine keinen Krieg, keine politischen Pflichten sondern einfach nur um sich ihrer Leidenschaft hinzugeben, ich weiß nicht...aber schlau ist das sicher nicht.

Ich denke, ein Hauptgrund warum sie Ptolemaios mit nach Rom genommen hat, war keinen möglichen Thronerben in Alexandria zurück zu lassen. Aus dem ursprünglichen Regierungsrat des ersten Ptolemaios war, so glaube ich, kein führender Kopf übrig geblieben um den Thron an sich zu reißen.
Allerdings finde ich es auch ganz schön übertrieben von Kleopatra gleich zwei Jahre in Rom zu bleiben.

Warum Caesar nun unbedingt diesen letzten Feldzug gegen die Parther führen will, kann ich nicht verstehen.
Es hinterläßt den Eindruck eines Mannes, dessen übertriebenes Ehrgefühl ihn den Blick für die Wirklichkeit verstellt.  Ich könnte es noch verstehen, wenn er diesen Kampf verloren hätte.
Wie sich dann ja zeigte, hat dieser Plan das Fass endgültig zu überlaufen gebracht.

Die Art und Weise wie man Caesar dann ausgeschaltet hat, war gemein und seiner unwürdig. Die Herren waren sicher mächtig stolz auf sich und ihre Tat. Schlimmer als der Pöbel, denn von dem hat man solche (Un-)Taten eh erwartet.

Immerhin wurde Kleopatra vom Schicksal die Gnade gewährt von Caesar, wenn auch schon tot, Abschied zu nehmen. Dadurch war sie mit Calpurnia im Schmerz vereint; nie hätte sie sich dieser sonst so nah fühlen können.

Oktavian!  :rollen:
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qantaqa

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Re: Margaret George - Kleopatra (Ende 3. Schriftrolle)
« Antwort #14 am: 27. März 2007, 20:20:32 »


Ich denke, ein Hauptgrund warum sie Ptolemaios mit nach Rom genommen hat, war keinen möglichen Thronerben in Alexandria zurück zu lassen. Aus dem ursprünglichen Regierungsrat des ersten Ptolemaios war, so glaube ich, kein führender Kopf übrig geblieben um den Thron an sich zu reißen.
Allerdings finde ich es auch ganz schön übertrieben von Kleopatra gleich zwei Jahre in Rom zu bleiben.

Offiziell hat Caesar doch das ägyptische Königspaar eingeladen.

Zitat
Warum Caesar nun unbedingt diesen letzten Feldzug gegen die Parther führen will, kann ich nicht verstehen.
Es hinterläßt den Eindruck eines Mannes, dessen übertriebenes Ehrgefühl ihn den Blick für die Wirklichkeit verstellt.  Ich könnte es noch verstehen, wenn er diesen Kampf verloren hätte.
Wie sich dann ja zeigte, hat dieser Plan das Fass endgültig zu überlaufen gebracht.

Das kann man nur aus der Geschichte heraus verstehen. Die Parther haben den Römern immer erbitterten Widerstand geleistet bzw. Kriege provoziert und die Römer haben immer verloren. Die schlimmste Niederlage haben die Parther Crassus beigebracht. In einem unglaublich blutigen Krieg wurden etliche Legionen vernichtet und Crassus auf das Schlimmste gedemütigt und dann umgebracht. Sowas haben die Römer nie auf sich sitzen lassen.

Zitat
Oktavian!  :rollen:

 :breitgrins: Ich sag doch: Amöbe.
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