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Autor Thema: Übersetzungs-Böller  (Gelesen 41474 mal)

Valentine

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Übersetzungs-Böller
« am: 18. Oktober 2004, 16:35:46 »

Ich kann mich ja immer und immer wieder über schlechte Übersetzungen aufregen ... hier das jüngste Beispiel: "Geschäftskarte" statt Visitenkarte ("business card" korrekt zu übersetzen, wenn es aus dem Kontext eindeutig hervorgeht, was gemeint ist, scheint wirklich schwierig zu sein!)
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The best piety is to enjoy--when you can. You are doing the most then to save the earth's character as an agreeable planet. And enjoyment radiates. It is of no use to try and take care of all the world; that is being taken care of when you feel delight--in art or in anything else. Would you turn all the youth of the world into a tragic chorus, wailing and moralising over misery?
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illy

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #1 am: 18. Oktober 2004, 16:41:55 »

Hach, solche Threads liebe ich...


ein Beispiel, was mir noch in Erinnerung ist:

Neujahrsabend statt Sylvester (Wusste der Übersetzer wirklich nicht was new years eve ist???? Vor allem wenn dann noch imText von "bald haben wir ein neues Jahr" oder so die Rede ist...)


LG
illy
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Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.  (Friedrich Nietzsche)

Valentine

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #2 am: 18. Oktober 2004, 16:48:07 »

"Lufthafen" statt Flughafen entbehrt aber auch nicht eines gewissen Lachpotentials, oder  :breitgrins:

Ich kann ja noch nachvollziehen, wenn irgendwelche Fachausdrücke nicht parat sind - aber solche essentiellen Dinge sollte man als Übersetzer doch auf die Reihe kriegen können!

Ich stelle aber mit Entsetzen generell eine Verdenglischung fest ... mein Chef schrieb heute allen Ernstes "Beim Besuch bei XY habe ich GELERNT, dass ... nicht funktioniert."  :entsetzt:  :entsetzt:  :entsetzt: Das heißt auf englisch "learned"; ja, okay, aber auf deutsch sagt man immer noch ERFAHREN!!!
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sandhofer

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #3 am: 18. Oktober 2004, 17:16:52 »

Hallo zusammen!

Zitat von: Valentine
"Lufthafen" statt Flughafen entbehrt aber auch nicht eines gewissen Lachpotentials, oder  :breitgrins:

Wieso? Dieses Wort kennt sogar der Duden ...

Grüsse

Sandhofer
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Anna

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #4 am: 18. Oktober 2004, 20:44:32 »

Kennt der Duden auch "sonnenblumenviolett"? :rollen:


Ken Follett, Die Säulen der Erde, Seite. 724 in meiner Ausgabe. Leider weiß ich nicht, wie es im Original hieß..
"eigelbgelb" auf der selben Seite ist auch nicht so gelungen..
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Wendy

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #5 am: 18. Oktober 2004, 20:44:34 »

Oh, der Lufthafen gefällt mir - aber wenn der sogar im Duden steht... hmm. Trotzdem nicht sehr gebräuchlich würde ich sagen.

Ist es nicht so, dass ein Übersetzer eher von einer Fremdsprache in seine Muttersprache übersetzt? Damit das Ganze eben nicht in Geschäftskarten und Neujahrsabende ausartet?

Andererseits... ich lerne Englisch nur in der Schule und habe regelmäßig Versprecher wie "Ich hab keine Idee" anstatt "Ich hab keine Ahnung"  :redface:  - meine Mom schaut mich dann immer so an und schüttelt den Kopf :breitgrins:  .

Aber ich denke, als Übersetzer sollte man sich vor allem genug Zeit (und ein diiiiickes Wörterbuch) nehmen, damit die Übersetzung ans Original zumindest heranreicht.
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Rio

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #6 am: 18. Oktober 2004, 22:08:05 »

Zitat
Ist es nicht so, dass ein Übersetzer eher von einer Fremdsprache in seine Muttersprache übersetzt? Damit das Ganze eben nicht in Geschäftskarten und Neujahrsabende ausartet?

.....

Aber ich denke, als Übersetzer sollte man sich vor allem genug Zeit (und ein diiiiickes Wörterbuch) nehmen, damit die Übersetzung ans Original zumindest heranreicht.


Als Übersetzerin (2 ganze Bücher, 50-80 Prospekt / Kataloge, ungezählte technische Texte) möchte ich dazu meinen Senf abgeben:

Die Verlage nehmen in der Regel den billigsten Anbieter bzw. einen Übersetzer, der bereits mehrere Werke für diesen Verlag übersetzt hat, ohne größere Schwierigkeiten zu machen. Vor allem die großen Verlage legen mehr Wert auf den Preis und die Schnelligkeit als auf die Qualität. Die Berufsbezeichnung "Übersetzer" ist nicht geschützt, d.h. jeder, der glaubt eine Fremdsprache zu beherrschen, darf seine Dienste als Übersetzer anbieten. Kaum jemand (weder Verlage noch Firmen) will wissen, welche Qualifikation jemand hat. (Ich selber habe eine staatliche Prüfung abgelegt).

Mein erstes Buch mußte ich innerhalb von 5 Wochen "runterklopfen", und obwohl ich mich bemüht habe, trotz der knappen Zeit größte Sorgfalt walten zu lassen, kann ich nicht dafür garantieren, daß mir keine groben Schnitzer unterlaufen sind. Vor allem, weil ich jede Woche eine festgelegte Seitenzahl abgeben mußte (bzw. die entsprechende Anzahl Kapitel) und es mir deshalb am Schluß nicht möglich war, das gesamte Werk noch einmal in einem Rutsch durchzulesen.

Gut, das ist sicher die Ausnahme, der Verlag stand damals vor der Insolvenz und wollte sich durch eine neue Reihe wieder aus dem Sumpf ziehen und deren Einführung mußte eben schnell, schnell gehen. Wir Übersetzer ahnten übrigens nichts von der drohenden Zahlungsunfähigkeit und die meisten von uns warten seit ca. 8 Jahren auf ihr Honorar.

Meine zweite Übersetzung (von der Muttersprache deutsch in die Fremdsprache englisch) machte ich für einen kleinen Ein-Mann-Verlag. Ich hatte 6 Monate Zeit und konnte sogar problemlos um eine Verlängerung von 4 Wochen bitten, als sich herausstellte, daß die Zeit nicht ausreichte, um einen zweiten Korrekturdurchlauf zu machen, da das Buch (ein Sachbuch) sehr rechercheintensiv war sowohl hinsichtlich der Fachtermini als auch hinsichtlich der Feinheiten der englischen Sprache. Der Autor und Verlagsinhaber legte mehr Wert auf eine hohe Qualität als auf einen bestimmten Termin.

Das Problem bei einem 500-Seiten-Wälzer ist, daß man so sehr im Text drinsteckt und sich mit Kleinigkeiten und Feinheiten aufhält, daß man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Da passiert es schnell, daß man eine Redewendung wörtlich übersetzt oder daß einem ein grammatikalischer Lapsus unterläuft, der einem auch beim wiederholten Durchlesen nicht auffällt. Einer meiner Lehrer riet uns, eine Übersetzung ein paar Tage ruhen zu lassen und sich mit einem völlig anderen Thema zu beschäftigen. Danach kommt einem der Text wieder frisch und neu vor und so dämliche Fehler wie "I become" = "ich bekomme" fallen einem sofort ins Auge. Leider ist das aus Termingründen nicht bei jeder Übersetzung möglich.

Außerdem werden Buchübersetzungen sehr schlecht bezahlt (1/6 - 1/8 dessen, was eine technische oder kaufmännische Übersetzung einbringt). Das hat wiederum mit den Herstellkosten zu tun (weiß ich, weil meine Schwester das in ihrer Ausbildung zur Buchhändlerin gelernt hat), denn je teurer ein Buch in der Herstellung, desto höher der Verkaufspreis, desto niedriger evtl. die Verkaufszahlen.

Es gibt sicher einige Verlage, die großen Wert auf eine gute Übersetzung legen und bei denen daher der übersetzte Text im Lektorat noch einmal Korrektur gelesen wird. Das kostet wiederum Geld und führt zurück zu meinen Ausführungen von oben.

Das alles soll natürlich keine Entschuldigung für schlechte, schlampige Übersetzungen sein. Ich rege mich jedes mal auf, wenn ich einen Text lese, der sofort den Dilettanten erkennen läßt. Ich liebe meinen Beruf und mir macht es ungeheuren Spaß, stundenlang an einem Satz oder einer Wendung herumzubasteln, immer auf der Suche nach der perfekten Lösung. (Die kommt meistens mitten in der Nacht, wenn ich die Toilette aufsuche oder morgens kurz nach dem Aufwachen - bis ich dann endlich etwas zu schreiben gefunden habe, ist der perfekte Satz wieder im Nirwana meiner Hirnwindungen verschwunden  :sauer: ). Wirtschaftlich ist das natürlich nicht. (Übersetzen ist ja auch kein Brotberuf, sondern eine Kunst  :zwinker: - oder vielleicht sind wir Übersetzer aus Berufung alle ein wenig verrückt  :breitgrins: ).

Ich hoffe, ich habe Euch nicht mit meinen Ausführungen gelangweilt. Bei dem Thema geht halt immer der Gaul mit mir durch.  :redface:

Rio
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sandhofer

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #7 am: 18. Oktober 2004, 23:17:32 »

Hallo zusammen!

Zitat von: Wendy
Oh, der Lufthafen gefällt mir - aber wenn der sogar im Duden steht... hmm. Trotzdem nicht sehr gebräuchlich würde ich sagen.

Gib mal "Lufthafen" bei Google ein. Du findest jede Menge. Als erster taucht bei mir übrigens Baden-Baden auf ...

Grüsse

Sandhofer
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finsbury

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #8 am: 19. Oktober 2004, 03:22:24 »

Zitat von: Rio


Ich hoffe, ich habe Euch nicht mit meinen Ausführungen gelangweilt. Bei dem Thema geht halt immer der Gaul mit mir durch.  :redface:

Rio


Hallo Rio,

ganz im Gegenteil, das war sehr erhellend, dazu mal eine Stellungnahme aus berufenem Munde zu hören.

Weißt du, nach welchen Kriterien sich man eine Übersetzung eines häufig übersetzten Klassikers heraussuchen sollte, wenn man die Namen der Übersetzer nicht kennt? Ich möchte mir nämlich z.B. Dantes göttliche Komödie anschaffen, aber wenn ich vor der großen Auswahl an Übersetzungen stehe, weiß ich nie, was ich nehmen soll. :sauer:

HG finsbury
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Kirsten

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #9 am: 19. Oktober 2004, 06:30:35 »

Hallo zusammen :winken:

@Rio: Du hast mich überhaupt nicht gelangweilt- im Gegenteil :smile: Ich muß bei einem Buch von Neil Gunn immer schmunzeln, wenn ich den Titel lese: der englische Titel "Morning Tide" wird mit "Frühflut" übersetzt, was mit Sicherheit richtig ist. Aber es klingt so herrlich altmodisch und passt damit absolut zu dem Buch.

Liebe Grüße
Kirsten
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sandhofer

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #10 am: 19. Oktober 2004, 06:54:03 »

Hallo zusammen!

Zitat von: finsbury
Weißt du, nach welchen Kriterien sich man eine Übersetzung eines häufig übersetzten Klassikers heraussuchen sollte, wenn man die Namen der Übersetzer nicht kennt? Ich möchte mir nämlich z.B. Dantes göttliche Komödie anschaffen, aber wenn ich vor der großen Auswahl an Übersetzungen stehe, weiß ich nie, was ich nehmen soll.

Das Alter der Übersetzung kann ein Kriterium sein. Ich z.B. liebe Homer in der alten Voss'schen Übertragung, andere finden die altertümliche Sprache Voss' ein zuätzliches Hindernis.

Eventuelle Anmerkungen können beim Verständnis hilfreich oder hinderlich sein. Auch da muss jeder selber wissen.

Zu Dante: Soviel ich bei der gemeinsamen Leserunde im Klassikerforum herausgespürt habe, scheint die Übersetzung der beiden von Wartburgs (Manesse) die sprachliche modernste mit erschöpfenden und erhellenden Anmerkungen bzw. Kommentaren.

Aber letztlich ist wohl auch die Wahl einer Übersetzung Geschmackssache. Ich persönlich werde nur dort sauer, wo einem Übersetzer Fehler vorgeworfen werden, wenn er sich Wörter oder Redewendungen bedient, die halt dem Leser unbekannt waren. Von einem Kritiker eines Übersetzers erwarte ich, dass er selber zumindest die gebräuchlichsten Wörterbücher und Lexika (nein, kein Plural-s!) konsultiert hat, bevor er mit Kritik loslegt.

Grüsse

Sandhofer
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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #11 am: 19. Oktober 2004, 09:59:46 »

@Rio: ich weiß, dass Übersetzen kein leichtes Brot ist und dass teilweise extrem wenig Zeit zur Verfügung ist.

Trotzdem ärgert es mich als Sprachliebhaber, wenn ich dann solche Böcke wie "sie liegt in der Intensivstation" oder "das sehe ich nicht" (statt "das kann ich mir nicht vorstellen") lese  :rollen:
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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #12 am: 20. Oktober 2004, 20:15:33 »

Hallo sandhofer,
Zitat von: sandhofer
Hallo zusammen!


Das Alter der Übersetzung kann ein Kriterium sein. Ich z.B. liebe Homer in der alten Voss'schen Übertragung, andere finden die altertümliche Sprache Voss' ein zuätzliches Hindernis.


Ja, das empfinde ich auch so. ich habe die beiden Epen in der Vossischen Übersetzung vor einem und zwei Jahren gelesen. Da würde eine moderne Übersetzung m.E. nur stören.

Zitat von: sandhofer

Zu Dante: Soviel ich bei der gemeinsamen Leserunde im Klassikerforum herausgespürt habe, scheint die Übersetzung der beiden von Wartburgs (Manesse) die sprachliche modernste mit erschöpfenden und erhellenden Anmerkungen bzw. Kommentaren.

Sandhofer


Prima,
danke für den Tipp.  Gerade diese Ausgabe ist im Moment wg. Jubiläums für 15 € erhältlich. Dann pilgere ich mal los.

HG
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Rio

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #13 am: 21. Oktober 2004, 22:00:05 »

Zitat
Weißt du, nach welchen Kriterien sich man eine Übersetzung eines häufig übersetzten Klassikers heraussuchen sollte, wenn man die Namen der Übersetzer nicht kennt?


Eine generelle Regel gibt es nicht. Einige Übersetzer, z.B. Harry Rowohlt, haben sich einen Namen gemacht, einige haben einen Übersetzerpreis erhalten, andere sind zwar sehr gut, aber keiner kennt sie. Ich würde in so einem Fall hier im Forum nachfragen oder im Internet recherchieren. Auch bei Amazon oder anderen Buchanbietern machen sich Leser oft Luft über miese Übersetzungen (da dann hauptsächlich bei neueren Werken). Der Name des Übersetzers steht ja zum Glück im Buch drin, so daß man sich gute oder schlechte merken kann.  :zwinker:

Zitat
Aber letztlich ist wohl auch die Wahl einer Übersetzung Geschmackssache. Ich persönlich werde nur dort sauer, wo einem Übersetzer Fehler vorgeworfen werden, wenn er sich Wörter oder Redewendungen bedient, die halt dem Leser unbekannt waren. Von einem Kritiker eines Übersetzers erwarte ich, dass er selber zumindest die gebräuchlichsten Wörterbücher und Lexika (nein, kein Plural-s!) konsultiert hat, bevor er mit Kritik loslegt.


Schön gesagt, lieber Sandhofer.  :smile:

Liebe Grüße
Rio
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Valentine

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Re: Übersetzungs-Böller
« Antwort #14 am: 22. Oktober 2004, 09:11:15 »

Zitat von: Rio
Zitat
Aber letztlich ist wohl auch die Wahl einer Übersetzung Geschmackssache. Ich persönlich werde nur dort sauer, wo einem Übersetzer Fehler vorgeworfen werden, wenn er sich Wörter oder Redewendungen bedient, die halt dem Leser unbekannt waren. Von einem Kritiker eines Übersetzers erwarte ich, dass er selber zumindest die gebräuchlichsten Wörterbücher und Lexika (nein, kein Plural-s!) konsultiert hat, bevor er mit Kritik loslegt.


Schön gesagt, lieber Sandhofer.  :smile:


Da hat Sandhofer auf alle Fälle recht! Aber in mancher Übersetzung findet sich schon gewaltiger Mist.

Mal ne Frage: gibt's die Berufsbezeichnung "Bildereinrahmer"???
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