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Autor Thema: Anna Enquist - Letzte Reise  (Gelesen 2541 mal)

creative

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Anna Enquist - Letzte Reise
« am: 22. Februar 2007, 20:30:07 »

Klappentext

London 1775: Elizabeth Cook wartet in ihrem Haus auf die Heimkehr ihres Mannes James, der eben seine zweite große Weltreise beendet hat. Obwohl sie immer regen Anteil genommen hat an seinen Entdeckungen und wissenschaftlichen Forschungen, hofft sie, dass er nun endlich bei ihr und den Kindern bleibt und seinen wohlverdienten Ruhm genießt. Immerhin hat er es vom Bauernsohn bis zum Admiral der englischen Flotte gebracht und gehört zur gesellschaftlichen Elite des Landes. Trotz der Aussicht auf ein beschauliches gemeinsames Leben nagen auch Zweifel an Elizabeth: Wie wird es James ohne seine geliebte Seefahrt ergehen, und vor allem, wie wird sie, die sechs Kinder mehr oder weniger allein geboren und aufgezogen und selbständig gelebt hat, mit ihrer neuen Rolle fertig werden – als Frau eines ehrgeizigen, befehlsgewohnten Kapitäns an Land? Doch es kommt anders. Cook bricht das Versprechen, das er ihr gegeben hat, und läßt sich zu einer dritten Reise überreden, von der er nicht mehr zurückkehren wird. Wie Elizabeth damit umgeht, wie sie trotz des Widerstands der Admiralität die unklaren Umstände seines Todes aufdeckt und wie sie die schweren Schicksalsschläge meistert, die das Leben ihr auferlegt – sie überlebt alle ihre Kinder - , das erzählt Anna Enquist spannend und eindringlich, facettenreich und bewegend.

Anna Enquist

Anna Enquist wurde 1945 in Amsterdam geboren, ist ausgebildete Konzertpianistin und Psychoanalytikerin. Seit 1991 veröffentlicht sie Gedichte, Romane und Erzählungen, wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und in fünfzehn Sprachen übersetzt. Inzwischen widmet sich Anna Enquist nur noch dem Schreiben.

Meine Meinung

Dieser Roman wird oft als "Abenteuerroman" bezeichnet. Dem kann ich nicht zustimmen. Die Entdeckungsreisen des James Cook bilden nur den Rahmen und den Hintergrund dieser Geschichte.

Auch wer sich einen "Historischen" Roman im herkömmlichen Sinn erwartet, wird vielleicht auch ein wenig  enttäuscht werden. Auch diese Aspekte runden die Geschichte ab, bleiben aber eher im Hintergrund und verschaffen  einen fasziniernden Einblick in die Welt des 18. Jahrhunderts, gezeichnet von Umbruch, Krankheiten und neuen Erkenntnissen.

Für mich ist dieser Roman ein großartiges Psychogramm. Elizabeth Cook, eine starke, sehr moderne Frau, die zweifelsohne ihrer Zeit voraus war. Ihre Lebensfreude, ihre Tatkraft, ihr Kampfwille und ihre Energie werden von den vielen Schicksalschlägen und Enttäuschungen  untermauert, und am Ende - sie überlebt ihren Mann und alle ihre Kinder  - bleibt eine gebrochene, alte Frau, innerlich zerrissen vom ständigen Zwiespalt zwischen Verstand, Pflicht  und Gefühl.

Elizabeth Cook wird nicht als "Heldin" dargestellt. Sie hat Ecken und Kanten, verhält sich oft fragwürdig und ist keine absolute "Sympathieträgerin". Aber gerade das macht sie wohl so menschlich, und gerade deshalb fühlt man mit ihr!

Ein ganz, ganz wunderbares Buch, von mir eine absolute Leseempfehlung und sicher ein Highlihgt 2007!

5ratten



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creative

Heimfinderin

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #1 am: 22. Februar 2007, 22:46:56 »

Danke nochmal für die schöne Rezension!  (Das ging ja echt schnell)
Das hört sich wirklich sehr interessant an und sagt mir, dass ich das Buch doch schon längst hätte kaufen können. Somit steht es jetzt weit oben auf meinem Wunschzettel.
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LIEBE GRÜßE
HEIMFINDERIN

dubh

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #2 am: 23. Februar 2007, 07:59:22 »

Vielen Dank, creative, für diese wunderbare Rezension! Ehrlich gesagt habe ich jetzt richtig Lust bekommen, dieses Buch von Anna Enquist zu lesen und deshalb ist es auf meinem Wunschzettel deutlich nach oben geschnellt... :smile:

Liebe Grüße
dubh
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Saltanah

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #3 am: 25. Februar 2007, 09:23:37 »

Bisher hatte ich um dieses Buch einen Bogen gemacht, da ich im Allgemeinen mit historischen Romanen nicht viel anfangen kann. Dieser Rezension kann es aber gemeinsam mit dem von mir sehr geschätzten "Die Eisträger" derselben Autorin gelingen, mich doch zu Kauf und Lektüre dieses Romanes zu bewegen.
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creative

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #4 am: 25. Februar 2007, 09:54:29 »

@Saltanah: ich bin eigentlich auch kein LIebhaber von Historischen Romanen. Aber wie schon erwähnt, tritt das "Historische" sehr in den Hintergrund. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Dir das Buch gefallen wird!
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creative

Auelie

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #5 am: 27. Mai 2007, 10:00:11 »

Heute morgen habe ich die Letzte Reise von Anna Enquist fertig gelesen. Was für ein wunderschönes Buch! Ich kann mich der Rezension von creative voll anschließen.

Mich hat das Portrait dieser starken und mutigen Frau sehr fasziniert. Die Autorin hat sehr glaubhaft dargestellt, wie auch nach unfassbaren Schicksalsschlägen ein Weiterleben möglich ist. Elizabeth Cooks Leben war sicher nicht einfach, aber Enquist beschreibt eine Frau mit einer unbändigen und eisernen Energie, die sie immer wieder aus den Tiefen der Verzweiflung herausholt und sie weitermachen läßt.

Auch von mir  5ratten
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gretchen

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #6 am: 27. Mai 2007, 10:44:39 »

Das hört sich an, als ob mir dieses Buch auch gefallen könnte.

Mich würde allerdings vorher noch interessieren, wo spielt denn die Handlung und eventuell auch, welche Zeit.

Danke...

gretchen
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Auelie

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #7 am: 27. Mai 2007, 11:01:08 »

Der Handlungsort ist London, wo Elizabeth Cook mit ihrer Familie lebte. In Briefen und Berichten, die in die Handlung eingebunden sind, reist man jedoch auch oft mit James Cook in die Südsee, nach Tahiti und Hawaii.

Hinten im Buch ist ein chronologischer Überblick, in den ich während des Lesens immer mal wieder reinschaute. Elizabeth Cook lebte von 1741-1835.
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wolves

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #8 am: 26. Juni 2007, 09:35:49 »

Ich kann mich den positiven Rezis meiner Vorgänger nur anschließen und leider wenig mehr hinzufügen, als das Enquist ein wundervolles Frauenportrait geschaffen hat. Sie schafft es Elizabeth als greifbare Person zu beschreiben, die unendlich viele Schicksalsschläge mitgemacht hatte. Ihre Trauer, ihr Zusammenbrechen ist echt, sie ist keine Überfrau die über alles steht und mit allem fertig wird, sondern eine Frau die mit vielen konfrontiert wurde und letztendlich auch daran zerbrochen ist.

Für mich ist das Buch ein absoluter Tipp und bekommt von mir:  5ratten
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Heidi Hof

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #9 am: 08. September 2007, 11:15:51 »

James Cook ist heute noch immer in aller Munde; ob es die „James Cook Reisen“ im TV oder im Reisebüro sind, oder seine Entdeckungen; sein Name und seine Reiseberichte sind allgegenwärtig.

Aber was durchlebte seine Ehefrau, Elizabeth Cook? Die im Hintergrund seine Reisen mit vorbereitete, und mit an seinen Journalen bzw. Büchern arbeitete.
Große Männer haben starke Frauen im Rücken, so heißt es. Und Elizabeth war eine ganze starke Persönlichkeit! Es ist nur gerecht, dass sich Anna Enquist dieses Themas annahm.

Anna teilt das Schicksal so vieler Frauen im 18. Jh.. Frauen von Seefahrern, die auf sich allein gestellt waren, und die Zügel über Haushalt und Kindererziehung inne hatten. Das weibliche Geschlecht, noch nicht gesellschaftsfähig und emanzipiert, musste ihren Mann stehen. Alle Verantwortung lag auf ihren Schultern, und wurde weder von der Admiralität des englischen Königshaus noch von der Gesellschaft so honoriert, dass die Last schwerer war als sie es hätte sein müssen.
Wenn man dann das Leben der Elizabeth im Einzelnen liest, welche Schicksalsschläge sie in der damaligen Zeit erleiden musste; den Tod ihrer Kinder, den Verrat ihres besten Freundes, das Hinsiechen ihrer Mutter, und den anrüchigen Tod von James Cook; dann ist man als Leser ergriffen wie diese Frau ihr Leben gemeistert hat.

Das Buch hat mir äußerst gut gefallen. Es beschreibt so eindringlich die Gefühle von Elizabeth. Den Schmerz, Kummer und ihre Sorgen erlebt man direkt mit. Keinen Ansprechpartner zu haben, die Einsamkeit, Verlorenheit und Verlogenheit, all das stellt ihr das Leben. Selten habe ich so viel Nähe gelesen. Wunderbar!

 4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:
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Yvaine

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #10 am: 21. Februar 2009, 09:23:14 »

Den vorangegangen Kommentaren kann ich nicht mehr allzuviel hinzufügen. Auch ich war sehr angetan von dem Buch :)

Die Geschichte wird in den Gefühlswelten detailliert und psychologisch sehr geschickt erzählt. Man lebt mit Elizabeth mit, beobachtet und nimmt Anteil daran, wie sie versucht den Spagat zu schaffen zwischen Ehefrau eines in der Öffentlichkeit stehenden Mannes und alleinerziehender Mutter, während ihr Mann tausende Meilen entfernt jahrelang unterwegs ist. Eindringlich wird erzählt, wie die beiden zwischen Annäherung und Entfernung hin und her gerissen werden, schließlich dauert jede der Reisen des James Cook weit über 3 Jahre, teilweise länger. Von seiner letzten Reise kehrt er niemals zurück. In Verlauf der Jahre bekommt Elizabeth fünf Kinder, von denen einige sterben, sie ist immer alleingelassen mit Geburt und Tod. Dennoch ist es kein Bild einer gescheiterten, hilflosen Frau das gezeichnet wird, sondern ganz im Gegenteil einer starken und überlebensfähigen Person mit Ecken und Kanten, die ihren eigenen Weg geht, oft auch abseits der Normen ihrer viktorianischen Zeit. Gleichzeitig erfährt man vieles über die Erlebnisse und Entdeckungen ihres Mannes, kann sich in die Zeit der großen Entdeckungen hineindenken.

Erst am Ende hab ich mich noch über die Autorin Anna Enquist informiert, sie ist Konzertpianistin und Psychoanalytikern. Beide Bereiche, Musik und Psychologie, sind spürbar in ihr Buch mit eingewoben. Besonders auch die Textstellen die Musik beschreiben und ihre Auswirkung auf die jeweilige Situation, die Gedanken- und Gefühlswelt der Frau Cook haben es mir angetan....

Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Buch, hat mir viel gegeben :)  :tipp:
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Fandorina

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #11 am: 21. Februar 2009, 16:00:20 »

Habe das Buch gestern adoptiert und sehe nun all diese positiven Bewertungen. Das macht es ja richtig schwer, mein altuelles - auch sehr tolles Buch - noch in Ruhe zu beenden.
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bibse

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #12 am: 16. April 2009, 14:14:09 »

Zum Inhalt kann ich nichts mehr hinzufügen.

Was ich im Buch nicht, sondern erst am Ende so richtig wahrgenommen habe war Folgendes
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Den Tod der Söhne fand ich sehr ergreifend geschildert, und bis zum Ende dachte ich: jetzt lass doch wenigsten einen überleben.
Elizabeth Cook ist mir in dem Buch sehr sympathisch geworden, sie wird sehr menschlich geschildert.
Anna Enquist hat sich bis auf ein paar Nebenpersonen, die sie eingefügt hat, an die historischen Fakten gehalten.
Im Buch ist ein Porträt von Elizabeth Cook abgebildet, laut meinen (kurzen) Recherchen das einzige von ihr. Ich habe mit der Google-Bildersuche eine Abbildung gefunden, bin mir aber nicht sicher, ob ich es hier verlinken dürfte, ihr findet es aber mit den Suchbegriffen "Elizabeth Cook" und "Mitchell library". Man mag natürlich zweifeln, wie realistisch das Bild ist, aber ich finde sie sieht da richtig nett aus.

Ich hab das Buch auf Niederländisch gelesen, im Original heißt es "de thuiskomst", was soviel wie "die Heimkehr" heißt, im Moment grüble ich immer noch, welcher Titel passender is... Das Buch lässt mich im Moment nicht los.


Viele Grüße
Bibse
gerade mit Entsetzen festgestellt, das da 2 Leerzeichen fehlten
« Letzte Änderung: 11. August 2010, 14:26:55 von bibse »
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Kirsten

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #13 am: 06. August 2010, 15:10:52 »

Hallo!

Ich hab das Buch auf Niederländisch gelesen, im Original heißt es "de thuiskomst", was soviel wie "die Heimkehr" heißt, im Moment grüble ich immer noch, welcher Titel passender is... Das Buch lässt mich im Moment nicht los.

Bist du mittlerweile zu einem Entschluß gekommen? Ich finde beide Titel passend. Schließlich wartet Elisabeth auf die Heimkehr ihres Mannes, der sich auf seiner letzten Reise befindet- und das in mehrerlei Hinsicht.

Ich kann mich der allgemeinen Begeisterung nur anschliessen. Anna Enquist schildert ganz wunderbar die Zerrissenheit Elisabeths. Sie lebt zwei Leben: eines mit und eines ohne ihn und kan ndie beiden nur schwer verbinden. Ihre Gefühle versucht sie zu unterdrücken bis sie dann wie ein Vulkan aus ihr herausbrechen.

Zu deinem Spoiler:
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Auf jeden Fall hat mir Letzte Reise Lust gemacht, mich mehr mit James Cook zu beschäftigen.
5ratten

Liebe Grüße
Kirsten
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bibse

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Re: Anna Enquist - Letzte Reise
« Antwort #14 am: 11. August 2010, 14:36:31 »

Ich habe mich jetzt längere Zeit nicht mehr mit dem Buch beschäftigt, zum Glück hat es mich dann nochmal losgelassen, sonst hätte ich ja keine anderen Bücher mehr lesen können.
Es ist ein Buch über Elizabeth Cook, und sie reist ja nun mal nicht, sondern wartet zu Hause auf die Heimkehr. Auf Deutsch gibt es den Titel "Heimkehr" sowohl von Bernhard Schlink als auch von Rosamunde Pilcher. Vielleicht wollte man kein drittes Buch, das so heißt.

 :winken:
bibse
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