

Inhalt:
Das Buch erzählt die Geschichte des Jungen Rob, der im 21. Jahrhundert in einer sogenannten "Konurba", einer gewaltigen Städtezusammenballung aufwächst. Die Bewohner haben sich das Denken abgewöhnt. Stattdessen verbringt man seine Freizeit auf Massenveranstaltungen, wie Autodafés uä.
Auf der anderen Seite eines angeblich streng bewachten und elektrisch geladenen Zauns gibt es eine andere Welt: den Landkreis. Hier herrscht ein friedliches Leben, ganz ähnlich dem des 18.-19. Jahrhunderts, mit Landadel, großen Jagden...
Als Robs Eltern sterben und er im Waisenhaus ziemlichen Stress bekommt, flüchtet er in den Landkreis.... und auch hier ist die Welt nur scheinbar in Ordnung
Meinung:
Ich kannte John Christopher vor diesem Buch nur aus der BBC Serie "Die dreibeinigen Herrscher" und fand den Klappentext ziemlich spannend.
Das Buch hat sich auch ganz gut angelesen, driftete im Laufe der ersten 50 Seiten aber schon ins seichte Erzählen ab, sodass es ab diesem Zeitpunkt bei mir nur noch den Status eines Klobuchs bekam, also nur noch auf der Toilette gelesen wurde.
Dem Author gelingt es imho nicht, auch nur den kleinsten Funken Spannung aufzubauen, den Leser in irgendeiner Form mitzureissen oder auch nur für längere Zeit Interesse zu erwecken.
Das Ende der Story ist meiner Meinung nach viel zu kurz (was und wer die Wächter sind, wird auf 5! Seiten abgehandelt) und ist irgendwie nicht befriedigend...
Deshalb mein Urteil:
