Danke für diesen Klasse-Buchtipp!

Genügend Informationen zum Inhalt gibt es ja bereits in den Postings weiter oben, deswegen spare ich mir das hier.

Trotz der beschriebenen Schrecken eines diktatorischen System war das Buch sehr amüsant zu lesen, die verwendeten Ersatzworte ließen mich immer wieder Schmunzeln, während die Wirklichkeit für die Nollopianer immer verzweifelter wurde. Der Unsinn von politisch ambitionierten und zwangsweise durchgesetzten Sprachregelungen wurde wunderbar deutlich und die verschiedenen Reaktionstypen- und stufen der Bevölkerung bei der Etablierung einer Zwangsherrschaft zeigt Dunn im Schnelldurchlauf.
Die Leistung des Übersetzers kann man gar nicht genug würdigen und ich bin versucht, das Buch noch einmal im Original zu lesen, nur um zu schauen, wie sich der Buchstabenverlust in der englischen Sprache niederschlägt.
Der Selbstversuch, sich unter Auslassung der ersten verlorenen Buchstaben mit einer Kollegin zu unterhalten, erwies sich als außerordentlich schwierig und führte zu gehörigem Stottern – und das ohne, dass drakonische Strafen beim Sprachverstoß drohten.

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PS: Ich möchte hier außerdem auch noch auf die interessanten Wikipedia-Artikel zum
Pangramm und seinem Gegenteil, dem
Leipogramm verweisen, die übrigens beide dieses Buch erwähnen.