
zum Inhalt:Sonea hat sich dazu entschlossen eine Ausbildung als Magierin in Kyralia zu beginnen. Da sie jedoch aus den Hüttenvierteln stammt, wird sie schnell zu einer Außenseiterin in ihrer Klasse. Besonders ihr Mitschüler Regin scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, Sonea das Leben so schwer wie möglich zu machen und er lässt keine Gelegenheit aus sie zu schikanieren und Gerüchte über sie zu verbreiten.
Derweil wird Dannyl nach Elyne geschickt. Dort muss er sowohl die Aufgaben des zweiten Botschafters meistern, als auch geheime Nachforschungen für den Administrator anstellen. Dieser hat jedoch derweil noch ganz andere Probleme. Doch als sein bester Freund Akkarin sein Geheimnis lüftet, wendet sich die Geschichte...
Meine Meinung:Sonea ist in diesem Band der schwarze Peter. Da ihr ihr Schulalltag extrem schwer gemacht wird, versucht sie immer neue Möglichkeiten zu finden, ihrem Wiedersacher aus dem Weg zu gehen. Dabei lässt sie sich viele raffinierte Ideen einfallen und mir hat die gesamte Handlung um Sonea und Regin sehr viel Spaß bereitet. Nie war sicher, wer als Sieger aus dem nächsten Zusammentreffen herausgehen würde und das hat die Geschichte sehr spannend gemacht.
Dannyl hingegen begibt sich auf große Reisen in die verbündeten Länder. Aufgrund seiner Nachforschungen, die ihn in viele Teile des Kontinents führen, lernt der Leser die Kulturen und Menschen dort kennen. Leider fand ich diese Abschnitte nicht ganz so interessant, wie Soneas Schullaufbahn. Dannyl ist an sich ein interessanter Charakter und als er Tayend von Tremmelin kennen lernt, ahnt der Leser schon, dass hier etwas im Gange ist. Trotzdem fand ich die Geschehnisse um Dannyl eher nebensächlich, denn seine Entdeckungen haben kaum zur Geschichte beigetragen.
Die Abschnitte um Administrator Lorlen waren da schon interessanter. Eine ungewöhnliche Mordserie hält die Hütenviertel in Atem. Selbst die Diebe scheinen ratlos. Doch was anfangs noch wie das Werk eines Menschen aussah, wird bald zu einem Rätsel und Lorlen muss sich fragen, welcher Magier zu solch einer Tat fähig ist.
Alles in allem fand ich Die Novizin eine würdige Nachfolgerin, auch wenn mich die Szenenwechsel etwas gestört haben. Wahrscheinlich wäre es auch zu langweilig geworden, nur von den Streitigkeiten zwischen Sonea und Regin zu lesen. Deshalb denke ich, hat die Autorin schon einen guten Mittelweg gefunden.
Das Ende war im Gegensatz meiner Erwartung doch so, wie ich es mir gedacht hatte. Es gab keine große Überraschung, aber es lässt den Leser keine Ruhe zu erfahren, wie es mit Sonea, Akkarin, Dannyl, Rothen usw. weiter geht.
