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Autor Thema: Terry Pratchett - Gevatter Tod  (Gelesen 5306 mal)

Twiceybaby

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #30 am: 19. April 2009, 12:05:05 »

Nun habe ich mein Wichtelgeschenk regelrecht verschlungen.... Schade das die Scheibenweltromane immer so dünn sind  :breitgrins: Auf jeden Fall hat TOD nun einen neuen Fan  :herz:

Was macht TOD, wenn er einfach mal ein wenig Abstand von seiner PFLICHT braucht? Er sucht sich einen Lehrling. So kommt es, dass Mortimer eine Ausbildung bei TOD beginnt und nach und nach lernt, wie er die PFLICHT auszuüben hat. Als TOD der Meinung ist, Mort könne dies nun alleine wahrnehmen, schickt er ihn mit seinem Pferd Binky ( Allein schon der Name  totlach ) los. Soweit klappt auch alles ganz gut, bis er Prinzessin Kelis Seele ins Jenseits schicken soll, nachdem sie bei einem Attentat ums Leben kommen sollte. Mort verhindert diesen Anschlag kurzerhand und bringt so die ganze Realität durcheinander. Was er damit tatsächlich ausgelöst hat, erschließt sich ihm erst nach und nach, während die Realität versucht, ihre Wunde selbst zu heilen und Keli doch noch ihrer Bestimmung eines frühzeitigen Todes zuzuführen. Mort hingegen versucht, genau dies zu verhindern, was ihn ganz schön ins Schwitzen bringt… Zudem ist TOD alles andere als begeistert, als er von der Sache erfährt und macht Mort ebenfalls die Hölle heiß…

Dies ist ein ganz und gar aussergewöhnliches Buch in vielerlei Hinsicht. Es stellt nämlich genau die Person – wenn man denn so will – in den Mittelpunkt, die schon in vielen Scheibenweltromanen der heimliche Star war. Natürlich ist die Rede von Tod, der wie gewohnt in Großbuchstaben spricht, so wie später auch sein Lehrling. Doch dieses Mal ist alles anderes: Tod hat so viele Auftritte, in diesem ganz speziell auf ihn zugeschnittenen Werk, wie nicht in allen anderen Scheibenwelt-Bänden zusammen. Und er besitzt wie gewohnt seinen ganz eigenen Humor, der aus jeder, natürlich ausschließlich (na ja, fast ausschließlich) groß geschriebenen Zeile, hervorsprudelt. Mit anderen Worten, er ist der liebenswerteste Tod aller Zeiten, der versucht den menschlichen Absichten in seinem Urlaub näher zu kommen.

Doch wo die Geschichte in den ersten beiden Dritteln von groteskem Humor durchzogen ist, wird sie im letzten Abschnitt zusehends spannender, wobei sie leider den frischen und spritzigen Humor einbüßt. Aber das gleichen die schrulligen Charaktere im Nu wieder aus. Sei es der junge Zauberer und königliche Wiedererkenner Schneidegut, die eigentlich tote Prinzessin Keli, Tods Tochter Ysabell, sein Butler Albert oder der trottelige Student der unsichtbaren Universität Rincewind, der einen kurzen Auftritt spendiert bekommt, sowie der in einen Affen verwandelte Bibliothekar. All diese liebeswerten Figuren tragen zu der grotesken Stimmung bei, die Tod und Mort durch das ganze Buch begleitet.

Nun habe ich schon soooooooooo viele Scheibenweltromane gelesen... Aber ich muß sagen: Keiner ist wie dieser.
Mein Dank für dieses Lesevergnügen geht an Vela. Die Seiten flogen nur so dahin. Aus diesem Grund gibt es von mir auf jeden Fall:

 5ratten
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:leser: Emma Donoghue - Raum

Nicole

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Antw:Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #31 am: 24. Januar 2010, 23:16:57 »

Wieso sollte der Tod nicht auch einmal Urlaub haben? Jahrein Jahraus die Seelen ins Jenseits zu begleiten ist auf Dauer ganz schön anstrengend. Recht hat Gevatter Tod also, sich einen Lehrling zu holen...

Die Beschreibung von Tod und die Idee, ihn in Großbuchstaben zu schreiben, fand ich toll. Das hatte auf jeden Fall etwas für sich und ich konnte mir gut vorstellen, wie er aussieht und wie er wahrscheinlich sprechen würde. Mort dagegen war für mich viel schwerer vorzustellen, genauso wie das Haus und alles weitere. Wie die Ereignisse sich weiterentwickelt haben und eins zum anderen führte und nichts so war wie es sein sollte, fand ich nett zu lesen.
Wie man wahrscheinlich herauslesen kann, bin ich nicht so euphorisch. Ich fand das Buch nett, eine schöne Lektüre für zwischendurch. Aber es hat mich jetzt nicht wirklich überzeugt. Ich habe davon mehr erwartet. Das wird mich aber nicht davon abhalten, noch ein Buch von Terry Pratchett auszuprobieren. Vielleicht war es für mich einfach der falsche Einstieg.

Daher von mir 3 Ratten.

 3ratten

Thomas_R

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #32 am: 04. April 2010, 14:39:23 »

Was kann ich hier noch groß schreiben?
Herrlich verrückt und abgedreht trifft dieses Buch genau meinen Geschmack.

Normalerweise meide ich ja das Genre Fantasy aufgrund der vielen unendlichen Serien ja.
Gut, der Herr der Ringe, Tad Williams und ein paar andere habe ich durchaus gelesen.

Dann die Scheibenwelt mit ihren mittlereile 37? Büchern.
Da wollte ich eigentlich immer Abstand halten.

Mit Helle Barden bin ich, auch nach einigen Threads hier im Forum, auf den Geschmack gekommen.
Und dann: "Gevatter Tod".
TOD, der auf einer Party lernt, was Spass haben bedeutet.
TOD, der in der Küche einer Kaschemme seine Erfüllung findet.
TOD, der sich einen Lehrling sucht.
Mort, der Lehrling, der einen ersten eigenen Auftrag verpatzt, und damit eine Kette von Ereignissen auslöst.
Mort, der Lehrling, der irgendwann anfängt, wie sein Lehrherr in GROSSBUCHSTABEN zu reden.

Und so einige weitere skurille Gestalten, die dieses Buch bevölkern.
Mit den vielen Einfällen Pratchetts wird diese Buch zu einem richtig kurzweiligen Lesevergnügen.

Eigentlich schade, das ich um die Scheibenwelt so lange einen Bogen gemacht habe.
Dafür kann ich jetzt aber einiges aufholen.

Ich mache jetzt mit Wachen! Wachen! weiter.
Und der Rest wird folgen.
Da bin ich mir sicher. :zwinker:

Für Gevatter Tod gibt es von mir:

 5ratten:tipp:
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Gruß
Thomas

"Ich kann mir nichts Angenehmeres vorstellen, als im Alter auf dem Lande nicht allzu weit entfernt von der Stadt zu leben,
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André Maurois
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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #33 am: 04. April 2010, 15:05:33 »

Und der Rest wird folgen.
Dann empfehle ich dir jetzt nach "Gevatter Tod" gleich mal "Alles Sense" :breitgrins:
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LIEBE GRÜßE
HEIMFINDERIN

Thomas_R

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #34 am: 04. April 2010, 15:43:24 »

Ja, das gehört dann zu den Nächsten.
Zusammen mit Voll im Bilde als Doppelband.  :klatschen:
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Thomas

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HoldenCaulfield

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #35 am: 04. April 2010, 19:13:15 »

@Thomas
Das Gute ist halt bei der Scheibenwelt das man die Romane halt im Großen und Ganzen schon auch getrennt voneinander lesen kann.
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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #36 am: 20. April 2010, 15:12:13 »

"Gevatter Tod" war mein zweiter Scheibenweltroman, aber sicher nicht der letzte.  :zwinker:
Wobei es nicht die Handlung war, die mich bei der Stange hielt - die hat sich trotz der originellen Grundidee nämlich nicht gerade überschlagen.

Der Inhalt wurde ja schon ausführlich beschrieben: TOD tritt seine PFLICHT an einen Lehrling ab und nutzt die neu gewonnene Freizeit, um sich ins menschliche Vergnügen zu stürzen. Sobald er also Mort fertig angelernt hat und auf Urlaub fährt, besteht das Buch bis kurz vor Schluss aus zwei völlig getrennt voneinander laufenden Handlungssträngen. Der Mort-Strang hat dabei einen durchgehenden Spannungsbogen und arbeitet auf ein Ziel (das Ausmerzen von Morts erstem großen Fehler) hin, während der TOD-Strang episodenhaft dessen Erlebnisse in der Menschenwelt erzählt.

Ich finde, das Buch lebt erstens von den phantasievollen Details und zweitens von den Parodien auf unsere reale Gesellschaft! Einiges davon kam ja auch in der Leserunde zur Sprache, deren Tenor übrigens etwas mäßiger ausfiel als die größtenteils begeisterten Rezensionen hier in diesem Thread.

Ich persönlich habe die Lektüre genossen - habe viel geschmunzelt und mich über die diversen Auswüchse von Pratchetts Kreativität gefreut! Also für mich definitiv ein positives Leseerlebnis, wenn auch nicht der klassische Pageturner oder Schenkelklopfer. :smile:
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chil

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #37 am: 20. April 2010, 21:18:49 »

Irgendwo hab ich doch "Alles Sense" herumliegen, das muss ich jetzt gleich mal wieder lesen, danke für den Tipp! Ich hatte schon ganz vergessen, dass ich das habe!
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Midori

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #38 am: 24. April 2010, 21:34:44 »

Dieses Buch weckt Erinnerungen.

"Mort" (so der englische Originaltitel) war das erste Buch von Terry Prachett, das ich gelesen habe. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, wie ich es an einem stürmischen Herbstnachmittag in unserer Buchhandlung gekauft habe und dann den ganzen Tag und die ganze Nacht bis in die frühen Morgenstunden durchgelesen habe.
Noch heute, nachdem ich schon fast alle Bücher von Terry gelesen habe, ist es immer noch mein Lieblingsbuch und ich lese es immer wieder gerne.

Die Storyline des Buches und seine Charaktere nehmen einen sofort gefangen. Besonders gut gefällt mir der Charakter von Death (mein liebster Discworld-Bewohner!), weil er zwar das stereotypische Aussehen des Todes hat (also Skelett in schwarzer Kutte mit Sense, jedoch ohne Knochenpferd...ist ja auch etwas umständlich, wie Death selbst immer betont!!), aber absolut kein Schauergespenst ist, sondern sehr melancholisch und fast...ja, fast menschlich.
Gefallen hat mir auch sehr wie Mort mit der Hilfe von Death zu einem mutigen jungen Mann herangewachsen ist, obwohl es am Beginn noch gar nicht so ausgesehen hat.
Am besten gefallen hat mir aber der Showdown des Buches. Da konnte ich fast nicht mehr zu lesen aufhören und habe die restlichen Seiten richtig verschlungen.

"Mort" ist wirklich eine atemberaubende und spannende Geschichte, gewürzt mit einer Brise intelligentem Humor, den wir alle von Terry kennen und lieben. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, der Fan von Terry ist, aber auch Leuten, die intelligente und leicht bizarre Fantasyromane lieben.


Meine Wertung (kommt sicher nicht überraschend!):

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MacOss

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #39 am: 20. Mai 2010, 11:01:56 »

  Terry Pratchett (geb. 1948)
Gevatter Tod
Originaltitel: Mort
Erstveröffentlichung: 1987
aus dem Englischen von Andreas Brandhorst
Verlag: Piper
Taschenbuch (Doppelband mit Wachen! Wachen!)
330 Seiten

Ich habe vor einigen Wochen ebenfalls Gevatter Tod von Terry Pratchett gelesen, mich aber bisher um meine Meinungsbekundung gedrückt, weil ich die weitestgehende Begeisterung hier nicht teile.

Die Story fand ich ziemlich dünn und im Grunde recht vorhersehbar. Gut, darum mag es bei Terry Pratchett ja vielleicht auch nicht gehen. Wenn ich es richtig verstehe, geht es bei Pratchett eher um den Wortwitz und abgedrehte Ideen. Aber sooo viele abgedrehte Ideen, die mich wirklich überrascht hätten, waren da gar nicht drin. Und irgendwann waren auch die Wortspielereien etwas abgelutscht. Sicher, der Roman war stellenweise ganz amüsant, und das eine oder andere Mal musste ich schon heftig schmunzeln. Aber im Laufe des Buches waren einige Witze doch arg klamaukig und wurden dem Leser mit dem Vorschlaghammer um die Ohren gehauen.

Von den Figuren hat mir TOD recht gut gefallen. Er war auch der einzige, der einigermaßen gut gezeichnet war und von dem ich ein recht genaues Bild vor Augen hatte. Mort wie auch die anderen Figuren blieben etwas blass.

Hm. Das Buch war ein netter Zeitvertreib für mich, aber mehr auch leider nicht. Vielleicht war ich nicht in der richtigen Stimmung für das Buch. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht der Typ für Pratchetts Bücher...

Ich vergebe 2ratten:marypipeshalbeprivatmaus:
« Letzte Änderung: 21. Mai 2010, 17:11:51 von MacOss »
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chil

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #40 am: 20. Mai 2010, 11:37:14 »

Ich habe vor einigen Wochen ebenfalls Gevatter Tod von Terry Pratchett gelesen, mich aber bisher um meine Meinungsbekundung gedrückt, weil ich die weitestgehende Begeisterung hier nicht teile.

Macht ja nix! Verschiedene Meinungen machen Bücher doch erst interessant und diskussionswürdig!
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Yklamyley

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #41 am: 20. Mai 2010, 16:25:02 »

Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht der Typ für Pratchetts Bücher...

Das kann man, vor allem wenn man nur "Mort" gelesen hat, so nicht sagen.  :breitgrins: Für mich gehört Mort zu den schwächeren Scheibenwelt - Romanen. Ich mag ihn (v.a. da ich die Scheibenwelt als Gesamtkunstwerk sehe), kann deine Argumentation aber nachvollziehen.
Solltest du einen zweiten Versuch starten wollen, empfehle ich dir zuallererst das englische Original.  :zwinker:
Außerdem würde ich die früheren Romane außen vor lassen, so wichtig sie für die Entwicklung sind, die Charaktere sind einfach nicht ausgereift. Dann würde ich die ganz neuen Romane streichen, die, so traurig es ist, nicht mehr die volle Qualität erreichen (u.a. "Unseen Academicals"). Es muss also ein Buch aus der Mitte sein, um die volle Dosis Scheibenwelt abzubekommen. Und um den unerfahrenen Scheibenweltleser nicht mitten in eine Reihe zu stoßen, empfehle ich gerne diejenigen Romane, die außerhalb der Reihen stehen: "Small Gods / Einfach Göttlich", "Moving Pictures / Voll im Bilde" oder "Der Zeitdieb / The Thief of Time". Ansonsten: zu Weihnachten "Hogfather / Schweinsgalopp" und immer und immer wieder: "Witches Abroad / Total verhext".   :hexe:

Du siehst, so leicht ist die Sache nicht! Bei anderen Autoren bewertet man viel schneller jedes Buch für sich, bei Pratchett neigt man dazu, sich auf alles zu beziehen (was ich ja auch tue, denn es fällt mir schwer, "Mort / Gevatter Tod" als Einzelwerk zu betrachten).

Und vielleicht ist Pratchett ja wirklich nichts für dich. Die Möglichkeit soll es angeblich auch geben.  :breitgrins:
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Auch ungelebtes Leben
geht zu Ende

- Erich Fried

MacOss

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #42 am: 20. Mai 2010, 18:07:19 »

Ach, so ganz will ich eigentlich auch nicht an eine Pratchett-MacOss-Inkompatibilität glauben. Vielleicht hatten wir einfach keinen guten Start, der TOD und ich - es war schließlich unser erstes Mal. :breitgrins:

Aber da ich heute ohnehin beim Stöbern im Forum war, habe ich mir auch den einen oder anderen Thread zu den anderen Pratchett-Büchern angesehen, und das, was Holden und Emily zu Eine Insel geschrieben haben, hört sich auch nicht ganz uninteressant an. Vielleicht sollte ich mich erst mal mit diesem (wohl eher Pratchett-untypischen) Roman befassen.

Und vielen Dank für Deine Tipps, Yklamyley. Ich kann mich ja auf diesem Wege noch mal an die Scheibenwelt heranpirschen. :breitgrins:
« Letzte Änderung: 20. Mai 2010, 18:11:20 von MacOss »
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HoldenCaulfield

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #43 am: 20. Mai 2010, 19:40:17 »

@MacOss
Ich könnte mir gut vorstellend das Du mit eine Insel besser klar kommst, der Roman lässt sich wirklich nicht mit seiner Scheibenwelt vergleichen. Falls Du es versuchst bin ich gespannt was Du dazu sagst :)
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Aeria

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Re: Terry Pratchett - Gevatter Tod
« Antwort #44 am: 21. November 2010, 15:37:55 »

Ich habe diese schöne Ausgabe gelesen, ein kleines handliches HC:



Eigentlich habe ich euren meist begeisterten Beiträgen nichts mehr hinzuzufügen. Dieses Buch macht einfach Spaß! Bisher hatte ich noch keinen TOD-Roman gelesen, aber jetzt freue ich mich sehr auf "Alles Sense!"
Das Ende, nun ja, das verzeihe ich Pratchett, weil der Rest so gut ist  :zwinker:

Die Tarotkarte "TOD" werde ich wohl nie wieder so sehen wie früher. Die Gestalt auf dem Pferd (Binky!) trägt zwar keinen Umhang, aber den denke ich mir halt dazu.

***
Aeria
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Wenn schon Edward, dann Rochester!