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Autor Thema: C.S. Lewis - Die Chroniken von Narnia (3. Der Ritt nach Narnia ~ ab 01.03.2007)  (Gelesen 5488 mal)

Seychella

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Durch!  :leser:

Es wurde dann noch etwas besser, aber leider nicht durchgehend. Streckenweise war ich dann doch wieder am Kämpfen, vielleicht liegt das aber auch an mir. Mir haben meist die Momente am besten gefallen, wo es etwas "phantastischer" wurde. Wo Aslan ins Spiel kam, und die Bewohner Narnias.

Ich konnte nur für kurze Momente in der Geschichte versinken, und das Ende war für mich fast schon zu "Friede-Freude-Eierkuchen"-mäßig. Shasta ist nicht nur der Königssohn, sondern auch noch der Älteste und damit Thronerbe. Und natürlich heiratet er später auch noch Aravis. Das war für mich irgendwie zuviel des Guten.

Und wenn man so von Aslans Katzen liest... Die scheinen ja kaum erwähnenswert zu sein, unwichtig und irgendwie lieblos - so kam das zumindest bei mir an. Katzen = Großkatzen = Leoparden, Panther und so.
Ich hoffe der nächste Teil fesselt mich wieder mehr!
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Horusina

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Hallo,  :winken:

ich habe auch erst gestern mit diesem Teil begonnen. Die ersten fünf Kapitel sind gelesen. Auch mir erscheint das Buch etwas schwächer, als seine Vorgänger. Mit den erwachsenen Geschwistern Edmund und Suse konnte ich mich auch nicht anfreunden. Edmund hab ich ganz anders in Erinnerung. Nicht so "weise und klug". :rollen:
Von den neuen Figuren gefallen mir Shasta und Hwin. Bree mag ich gar nicht, denn er ist sehr eingebildet, hochnäsig und überheblich. Ich glaube, ihm ist ziemlich egal, was mit Shasta passiert, so lange er selbst nur zurück nach Narnia gelangt...

Was mich ein wenig stört, dass die Geschichten, die die einzelnen Personen zu erzählen haben, so schnell und lieblos erzählt werden. Sowohl bei Aravis, als auch bei Corins Geschichte, ist mir das aufgefallen. Lewis hätte hier die Story mehr ausbauen und Details beschreiben können.
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Kathrin

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Ich habs auch endlich mal geschafft, dieses dritten Teil zu lesen, ich glaub letztenendes ist mir die Zeit zwischen den Bänden doch zu lang, aber auf der anderen Seite hätte ich ja gar nicht die Zeit, alle hintereinander zu lesen, aber ein bissl schwer fällt es mir dann doch jedes Mal mich wieder auf die Chroniken einzulassen. Interessant allerdings, was Foenig und Jaqui geschrieben haben, von wegen in jedem Buch auf neue Charaktere und Figuren treffen zu müssen, das stört mich gar nicht so sehr und interessanterweise fand ich grade diesen Teil bislang am besten. Shasta und Aravis sind mir von Anfang an etwas näher, als die vier aus Teil 2 beispielsweise, sie wirken auf mich erwachsener, vielleicht liegt es daran. Es ist für mich einfach weniger kindhaft oder so deutlich für Kinder geschrieben wie die anderen Bände, und ich glaube für mich festgestellt zu haben, dass ich zwar nix dagegen hab, Bücher für Kinder zu lesen, aber ich will es nicht so extrem merken müssen, dass sie für Kinder geschrieben worden sind.

Wann ich zum vierten Teil komme, weiß ich leider gar nicht…mein LR-Kalender ist soo voll und den dicken, großen Narnia-Schinken kann ich einfach nicht in meiner Taschen tragen oder im Zug lesen und dass es an den Wochenende mal passt (ich bin kein Parallel-Leser) ist halt auch eher unwahrscheinlich.

Lg
kathrin
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Jaqui

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Interessant allerdings, was Foenig und Jaqui geschrieben haben, von wegen in jedem Buch auf neue Charaktere und Figuren treffen zu müssen, das stört mich gar nicht so sehr und interessanterweise fand ich grade diesen Teil bislang am besten.

So sieht es eben jeder anders. Ich fand und finde es störend immer neue Figuren in den Kapiteln zu haben, aber im vierten Teil kommen dann wieder die alten zurück.  :klatschen:

Katrin
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Horusina

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Ich bin mittlerweile bis einschließlich des Kapitels "Shasta in Narnia" gekommen. Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. An einigen Stellen, z.B. als Aravis zusammen mit ihrer Freundin hinter dem Sofa hockt und dem Tarvis lauscht, finde ich das Buch sehr spannenden. Dann jedoch gibt es wieder Stellen, die mir zu schnell abgehandelt sind, beispielsweise die Flucht mit den Schiff von König Edmund und Königin Suse. Da hätte Lewis doch noch einiges mehr schreiben können.
Und was mich auch nerv, sind die ganzen Zufälle in dem Buch. Klar es ist für Kinder geschrieben, aber trotzdem finde ich diese Lösungen vom Autor sehr primitiv. Z.B. als Shasta zufällig genau auf den König von Archenland trifft und kurz darauf genau Corin und die anderen vor dem Haus des Zwerges halt machen. Das finde ich zu sehr gestellt und unglaubwürdig.

Auf gehts zu den letzten drei Kapiteln.
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Kringel

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Mit den erwachsenen Geschwistern Edmund und Suse konnte ich mich auch nicht anfreunden. Edmund hab ich ganz anders in Erinnerung.

Nun - sie sind ja auch inzwischen erwachsen, nicht?

Was mich ein wenig stört, dass die Geschichten, die die einzelnen Personen zu erzählen haben, so schnell und lieblos erzählt werden. Sowohl bei Aravis, als auch bei Corins Geschichte, ist mir das aufgefallen. Lewis hätte hier die Story mehr ausbauen und Details beschreiben können.

Auch ich vermisse immer wieder das "epische" in den Chroniken. Aber das liegt vermutlich an unseren Lesegewohnheiten, d.h. wir sind ellenlange Schmöker gewöhnt, und haben vergessen, dass man eine Geschichte auch mit weniger Worten erzählen kann.
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sandhofer

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Und was mich auch nerv, sind die ganzen Zufälle in dem Buch.

Danke, dass Du mich darauf hinweist. Ich kenne Lewis' Werk - zu wenig. Mag sein, er war durch seinen christlichen Glauben, der ja die Basis seines Werks bildet, dahingehend orientiert, dass es einen Zufall nicht gebe. Sondern dass alles eben göttliche Fügung sei. Ähnliches findet sich ja auch bei Karl May, um die Unwahrscheinlichkeiten seiner Stories dem Leser plausibel zu machen.
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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

Horusina

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Mit den erwachsenen Geschwistern Edmund und Suse konnte ich mich auch nicht anfreunden. Edmund hab ich ganz anders in Erinnerung.

Nun - sie sind ja auch inzwischen erwachsen, nicht?
Ja, ich weiß. Aber trotzdem bleibt doch ein Teil des Charakters erhalten, auch wenn mann erwachsen wird.

Ich habe jetzt auch diesen Band beendet. Schön fand ich, dass wir mehr über Aslan und und seine Fähigkeiten erfahren haben. Er scheint ja wirklich immer dort zu stecken, wo er gebraucht wird und große magische Kräfte besitzt er auch.
Bree ist mir auch zum Ende hin nicht sympathischer geworden. Ziemlich eingebildet und ständig auf der Suche nach Anerkennung und Bestätigung.

(...) und das Ende war für mich fast schon zu "Friede-Freude-Eierkuchen"-mäßig. Shasta ist nicht nur der Königssohn, sondern auch noch der Älteste und damit Thronerbe. Und natürlich heiratet er später auch noch Aravis. Das war für mich irgendwie zuviel des Guten.
Das war für mich auch zu klischeehaft. Dass er der Sohn des Königs ist, damit hatte ich schon gerechnet, aber nun auch noch der Thronfolger...  :rollen:

Die Namensgebung in Archenland finde ich aber witzig. Cor und Corin, Dar und Darrin, Col und Colin.  :breitgrins:

Alles in allem hat mir das Buch nicht so gut gefallen, wie die beiden Bände zuvor! Die Handlung ging viel zu schnell, fand ich. Teilweise konnte ich mir die Landschaft gar nicht vorstellen, weil wir nur drei Sätze durch die Berge sind und dann schon wieder wo anders waren. Sehr Schade! Ich hoffe, der nächste Band wird wieder etwas besser.
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