Meine Dezember-Ausbeute:
Hobb, Robin - Die Magie des Assassinen (Weitseher-Trilogie 3) 0
Hat mir eigentlich wieder besser gefallen als der zweite Teil, aber diese endlosen Wanderungen, das hingepfuschte Ende und vor allem der stets in Selbstmitleid schwelgende Fitz haben das Lesevergnügen denn doch getrübt.
ReziPiel, Edgar - Elias Canetti +
Hier ging's um das Gesamtwerk Canettis und um eine Einordnung in einen thematischen Gesamtrahmen. Teilweise sehr interessant, allerdings musste ich feststellen dass meine Canetti-Leselücken das Verstehen doch ziemlich erschweren.
Lehtolainen, Leena - Alle singen im Chor +
Der erste Maria-Kallios-Krimi. Solides "Whodunit" mit einer sehr sympatischen Protagonistin. Freue mich schon auf weitere Bände.
Fokken, Ulrike - Der Sherry, El Toro und die Erdbeerpflücker: Südspanische Siestas ++
Andalusisches Lebensgefühl in Reinkultur, wieder so eine richtig schöne "Lesereise" zum Abtauchen und genau das Richtige für lange dunkle Winterabende.
Dostojewski, Fjodor - Aufzeichnungen aus dem Kellerloch +
Sprachlich und stilistisch ein absolut toller Text, allerdings so unglaublich trostlos und trübsinnig...
Dick, Philip K. - Das Orakel vom Berge 0
Die Nazis haben den Krieg gewonnen, beherrschen gemeinsam mit den Japanern die Welt, haben Slawen und Afrikaner so gut wie ausgerottet. Ein paar Leute versuchen, sich ein wenig Freiheit zu erhalten. Interessante Geschichte, aber irgendwie nicht wirklich packend umgesetzt. Andere Dicks haben mir besser gefallen.
Capus, Alex - Fast ein bisschen Frühling +
Zwei Bankräuber auf der Flucht bleiben in Basel hängen, verlieben sich und entgehen ihrem Schicksal schließlich nicht. Capus hat die Gabe der genauen Beobachtung und kann aus Kleinigkeiten sehr viel machen. Allerdings auch ziemlich trostlos, weiß gar nicht warum ich zu dieser Jahreszeit immer zu solchen Büchern greife.
Werner, Markus - Zündels Abgang 0
Auch hier hab ich von Werner schon Besseres gelesen, dieser Zündel in seiner Langweiligkeit und Weltflucht hat sich mir nicht wirklich erschlossen.
Cueni, Claude - Cäsars Druide -
Ein junger Kelte schließt sich nach Vernichtung seiner Heimat durch die Germanen Cäsars Feldzügen in Gallien an, verliebt sich in seine Sklavin und wechselt schließlich doch wieder die Seiten. Die Figur des Korisios ist gut gelungen, ansonsten schienen mir Szanrio und Personal doch arg klischeehaft und schablonenartig.