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Autor Thema: "Hannibal rising" - Thomas Harris  (Gelesen 3121 mal)

Dogge

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Re: "Hannibal rising" - Thomas Harris
« Antwort #15 am: 30. Januar 2007, 20:52:20 »

Oh, bis ich eben diese tolle Rezension entdeckt habe wusste ich gar nicht, dass noch ein Lecter-Roman folgt.
Den muss ich mir unbedingt vormerken.

Aber aufgrund der großen Beliebtheit der Reihe wirds wohl ewig dauern bis der Roman als TB zu haben sein wird.

Wer denkt schon an die armen Studenten.  :rollen:
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chil

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Re: "Hannibal rising" - Thomas Harris
« Antwort #16 am: 07. Februar 2007, 17:59:04 »

Der Roman kommt verfilmt übrigens demnächst ins Kino!
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Taliesin

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Re: "Hannibal rising" - Thomas Harris
« Antwort #17 am: 22. März 2007, 22:31:06 »

Hallo erstmal  :smile:
Also ich finde allerdings auch daß es
A. nicht nötig ist die anderen Teile zu kennen und
B. die anderen zuvor zu lesen.
Nun aber zum Buch, ich mußte es mir selbstredend unter den Nagel reissen, da mich die anderen Bände schon fasziniert, beziehungsweise enttäuscht haben. Ich bin absolut der Meinung daß Roter Drache und Das Schweigen der Lämmer nicht zu toppen sind. Hannibals Rising hat was sicherlch, sonst hätte ich es wohl kaum in vier Tagen durchgekaut - es hat die Spannung der anderen Teile, einen sauberen klaren Plot (nicht wie bei Hannibal) und es erklärt so einiges, wie so schön gesagt wurde, nicht aber nicht die Bestie Hannibal in Schutz, nein hier ist einfach nur beschrieben wie ein Mensch (ein Kind) an einem traumatischen Erlebnis zerbricht und auf seinem Pfad der Rache immer offensichtlicher wird, daß er Gefühle wie Vergebung oder Reue nicht mehr kennt. Aber wie gesagt, der faszinierende Funke aus Band 1 und 2 fehlt einfach. Es muß wohl doch etwas wahres daran sein da ja noch dazu das Buch 100% im Film umgesetzt wurde. Lesenswert spannend auf jeden Fall (Gaspard Ulliel brilliert einfach in der Rolle des gewissenlosen Monsters, ein Genuß)
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Juggalette

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Re: "Hannibal rising" - Thomas Harris
« Antwort #18 am: 25. März 2007, 20:44:42 »

hey...

also ich hab gegen meine "goldene regel" verstoßen und hab mir den film angesehen ohne das buch gelesen zu haben... :grmpf:
aber der film ist genial!!
ich freu mich schon auf das buch (das ja mal angenommen besser sein wird?)
was haltet ihr von der verfilmung?

Lg, Bettina
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Philip Pullman - Der goldene Kompass
Arthur Conan Doyle - Die Abenteuer des Sherlock Holmes

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chil

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Re: "Hannibal rising" - Thomas Harris
« Antwort #19 am: 26. März 2007, 08:24:07 »

hey...

also ich hab gegen meine "goldene regel" verstoßen und hab mir den film angesehen ohne das buch gelesen zu haben... :grmpf:
aber der film ist genial!!
was haltet ihr von der verfilmung?

Lg, Bettina

Ich werd mir heute wahrscheinlich den Film ansehen, für das Buch war aber bisher auch keine Zeit. Na, ich werds mal wagen!
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Taliesin

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Re: "Hannibal rising" - Thomas Harris
« Antwort #20 am: 03. April 2007, 01:10:09 »

hey...

also ich hab gegen meine "goldene regel" verstoßen und hab mir den film angesehen ohne das buch gelesen zu haben... :grmpf:
aber der film ist genial!!
ich freu mich schon auf das buch (das ja mal angenommen besser sein wird?)
was haltet ihr von der verfilmung?

Lg, Bettina
Der Film ist nicht schlecht, ich finde nur dass neben Ulliel (den muß man sich merken!) alle anderen Protagonisten fast verblassen. Aber lies selbst das Buch, die einzelnen Charaktere kommen da besser, grausamer, schöner und smarter herüber! Besonders der Polizeiinspektor im Film war enttäuschend.
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Dogge

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Re: "Hannibal rising" - Thomas Harris
« Antwort #21 am: 03. April 2007, 17:46:14 »

Den Film betrachte ich eher mit gemischten Gefühlen.

Einerseits ist er echt gut gemacht, aber an die Buchvorlage kommt er halt nicht ran.

Der einzige Film der mich wirklich überzeugen konnte, obwohl ich das Buch dazu schon kannte war King's "The green mile".  :zwinker:
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Juggalette

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Re: "Hannibal rising" - Thomas Harris
« Antwort #22 am: 25. Dezember 2007, 19:42:25 »

Gestern haben ich Hannibal Rising geschenkt bekommen - heute ist das Buch bereits fertig gelesen!  :zwinker:
Ich bin auch ein absoluter Hannibal Lecter Fan und deswegen habe ich jetzt ein Jahr lang nach diesem Buch gelechzt um es endlich auch selbst lesen zu können - Resultat: Ich wurde nicht enttäuscht!!

Wie früher schon einmal angemerkt, habe ich ja gegen meine Regel verstoßen und mir zuerst den Film angesehen. Doch Gott sei Dank lag dieses Ereignis schon länger zurück und so konnte ich mich nur noch dunkel an so manche Ereignisse erinnern. Sprich: Ich hab die Geschichte über die Jugend Hannibals quasi (fast) "unbeeinflusst" genießen dürfen.
Die Geschichte an sich finde ich großartig. Wie schon erwähnt wurde, sind die Kapitel kürzer, als in den vorherigen Romanen und die Sprache einfach gehalten. Jedoch hat mich das überhaupt nicht gestört.
In diesem Buch wird so schön beschrieben wie schnell es gehen kann, dass ein hochintelligenter und sowohl auch einfühlsam, liebender Mensch sich zu einem gefühlskalten "Monster" verwandeln kann. Schließlich wurde in den Anfangskapiteln sehr schön beschrieben, wie liebevoll sich Hannibal um seine kleine Schwester gekümmert hat. Doch so eine innerliche Verwandlung kann, durch gewisse Ereignisse, jedem Menschen passieren, und da er noch ein unschuldiges Kind war umso einfacher...
Das Hannibal an den Männern aus dem Jagdhaus Rache genommen hat kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch Hannibals ersten Mord an dem Metzger verstehe ich. Das erschreckende an der Sache ist nur wie "kalt" er an seinen Rachefeldzug herangegangen ist. Seine Stieftante versuchte schon von der ersten Begegnung an ihm zu helfen und seinen Eisblock, der sein Herz umhüllte, zum schmelzen zu bringen, doch leider ohne Erfolg.
Interessant fand ich jedoch wie er auf den Geschmack kam bestimme Körperteile seiner Opfer zu genießen. Das erklärt, finde ich, so einiges.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass Hannibal Lecter eine fiktive Figur ist, die mich sehr fasziniert. Wenn es die Möglichkeit gäbe ihn zu treffen, würde ich sie nutzen, denn ein Gespräch mit ihm wäre in der Tat sehr interessant! :breitgrins: Doch nach diesem Buch komme ich trotzdem nicht darüber hinweg, Hannibal Lecter eben nicht als Monster zu bezeichnen. Ja, er mordet! Bewusst und ohne Reue! Das ist schrecklich - ohne Frage! Aber nach diesem Buch kann ich sagen, dass er mir einfach nur sehr Leid tut! Wenn ich nun an den erwachsenen, intellektuellen Hannibal Lecter denke, der so kaltblütig erscheint, sehe ich immer den kleinen Jungen in ihm, der ein hilfloses Kriegsopfer wurde und mitansehen musste, wie seine komplette Familie ausgelöscht wurde... Ich kann zwar nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber es ist doch sehr schwer nach solch traumatischen Erlebnissen "normal" zu sein...

Und ganz zum Schluss noch: 5ratten  :elch:
« Letzte Änderung: 25. Dezember 2007, 19:44:24 von Juggalette »
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Kirsten

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Antw:Re: "Hannibal rising" - Thomas Harris
« Antwort #23 am: 25. August 2009, 13:47:45 »

Hallo!

Wenn ich nun an den erwachsenen, intellektuellen Hannibal Lecter denke, der so kaltblütig erscheint, sehe ich immer den kleinen Jungen in ihm, der ein hilfloses Kriegsopfer wurde und mitansehen musste, wie seine komplette Familie ausgelöscht wurde...

Bei mir ist es genau anders herum. Beim Lesen habe ich immer den Hannibal Lecter vor mir gesehen, den ich aus den anderen Büchern und Filmen kannte. Das kann ganz schön irritierend sein wenn man über einen Jungen liest und im Geist einen erwachsenen Mann vor sich sieht. Sicher waren die Morde an seiner Familie der Auslöser für seine "Karriere". Die Veranlagung dazu war schon vorher vorhanden, sonst hätte er wahrscheinlich nicht diesen Weg der Rache eingeschlagen sondern hätte sich an die Polizei gewandt oder zumindest die Schuldigen nicht ganz so ausgefallen bestraft.

Hannibal rising war für mich sehr interessant um ein bisschen besser zu verstehen wie Hannibal Lecters Gehirn funktioniert und wie alles angefangen hat. Auch wenn ich wußte was aus dem Jungen im Wald wird wurde das Buch doch nie langweilig. Ich glaube auch nicht, dass man die anderen Bücher gelesen haben muss für dieses Buch, aber mir persönlich hätte etwas gefehlt.
4ratten

Liebe Grüße
Kirsten
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