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Autor Thema: Victor Hugo - Les Misérables/Die Elenden  (Gelesen 5622 mal)

Thomas

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Virctor Hugos: Le Miserables
« Antwort #15 am: 22. Mai 2006, 19:16:06 »

Victor Hugo ist ein Gott!! Nein, natürlich nicht. Aber es zeigt ganz gut, wie ich seine Werke finde. Meiner Meinung nach das beste was die Weltliteratur zu bieten hat. Stimmt schon, das es die Bücher durchaus manchmal ein paar Hänger haben (Vor allem "Die Arbeiter des Meeres" :breitgrins: ), aber dafür wird man mit einer dermaßen phänomenalen Story belohnt, die ihresgleichen sucht. Ich liebe seine Bücher und freu mich schon ganz doll auf die Leserunde im November :klatschen:

Grüße Thomas
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"Jean Valjean, mein Bruder, Sie gehören nicht mehr dem Bösen, sondern dem Guten. Ich kaufe ihre Seele frei. Ich entreiße sie den finsteren Gedanken und dem Geist der Verderbnis und übergebe sie Gott."

sandhofer

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Victor Hugo - Les Misérables/Die Elenden
« Antwort #16 am: 30. Oktober 2006, 11:56:01 »

Hallo zusammen!



Fast 1'800 Seiten, davon rund 300 Seiten Kommentare und Anmerkungen des Herausgebers liegen nun hinter mir. Les Misérables - eines der Gewaltsepen des 19. Jahrhunderts.

Wovon handelt dieser Roman? Vordergründig ist es die Geschichte von Jean Valjean, einem entlaufenen Galeerensträfling. Doch tatsächlich ist es die Geschichte Frankreichs von 1789 bis 1842, die aufgerollt wird. Auktoriale Exkurse und Kommentare am Laufmeter, doch gerade diese machen den Reiz des Romans aus. Wie oft war ich nicht versucht, das Ding in eine Ecke zu schmeissen, weil ich mich darüber ärgerte, dass in der Geschichte um Valjean wieder Unmögliches auf Unmöglichstes, Zufall auf Zufall gehäuft wurde - schlimmer als in jedem Groschenroman.

Nun soll ein Klassiker keine Angst habe vor dem Trivialen, aber Hugo übertreibt es. Wenn da nicht die Exkurse wären. In der Beschreibung der Schlacht bei Waterloo läuft er zu Höchstform auf - ein Höhepunkt des Romans, auch wenn nur gerade die letzten paar Zeilen für die Entwicklung der Geschichte um Jean Valjean nötig gewesen wären. Die Schilderung des Pariser Kloakensystems ist besser verwoben mit der Handlung, geradezu genial. Der Schauer des Unterirdischen - Das Phantom der Oper kann einpacken neben Victor Hugo.

Schlachtenszenen sind in Les Misérables besonders gut geraten. Neben der Schlacht um Waterloo bildet die Schilderung des Kampfes um eine Strassenbarrikade im Juni 1832 einen weiteren Höhepunkt der Geschichte.

Alles in allem ein zu Recht berühmtes Werk.

Grüsse

Sandhofer
« Letzte Änderung: 09. Juli 2007, 12:02:01 von fairy »
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Flor

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #17 am: 30. Oktober 2006, 12:43:27 »

@Sandhofer
Na, dass ging doch schnell mit dem Lesen. Nicht mal 2 Monate hast du gebraucht. :zwinker:

Die Rezi macht Lust auf das Buch und ich freu mich schon auf die Leserunde.

Grüße
Flor
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HoldenCaulfield

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #18 am: 30. Oktober 2006, 13:37:05 »

Bei mir ist die Lektüre des Romanes schon eine ganze Weile her. Leider hatte ich auch keine Gesamtausgabe. (Wobei das Buch auch so schon sehr dick war)
Ich fand das Buch damals einfach nur richtig richtig spannend. Mag sein das er sich in Trivialitäten verrennt aber ich hab das selbst nicht unbedingt so empfunden. Gut das ein oder andre ist einfach konstruiert so ist das auch wieder nicht aber insgesammt ist es doch ein toller Roman.
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Seltsam im Nebel zu wandern.... H.Hesse

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Sonnenschirm

sandhofer

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #19 am: 30. Oktober 2006, 17:20:32 »

Hallo zusammen!

bei der Beschreibung des unterirdischen Kanalsystems finde ich Hugo wirklich großartig, anders in der 50-seitigen? Beschreibung der Schlacht bei Waterloo. Da habe ich das Gefühl, der Autor will mich mit seiner politischen Ansicht nur belästigen. Wenn die Romanhandlung vollkommen in den Hintergrund tritt, dann finde ich das nicht gerade gelungen. Wenn ich ein Sachbuch lesen wollte, dann würde ich das tun.

Ich antworte Dir in diesem Thread, damit wir in jenem nicht off topic geraten.

Die Frage ist: Was ist die Romanhandlung? Gerade solche Exkurse wie die Schlacht bei Waterloo sind für mich symptomatisch: Nicht Valjean steht im Zentrum des Romans sondern Frankreich. Frankreich in der Pendelbewegung zwischen Königtum, revolutionärer Demokratie und Kaisertum. (Gut, ich gebe zu: eine misslungene Metapher. Im Gegensatz zu einer Nation kann ein Pendel nicht zwischen 3 Polen schwanken.) Waterloo war ein Wendepunkt, von daher wichtig und musste ausführlich behandelt werden. Ich halte es für bezeichnend, dass z.B. die 100 Tage von Hugo praktisch übergangen werden.

Grüsse

Sandhofer
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Alfa_Romea

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #20 am: 18. Dezember 2006, 21:59:55 »

Hi!

Nachdem ich es mit und dank der Leserunde auch noch durch das Buch geschafft habe, hier meine Meinung:

Inhalt:
Frankreich im 19. Jahrhundert: Der entlassene Galeerensträfling Jean Valjean trifft auf seiner Wanderschaft durch das Land auf den gütigen Bischof Myriel, der ihm Nahrung und ein Obdach bietet. Doch statt ihm dankbar zu sein, bestiehlt Valjean den Bischof. Dieser verzeiht ihm und beschenkt ihn darüber hinaus noch. Ein Wendepunkt in Valjeans Leben, der fortan nur noch Gutes tun und für seine vergangenen Sünden büssen will. Bis zu seinem Tod wird er immer wieder hart geprüft.

Meine Meinung:
«Die Elenden» hinterlässt bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Positiv finde ich die schöne Sprache Hugos: Leicht zu lesen, aber doch mit tiefsinnigen Gedanken. Bildhaft, ausdrucksstark, treffsicher. Auch die Geschichte von Jean Valjean mochte ich, auch wenn die Dramatik ein paar Mal leicht überzogen schien. Ich verzeihe Victor Hugo die schier unglaublichen Zufälle in der Geschichte gern, irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt.
Hugo schweift in dem 1600-Seiten-Werk gerne ab, mal sind diese (meist langen) Exkurse gelungen, manchmal sind sie aus meiner Sicht schlicht langweilig. Sehr schön fand ich die Beschreibungen über das Wesen der Strassenjungen in Paris oder auch die Schlacht von Waterloo.
Schwer tat ich mich dagegen mit Exkursen, in denen entweder Hugo direkt oder durch einen seiner Protagonisten über die Politik des frühen 19. Jahrhunderts in Frankreich erzählt. Als Leserin im 21. Jahrhundert ohne besondere Vorkenntnisse bin ich schlicht überfordert, da ich keine Ahnung hatte, von wem er da eigentlich redet und was die Hintergründe sind. Da mich das Thema (Frankreich während und nach Napoleon Bonaparte) nicht sonderlich interessiert, war ich auch nicht bereit, mir mit Sekundärliteratur einen Überblick zu verschaffen. Ich habe die entsprechenden Passagen mehr oder weniger überflogen.
Aus diesem Grund tue ich hier jetzt auch etwas, das ich noch nie gemacht habe: Ich empfehle dem Leser, der einfach nur die Geschichte Jean Valjeans lesen möchte, eine gekürzte Ausgabe. Ich bin zwar grundsätzlich der Meinung, dass auch ruhige oder für die Geschichte nicht relevante Passagen zu einem Buch gehören und dass man die gefälligst auch mitlesen sollte. Aber bei «Die Elenden» fand ich die Abschweifungen zu häufig und zu lang. Eine Alternative zur gekürzten Ausgabe wäre eine vollständige Ausgabe, bei der man die «uninteressanten» Passagen überblättert. So kann man beispielsweise den 80-Seiten-Exkurs über Waterloo lesen oder eben auch nicht.

3ratten - aber nur knapp

Liebe Grüsse

Alfa Romea
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sandhofer

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #21 am: 22. Dezember 2006, 15:22:29 »

Hallo zusammen!

Schwer tat ich mich dagegen mit Exkursen, [...]

Hm ... ich scheine der einzige zu sein, der diese Exkurse liebt. Und je länger die Lektüre zurückliegt, desto lieber erinnere ich mich an die Exkurse. Sie haben für mich eine an und für sich platte, triviale und larmoyante Lektüre gerettet und aus der Geschichte eines Ex-Galeeren-Sträflings einen historischen Roman über das französische Volk der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gemacht, der auch heute noch lesenswert ist.

Grüsse

Sandhofer
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Doris

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #22 am: 22. Dezember 2006, 16:46:50 »

Ich gehöre auch zu der Mehrheit, die über die Exkurse gestöhnt hat. Ähnlich wie Klassikfreund lese ich auch lieber gleich Sachliteratur zu einem Thema, wenn es mich eher auf sachlicher Ebene interessiert. Übrigens nerven mich auch Sachbücher, die mit zu ausführlichen trivialen Exkursen gespickt sind  :breitgrins:.

Mir kommt es vor, als sei ich mit ganz anderen Erwartungen als z.B. Sandhofer an das Buch herangegangen, ich hatte nämlich kaum Ahnung, was auf mich zukommt. Ich kenne keinen TV- oder Kinofilm über Les Misérables, ebenso wenig das Musical. Von dem her, was mir tatsächlich bekannt war, hatte ich eine Erzählung erwartet, in deren Mittelpunkt Jean Valjean steht.

Interessant war das Buch trotzdem. Einige der Exkurse waren wirklich informativ, aber bei Waterloo hatte ich den Eindruck, dass ich mit mehr Vorkenntnissen eher bei der Sache geblieben wäre. Dagegen gefielen mir der Ausflug in das Kloster oder die Beschreibung des Sturms auf die Barrikade, die sich ja viel mehr in die Länge zog, bedeutend besser, weil sie vom Stil her näher an das herankam, was ich von einem Roman erwarte. Somit hat sich meine anfängliche Befürchtung, dass Hugo nicht ganz einfach zu lesen ist, doch noch bestätigt.

Liebe Grüße
Doris
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Lucius Annaeus Seneca

sandhofer

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #23 am: 22. Dezember 2006, 17:01:25 »

Hallo zusammen!

Mir kommt es vor, als sei ich mit ganz anderen Erwartungen als z.B. Sandhofer an das Buch herangegangen, ich hatte nämlich kaum Ahnung, was auf mich zukommt. Ich kenne keinen TV- oder Kinofilm über Les Misérables, ebenso wenig das Musical. Von dem her, was mir tatsächlich bekannt war, hatte ich eine Erzählung erwartet, in deren Mittelpunkt Jean Valjean steht.

Ich kenne auch nur den Roman. Und habe nicht im Sinn, mir Filme oder Musical anzutun ...

Erwartet habe ich eine triviale und larmoyante Geschichte, mit ein Grund, warum ich Hugo jahrzehntelang nicht angerührt habe. Dann, vor der Lektüre, habe ich ein bisschen in meinem Kindler nachgelesen, und war von daher auf die Exkurse bereits vorbereitet. Nun liebe ich Werke mit solchen Exkursen, die dem Leser eine ganze Welt oder Zeit eröffnen oder wenigstens zu eröffnen suchen: Krieg und Frieden, Titan, Die Mitternachtskinder, Der Herr der Ringe ... Oder eben nun Les Misérables:klatschen:

Grüsse

Sandhofer
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qantaqa

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #24 am: 22. Dezember 2006, 18:38:35 »

Ich habe es inzwischen aufgegeben, das Buch zu lesen. Mir geht es wie sandhofer - die Geschichte um Valjean gefällt mir gar nicht, das ist mir alles viel zu düster und zu schwarzweiß gemalt. Die Exkurse haben mir gut gefallen, soweit wie ich gekommen bin. Da ich mich für die Französische Revolution und die Napoleonische Zeit interessiere und die Gesamtzusammenhänge kenne, konnte ich eigentlich recht gut folgen.
Ich würde gern den Exkurs über die Schlacht bei Waterloo lesen, kann mir jemand sagen, wo ich diesen finden kann? Dann müsste ich nicht das ganze Buch durchblättern.   :rollen:
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dumbler

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #25 am: 22. Dezember 2006, 20:32:23 »

die Geschichte um Valjean gefällt mir gar nicht, das ist mir alles viel zu düster und zu schwarzweiß gemalt. Die Exkurse haben mir gut gefallen, soweit wie ich gekommen bin. Da ich mich für die Französische Revolution und die Napoleonische Zeit interessiere und die Gesamtzusammenhänge kenne, konnte ich eigentlich recht gut folgen.
So seh' ich das auch. Wenn die Exkurse nicht gewesen wären, wär das Buch wohl zum plumpen Thriller verkommen mit überzogenen Ein- und Zufällen. 
Mich hat es oftmals dazu angeregt, Dinge über angesprochene Themen nachzuschlagen um mehr über diese Zeit zu erfahren - und das schaffen nicht viele Autoren.

Ein Höhepunkt war wohl der Aufstand von 1832. Es strotzte vor Dramatik und Lebendigkeit. Philosophische Einwürfe wie im Hinterzimmer der Jondrette oder Beschreibungen von Liebe und Tod haben mich ebenso fasziniert.

Gruß,
dumbler
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Doris

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #26 am: 22. Dezember 2006, 21:12:40 »

@ Sandhofer
Es ist schon interessant, mit welch unterschiedlichen Vorstellung Leser an denselben Roman herangehen. Krieg und Frieden und Der Herr der Ringe habe ich vor bestimmt 20 Jahren schon gelesen und fand sie nicht so ausufernd. Krieg und Frieden hatte zwar auch seine Längen, aber die empfand ich nicht so extrem wie bei Hugo. Wahrscheinlich hatte ich damals noch mehr Geduld und Wissbegierde  :breitgrins:

@ qantaqa
Die Stelle findest du unter Zweiter Teil Cosette, Erstes Buch Waterloo.

@ dumbler
Generell finde ich Bücher auch reizvoll, die mich anregen, weitere Literatur zum Thema zu lesen. Aber in Les Misérables wurde es mir dann doch zu viel, ständig nachzuschlagen. Speziell die Schlacht von Waterloo strotzte nur so vor fremden Namen. Die Französische Revolution und die nähere Zeitgeschichte ist auch nicht direkt ein Gebiet, für das ich mich erwärmen kann.

Grüße
Doris


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Lucius Annaeus Seneca

qantaqa

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #27 am: 23. Dezember 2006, 00:34:04 »

@ qantaqa
Die Stelle findest du unter Zweiter Teil Cosette, Erstes Buch Waterloo.


Danke, Doris.
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dumbler

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #28 am: 23. Dezember 2006, 09:09:52 »

@ dumbler
Generell finde ich Bücher auch reizvoll, die mich anregen, weitere Literatur zum Thema zu lesen. Aber in Les Misérables wurde es mir dann doch zu viel, ständig nachzuschlagen. Speziell die Schlacht von Waterloo strotzte nur so vor fremden Namen.
Diese spezifischen Namen hab ich gar nicht gemeint, da bin ich mit dir einer Meinung. Ich versuchte übers Netz an Infos über General Lamarque zu gelangen, fand aber auch rein gar nichts - nicht einmal auf den französischen Seiten. Dies zeigt ja, daß man diese Namen gar nicht kennen muss. Nein, gesucht hab ich nach Schlagwörter (Könige, Revolution, Danton, Hugenotten, ...) um eben noch zusätzliche Facetten - neben denen Hugos - aufzudecken und das Bild vollständig zu machen.

Gruß,
dumbler
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Doris

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Re: Victor Hugo: Les Misérables (Die Elenden)
« Antwort #29 am: 23. Dezember 2006, 12:30:15 »

@ qantaqa
Gern geschehen  :winken:

@ dumbler
Das würde mir im Moment zu viel werden. Wenn das Thema so interessant für mich wäre, hätte ich sicher früher schon mehr dazu gelesen.
Ich kann mir vorstellen, dass Sandhofer einige literarische Tipps für dich haben könnte.
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