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Autor Thema: Charlaine Harris - Vorübergehend tot  (Gelesen 6569 mal)

Wendy

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #30 am: 20. August 2007, 17:36:03 »

Hallo!

So, ich hab mich auch von den Literaturschocklern verleiten lassen und nun diesen ersten Teil der Southern Vampire Serie gelesen. Zum Inhalt brauche ich ja nichts mehr zu sagen.  :zwinker:

Meine Meinung:
Dank der fast ausnahmslos guten Rezensionen hier hatte ich gewaltige Erwarungen an das Buch. Die Idee einer gedankenlesende Hauptperson, die ihre "Gabe" verabscheut, weil sie es praktisch unmöglich macht, einen Partner zu finden, hat mir sehr gefallen, doch zu Anfang der Geschichte war mir Sookie ganz und gar nicht sympathisch. Mit der Zeit ist sie mir dann doch noch ans Herz gewachsen, aber ich fand weder ihre Art Humor besonders originell noch die Romanze zwischen ihr und dem Vampir Bill besonders aufregend... am Anfang!

Je weiter die Geschichte fortschreitet, umso interessanter wird es, die Unterschiede zwischen der Welt der Vampire und der der Sterblichen zu erkunden, zu entdecken, dass Bill (natürlich  :rollen:) ein ganz außergewöhnlicher Vampir ist und es auch viel gruseligere gibt, denen es egal ist, was Menschen von ihnen denken. Dass alle Vampire superschön und sexy sind, war für mich - ich lese eigentlich kaum Vampirromane - wieder mal ein bestätigtes Vorurteil bzw. ein Klischee... womit ich ja noch leben kann. Dass aber auch Sookie so absolut unwiderstehlich und makellos ist, ging mir schon etwas auf die Nerven, vor allem, weil es alle drei Seiten erwähnt wurde.
Sobald sie und Bill richtig zusammen waren, konnte ich das Buch aber nicht mehr aus der Hand legen. Ja, es wird schon zeitweise recht kitschig, aber ich finde, es hielt sich alles in Grenzen.

Was meiner Meinung nach nicht gut rüberkam, waren die Morde. Nicht die Morde an sich, vielleicht, sondern eher Sookies Reaktion auf besonders einen davon. Während sie (wie auch sonst, wenn man eine Leiche entdeckt hat?) mitgenommen und schockiert ist, kommt sie für meinen Geschmack etwas zu schnell über diese Geschichte hinweg. Das hat mich schon geärgert, weil es Sookie als übermenschliches Wesen darstellt, das mit Dingen, für die ein normaler Mensch erst mal ein halbes Jahr Therapie bräuchte, einfach so klarkommt. Aber bitte.

Genug genörgelt, denn im Großen und Ganzen hat das Buch großen Spaß gemacht. Vor allem gegen Ende wurde es immer spannender und besser, wenn ich auch die kleine Überraschung bezüglich Sam etwas übertrieben fand. :breitgrins: Mir hat das Buch jedenfalls gut genug gefallen, dass ich mir auch den nächsten Teil der Reihe zulegen werde.

4ratten
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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #31 am: 24. Juni 2008, 21:47:36 »

Hallo,

nachdem ich das Buch heute beendet habe, kommt hier auch gleich meine Rezension.

Meine Meinung
Sookie Stackhouse hat eine außergewöhnliche Begabung: Sie kann Gedanken lesen. Für die junge Kellnerin aus Bon Temps ist diese Fähigkeit jedoch eher ein Fluch, denn ständig schwirren ihr die Gedanken und Gefühle fremder Menschen im Kopf herum und auch die Partnersuche gestaltet sich unter diesen Umständen äußert schwierig.
Als sie Bill kennen lernt, scheint zwar ein geeigneter Kandidat gefunden, denn seine Gedanken bleiben vor Sookie verborgen; ruhiger wird ihr Leben aber trotzdem nicht. Immerhin ist Bill ein Vampir und bald wird das kleine Kaff in Louisiana von einer Mordserie heimgesucht, deren Opfer zwar stranguliert wurden, aber auch Bissspuren aufweisen…

Der erste Teil der Sookie-Stackhouse-Reihe ist ein unterhaltsamer, skurriler Vampir-Krimi, der sich aufgrund der flüssigen Schreibweise der Autorin innerhalb kürzester Zeit lesen lässt. Besonders auch deshalb, weil Sookie die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt und dabei einen herrlich ironischen, lockeren Ton anschlägt.

Harris’ Vampire beruhen teils auf den gängigen Vorstellungen (Abneigung gegen Sonne, Silber und Knoblauch), unterscheiden sich aber dadurch, dass sie sich vor einer Weile „geoutet“ haben. Sie begründen ihre Existenz mit einem Virusbefall und versuchen teilweise, sich in die Gesellschaft zu integrieren und vorrangig von synthetischem Blut zu ernähren.
Etwas klischeehaft ist leider, dass die meisten Figuren des Romans außerordentlich schön sind. Nicht nur die Vampire sind makellos, sondern auch Sookie, die im Verlauf der Geschichte sogar noch hinreißender wird. Außerdem sind ihre Reaktionen manchmal etwas glatt. Besonders einen Mordfall nimmt sie verhältnismäßig gelassen hin, was mir nicht ganz verständlich war.

Im Mittelteil des Buches rückt die Liebesbeziehung zwischen Sookie und Bill stark in den Vordergrund und einige detailliert, aber gut geschriebene Liebesszenen nehmen etwas das Tempo aus der Geschichte. Zum Ende hin wird es dann allerdings wieder richtig spannend, vor allem, weil bis zum Schluss unklar ist, wer die Morde in Bon Temps begangen hat.

FAZIT: Ein witziger und spannender Serien-Auftakt, der neugierig auf weitere Geschichten über Sookie und ihren Vampir macht.

Meine Bewertung
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Aurian

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #32 am: 04. Oktober 2008, 22:23:19 »

Das Buch ist eine Mischung aus einem leicht erotischen Liebesroman und einem spannenden Krimi und spielt in einer Welt, in der Vampire nicht im Verborgenen leben, sondern mehr oder weniger akzeptierte Mitglieder der Gesellschaft sind.

Erst hatte ich ein paar Probleme in das Buch reinzukommen. Die Ausdrucksweise kam mir teilweise hölzern und abgehackt vor, aber das hat sich sehr schnell gelegt. Nach diesen Anfangsschwierigkeiten hat mich das Buch bestens unterhalten. Vor allem die freche und lockere Ausdrucksweise von Sookie hat mich oft zum schmunzeln gebracht.

Durch den Kriminalfall und Sookies Berührungen mit der ihr unbekannten Welt der Vampire, wird das Buch sehr spannend und abwechslungsreich. Es ist ein richtiger Pageturner!

Da ich bis jetzt kaum Vampirromane gelesen habe, faszinierte mich vor allem auch die Beschreibung ihrer Lebensweise und hier hatte die Autorin einige originelle Einfälle auf Lager, wie z.B. die Fangbanger.

Ich freue mich schon auf die Folgebände, die ich auf jeden Fall lesen werde!

 4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:
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Pandora

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #33 am: 06. Oktober 2008, 00:06:29 »

Verfolgt eigentlich sonst noch jemand "True Blood" die auf den Sookie-Romanen basierende Serie, die gerade in den USA läuft?
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Tolpan

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #34 am: 06. Oktober 2008, 07:05:10 »

Ich würds ja gerne ... ist nur blöderweise mal wieder Englisch und da würd ich nur die Hälfte (wenn überhaupt) verstehen. *hofft das das auch mal auf deutsch kommt*
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Sternchen28

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« Antwort #35 am: 06. Januar 2009, 09:44:52 »

Ich hab das Buch für den SLW 2009 gelesen - hier meine Meinung dazu (den Klappentext spar ich mir an der Stelle)

Der erste Band der Sookie Stackhouse Serie – ein Verlag, von dem ich bisher noch nie etwas gelesen hatte – ich betrete also Neuland. Zuerst fällt mir, logischerweise, die Gestaltung des Covers auf. Anders als die anderen, hervorragend passend zu dem Thema, auch die Gestaltung des Innenlebens spricht mich an. Also beginnt alles mit einem recht guten Eindruck.

Sookie Stackhouse, die Ihre Gabe des Gedankenlesens als Behinderung bezeichnet und betrachtet, hat bereits ihr ganzen Leben lang auf die Begegnung mit einem Vampir gewartet. Vampire gehören, so scheint es, dazu zum Leben. Etwas anders ist hier der Grund beschrieben, warum Vampire zu Vampiren wurden und auch das hebt das Buch von den anderen, auf den Markt geworfenen Vampirromanen ab. Hier ist von einem Vampir-Virus die Rede.

Sookie lernt „Ihren“ Vampir, der auf einen so gewöhnlichen Namen wie Bill hört, auf der Arbeit kennen. Ihre Großmutter, die sich Urenkel wünscht, sieht in Bill gleich einen potentiellen Heiratskandidaten und dabei ist es ihr egal, dass es ein Untoter ist.

Überhaupt war die Großmutter, die gern Danielle Steel-Romane liest und in vielen Vereinen, unter anderem einem mit dem Namen „Nachkommen ruhmreicher Toten“ aktiv ist, eine der sympathischsten und liebenswertesten Personen in diesem Buch. Ich mochte sie von der ersten Zeile an, in die auftrat.

Sookie verliebt sich natürlich in ihren Vampir, aber die vielen Zweifel an ihm, ihre Gefühle, machen liebenswert, richtig gehend sympathisch.

Während in ihrem direkten Umfeld Morde geschehen und damit die Story langsam zum Kriminalfall wird, lernt Sookie einige wundersame Exemplare der Spezies Vampire kennen. Es werden Bezüge zu den bekanntesten Vampirfilmen Hollywoods und deren Darsteller hergestellt. Ein Einfall, der zum Schmunzeln anregt war für mich „The King“ aus Memphis, der hier als leicht dümmlicher Vampir, dessen Verwandlung schief gegangen ist, dargestellt wird.

Die Auflösung der Morde, die Überführung des Täters – all das kommt natürlich nicht zu kurz. Es wirkt für mich auch nicht so, als wollte die Autorin „fertig“ werden, so wie es bei einigen Romanen mitunter der Fall ist.

Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, ein Umstand der mich sonst dazu verleitet hätte, das Buch wegzulegen. Doch hier machte es für mich den Eindruck, als wolle eine liebe Freundin mir alles über Ihre Liebe zu einem Vampir erzählen, es machte Spaß, da „zuzuhören“.

Der Roman ist in einer wundervollen Sprache geschrieben, gewürzt mit viel Humor – teilweise auch schwarzem Humor, der mich zwar nicht zu Lachsalven aber immerhin zum schmunzeln brachte.

Obwohl ich keine Serien mehr anfangen wollte zu lesen, da ich diese nicht mehr sammeln möchte,  bin ich nun doch sehr gespannt, wie es mit der Gedankenleserin Sookie, dem Vampir Bill und dem Gestaltenwandler Sam weitergeht.
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Aredhel

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #36 am: 27. Mai 2010, 19:44:06 »

Ich werde das Buch am Wochenende, wenn ich "Mr. Monster" durch habe, auch anfangen und freu mich schon drauf  :klatschen:

Weiß jemand, wie viele von den Bänden der "Sookie Stockhouse"-Reihe ich lesen muss, um mich mit Staffel 1 und 2 der "True Blood" Serie nicht zu spoilern? Ich habe die ersten beiden Staffeln heute auf Blu-Ray gekauft, will aber erst die Bücher lesen soweit die Handlung daraus vorkommt  und dann die jeweiligen Staffeln  anfangen. Kann ich nach dem ersten Band die erste Staffel komplett schauen oder ist da schon Handlung von Band 2 drin? Wäre super, wenn mir da jemand helfen könnte (ich hoffe, ich hab mich nicht zu umständlich ausgedrückt  :redface: ).
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Stormy

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #37 am: 26. Oktober 2010, 09:20:10 »

gelesen, diese, englische Ausgabe:


Dead Until Dark

Zum Inhalt:
Sookie Stackhouse arbeitet in einer Kleinstadt in Louisiana als Kellnerin in einer Bar. Sie führt ein ganz normales Leben zusammen mit ihrer Grossmutter, nur dass da dieses - na ja - kleine Problem ist. Ihre "Behinderung", wie sie es nennt. Sie liest, nein hört, Gedanken. Sämtliche Gedanken ihrer Mitmenschen dringen unaufhaltsam auf sie ein, wenn sie diese nicht bewusst abblockt.
Ihr Leben nimmt eine weitere drastische Wendung, als der Vampir Bill eines Tages in der Bar an einem ihrer Tische Platz nimmt.

Meine Meinung:
Vorweg muss ich dazu eine Erklärung abgeben: Ich habe die US-Serie True Blood, die auf den Sookie Stackhouse-Büchern basiert, gesehen, bevor ich dieses erste Buch der Reihe gelesen habe.

Die Serie fegt mehr, die Nerven werden mehr strapaziert. Dafür ist das Buch eher ruhig und entspannter, hat aber trotzdem diesen Drive. Eine gewisse Dynamik, die dafür sorgte, dass ich fast nicht mehr aufhören konnte. Erstaunlicherweise habe ich mir manche Charaktere automatisch anders vorgestellt, als sie in der Serie "vorgegeben" werden. Und genau das macht, meiner Meinung nach, ein authentisches Buch aus.

So schnell war ich noch nie. Ich habe das Buch tatsächlich in nur einer Woche komplett durchgelesen, bin sonst eine eher langsame Leserin; aber wie bereits erwähnt, diese Dynamik. Spannung in dem Sinne entsteht zwar lange keine, dafür ist aber Sookie's witzige Art und die ganze Südstaaten-Atmosphäre um sie herum ein einziges Vergnügen. Auch gibt es immer mal wieder Zwischenfälle, die einen einfach mit offenem Mund und einem rotierenden Gehirn glotzen lassen. So wird die Geschichte langsam und leicht zu einem Höhepunkt geführt, an dem die anfangs so wenig vorhandene Spannung, auf subtile Weise hervorgebracht, kaum mehr auszuhalten ist.

Für diesen Spass kann ich nur die Bestnote geben:
5ratten


PS, eine Frage noch: Als Bubba zum ersten mal auftaucht, schaut sie sich noch einmal genauer an, weil sie denkt, er käme ihr bekannt vor. Dann stellt sie fest: The man from Memphis. Der Typ aus Memphis? Wird er vor dieser Szene schon einmal erwähnt oder habe ich da etwas verpasst?
« Letzte Änderung: 26. Oktober 2010, 09:22:45 von Stormcrow »
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Kiala

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #38 am: 26. Oktober 2010, 09:43:37 »

PS, eine Frage noch: Als Bubba zum ersten mal auftaucht, schaut sie sich noch einmal genauer an, weil sie denkt, er käme ihr bekannt vor. Dann stellt sie fest: The man from Memphis. Der Typ aus Memphis? Wird er vor dieser Szene schon einmal erwähnt oder habe ich da etwas verpasst?
  :breitgrins:
Ja, ja Bubba fehlt ja in der Serie. Ein schweres Manko!
Statt "The man from Memphis" könntest du auch "The King"
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sagen.
Jedem Ami ist das sofort klar, aber ich bin auch recht schnell darauf gekommen.
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Stormy

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #39 am: 26. Oktober 2010, 10:01:35 »

Aha!  :pling: Na, da geht das Licht auf!
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Na, das erklärt alles, danke Kiala! Ich dachte nämlich so, "Hä? die hat doch jetzt vorher niemanden aus Memphis getroffen?" :geil: Noch ein Pluspunkt für das Buch, also.
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Yklamyley

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #40 am: 26. Oktober 2010, 13:10:34 »

Entgegen der einhellig positiven Meinungen hier hat mir das Buch nicht gefallen. Ich habe es nach ca 40 Seiten Langeweile abgebrochen.
Stormcrow, ich hatte genau die gleichen Voraussetzungen wie du, ich kannte bisher nur die Serie! Davon liebe ich Staffel 1 und 2, Staffel 3 hat stark abgebaut, vor allem gegen Schluss.
Einerseits hat das Kennen der Serie sicher damit zu tun, dass mir langweilig war, denn wenn man ungefähr weiß, was passiert, ist die Spannung schon gesenkt, und der Stil kann das leider nicht wettmachen. Obwohl nicht direkt furchtbar, ist die Schreibe der Autorin nicht so toll, dass ich mir denke, ich würde bei den nachfolgenden Bänden bzw. den Figuren, die nicht vorkommen, etwas verpassen.
Aber ich seh's positiv: Immerhin hab' ich mir den Schuber nicht gekauft (und ich war soooooooo kurz davor) und eine Reihe, auf die ich verzichten kann, schafft Platz, Zeit und Raum für andere Serien, die ich unbedingt noch lesen möchte.  :zwinker:
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Stormy

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #41 am: 26. Oktober 2010, 13:37:29 »

@Yklamyley:
Ja, es hat wirklich weniger Action als in der Serie. Zum Schreibstil: Hast du denn eine Übersetzung gelesen? Weil m.E. verwendet die Autorin schon eine eher anspruchsvolle, gut bedachte Sprachebene. Naja, vielleicht ist das auch einfach subjektiv, was man zum Lesen als angenehm empfindet und was nicht.  :zwinker:

Wenn es dir so missfällt, wirst du es wohl kaum noch einmal in Angriff nehmen, aber falls doch, nur so viel: Die Handlung ist nur in grobsten Zügen dieselbe wie in der Serie, Allan Ball und seine Schreiber haben einiges dazugedichtet und anderes ganz weggelassen.

Zu TB: Ich perönlich finde ja die dritte Staffel absolute super (wenn auch die zweite die beste), aber darüber können wir gerne im TB-Thread fachsimpeln.  :zwinker:
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Yklamyley

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #42 am: 26. Oktober 2010, 13:46:34 »

@Yklamyley:
Ja, es hat wirklich weniger Action als in der Serie. Zum Schreibstil: Hast du denn eine Übersetzung gelesen? Weil m.E. verwendet die Autorin schon eine eher anspruchsvolle, gut bedachte Sprachebene. Naja, vielleicht ist das auch einfach subjektiv, was man zum Lesen als angenehm empfindet und was nicht.  :zwinker:

Nein, englische Bücher lese ich immer im Original, die seltenen Ausnahmen entstehen nur, wenn ich ein Buch vor langer langer Zeit als Übersetzung gekauft habe oder wenn die Bibliothek partout das Original nicht anschaffen will. Sonst würde ich mir ein Urteil über den Stil auch nicht erlauben bzw. anmerken, dass ich die Übersetzung gelesen habe. Also mir gefällt wirklich Harris eigener Schreibstil nicht, aber du hast sicher Recht, es ist eine subjektive Wahrnehmung und das Ganze ist ja nicht so furchtbar, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es anderen anders geht.  :zwinker:

Zu TB: Ich perönlich finde ja die dritte Staffel absolute super (wenn auch die zweite die beste), aber darüber können wir gerne im TB-Thread fachsimpeln.  :zwinker:

Momentan liegt die dritte Staffel schon wieder weit hinter mir.  :zwinker: Aber bei der vierten dann gerne!  :smile:
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tári

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #43 am: 02. Februar 2012, 18:30:52 »

Ich bin gestern abend mit dem ersten Teil der Sookie Stackhouse-Reihe fertig geworden, meine Ausgabe ist aus dem 10-teiligen Box-Set:



Ich muss auch vorausschicken, dass ich bereits die HBO-Serie kenne und sehr gern mag, meine Eindrücke lassen sich also nicht ganz isoliert von Serie und Buch betrachten.

Normalerweise mag ich es nicht so gern, wenn ich ein Buch lese, nachdem ich die Verfilmung bereits kenne. Bei "Dead Until Dark" hat mich das aber eigentlich nicht gestört, denn das Buch liest sich wunderbar flüssig und ohne große Holperer. Zu dick ist es ja auch nicht, und Dank einiger Änderungen zur Serie, wird einem auch inhaltlich nicht langweilig, obwohl man den Mörder bereits kennt :zwinker:
Ich finde auch, dass die Serie mehr an Action liefert, die Sexszenen und blutige Szenen sind vielleicht etwas plastischer, als sie Charlaine Harris selbst beschreibt. Aber auch das Buch hat seine eigene Dynamik und ist nicht gerade unschuldig.
Es war aber durchaus ein Risiko, denn ich habe auch schon Bücher abgebrochen, weil ich die Verfilmung bereits kannte und die Handlung so keine Überraschungen mehr bieten konnte.

Ich muss dazu sagen, dass ich von vorne herein erwartet hatte, hier nette Bestseller-Lektüre vorzufinden. Alleine als ich gesehen habe, dass es rund 10 Bücher mit jeweils etwa 300 Seiten gibt (oder sind es schon mehr?), war für mich irgendwo klar, dass es sich um schnell zu lesende Unterhaltung halten sollte, und genau das habe ich auch vorgefunden. Gerade wenn man abends nicht mehr den Kopf für zu anspruchsvolle Sachen hat, passt die Erzählung wie ich finde sehr gut.

An die Ich-Erzählung im Buch musste ich mich erst mal gewöhnen, da ich nicht so oft Bücher lese, die aus dieser Perspektive erzählt werden, aber Sookies Gedanken sind sehr klar und man kann ihnen gut folgen. Auch ihr Humor hat mir ganz gut gefallen und bei manchen ihrer Aussagen musste ich schmunzeln.
Nicht so gut gefallen haben mir allerdings manche Bettszenen, insbesondere die Dialoge, die währenddessen geführt wurden. Ich hatte das Gefühl mein Teenager-Ich würde sich von diesen Beschreibungen mehr angesprochen fühlen und ich bin kein Fan vom Gebrauch von ständigen Kosenamen wie "Darling" oder "Sweetheart". Für mich passte es zudem irgendwie nicht so ganz, dass ein Vampir wie Bill seine Auserwählte mit Kosenamen überhäuft.
(Zugegebenermaßen bin ich auch im "echten" Leben ein Mensch, der Kosenamen sehr selten in Gebrauch nimmt)

Zu anfangs konnte ich mir nicht ganz vorstellen, wie Sookies telepathische Fähigkeiten im Buch wohl beschrieben werden würden, aber ich finde, dass Harris dies sehr gut gelöst hat und es wirkt sehr natürlich und passt gut in den Textfluss hinein.
Die Änderungen im Vergleich zur Serie habe ich - retrospektiv - auch mit Interesse verfolgt und fand alles sehr gut gelöst. Überrascht hat mich nur, dass
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Die Sache rund um Bubba musste ich auch googlen. Ich hatte zwar die Beschreibung "the man from memphis" schon mal gehört, aber ich konnte sie nicht so ganz zuordnen. Zuerst dachte ich, es handelt sich um irgendein Vorkommnis in der Bon Temps-Welt, aber ein paar Seiten später war mir klar, dass es wohl eine Anspielung ist.

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« Letzte Änderung: 02. Februar 2012, 18:32:33 von tári »
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Myrien

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Re: Charlaine Harris - Vorübergehend tot
« Antwort #44 am: 07. Februar 2012, 20:03:02 »

Ich bin ja so begeistert von der Serie (Staffel 3 liegt jetzt auch endlich bei mir), dass ich mich auch mal an die Bücher machen wollte. Ich glaube, das wäre eine gute Gelegenheit endlich wieder etwas auf Englisch zu lesen. Sind die Bücher denn schwer zu verstehen, wenn man schon länger kein Englisch mehr gelesen hat? Oder meint ihr, dass sie einsteigerfreundlich sind?
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