Hallo Klassikfreund,
ja, die Liste ist beinahe schockierend. Und wie mir scheint, hat jeder Verlag eh nur einen Titel genannt. Ich möchte nicht wissen, wieviele gute Titel so vor sich hin dümpeln... bei jedem Verlag.
Einerseits sind viele Verlage selbst schuld, indem sie den Markt regelrecht mit Titeln überfluten. Beispiele gibt es da genug, aber besonders auffällig war da in letzter Zeit das Dan-Brown-Phänomen. Viele wollte etwas vom Kuchen abhaben und brachten noch und nöcher ähnliche, austauschbare Titel zum "Thema"... selbst wenn sie beim ersten Versuch einen Flop erlebt haben.
Aber sicherlich gibt es auch andere Verlage - im FAZ-Artikel wird der (frühere?) Suhrkamp Verlag genannt, ein anderes Beispiel ist sicherlich auch Reclam. Dieser Stuttgarter/Leipziger Verlag hat solch ausgefallene Titel teilweise im Programm, die er nach eigenen Angaben nur alle Schaltjahre verkauft, aber für Studien- bzw. spezielle Anforderungen eben aufrecht erhält. Das ist vermutlich eine gute Mischkalkulation...
Und nochmal zurück zu der von Dir verlinkten Geschichte: immerhin werde ich mir ein paar der Titel genauer betrachten - und wenn das einige tun...

Liebe Grüße
dubh