Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Benutzername: Passwort:

Autor Thema: Der Literaturschock-Fortsetzungsroman  (Gelesen 16767 mal)

BigBen

  • Gast
Antw:Der Literaturschock-Fortsetzungsroman
« Antwort #135 am: 24. Juli 2009, 10:04:25 »

Das definitiv alles auflösende Kapitel

"Was soll das heißen, es habe nie einen Mordfall Knochenbrech-Eisenbeiss gegeben? Was habe ich denn dann die ganzen letzten Wochen gemacht? Habe ich mir das alles nur eingebildet inklusive der Generalswitwe?" Brösecke lief mit Zornesröte im Gesicht auf und ab und fuchtelte dabei aufgeregt mit den Fäusten.
"Ja."
"Ja? Was ja? Willst Du mich verscheißern?"
"Nein."
"Nein? Was denn nun - ja oder nein."
"Ja zu der Frage, ob Du Dir das alles nur eingebildet hast, und nein zu der Frage, ob ich Dich verscheißern will."
"Das ist jetzt nicht Dein Ernst?"
"Doch."
Brösecke mußte sich erst einmal hinsetzen. "Das ist mir jetzt zu viel. Du kannst doch nicht einfach machen was Du willst."
"Doch. Ich bin der Autor und Du bist nur meiner Phantasie entsprungen. Ich bin der Gott Deiner Welt."
Brösecke griff kopfschüttelnd zur WhiskeyWasser-Flasche. "Eh! Nun ist aber gut! Du könntest mir auf den Schreck wenigstens einen Schluck gönnen."
Brösecke setzte die WasserWhiskey-Flasche an den Mund.
"Danke! Und wie geht's jetzt weiter?"
"Keine Ahnung! Aber Du wirst es sicher zuerst erfahren."
Gespeichert

BigBen

  • Gast
Antw:Der Literaturschock-Fortsetzungsroman
« Antwort #136 am: 07. August 2009, 12:13:24 »

Beim Upgrade auf RomanAutor Version 0.8.15. gab es leider eine kleine Inkompatibilität mit der Hardwarekomponente BigBen. Daher wurde das Upgrade abgebrochen.
Die alte Programmversion, die Charakter-Sheets und die Story-Line wurden beschädigt und sind nicht mehr rekonstruierbar.
Falls Sie die neue Version von RomanAutor mit ihren vielen neuen und revolutionären Features verwenden wollen, müssen Sie die bemängelte Hardwarekomponente durch ein neueres Modell ersetzen.
Falls Sie jedoch mit Ihrer alten Programmversion weiterarbeiten wollen, empfehlen wir Ihnen die komplette Neuinstallation und die Einspielung des Backups Ihrer Daten.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis
"Die Freude am Schreiben" GmbH
Gespeichert

BigBen

  • Gast
Antw:Der Literaturschock-Fortsetzungsroman
« Antwort #137 am: 15. August 2009, 08:34:17 »

....
1
Abend
Abend,
abendlichen
Aber
Aber
Aber
alleingelassen
als
an!
andere
andere?
andererseits,
anders.
auf
auf
auf
auf
auf.
Augenschein.
aus
Bärenfell
bekannt
Besonders
Bild
da
da
Da
Das
das
das
das
Das
das?
dem
dem
den
den
des
Die
Die
die
diese
diese
diesem
Dieser
dieses
dürfen!
Ein
eine
eine
einen
einer
einsam
er
er
er
er
er
er
er
erbitterten
es
es
es
es
es
es
Es
etwa
etwas
Feind.
Feuer
focht
Frau?
Füße
ganze
gegangen
gegen
gerade
gesteckt
griff
Hatte
hatte
Hatte
hatte,
Heldin,
her,
her?
heute
hin
hob
ihm
ihm
ihn.
ihr
ihr
ihr
ihr
ihr
ihr.
Ihre
ihrer
ihres
im
in
in
in
in
in
irgendeine
irgendetwas
irgendwo
ist
ist,
jeden
kam
kam
Kamin
Kampf
Kannte
kannte
kannte
Kapitel
Kein
Kleid
Kleid!
Kleid.
Kleid?
kleines
Kleinod.
knisterte.
küssen
kuschelte
lag
lange
lehren.
Leibe
Lektüre.
Lieblingssessel
Liebster
Mamorboden
Medaillon,
mehr.
Mores
muß
Nackenbeißen
näher
nahm
Nein!
Nein,
nicht
nicht,
nun,
nur
nur
offenbar
öffnete
Piratenbraut,
Reise
reißen
Ritze
rutschte
sagte,
sah
saß
Schloß
schlug.
Schuft!
sein.
seit
Sessel
Sessels
sich
sie
sie
Sie
Sie
sie
sie
Sie
Sie
Sie
Sie
Sie
sie
sie
süß
übermächtigen
und
Und
und
Verlobten.
verloren?
vom
vor
vor
vor.
war
war
war.
waren
Was
Weise
Wenn
wie
Winterabende
wird
Wo
Wobblestone.
wollte
wollte
würde
Zeit
zitternd
zu
zurück
Gespeichert

BigBen

  • Gast
Antw:Der Literaturschock-Fortsetzungsroman
« Antwort #138 am: 17. August 2009, 08:40:59 »

Das erste Kapitel

"Mylady, gut das Sie heute noch einmal vorbei gekommen sind. Das Buch, welches Sie gestern bei mir erworben haben, enthält wohl einige kleinere Fehler." Kriemhild grinste Amazonius etwas säuerlich an. "Einige kleinere Fehler? Das ist wohl ein Euphemismus. Das Buch geht ja recht interessant los. Ich mag es ja, ab und zu mal eine Polizeigeschichte zu lesen. Nur irgendwann stockte die Handlung, drehte sich im Kreise und es wurde langweilig. Bis dahin ist noch alles mehr oder weniger in Ordnung. Langweilige Bücher gibt es mehr als genug. Plötzlich erscheint der Autor selbst und spielt sich als der Gott seiner selbstgeschaffenen Welt auf und würgt die Geschichte einfach ab. Auch das könnte ich zur Not noch akzeptieren. Manch Autor kommt auf eigenartige Ideen. Aber dann wird das Buch unlesbar. Die folgenden Seiten sind nur noch alphabetisch geordnete Wortlisten. Das ist zu viel! Ich will mein Geld zurück!"
"Aber sicher, Mylady. Da gibt es keine Frage. Aber lassen Sie mich den Versuch einer Erklärung wagen. Der Autor dieses Buch ist ein junges Talent, das recht vielversprechend begann. Irgendwann stieg ihm der Ruhm zu Kopf und er kümmerte sich mehr um sich selbst als um den Fortgang seiner Geschichte. Kurz nach der "göttlichen Intervention" fand man ihn völlig verstört, permanent vor sich hin murmelnd,  unweit der öffentlichen Bibliothek. Soweit ich gehört habe, ist er momentan im Otto-von-Kuckucksnest-Sanatorium. Man kann daher für die nächste Zeit keine neuen Werke von ihm erwarten." Kriemhild nickte verständnisvoll.
"Ja, aber was ist mit dem letzten Teil des Buches geschehen? Das muß man doch in der Druckerei gemerkt haben." "Nein, eben nicht! Dieser Teil ist so in der Druckerei entstanden. Während der Herstellung des Buches wechselte der Besitzer der Druckerei, und dieser ließ sofort die Druckerpresse, die Satzmaschine und auch den Setzer austauschen. Das führte zu einem derartigen Durcheinander, das alte und neue Manuskripte gemischt wurden. Der Lektor konnte, wie Sie sich leicht vorstellen können, nicht mehr mit der Hilfe des Autors rechnen. Und da der Setzer von dem neuen Besitzer der Druckerei unter Druck gesetzt wurde, hat dieser dann einfach die schon gesetzten Worte fein säuberlich aufgereiht. Erst dadurch kam später heraus, das er gar nicht lesen kann, sondern sich nur an den Formen und Mustern der Buchstaben und Worte orientiert hat."
Kriemhilds Ärger war verraucht. "Was für eine wilde Geschichte. Das sollte mal irgend jemand aufschreiben."
Gespeichert