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Autor Thema: J. R. R. Tolkien - Der Hobbit  (Gelesen 7749 mal)

Aldawen

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #45 am: 23. Juli 2008, 22:22:42 »

Ich hab mal eine Frage zu den verschiedenen Auflagen des Buches.

Es gibt die gebunden Ausgabe "Der Hobbit" von Klett Kotta und das Taschenbuch "Der kleine Hobbit" vom dtv u. a..
Gibt es da einen Unterschied vom Inhalt her?

Ich hab Interesse an dem Buch, weiß aber nicht von welchem Verlag.

Es sind unterschiedliche Übersetzungen. Ich würde persönlich in diesem Fall die bei Klett-Cotta erschienene neuere Übersetzung von Wolfgang Krege wählen, die ihm deutlich besser geglückt ist, als die HdR-Neuübersetzung.

Schönen Gruß,
Aldawen
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mn1712

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #46 am: 24. Juli 2008, 13:56:02 »

Was ist aus der guten alten  Ausgabe in der Übersetzung von Margaret Carroux geworden? Die finde ich gut und auch werkgetreu. Habe den Hobbit aber seit Jahren nur noch auf englisch gelesen.
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Aldawen

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #47 am: 24. Juli 2008, 14:42:47 »

Was ist aus der guten alten  Ausgabe in der Übersetzung von Margaret Carroux geworden? Die finde ich gut und auch werkgetreu. Habe den Hobbit aber seit Jahren nur noch auf englisch gelesen.

Margaret Carroux hat zwar Der Herr der Ringe übersetzt (und das besser als Krege vor wenigen Jahren), aber nicht den Hobbit. Davon gibt es zwei Übersetzungen, die neuere von Krege bei Klett-Cotta und die ältere von Walter Scherf. Kreges Neuübersetzung hat Differenzen der Erstübersetzung zum HdR ausgeglichen (z. B. bei Namen) und die Gedichte und Gesänge mit übernommen. Außerdem hat das Buch etwas von dem Kinderbuchcharakter verloren. Daher würde ich hier Kreges Übersetzung vorziehen. Beim HdR natürlich nicht.  :zwinker:

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pseudochief

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #48 am: 25. Juli 2008, 20:06:59 »

Gut zu wissen. Danke für den Hinweis.  :daumen:
Dann werde ich mir die gebundene Ausgabe für ein paar Euro mehr holen.
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Noiri

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #49 am: 10. Februar 2009, 20:37:02 »

Also ich hab das Buch vor Jahren mal Geschenkt bekommen, hab es aber bis heute noch nicht gelesen .
Wahrscheinlich weil ich Grad in HP Fieber war  :redface:
aber wenn ich Biss zum Morgengrauen gelesen hab nehme ich mir den Kleine Hobbit vor  :breitgrins:
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Cuddles

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Antw:J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #50 am: 29. August 2009, 11:02:42 »

Hallo!

Ich habe den Hobbit nun zum zweiten oder dritten Mal gelesen. Trotzdem hatte ich vieles schon wieder vergessen, weswegen die Handlung erneut viele Überraschungen für mich barg. :zwinker:

Da ich neulich erst "Der Herr der Ringe" wieder gelesen habe, war es diesmal besonders interessant für mich, die Verbindungen zwischen den beiden Büchern zu entdecken. Der Ton im Hobbit ist jedoch ein gänzlich anderer, wahrscheinlich weil es als Kinderbuch angelegt ist. Das fand ich jedoch sehr erfrischend, denn so sehr ich "Herr der Ringe" mag - die Schwere von Frodos Aufgabe mag einen manchmal schier erdrücken, während der Hobbit eher leicht daherkommt, obwohl natürlich auch Bilbo gefährliche Abenteuer bestehen muss.

Auffällig ist, dass die Elfen hier ganz anders sind. Sie scheinen weniger unnahbar und viel fröhlicher - was sie vor allem durch ihre Lieder beweisen, die ich sehr mochte. :breitgrins:

Da "Herr der Ringe" eines meiner Lieblingsbücher ist, kann ich für Bücher aus Mittelerde nicht weniger als
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Aeria

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Antw:J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #51 am: 07. September 2009, 11:08:47 »

Ich bin gerade mitten in der Hörbuchfassung und wieder begeistert. Ein schönes Buch  :smile:

***
Aeria
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Yvaine

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Antw:J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #52 am: 15. September 2009, 13:18:02 »

Zur Zeit lese ich "Der Hobbit" gerade mit meinen Kindern und sie finden es derart spannend und toll, daß es immer schwer ist überhaupt aufzuhören  :smile: .  Macht sehr viel Freude ihnen die Geschichte vorzulesen. Ich kenne das Buch gut, aber ist nochmal was anders wenn man vorliest. Obwohl ich es schon einige Male gelesen habe, gibts es manches das mir erst jetzt, ganz neu auffällt. Gestern hab ich das Gespräch zwischen Smaug und Bilbo vorgelesen ... eine wahre Wonne  :klatschen: für den Vorleser und die Zuhörer ;)

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Mandel

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Antw:J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #53 am: 15. September 2009, 20:41:10 »

@ Yvaine: Wie alt sind deine Kinder, wenn ich fragen darf? Mich würde das nur mal so interessieren, weil DER HOBBIT jetzt ja auch keine Kleinkinderlektüre ist. :)

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Yvaine

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Antw:J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #54 am: 17. September 2009, 20:23:10 »

Der Kleine ist bald 6 und der Große 7 1/2   :smile: .
Einzig die Rätsel bei Gollum waren etwas intensiver erklärungsbedürftig, ansonsten gibts wenig Erklärungsbedarf, Gesprächsbedarf (wie bei den meisten Büchern) natürlich schon :) . Ich dachte ja daß das Spinnenkapitel für sie zu gruselig wird, habs extra so gelegt daß wir es eher früh am Tag gelesen haben, also nicht gerade vor dem Zubettgehen, aber sie fanden dann vor allem beindruckend wie mutig Bilbo in der Situation wurde um seine Freunde zu retten.  Naja... lag bei mir wahrscheinlich daran daß es mich vor solchen Spinnenszenen so gruselt. Die beiden finden Spinnen ja spannend xD  .  Nur daß es so große Spinnentiere  nicht wirklich gibt, fanden auch sie beruhigend  :breitgrins:
Momentan sind wir ja schon bei Smaug und da sind sie natürlich völlig gebannt... 

Am meisten gegruselt haben sie sich vor Gollum. Ich muß aber dazu sagen daß sie noch nie Bilder von ihm gesehen haben, auch nicht von den Ork's, sie sich also ihre Vorstellung nur aus dem gelesenen Text gebildet haben und ich denk das ist auch besser so.

Vom Text oder der etwas älteren Sprache und den langen Sätzen gabs keinerlei Probleme, aber beides sind vorlesegewöhnte Kinder und an die Länge der Sätze in "Der kleine dicke Ritter" (Robert Bolt) oder auch das Orignalbuch von "Wickie" (Runer Jonnson) reicht Tolkien gar nicht mal heran *lach*
« Letzte Änderung: 17. September 2009, 20:25:19 von Yvaine »
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Mandel

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Antw:J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #55 am: 18. September 2009, 10:33:25 »

Na, dann bin ich ja mal gespannt was deine Kleinen zu "Der Herr der Ringe" sagen. Das fand ich persönlich sehr anstrengend. :) Aber das ist vielleicht auch ein bisschen viel zum Vorlesen. :D
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Yvaine

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Antw:J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #56 am: 19. September 2009, 11:13:35 »

@Mandel

"Der Herr der Ringe" ist meines Erachtens erst was für Jugendliche, ab .. hm.. ich würd sagen frühestens 13 oder so. Und wenn sie das lesen wollen, dann sollen sie selber tun *lach* . "Der Hobbit" eigent sich aber gut als Kinderbuch für nicht mehr allzu kleine Kinder, wenn sie vorlesegewohnt sind und ist ja auch urspünglich als Kinderbuch geschrieben worden. Es gibt ja die Geschichte darüber daß der 9jährige Sohn des Verlegers das Buch probegelesen und für gut befunden hat bevor es verlegt wurde.

Ich selbst mag sowohl "Der Hobbit" als auch "Der Herr der Ringe" sehr :)
Eher werd ich aber im Laufe der Jahres vielleicht noch "Roverandom" mit den Kindern lesen wenn sie wollen. Ursprünglich hatte ich geplant damit anzufangen, aber mein Großer wollte zuerst unbedingt die Geschichte mit den Zwergen, dem Zauberer und dem Drachen hören *g*
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Antw:J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #57 am: 22. September 2009, 17:51:44 »

Hallo!

Ich habe ein wenig Bedenken, den "Hobbit" solch kleinen Kindern vorzulesen, wegen dem Kapitel "Die Wolken bersten", das doch ziemlich harter Tobak ist für dieses Alter. Als ich Kind war, habe ich diesen Teil des Buches ziemlich verabscheut.


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mondy

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #58 am: 19. Dezember 2010, 13:18:08 »

So, ich zerre den Thread mal wieder ans Tageslicht, immerhin gehöre ich jetzt auch zu den "Der-kleine-Hobbit"-Eingeweihten. Da ich mir gerade "Der Herr der Ringe" als Hörbuch zu Gemüte führe, dachte ich, ich könnte ja endlich mal die Vorgeschichte kennenlernen. Folgende Ausgabe habe ich gelesen:


Meine Meinung
Irgendwie war ich fast ein bisschen enttäuscht von "Der kleine Hobbit". Ich wusste zwar, dass es sich um ein Kinderbuch handelt, konnte mir aber nicht so richtig vorstellen, wie das funktionieren sollte. Beeinflusst von "Der Herr der Ringe" erwartete ich Landschaftsbeschreibungen, in welchen man sich verlieren kann, und ausgefeilte Charaktere. Aber leider kam ich keinem der Charaktere wirklich nah.
Bilbos Entwicklung war natürlich spannend zu beobachten und ihn habe ich auch richtig in mein Herz geschlossen. Aber die Zwerge fand ich durchweg eher unsympathisch und ziemlich oberflächlich dargestellt. Es ist schon klar, dass nicht alle 13 Zwerge eine seitenlange Charakterdarstellung bekommen können, aber zumindest von Thorin hätte ich gerne mehr erfahren. Für ein Kinderbuch reichen die Beschreibungen wahrscheinlich aus, aber wie gesagt: ich hatte ganz andere Vorstellungen. So schien mir auch die Aneinanderreihung der Abenteuer etwas zu gehetzt, Ruhepausen gibt es kaum.

Jetzt aber mal zu den positiven Seiten des Buches, so schlecht, wie es nach der obigen Kritik erscheint, fand ich das Buch nämlich gar nicht. Ich habe mich sehr darüber gefreut, bestimmte Orte und Ereignisse aus "Der Herr der Ringe" endlich in einen Zusammenhang stellen zu können, wie z.B. die versteinerten Trolle oder das Rätselraten mit Gollum. Und auch die verschiedenen Wesen in Mittelerde haben mich wieder fasziniert, zumal hier ja einige, für mich neue, Kreaturen auftauchen. Beorn fand ich klasse und auch Smaug als übermächtiger Gegner hat mir gut gefallen. Außerdem habe ich bereits bekannte Völker wie die Zwerge oder die Elben aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen dürfen.   

Ich denke, wenn ich "Der kleine Hobbit" vor "Der Herr der Ringe" gelesen hätte, wäre er besser weggekommen. So gibt es von mir leider nur:
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:lesen: "Metro 2033" (Dmitry Glukhovsky)

Aldawen

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Hobbit
« Antwort #59 am: 19. Dezember 2010, 13:25:06 »

Da ich mir gerade "Der Herr der Ringe" als Hörbuch zu Gemüte führe, dachte ich, ich könnte ja endlich mal die Vorgeschichte kennenlernen. Folgende Ausgabe habe ich gelesen:

Das ist die alte Übersetzung von Walter Scherf. So wenig gelungen ich Kreges Neuübersetzung vom HdR finde, beim Hobbit hat er gute Arbeit geleistet, da gefällt mir seine Fassung besser als die Scherfsche Übertragung.
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