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Autor Thema: Sophie Kinsella - Die Schnäppchenjägerin  (Gelesen 3021 mal)

Tanja

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Re: Sophie Kinsella - Die Schnäppchenjägerin
« Antwort #15 am: 26. Januar 2009, 15:16:18 »

Ich fand dieses Buch sehr witzig und es hat mich wirklich gefesselt, was aber daran liegen kann, dass ich mich mit Beccy im ersten Band noch sehr gut identifizieren konnte - auch ich hatte mal ein Kaufproblem. Ich fühlte mich irgendwie "wohl" zu lesen, dass es anderen auch so geht. Habe bis jetzt alle Teile außer den Letzten Teil der Reihe (Prada, Pumps und Babypuder) gelesen. Leider wurde es mir beim vorigen Teil "Vom Umtausch leider ausgeschlossen" schon zu langweilig, da sich irgendwie immer noch alles um das Eine dreht.
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Cyberangel

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Re: Sophie Kinsella - Die Schnäppchenjägerin
« Antwort #16 am: 18. März 2010, 02:23:17 »

Ich habe das Buch eben beendet und so ist mein Eindruck noch relativ "frisch". Eigentlich hatte ich das Buch garnicht kaufen wollen, aber nachdem ich "Prada, Pumps und Babypuder" geschenkt bekommen hatte und ja nicht mit dem letzten Band anfangen wollte, war das wohl ein Muss. Nach den ersten 100 Seiten hatte ich es erstmal für ein paar Wochen zur Seite gelegt, da ich die Dümmlichkeit der Protagonistin als nervig empfunden habe und auch die ständigen Erzählungen von diversen Einkäufen waren nicht sonderlich spannend. Vor ein paar Tagen nahm ich das Buch dann wieder zur Hand und ich muss sagen, dass mir Kinsellas Schreibstil sehr gut gefallen hat. Es liest sich flüssig, frisch und angenehm. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Protagonistin gelegentlich den Leser direkt anspricht. Aber inhaltlich störte mich manchmal leider Rebeccas Verhalten, bei dem mir dann Gedanken wie "Oh nein, nicht schon wieder..." kamen.
Auf der einen Seite hat mir das Ende sehr gut gefallen, auf der anderen Seite ist es doch wirklich verwunderlich,
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Generell finde ich manche Angelegenheiten nicht sehr realistisch, allein schön, dass Rebecca überhaupt noch für ein Finanzmagazin arbeitet...
Und kann man dort wirklich sonntags einkaufen gehen???
Also die letzten Seiten hätten mich fast dazu verleitet eine sehr gute Bewertung zu geben, vor allem weil mir der Schreibstil so gut gefallen hat, aber wenn ich den gesamten Verlauf des Buches Revue passieren lasse, bekommt "Die Schnäppchenjägerin" von mir nur 3ratten und  :marypipeshalbeprivatmaus:
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Impulsee

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Re: Sophie Kinsella - Die Schnäppchenjägerin
« Antwort #17 am: 19. Oktober 2010, 20:48:47 »

Ich habe das Buch schon letztes Jahr gelesen, also der Eindruck ist nicht mehr ganz frisch. Aber ich war total begeistert und hab mich sehr amüsiert. Auch diese ständige Einkauf-Thematik hat mich sehr erheitern können, was andere vielleicht etwas nervt. Aber ich fand Becky so chaotisch und dann doch auf ihre Weise so liebenswert, dass ich es schnell ausgelesen hatte und mich sehr gut unterhalten fühlte. Und mich persönlich hat es auch abgelenkt vom Alltag, obwohl ich durchaus solche "Kaufräusche" auch kenne *g*

Ich freu mich jetzt schon auf die anderen Bände, bin aber noch nicht zum Lesen gekommen. Aber seit dem Buch bin ich auf jeden Fall ein Fan der Autorin!!

Auf der einen Seite hat mir das Ende sehr gut gefallen, auf der anderen Seite ist es doch wirklich verwunderlich,
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Generell finde ich manche Angelegenheiten nicht sehr realistisch, allein schön, dass Rebecca überhaupt noch für ein Finanzmagazin arbeitet...

So jemand würde im echten Leben sicher nicht bei einem Finanzmagazin arbeiten. Aber beim Buch fand ich, dass das schon sehr zur Situationskomik beitrug und dazu, dass die Szenen stark überzeichnet wurden, das war dann schon lustig für mich. :D Jemand in so einem Beruf und mit so einem Verhalten... tztz ;)   :breitgrins:

 5ratten von mir

---------

Ps.: Lese gerade "Göttin in Gummistiefeln" und im Gegensatz erscheint es mir eher etwas flach. Ich fand das Schnäppchenjägerin-Buch "spritziger" in der Folge des Verlaufs und mit mehr Energie dahinter, was ich bei der Göttin i.G. etwas vermisse, obwohl es schon der gleiche Stil ist.
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2010, 20:55:28 von Impulsee »
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bücherwurmi

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Re: Sophie Kinsella - Die Schnäppchenjägerin
« Antwort #18 am: 03. November 2010, 10:22:25 »

Ach ich habe das Buch mal angefangen und es schnell wieder weggelegt. Es hat mir auch nicht so recht gefallen ..
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kathchen

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Re: Sophie Kinsella - Die Schnäppchenjägerin
« Antwort #19 am: 20. Februar 2011, 17:09:36 »

Sophie Kinsella - The Secret Dreamworld of a Shopaholic


Becky Bloomwood ist Journalistin einer großen Finanzzeitschrift. Doch hingegen ihrem Beruf kann sie mit ihren Finanzen nicht gut haushalten, sondern jagt ein Schnäppchen nach dem anderen. Das hat nur leider das Problem, dass sie bald nicht mehr ihre Rechnungen bezahlen kann und in einem Haufen von Schulden zu versinken droht. Doch anstatt ihr Problem mit ihrer Bank zu klären, versucht sie es auf ihre eigene Art zu lösen und vertröstet die Banken mit fadenscheinigen Ausreden, bis sie plötzlich merkt, dass es so nicht weitergehen kann.

Ehrlich gesagt, mache ich normalerweise einen großen Bogen um die sogenannte „Frauenliteratur“, da mir viele Bücher, die ich aus diesem Genre bisher gelesen hatte, immer sehr klischeehaft vorkamen und mir das Lesen keinen Spaß gemacht hatte.
Auch Sophie Kinsella hatte ich, ohne etwas von ihr gelesen zu haben, dort eingeordnet und mich nicht weiter damit beschäftigt, auch wenn ich ein wenig neugierig war, weshalb diese Autorin so erfolgreich ist.
Nachdem vor kurzem der sechste Band ihrer Shopaholic-Reihe erschienen ist und ich wiederum auf viele begeisterte Meinungen traf, habe ich in der Buchhandlung in den ersten Band ihrer Shopaholich-Reihe „The Secret Dreamworld Of A Shopaholic“ reingelesen und musste sofort lachen. Kurze Zeit später habe ich das Buch begonnen und ausgelesen – und ich muss meine Meinung ein wenig revidieren. Denn zumindest mit Becky Bloomwood hat mir Sophie Kinsella ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden bereitet.

Becky Bloomwood ist ein Charakter, den ich sofort gern hatte. Äußerst überdreht, teilweise ein wenig nervig und sehr naiv, aber dennoch auch so liebenswert. Sie merkt zwar, dass sie ein kleines Problem hat, spätestens als sie sich nicht mehr traut, ihre ganzen Rechnungen aufzumachen und ihr keine hilfreichen Ausreden mehr einfallen, aber sie steht dem völlig hilflos gegenüber, wie ein kleines Kind. Aber anstatt aufzugeben, versucht sie alles um aus ihrer Misere herauszukommen, sie versucht zu sparen, sucht sich einen neuen Job und vieles mehr. Nur leider hat Becky noch eine andere Eigenschaft, die ihr so gar nicht steht: Trotz aller Versuche tappt sie von einem Fettnäpfchen ins andere. Was für den Leser zwar unterhaltsam ist und sicherlich in der ein oder anderen Situation wiedererkennt, aber Becky natürlich immer auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Dennoch lässt sie sich trotz allem nicht unterkriegen und zieht weiter ihr Ding durch, was sie mir persönlich wesentlich sympathischer gemacht hatte.
Allerdings muss ich aber auch sagen, dass es auf den 300 Seiten nicht so viel Inhalt gibt. Viele Szenen handeln von ihren (täglichen) Einkäufen oder von den langweiligen Presseveranstaltungen, sodass ich das hier nicht weiter breit treten möchte.

Ich habe „The Secret Dreamworld of a Shopaholic“ auf englisch gelesen und ich werde das auch weiterhin machen, denn die Sprache ist sehr leicht zu verstehen und die englischen Ausgaben gefallen mir persönlich wesentlich besser als die deutschen.

Herrlich, einfach herrlich. „The Secret Dreamworld of A Shopaholic“ wird gewiss nicht mein einziges und letztes Buch von Sophie Kinsella bleiben. Und vielleicht sollte ich nun öfter mal wagen, über den Tellerrand schauen.

4ratten
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