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Autor Thema: Markus Heitz - Die Zwerge  (Gelesen 6704 mal)

HoldenCaulfield

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Re: Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #60 am: 05. April 2010, 23:59:53 »

@Ingroscha
Na mal schaun ob mir Ritus und Sanctum wirklich gefallen werden^^ Es könnte auch sein das ich nur mit den Judasromanen etwas anfangen kann, ich berichte dann natürlich. :)
Kinder des Judas empfinde ich aber auch nicht als genial oder so, der Roman hat mir einfach ziemlich gut gefallen. Mehr aber auch nicht^^
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schokotimmi

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Re: Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #61 am: 06. April 2010, 08:25:10 »

Oh, ich finde die Diskussion auch sehr interessant - es ist wirklich reine Geschmacksache. Wenn ich dieses Buch vor 4 Jahren direkt gelesen hätte, wäre mein Urteil bestimmt ganz anders ausgefallen!
"Kinder des Judas" probiere ich vllt. trotzdem auch mal noch, schon weil es in Leipzig spielen soll (lt. Amazonbeschreibung) - ich werde dann (wenn es soweit kommt) im entsprechenden Thread berichten.

Jetzt beende ich erstmal die Zwerge.

Viele Grüße
schokotimmi
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Ingroscha

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Re: Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #62 am: 06. April 2010, 10:29:52 »

"Kinder des Judas" habe ich nach der Zwerge-Vier-Pleite gleich ungelesen vertauscht - mag einfach nichts mehr von Markus lesen.
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LG Ingroscha 
*Mantra murmelt*: "Bücher sind zum Lesen da, nicht zum Rumstehen."
Und Zitat Annabas: "Dieses Jahr wird alles besser."  :smile:

HoldenCaulfield

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Re: Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #63 am: 06. April 2010, 16:33:10 »

@Ingroscha
Ich find die beiden Romane kann man überhaupt nicht miteinander verlgeichen. Das ist total unterschiedlich geschrieben. Ich kann aber nachvollziehen das Du da keine Lust mehr hattest^^ Ich denk ich hätte sicher auch ähnlich gehandelt wenn mich die Lesung von Judassohn nicht überzeugt hätte.
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Sonnenschirm

schokotimmi

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Re: Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #64 am: 08. April 2010, 21:19:23 »

Ich habe es geschafft!

Markus Heitz - Die Zwerge

Inhalt: Tundgil wächst als einziger Zwerg bei einem Magier und anderen Menschen auf. Dort ist er eine außergewöhnliche Person und kennt seine Artgenossen nur aus Büchern. Als ihn sein Ziehvater auf eine kleine Reise sendet, ahnt weder er noch Tundgil in welches Abenteuer er gerät.
Auf diesem Abenteuer lernt er nicht nur die Clans seiner eigene Art kennen, sondern gerät auf eine Reise bei der es um die Rettung des gesamten geborgenen Landes geht.

Meinung: Für mich war es schon schwer in die Geschichte hineinzufinden. Sodass ich nach etwas mehr als 100 Seiten eine Pause eingelegt habe - mit neuer Lust konnte ich dann 2/3 des Buches ziemlich schnell lesen und empfand die meisten Personen ganz OK und die Geschichte spannend. Doch dann wirkte mir die Handlung immer konstruierter und die Figuren wurden nervig. Bis auf die Kampfeslust und den Kampfwahn kann man für alle Personen sagen, dass sie doch schwarz oder weiß sind, sogar bei Figuren die laut Beschreibung böse und gute Mächte in sich vereinen.
Gestört hat mich z.B. auch
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.
Man kann nicht sagen, dass die Geschichte nicht spannend geschrieben ist, man erfährt auch einiges über die Zwergenclans und deren Lebensart was mir soweit recht gut gefallen hat.
Für die Entwicklung der Handlung und v.a. für das Ende gebe ich 2 Ratten, da es insgesamt aber eine sehr solide und spannende Geschichte ist gebe ich eine Ratte mehr. Es ist eben Geschmacksache und ich denke wirklich dass es ein schönes Fantasy-Buch ist, aber ich war eben nicht in der Stimmung dafür.

 3ratten

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schokotimmi
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Impulsee

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Re: Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #65 am: 15. Mai 2010, 14:13:14 »

Ich hab von den Zwergen das Hörbuch gehört, das Buch hätt ich wahrscheinlich nie geschafft zu lesen (und schon bald weggelegt..). Am Anfang gehts voll an mit viel zu viel Gewalt, was mich sehr abgeschreckt hat, wurde aber dann besser! Und nachher lässt es stark nach, nach der Mitte, find ich. Also ich mag das Brutale nicht so, vielleicht ist dieses Buch auch eher was für Männer!
Als Tungdil dazu kommt wirds ganz interessant, ihn mochte ich. 

Ich weiß jetzt nicht recht ob es mir gefallen hat oder nicht; schlecht wars auch nicht, aber auch nicht das was ich ansonsten mag. Ich konnte auch die Personen so schlecht auseinanderhalten (gerade, wenn man sie nur hört - fast alle begannen mit B oder G, da kamen mir manchmal auch die Guten und die Bösen durcheinander - geschrieben schaute es sicher anders aus, aber beim Hörbuch wars ein großer Minuspunkt!!). Der Sprecher vom Hörbuch hatte eine gute Stimme und hat es gut gelesen, deshalb hab ich durchgehalten u. irgendwie hats mich dann doch interessiert. Teilweise hab ich mich jedoch gelangweilt, der Schluss war mir schon ziemlich egal... und meiner Ansicht nach wars ja klar, wies ausgeht.
Ich fand die Beschreibung der Welt der Zwerge jedoch gut, war mal interessant von diesem Volk zu lesen. Allerdings gehe ich wohl in Zukunft eher auf Abstand von solchen Büchern.
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stefanieg28

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Re: Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #66 am: 19. Mai 2010, 09:37:51 »

Markus Heitz  Die Zwerge


Kurzbeschreibung
Sie sind klein, bärtig und das Axtschwingen scheint ihnen in die Wiege gelegt. Doch wie lebt, denkt und kämpft ein Zwerg? Sind wirklich alle Zwerge so raubeinige und tapfere Krieger wie J. R. R. Tolkiens Gimli in ‘Der Herr der Ringe’?
Hier erfahren Sie endlich die Wahrheit – denn dies ist die rasante Geschichte des Zwergen Tungdil, der im Kampf gegen die Orks, dunkle Elfen und andere hinterhältige Feinde schlagkräftig beweist, dass auch ein Zwerg Großes leisten kann

Meine Meinung:
Das Buch ist von Anfang bis zum Ende spannend und hält immer wieder Überraschungen parat. Ich war sehr begeistert von dem Buch.
Dies war damals mein erster Heitz, aber noch lange nicht der letzte. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und bis auf den letzten Band habe ich die Zwergen Reihe gelesen.
Dieses Buch führt einen an eine ganz neue Sichtweise an das Leben der Zwerge heran. Aus Herr der Ringe war mir das kleine Völkchen ja schon bekannt, ab Herr Heitz hat es mir mit der Geschichte um Tungdil doch etwas näher gebracht.
Der Held dieser Geschichte ist, wie schon erwähnt, der Zwerg Tungdil. Mit ihm zusammen lernen wir das Volk und das Wesen der Zwerge kennen. Tungdil wuchs bei einem Magier  unter Menschen auf und kannte sein Volk eigentlich nur aus den Büchern. Es macht Spass gemeinsam mit ihm alles kennen zulernen.
Das Buch ist sehr spannend und auch humorvoll geschrieben. Die Protagonisten wuchsen mir sofort ans Herz. Bekannte Gegenspieler, wie Elben und Orks dürfen bei einer solchen Geschichte natürlich auch nicht fehlen.
Heitz entführt uns in die eine fantastische Welt, aus der man sich nicht mehr so schnell entfernen möchte.Tungdil und weitere Begleiter bekommen vom Autor Charakter Starke und auch meist eigentümliche Rollen, die er aber auch sehr liebevoll heraus gearbeitet hat. Wir erfahren viel über die fiktive Kultur der Zwerge, über ihre Stämme und natürlich nicht zu vergessen Tungdils großes Abenteuer.
Von mir gibt es 5 Sterne!!!! 5ratten :marypipeshalbeprivatmaus:
« Letzte Änderung: 20. Mai 2010, 20:11:11 von Ingroscha »
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Kati

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Re: Antw:Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #67 am: 19. Mai 2010, 09:49:53 »

Hallo Kati,

ich habe die Taschenbuchausgabe von "Die Zwerge" gegen die illustrierte Ausgabe getauscht, weil mir diese sehr gut gefällt. Aber das ist denke ich Geschmackssache, am besten vorher anschauen. Ich habe in der Buchhandlung nachgefragt und mir dann die Bilder angeschaut... anders hätte ich die Ausgabe nicht gekauft...

Liebe Grüße

Babsi

Hallo  :winken:

ich habe mir auch endlich mal die illustrierte Ausgabe ansehen können. Nur leider gefallen mir die Bilder nicht.
Kann ich zur Abwechslung etwas von meinem Wunschzettel streichen  :breitgrins:

LG Kati
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nimue

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Re: Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #68 am: 19. Mai 2010, 12:25:15 »

Hallo Stefanie,

Du verstößt gegen das Urheberrecht von Amazon, wenn Du deren Redaktions-Rezensionen hier reinkopierst :winken:

Liebe Grüße
nimue
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stefanieg28

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Re: Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #69 am: 19. Mai 2010, 23:32:25 »

Danke schön, ich habe es schon geändert.  :winken:
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fabian_veit

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Re: Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #70 am: 16. September 2010, 12:57:52 »

Was ein köstlicher Dialog!  :jumpies:

Zitat
Doch alles Zaudern halft nichts, er benötigte Gewissheit. Tungdil vermied es, einen der beiden anzuschauen, und fragte: »Wie sehen Zwerginnen aus?«
Stille.
Das Rauschen des Regens, der auf die Blätter ihres Unterstandes prasselte, wurde überlaut. Die Zwillinge ließen ihn schmoren.
»Hübsch«, kam es knapp von Boїndil.
»Sehr hübsch«, steigerte Boëndal die lakonische Beschreibung seines Bruders.
»Aha«, machte Tungdil.
Stille.
Der Schauer verlor an Kraft, das Plätschern verebbte und wurde durch ein beständiges leises Tropfen ersetzt; das Wasser rann von Zweigen und Ästen.
»Haben sie einen Bart?«, unternahm er einen zweiten Anlauf.
Stille.
Tungdil wunderte sich, wie viele Arten von Tropfgeräuschen es gab, wenn man genau hinhörte.
»Bart würde ich es nicht nennen«, begann Ingrimmsch.
»Eher einen Flaum«, umschrieb es sein Bruder. »Sehr anziehend.«
Stille.

Hier musste ich wirklich laut auflachen, welch eine tiefgreifend philosophische Weisheit:  :breitgrins:
Zitat
Tungdil wunderte sich, wie viele Arten von Tropfgeräuschen es gab, wenn man genau hinhörte.
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Räubertochter

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Markus Heitz - Die Zwerge
« Antwort #71 am: 28. Januar 2011, 00:35:23 »

Markus Heitz - Die Zwerge



Tungdil, ein mit 60 Jahren noch recht junger Zwerg, bricht auf, um einen Auftrag für seinen Herrn auszuführen. Als Waise kam er zu dem freundlichen Zauberer Lot-Ionan, der ihn aufgezogen hat, das Geheimnis seiner Herkunft jedoch nie lösen konnte.

Schon bald stellt sich heraus, dass auf Tungdil keine ruhige Reise wartet. Unterwegs trifft er auf zwei Zwergenbrüder, die schon auf der Suche nach ihm sind, um ihn mit in die Heimat der Zwerge – seine Heimat – mitzunehmen. Kaum bei den Zwergen angekommen, muss er sich zwei viel größeren Abenteuern stellen – denn bei den Zwergenclans gibt es Diskussionen um die Führung. Zudem ist eine finstere Kreatur im Begriff, die Weltherrschaft an sich zu reißen – bzw. die über das sogenannte Geborgene Land.

Tungdil lernt viele Zwerge und Menschen kennen, er erfährt Verlust und Verrat, Liebe und Freundschaft und oft sind die Dinge nicht so, wie sie zu sein scheinen.

Die Handlung entwickelt sich zunächst sehr gemächlich, bis auf gut die Hälfte war es ein eher mühsames Vorankommen. Dann nimmt die Geschichte Fahrt auf und es geht flott weiter, bis es kurz vor dem Ende zu einem recht zügig abgehandelten Höhepunkt kommt.

Es gibt reichlich Kampfszenen, wer sich (wie einer der Protagonisten) gerne ins Schlachtengetümmel stürzt, kommt voll auf seine Kosten. Die Charaktere sind, abgesehen von Hauptperson Tungdil, vergleichsweise wenig aufwendig gestaltet. Boïndil will immer nur kämpfen, Bavragor betrinkt sich und singt, Goïmgar jammert immer rum, etc.pp.

Trotzdem ist das Buch auch nicht eigentlich schlecht, lediglich hätte ihm wohl eine etwas gestrafftere Handlung gut getan.

Ich vergebe 3ratten.
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Liebe Grüße,
Verena

"Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?" Gandalf in "Die Gefährten", J.R.R. Tolkien