Tja, also ich muss zugeben, dass ich das Buch vorgestern und gestern "in einem Rutsch" durchgelesen habe.
Aber keine Angst, ich verrate nichts!
Ich habe das Original gelesen und muss sagen, dass mich am Anfang die altertümliche Sprache doch etwas irritiert hat. Mir war nicht mehr bewusst, dass das doch so ein grosser Unterschied zum modernen Englisch ist. Deshalb kann ich mir die Sprache in der Übersetzung gar nicht vorstellen! Ist das Buch dann gleichzeitig ins "moderne" übertragen worden, oder merkt man doch am Stil, dass es sich nicht um die heutige Zeit handelt?
Nimues Kommentare fand ich sehr interessant weil ich schon denke, dass ich viele solcher kleinen Andeutungen (wie die Farbe des Jacketts) nicht verstanden habe. (Bitte mehr!!)
Auch fand ich es manchmal schwer, z.B. normales bzw. auffallendes Verhalten einer Person einzuschätzen (z.B. die Diskretion, die Elizabeth teilweise ihren Schwestern entgegenbringt, sie "darf" bestimmte Dinge einfach nicht fragen, obwohl sie sich doch so nahestehen). Hier hat die Autorin aber wirklich ein Buch geschrieben, das auch ein paar hundert Jahre später noch verständlich ist, denn aus den genau beschriebenen Reaktionen der Personen wird immer deutlich, ob ein bestimmtes Verhalten normal ist oder nicht.
Dann ist mir noch eine Zeitangabe, nämlich Michaelmas aufgefallen, welche mehrmals im Buch auftaucht. Dabei handelt es sich um die Zeit um den 29. September, dem Feiertag des Erzengel Michael.
Viel Spass beim weiterlesen!