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Autor Thema: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe  (Gelesen 13938 mal)

Tirah

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #30 am: 14. November 2006, 22:22:03 »

Ich meinte natürlich Mordor... :redface:
Das ist was anderes, Mordor finde ich streckenweise auch etwas langatmig  :breitgrins:


Leider hat für mich das Buch seit der Verfilmung etwas von seinem Zauber verloren; zwar haben mir die Filme auch sehr gut gefallen, aber ich kann mir die Hauptfiguren einfach nicht mehr so wie früher vorstellen, weil die Filmfiguren an ihre Stelle getreten sind. Geht es euch auch so?

Ja, leider! Man sieht immer die Gesichter der Schauspieler vor sich. Das ist übrigens ein Problem, das ich mit den Harry Potter-Romanen auch habe.
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viele Grüße
Tirah

sandhofer

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #31 am: 15. November 2006, 08:07:28 »

Hallo!

aber ich kann mir die Hauptfiguren einfach nicht mehr so wie früher vorstellen, weil die Filmfiguren an ihre Stelle getreten sind. Geht es euch auch so?

Da ich mir Romanfiguren sowieso selten "vorstelle": nein.  :zwinker:

Grüsse

Sandhofer
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Kirsten

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #32 am: 15. November 2006, 08:38:03 »

Hallo!

Leider hat für mich das Buch seit der Verfilmung etwas von seinem Zauber verloren; zwar haben mir die Filme auch sehr gut gefallen, aber ich kann mir die Hauptfiguren einfach nicht mehr so wie früher vorstellen, weil die Filmfiguren an ihre Stelle getreten sind. Geht es euch auch so?

Das Problem habe ich grundsätzlich immer, wenn ich einen Roman lese, der auch verfilmt wurde. Aber Du hast recht: bei HdR ist es noch intensiver  :rollen:

Liebe Grüße
Kirsten
« Letzte Änderung: 16. November 2006, 14:49:15 von Kirsten »
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Imoen

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #33 am: 15. November 2006, 14:22:03 »

Das passiert mir nur bei Charaktern die ich mir ähnlich vorgestellt habe, oder solche die ich im Film einfach sehr passend/gut gespielt finde.

Im Herrn der Ringe sind das viele, aber zum Beispiel nicht Faramir! Die Filmversion von ihm habe ich total abgelehnt, warum mir immer noch der schöne, dunkelhaarige Faramir bleibt. :rollen:

Aeria

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #34 am: 15. November 2006, 14:31:17 »

Faramir war der einzige Wermutstropfen im Film... Im Buch habe ich ihn sehr bewundert, in der Verfilmung (die ich über alles liebe) kam er ganz anders rüber. Schade.

***
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nanu?!

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #35 am: 15. November 2006, 23:22:36 »

Das fand ich auch. Im Film war Faramir irgendwie total arrogant. Im Buch war der viel netter.
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Romy

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #36 am: 16. November 2006, 09:15:39 »

Zitat von Miramis
Zitat
aber ich kann mir die Hauptfiguren einfach nicht mehr so wie früher vorstellen, weil die Filmfiguren an ihre Stelle getreten sind. Geht es euch auch so?
 
Nein, zum Glück nicht. Da die Fassung des Films sich so sehr von der des Buches unterscheidet, sehe ich es als eine Art Zweitversion bzw. als andere, wenn auch ähnliche, Geschichte an. Damit kann ich mir Charaktere und Orte anders als im Film vorstellen.

Auch bei Aragorn hatte ich beim Film am Anfang das Gefühl, dass er durch sein Auftreten zuerst sehr unheimlich wirkt und irgendwie diese Darstellung weicht ziemlich von der des Buches ab. Aber zum Glück hat sich das ja dann gebessert.  :smile:

lg,
Romy
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sandhofer

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #37 am: 16. November 2006, 09:42:20 »

Hallo zusammen!

Auch bei Aragorn hatte ich beim Film am Anfang das Gefühl, dass er durch sein Auftreten zuerst sehr unheimlich wirkt und irgendwie diese Darstellung weicht ziemlich von der des Buches ab.

Jetzt bin ich verwirrt. Ich hatte genau den umgekehrten Eindruck: Im Buch ist er für die Hobbits beim ersten Treffen bedeutend unheimlicher und gefährlicher dargestellt als der harmlose Schönling im Film, finde ich.

Grüsse

Sandhofer
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Kringel

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #38 am: 16. November 2006, 14:47:35 »

Gerade diese Szene finde ich im Film genial gelöst - d.h. sein erstes Erscheinen: Sein im Halbdunkel liegendes, von der Pfeife in düsteres Rot getauchtes Gesicht - man weiß nicht, was ist das für einer, gut oder böse? Hat mir gut gefallen.
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Aeria

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #39 am: 16. November 2006, 14:58:05 »

Gerade diese Szene finde ich im Film genial gelöst - d.h. sein erstes Erscheinen: Sein im Halbdunkel liegendes, von der Pfeife in düsteres Rot getauchtes Gesicht - man weiß nicht, was ist das für einer, gut oder böse? Hat mir gut gefallen.

"Du fürchtest dich noch nicht genug!"
Hach, ich komme immer ins Schwärmen, wenn ich an Streichers ersten (Film)Auftritt denke. Den empfand ich im Buch viel langweiliger.

Das "Silmarillion" habe ich übrigens in zwei verschiedenen Sprachen auf dem SUB, habe mich da noch nicht herangetraut. Wie kompliziert/schwierig zu lesen ist denn dieses Buch wirklich?

***
Aeria
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Gytha

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #40 am: 16. November 2006, 15:58:37 »

@Aeria

Das Silmarillion ist eher eine Art Geschichtsbuch und genauso liest es sich auch. Ist halt die Frage ob man das mag. :zwinker: Und man muß auch bedenken, daß Tolkien selbst es nie fertiggeschrieben hat, weil er immer wieder überarbeitet hat oder noch etwas neues dazu kam. Herausgegeben wurde es ja erst nach seinem Tod von Christopher Tolkien. Versuch es einfach mal, ich zumindest fand es sehr spannend.  :zwinker:
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Kringel

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #41 am: 16. November 2006, 16:42:43 »

Im Silmarillion geht es hauptsächlich um die Erschaffung der Welt - die ersten Kapitel sind deshalb sehr "abstrakt". Dann geht es um die Kämpfe der Valar gegen Melkor, um die Insel Numenor und die Probleme, die die Noldor mit den Silmarilli hatten. Also alles Sachen, auf die im HdR immer wieder Bezug genommen wird. Aber es ist keine Abenteuergeschichte oder so etwas, d.h. wenn man mit der Erwartung an das Silmarillion herangeht, man bekomme etwas ähnliches wie den HdR zu lesen, dann wird man auf jeden Fall enttäuscht.
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Gytha

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #42 am: 16. November 2006, 16:54:14 »

Wo Kringel gerade die Erschaffung Mittelerdes erwähnt...man könnte es auch als eine Art Bibel bezeichnen, wenn ich es mir recht überlege, zumindest der Art nach.  :zwinker:
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Alfa_Romea

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #43 am: 16. November 2006, 16:57:02 »

Zitat von: Kringel
Im Silmarillion geht es hauptsächlich um die Erschaffung der Welt - die ersten Kapitel sind deshalb sehr "abstrakt".

Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ich beim Silmarillion nach etwa 70 Seiten aufgegeben habe. Ich fand es einfach nur ermüdend und langweilig - dabei bin ich nicht mit der Erwartung, einen zweiten HdR zu lesen, an das Buch gegangen.
Ich bezweifle jedenfalls, dass ich ihm eine zweite Chance gebe. Statt ein mühsames Buch über das Entstehen einer fiktiven Welt zu lesen, lese ich lieber ein mühsames (wenn ich Glück habe, vielleicht sogar ein unterhaltsames) Buch über das Entstehen der realen Welt  :zwinker:

Liebe Grüsse

Alfa Romea
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wolferic

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #44 am: 16. November 2006, 19:59:07 »

Hallo zusammen,

ich habe gerade mal seite 1 des Threads überflogen.
Der Herr der Ringe ist für mich DER Fantasy Roman schlechtin. Ich habe ihn als Jugendlicher gelesen und bin seither an einem ReRead immer gescheitert, aber dennoch schwebt für mich dieser Roman irgendwie über aller anderen Fantasy Literatur.
Ich habe auch die Filme gesehen (die beiden ersten Teil zum Glück im Kino) - aber lange, nachdem ich den Roman gelesen hatte.
Ich hoffe, ich schaffe es irgendwann doch noch einmal, ihn wieder ganz zu lesen. Andrerseits gibts da auch noch so viel andere Fantasy Literatur die entdeckt werden will.
Wie auch immer: Tolkien ist unerreicht. (Ich hoffe ich muss das jetzt nicht begründen.)

WolfEric
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