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Autor Thema: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe  (Gelesen 13938 mal)

fünkschen

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #150 am: 24. Januar 2012, 22:32:55 »


Zweitens: Warum zum Donner kommt der geniale Kerl im Wald (Name is mir leider entfallen), der immer singt und springt nicht im Film vor??!??!?!? Der is sooooooo klasse :klatschen: :lachen:


Ja, Tom Bombdil hat mir auch gefehlt... aber ganz ehrlich: im Nachinein bin ich sehr froh, dass der in meiner Phantasie so bleiben darf, wie er ist.

Ich habe den Hobbit und den Herrn der Ringe schon x-mal gelesen (nach dem 10. mal hörte ich auf zu zählen) und bin immer wieder begeistert! Zum Glück hatte ich schon mindestens 5 Wiederholungen vor dem Film, so dass ich zwar einerseits enttäuscht war, wenn bestimmte Dinge fehlten aber andererseits auch froh.
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Gruss Petra

LeseHexe666

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #151 am: 24. Januar 2012, 22:42:38 »


Zweitens: Warum zum Donner kommt der geniale Kerl im Wald (Name is mir leider entfallen), der immer singt und springt nicht im Film vor??!??!?!? Der is sooooooo klasse :klatschen: :lachen:


Ja, Tom Bombdil hat mir auch gefehlt... aber ganz ehrlich: im Nachinein bin ich sehr froh, dass der in meiner Phantasie so bleiben darf, wie er ist.

Ich habe den Hobbit und den Herrn der Ringe schon x-mal gelesen (nach dem 10. mal hörte ich auf zu zählen) und bin immer wieder begeistert! Zum Glück hatte ich schon mindestens 5 Wiederholungen vor dem Film, so dass ich zwar einerseits enttäuscht war, wenn bestimmte Dinge fehlten aber andererseits auch froh.

Jaaaa :D Der Tom Bombadil!!! Ach du hast Recht! Es ist besser das er so bleiben darf wie ihn unsere Fantasy geformt hat!!! :) Alles andere wäre wirklich enttäuschend... :)
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Tad Williams ist der beeindruckenste Autor seiner Zeit!!!

tári

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #152 am: 24. Januar 2012, 23:25:01 »

Tom Bombadil hat in meiner Phantasie irgendwie immer ein bisschen Ähnlichkeit mit Hagrid aus Harry Potter. Zumindest was den Körperbau und die Behaarung betrifft, und auch ein wenig das sonnige Gemüt.
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sandhofer

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #153 am: 25. Januar 2012, 10:26:53 »

Zweitens: Warum zum Donner kommt der geniale Kerl im Wald (Name is mir leider entfallen), der immer singt und springt nicht im Film vor??!??!?!? Der is sooooooo klasse

Der ist aber auch im Buch ein Fremdkörper. Man hat den Eindruck, dass Tolkien noch nicht so recht wusste, wohin die Geschichte zielen sollte. Auch in Bezug auf die sog. Zielgruppe: Der Anfang der Herr der Ringe ist im Grunde genommen arg kinderbuchartig geraten - eben als reine Fortsetzung des Kinderbuchs Der Hobbit.
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odenwaldcollies

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #154 am: 25. Januar 2012, 13:50:27 »

Zweitens: Warum zum Donner kommt der geniale Kerl im Wald (Name is mir leider entfallen), der immer singt und springt nicht im Film vor??!??!?!? Der is sooooooo klasse

Der ist aber auch im Buch ein Fremdkörper. Man hat den Eindruck, dass Tolkien noch nicht so recht wusste, wohin die Geschichte zielen sollte.

Stimmt, ich habe auch immer den Eindruck beim Lesen, daß man diesen Erzählungsstrang hätte auch weglassen können, ohne den Fluß der Erzählung zu stören - was jetzt nicht heißen soll, daß ich dem Tom Bombadil nicht mag  :breitgrins:



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Tolpan

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #155 am: 25. Januar 2012, 14:02:11 »

Zweitens: Warum zum Donner kommt der geniale Kerl im Wald (Name is mir leider entfallen), der immer singt und springt nicht im Film vor??!??!?!? Der is sooooooo klasse

Der ist aber auch im Buch ein Fremdkörper. Man hat den Eindruck, dass Tolkien noch nicht so recht wusste, wohin die Geschichte zielen sollte. Auch in Bezug auf die sog. Zielgruppe: Der Anfang der Herr der Ringe ist im Grunde genommen arg kinderbuchartig geraten - eben als reine Fortsetzung des Kinderbuchs Der Hobbit.

Ich meine mich zu erinnern, dass in der Tolkien-Biographie von Carpenter stand, dass Tolkien anfangs wirklich recht planlos losgeschrieben hätte. Das würde ja passen.
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sandhofer

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #156 am: 25. Januar 2012, 14:07:55 »

Ja, das hätte eine süsse Kurzgeschichte werden können: Wie 3 Jungspunde von Hobbits, gerade mal so 40 Jahre alt, von zu Hause ausreissen, sich in Bombadils Land verirren, von bösen Bäumen angefallen und von Bomabild gerettet und nach Hause geschickt werden.

Später wird ja mal darüber nachgedacht, ob nicht Bombadil den Ring hüten könne. Die Argumente dagegen erscheinen mir auch ziemlich an den Haaren herbeigezogen. So nach dem Motto: »Sch..., nun habe ich diese offenbar sehr mächtige und von Elfen, Zauberern und dem andern Gedöns komplett unabhängige Gestalt eingebaut, die ausserhalb der Strukturen steht, die die andern zusammenwickeln - und wenn ich ihr nun den Ring anvertraue, ist die Story gleich fertig. Was um Himmels Willen könnte nun gegen diese offensichtliche und einzig mögliche Lösung sprechen?«  :breitgrins:
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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #157 am: 25. Januar 2012, 14:37:34 »

Ja, das hätte eine süsse Kurzgeschichte werden können: Wie 3 Jungspunde von Hobbits, gerade mal so 40 Jahre alt, von zu Hause ausreissen, sich in Bombadils Land verirren, von bösen Bäumen angefallen und von Bomabild gerettet und nach Hause geschickt werden.

:lachen:

Nette Idee! Auch wenn er für die Geschichte selbst nicht wirklich relevant ist, fand ich die Episode um Bombadil nämlich sehr nett.
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Madicken

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #158 am: 02. Februar 2012, 10:59:23 »

Bei mir zieht es sich ein wenig. Mittlerweile bin ich bei Frodo und Sam angekommen, da wurde es wieder spannender. Mir fehlt aber im Moment leider auch ein wenig die Zeit.

Tom Bombadil habe gar nicht als Fremdkörper empfunden (obwohl ich ihn ja aus dem Film nicht kenne :zwinker:). Aber interessante Überlegung.
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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #159 am: 02. Februar 2012, 11:28:32 »

Bei mir zieht es sich ein wenig. Mittlerweile bin ich bei Frodo und Sam angekommen, da wurde es wieder spannender. Mir fehlt aber im Moment leider auch ein wenig die Zeit.

Ich hatte mir die Tage schon überlegt, ob du wohl noch in Mittelerde bist  :breitgrins:
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Madicken

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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #160 am: 02. Februar 2012, 16:18:14 »

Bei mir zieht es sich ein wenig. Mittlerweile bin ich bei Frodo und Sam angekommen, da wurde es wieder spannender. Mir fehlt aber im Moment leider auch ein wenig die Zeit.

Ich hatte mir die Tage schon überlegt, ob du wohl noch in Mittelerde bist  :breitgrins:

Ich glaube, ich werde da noch eine Weile bleiben. :redface:
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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #161 am: 14. Februar 2012, 22:56:43 »

Ich habe heute das Zweite (oder vierte) Buch beendet. Da dies ein SLW-Buch ist, nutze ich die Gelegenheit für ein Zwischenresümee. Tja, was soll ich sagen. Mir hat das Buch unterm Strich ganz gut gefallen. Die Aufteilung der Erzählstränge nach Büchern fand ich wie schon oben erwähnt recht gelungen, da dadurch eine Handlungsdichte entsteht, die sich gut auf den Leser überträgt. Man lebt viel mehr mit in der Geschichte, da einem keine "Pausen" gewährt werden. Baumbart fand ich eine faszinierende Gestalt (und ganz anders als im Film, finde ich). Er trägt das ganze Alter und die Geschichte Mittelerdes in sich. Ich finde auch schön, wie jeder kleine Hobbit eine wichtige und entscheidende Rolle in der Geschichte spielt.

Die Ereignisse um Helms Klam fand ich sehr schleppend. Die daran anschließende Wanderung von Sam und Frodo zunächst auch. Ich kann nicht genau sagen woran es lag. Vielleicht weil ich wenig Zeit hatte und die Geschichte zerstückelt lesen musste? War es der Erzählstil? Mir gefällt der Erzählstil von Tolkien eigentlich sehr gut, der Detaillreichtum wird aber sehr anstrengend, wenn wenig passiert und sich viel auf die Beschreibung der Landschaft bezieht. Ich versuche, mir immer alles so gut wie möglich vorzustellen, das war auf Dauer sehr ermüdend.
Nachdem Frodo und Sam auf Faramir getroffen sind, fesselte mich die Geschichte wieder mehr, vielleicht weil die Eintönigkeit dadurch aufgebrochen wurde. Ihn finde ich ja ganz toll, ein wahrhaft edler Mann. :smile: Die Beschreibung von Kankra war äußerst eindrucksvoll, mich beschlich selbst ein ganz gruseliges Gefühl der Beklemmung. Dass das ganze zweite Buch sich innerhalb von nur 14 Tagen abspielt, hat mich sehr überrascht. Vom Film her dachte ich irgendwie an einen viel längeren Zeitraum. Interessant dieser Zusammenhang zwischen Erzählzeit und erzählter Zeit. :zwinker:

Mal sehen wie es weitergeht.

 
« Letzte Änderung: 14. Februar 2012, 22:59:20 von Madicken »
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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #162 am: 15. Februar 2012, 12:08:17 »

Baumbart ist klasse. Seitdem sehe ich Bäume mit ganz anderen Augen :smile:

Die Szenen mit Kankra sind sehr eindringlich beschrieben und ziiiiemlich gruselig :entsetzt:
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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #163 am: 15. Februar 2012, 12:19:00 »

Ich lache mich immer noch schief, wenn ich "Kankra" lese. Wieso die vom englischen Shelob auf Kankra übersetzt wurde, ist mir ein Rätsel, hört sich für mich aber immer nach Tantra an.  :breitgrins:
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Re: J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe
« Antwort #164 am: 15. Februar 2012, 12:23:49 »

Die ganze Handlung um Kankra hatte ich ja völlig verdrängt :entsetzt: Das ganze ist mir erst gerade eben wieder eingefallen, als ich den Namen gelesen habe.
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