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Autor Thema: Peter James - Stirb schön  (Gelesen 968 mal)

Gonzo

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Peter James - Stirb schön
« am: 11. November 2006, 10:33:00 »

Inhalt:

Eine junge Frau wartet auf ihren Geliebten. Ruhelos geht sie im Zimmer umher. In diesem Moment öffnet sich die Tür und ein Mann tritt ein. Er umarmt sie von hinten, dann plötzlich zieht er ein Messer und sticht zu. Wieder und wieder.

Als Tom Bryce diese gespenstische Szene auf seinem Computer sieht, glaubt er noch an einen besonders harten Erotikthriller. Doch als er am nächsten Morgen in der Zeitung das Foto der jungen Frau erkennt, weiß er plötzlich, warum die CD, die er durch Zufall im Pendlerzug von London nach Brighton einsteckte, so brisant ist. So brisant, dass er jetzt auch um sein Leben und das seiner Familie fürchten muss. Denn die Killer haben sich schon bei ihm gemeldet - per Mail, natürlich.

Meine Meinung:

Wie schon beim Vorgänger "stirb ewig" ermittelt auch hier wieder Roy Grace, der melancholische Ermittler der bei seinen Untersuchungen auch mal Hellseher zu Rate zieht.
Das Thema das Peter James in dem Buch aufgreift ist sehr interessant, Internetkriminalität und Mördervideos. Leider hat er dieses Thema nicht so richtig ausgereitzt. Meiner Meinung nach hätte er mehr auf die Täter eingehen sollen. Diese handeln skrupellos und brutal nur würde ich gerne mehr erfahren, warum sie so handeln. Über die Kunden der Täter erfährt man garnichts, was mich etwas gestört hat, weil man sich nach einiger Zeit fragt: wieso machen die Leute sowas.
Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Bei einigen stellen sollte man jedoch darauf achten während dem lesen nichts zu essen, da einem z.B. beim sezieren einer Leiche durch die genaue Beschreibung wirklich der apetitt vergehen kann. Was aber keine schlechte kritik sein soll, im Gegenteil.

Fazit:

Das Buch ist spannend geschrieben und leicht zu lesen, jedoch hat der Autor versäumt sein Thema richtig zu nutzen.
Es ist übrigens nicht erforderlich den Vorgänger gelesen zu haben.

 3ratten



Grüße Gonzo
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DrVergil

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Re: Peter James - Stirb schön
« Antwort #1 am: 15. Juni 2008, 14:27:16 »

Der erste Band von Peter James - Stirb ewig war deutlich besser als dieser. Der erster war super spannend. Nicht das dieses Buch nicht spannend war, aber nicht so sehr wie das erste. Ziemlich am Ende steigt die Spannung sehr an. Der erste Band hatte auch mehr Action. Stirb schön hatte weniger aber trotzdem gute Action.

Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Bei einigen stellen sollte man jedoch darauf achten während dem lesen nichts zu essen, da einem z.B. beim sezieren einer Leiche durch die genaue Beschreibung wirklich der apetitt vergehen kann.
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sandi

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Re: Peter James - Stirb schön
« Antwort #2 am: 20. Mai 2009, 12:32:26 »

Mir geht es eigentlich genau umgekehrt, ich fand Stirb schön besser als Stirb ewig. Das Thema Snuff-Videos fand ich recht interessant, Roy Grace als Ermittler gefiel mir ebenso. Vor allem die Dialoge mit seinem Kollegen Glenn fand ich teilweise richtig göttlich.  :breitgrins:
Bei zwei Szenen musste ich schon etwas schlucken, da nicht gerade sehr angenehme Vorstellungen. Selbst der große Showdown, den ich normal gar nicht mag, hat mir gut gefallen.   
Leichte, spannende Unterhaltung für zwischendurch, genau das was ich haben wollte. James ist für mich dadurch jetzt zum Auto-Buy Autoren für solche Kost geworden. Aber es liegen eh noch 3 Bücher von ihm auf meinem SUB  :smile:

4ratten
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Tikva

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Antw:Peter James - Stirb schön
« Antwort #3 am: 25. September 2009, 10:29:59 »



Autor: Peter James
Titel: Stirb schön

O-Titel: Looking Good Dead
Verlag: Fischer
Erschienen: 1. Februar 2008
ISBN 10: 3596168732
ISBN 13: 978-3596168736
Seitenzahl: 377
Einband: Taschenbuch


Inhalt lt. Klappentext:
Zitat
Als Tom Bryce diese gespenstische Szene auf seinem Computer sieht, glaubt er noch an einen besonders harten Erotikthriller. Denn vor laufender Kamera wird eine junge Frau ermordet. Doch als er am nächsten Morgen in der Zeitung das Foto der jungen Frau erkennt, weiß er plötzlich, warum die CD, die er durch Zufall im Pendlerzug von London nach Brighton einsteckte, so brisant ist. So brisant, dass er jetzt auch um sein Leben und das seiner Familie fürchten muss.

Meine Rezi:
Nahtlos geht es eine Woche nach dem ersten Fall auch schon mit dem zweite Fall von Detectiv Superintendent Roy Grace weiter.
(Das erkennt man an zwei Kommentaren im Buch)

Nach einer kleinen Einführung gehts auch schon zur Sache. Der Nervenkitzel wird von Situation zu Situation größer und man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Anfangs kann die Polizei rein gar nichts machen und fischt im dunkeln. Dazu noch ein Geschäftsmann, der behauptet, einen Mord beobachtet zu haben, wofür es jedoch keinen Beweis gibt. Dann verschwindet dessen Frau und endlich nimmt man ihn ernst und die Ermittlungen kommen langsam in Gang.

Wie schon im ersten Band, werden auch hier immer kurze Pausen in Form des Privatlebens von DS Grace gemacht, damit man ab und an auch mal wieder durchatmen kann. Aber auch dort ist es teilweise alles andere als rosig.

Schlag auf Schlag übertreffen sich am Ende die Ereignisse und die Polizei kommt gerade noch rechzeitig, um einen Doppelmord zu vereiteln.

Der Autor schreibt flüssig und sehr spannend!
Die Perspektive wird regelmäßig gewechselt, so dass man einen allumfassenden Einblick hat und das Gefühl hat, man ist mitten im Geschehen.

Interessant ist auch zu erwähnen, dass der Käfer Skarabäus, besser bekannt vielleicht als der "Mistkäfer" in das Cover gestanzt ist. Somit kann man sich schon im Vorraus Gedanken machen, was der denn mit dem Fall zu tun hat.

Fazit:
Steht dem ersten Band "Stirb ewig" in nichts nach. Superspannend!
5 Sterne

5ratten
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gesegnete grüße, dine *wink* :schmetterling:

kaluma

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Antw:Peter James - Stirb schön
« Antwort #4 am: 19. Februar 2010, 18:15:56 »

Peter James: Stirb schön

Da der Inhalt oben schon angegeben wurde, hier gleich

Meine Meinung:

Wie auch schon bei "Stirb ewig", ist der Anfang des Buches sehr spannend, und man kann sich wunderbar gruseln. Leider geht es nach diesem vielversprechenden Beginn etwas zu oberflächlich weiter.

Die Handlung zieht sich stellenweise ziemlich in die Länge, bis es "richtig" vorangeht. Tom Bryce scheint mir etwas begriffsstutzig: nachdem er eigentlich verstanden haben müßte, daß er es mit extrem gefährlichen und skrupellosen Kriminellen zu tun hat, übergibt er seine Frau und Kinder nicht etwa in sicheren Polizeigewahrsam, sondern läßt seine Frau noch alleine mit dem Auto durch die Gegend fahren...  :rollen:
Allerdings muß ich zugeben, daß das zur Spannung beiträgt.

Das Thema (Internetkriminalität und Snuff Videos) ist interessant und originell, allerdings bleiben mir die Hintergründe und die Beweggründe der Kriminellen bis zum Schluß etwas undurchschaubar.

Dies war mein zweiter Peter-James-Krimi, den ich direkt anschließend an "Stirb ewig" las, und mit der Zeit nervte es mich gewaltig, daß die Handlung in kurze Abschnitte zerhackt wird und jeder dieser Abschnitte dann auch mit einem Cliffhanger endet, wie in einem mittelmäßigen Film.

Total daneben fand ich übrigens das Auftreten des Hellsehers. Gut gefallen hat mir hingegen, daß es
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den man auch nicht sofort erkennt, aber immer noch lange genug vor dem Ende des Buches.

Am Ende gibt es einen filmreifen Showdown, mit jeder Menge Action, bei dem nur das Timing etwas zu perfekt ist und der Zufall (wie auch in den anderen Büchern von P.J.) eine zu große Rolle spielt.

Bewertung:

 2ratten
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Ich lese gerade: Fred Vargas "Die Nacht des Zorns"

SLW 2012 Cover: 3/10 (gelesen 6/10)
SLW 2012 Brandaktuell: 4/5     Dick+dünn: 3/5