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Autor Thema: Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern  (Gelesen 16269 mal)

Ingroscha

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Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern
« Antwort #90 am: 05. Oktober 2005, 13:46:21 »

Hallo Leen,
Zitat von: Leen
soweit ich weiss (ich mach ein praktikum in nem buchladen) kommt nächstes jahr auch ein neues buch raus aber nur vom todd geschrieben, soll aber ein roman zu pern sein  :zwinker:

Du meinst sicher Drachenblut, wir hatten hier im Thread schon einmal etwas dazu: Drachenblut, Kiala und ich haben uns vorgenommen, es zusammen zu lesen, vielleicht bekommen wir mit dir ja noch eine kleine Leserunde zusammen - das wäre doch was :-)
Schau am besten diesen Thread einmal ganz durch, vielleicht findest du dann noch andere interessante Infos  ;-)  oder möchtest zu den einzelnen Postings noch etwas beitragen.

Zitat von: Leen

im drachenkind gab es ja verschiedene geschichten unter anderem zu anderen zyklen von anne .. wie fandet ihr die denn??

Ich habe bisher, neben Pern, von Anne den Zyklus um den Planeten Petaybee gelesen und er hat mir sehr gut gefallen. Überhaupt mochte ich die meisten Stories in der Kurzgeschichtensammlung "Drachenkind" sehr.
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LG Ingroscha 
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Leen

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Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern
« Antwort #91 am: 05. Oktober 2005, 17:28:19 »

Hi Ingroscha

Zitat von: Ingroscha

Du meinst sicher Drachenblut, wir hatten hier im Thread schon einmal etwas dazu: Drachenblut, Kiala und ich haben uns vorgenommen, es zusammen zu lesen, vielleicht bekommen wir mit dir ja noch eine kleine Leserunde zusammen - das wäre doch was :-)


hmm ja das wäre was für mich, am besten bestelle ich das buch vor für mich ^^

Zitat von: Ingroscha
Schau am besten diesen Thread einmal ganz durch, vielleicht findest du dann noch andere interessante Infos  ;-)  oder möchtest zu den einzelnen Postings noch etwas beitragen.


Ja ich bin ja jetzt 2 Wochen krankgeschrieben da kann ich das mal tun ^^ .. ich hab mir auch gleich heute noch couchlektüre geholt "das keltische amulett" mal schaun wies is ^^
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Ingroscha

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Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern
« Antwort #92 am: 05. Oktober 2005, 21:03:25 »

Zitat von: Kiala
Zitat von: Ingroscha
Ich war bisher der Meinung, die Leuchtkörbe würden mit pflanzlichen Leuchtmitteln befüllt. Leider kann ich aber auf die Schnelle keinen Quellennachweis vorbringen, der diese These stützt, oder auch widerlegt

Du hast recht, aber leider habe ichim moment auch kein Buch zur Hand. Ich denke es waren so etwas wie fluoreszierende Algen oder Pilze. Ich werde heute Abend mal nachlesen.

Ich habe jetzt etwas gefunden in "The Dragonslover's Guide to Pern", S. 5:
The mycota that proved to be the most interesting to the botanist/nexialist Liu was first discovered in a cave on the biggest island. He identified the luminous fungus as a mycelium that glowed when exposed to oxygen. It retained its light for an unusually long time, suggesting its usefulness as a light source. The spores were tiny, but there were enormous quantities in the caves.
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cat

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Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern
« Antwort #93 am: 06. Oktober 2005, 00:06:21 »

Juhu zusammen !

@Tamlin

Zitat von: Tamlin
Und auch das Prinzip der Flammenwerfer samt dem nötigen Tankinhalt ist ein Stück beibehaltener Technologie.


Ich meine mich erinnern zu können, dass der Flammenwerfer "neu" erfunden und nicht beibehalten wurde *grübel*. Müßte ich allerdings noch einmal ausforschen.

Zitat von: Tamlin
Obwohl ihr nachgesagt wird, daß ihre Werke feministisch-utopischer Natur sind, propagiert sie m.E. unverhohlen eine patriarchalische Weltordnung oder zumindest eine Ordnung der Welt, die hierarchisch aufgebaut ist - egal, ob nun Männer oder Frauen an der breitgefächerten Spitze stehen. Sie favorisiert Tatmenschen, deren Zeichnung bedenklich in Richtung Elitebewußtsein und plakatives *Herrenmenschentum* geht.


Pern hat zuerst natürlich eine überwiegend patriarchalische Struktur, allerdings versuchen in jedem Pern-Band div. Personen alte, verkrustete Strukturen aufzubrechen und einem Elitebewusstsein bzw. Herrenmenschentum entgegenzuwirken. Eigentlich geht es in fast allen Bänden um nichts anderes - überspitzt gesagt. Kampf gegen die Obrigkeit, Vorurteile, Benachteiligungen ... Revolution aber auch Tradition - eine eher seltene Mischung.

Zitat von: Tamlin
[Es gibt im Pern-Zyklus zwar keine kraftstrotzenden Heroen mit schwellenden Muskelpaketen, die mal eben das bluttriefende Schwert beiseitelegen, um sich über eine auf einem Diwan hingegossene, halbentblößte Heroine mit wallender blonder Mähne zu beugen, aber insgesamt gesehen scheinen McCaffreys gedankliche Vorstellungsbilder dennoch manchmal in diese Richtung zu gehen.]  :breitgrins:


Lach, wie kommst Du nur darauf? Weil in einigen Bänden Sex angedeutet wird? Ich kann mich an genau eine etwas längere Szene erinnern und da steht noch nicht einmal der Akt an sich im Vordergrund, sondern ist nur das Mittel, um eine andere Gegebenheit zu verdeutlichen. Ich denke Deine Beschreibung überzeichnet es doch mehr als extrem. :zwinker:

@Ingroscha - konntest Du in der "Pern-Chronik" bezüglich der Leuchtkörbe schon was entdecken? Das lässt mir ja keine Ruhe *g*, ich habe auch Pflanzen und/oder Mikroben o.ä. im Hinterkopf, wüsste aber auf die Schnelle auch nicht, in welchem Band ich suchen sollte *grml*. Aber zur Not finde ich das schon irgendwie, falls Du keinen Hinweis entdecken kannst ;o]].

Die Kurzgeschichtensammlung habe ich übrigens noch nicht gelesen - ich ärgere mich über den Verlag immer noch zu sehr *lach*.

Bei Drachenblut wäre ich dann natürlich auch dabei ... hoffentlich ist das was - wäre sonst schade um die Reihe.

Liebe Grüße - cat
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Tamlin

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Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern
« Antwort #94 am: 06. Oktober 2005, 07:12:53 »

@ Cat:

Chronologisch zu Anfang stellt sich heraus, daß gewisse hellglänzende Drachen ein klitzekleines Handicap haben. Wenn deren Reiterinnen auch auf zu Kampf und Streit ziehen wollen, brauchen sie Waffen. Also.......  :zwinker:
Buchentstehungstechnisch setzt die Saga zu einer Zeit ein, als jene gewissen Drachen nicht mehr so viel herumflattern. Weil zudem lange keine Sporen vom Himmel fielen, brauchten sie das auch nicht. In dieser Phase ging das Prinzip koppheister. Dann aber droht eine neue Phase der Annäherung, also suchen die Herrschaften nach Problembekämpfungsmitteln. In irgendeinem Buch räumt jemand gewissermaßen den Keller auf und wird fündig und dann ist da noch die Episode mit dem Teppich und der Bastelanleitung. Und schließlich kommen alte Freunde zu Besuch - und rate mal, was sie mitbringen?  :zwinker:


Bei den Leuchtkörben ist mir trübe *lach* in Erinnerung, daß es angeblich eine schmutzige und anstrengende Arbeit sein soll, sie zu reinigen. Nur von was? - da bin ich überfragt. Leuchtpilze vielleicht??  :breitgrins:  Auf die Schnelle nachschauen...... entweder bei *Nerilka* oder dem Buch, das die Kindheit der späteren Chorleiterin schildert - in beiden Fällen enthalten die Anfangskapitel Passagen, die sich auf Haushaltsfragen beziehen.  :zwinker:


Von Revolution ist kaum eine Spur vorhanden - außer chronologisch dem Ende zu technische Revolution mit einem Hauch industrieller Revolution. Andererseits ist das aber mehr eine Wiederentdeckung alten Wissens und alter Technik.
Daß in jedem Buch der uralte K(r)ampf zwischen Alt und Jung in Form individueller Rebellion gegen die Elterngeneration eine Rolle spielt, relativiert nicht die gesellschaftliche Grundordnung. Individuelle Revolution führt dann auch jeweils dazu, das System schlußendlich zu akzeptieren und sich in die Gemeinschaft einzufügen, aber nicht zu Umsturzversuchen - schon gar nicht von unten. Vom Kampf gegen die Obrigkeit ist wenig zu spüren - wie denn auch? Einerseits gibt es keine staatliche Obrigkeit in dem Sinne und andererseits ist es die Geschichte der oberen Zehntausend, die hier vor allem erzählt wird. Und wenn jemand von unten kommt, landet er am Ende meist oben, was ja am Beispiel eines früheren Fischers dann auch wieder für ziemliche Probleme und Spannungen sorgt.

Die vielfachen Kontroversen zwischen Innovation und Tradition stellen nicht die pernesische Weltordnung in Frage. Chronologisch wird jedoch eine über Jahrhunderte sich hinziehende Zeitlinie abgespult, die dann natürlich über die Bücher hinweg wesentlich mehr Einblicke in gesellschaftliche Zustände ermöglicht als das bei einem Buch oder einer Serie möglich ist, die nur eine einzige Zeitphase behandelt und lediglich innerhalb dieses Rahmens z.B. alte Legenden und Buchwissen ins Spiel bringen kann, um rückwärtige Epochen solcherart gefiltert zu beleuchten.

Die Spannungen zwischen beiden Prinzipien fallen deswegen mitunter so scharf und dadurch deutlich aus, weil McCaffrey sich ziemlich früh eines Deus ex machina Tricks bedient, Angehörige der älteren Generation umtopft und mit dem Zustand einer Gesellschaftsordnung konfrontiert, deren Entstehungsgeschichte ihnen fremd ist. Die meisten globalen Konflikte speisen sich direkt oder indirekt aus einer Spannung zwischen einem Teil der Großvatergeneration und der ihrer Enkel, die mehrfach zu eskalieren droht. Als Ergebnis ist damit allerdings keine Revolution verbunden, sondern es kommt lediglich zu einem gesellschaftlichen Konsens, das Rad der Geschichte nicht künstlich zurückzudrehen, sondern den Status Quo einer kontinuierlich ablaufenden Reformation bestehender Verhältnisse zu akzeptieren, ohne dabei allerdings deren Grundgliederung anzutasten.


Wie kommst DU darauf, daß Sexualität nur angedeutet wird? Da wird in etlichen Bänden mehr als nur angedeutet, davon ist doch sozusagen naturgemäß aus drachentechnischen Gründen andauernd die Rede. Und die Drachen haben ja auch ein Wörtchen dabei mitzureden, wer da nun mit wem und warum. Mal abgesehen davon, daß gewisse Entscheidungen gewisser Drachen das politische Machtgefüge eines ganzen Haushalts neu ordnen können. Und dann der Zirkus, jedesmal wenn die kleinen Verwandten ihren Rappel kriegen, z.B. auf Schiffsreisen.....  :zwinker:
Was Dir an längeren Szenen in punkto Akt oder Beischlafszenarien vor Augen stehen könnte, weiß ich nicht. Außer Du meinst jene Episode, die man ebenso falsch wie frei nach Wilhelm Busch mit den Worten *...Doch jeder Jüngling hat wohl mal 'n Hang zum Küchenpersonal...* umschreiben könnte?

Was ich meinte, war mehr die Art der Personenzeichnung einzelner Protagonisten - manchmal Barone, manchmal Reiter sowie einiger Frauen der oberen Zehntausend. Ich räume jedoch ein, daß an diesem Zerrbild teilweise vielleicht auch die Buchcover der älteren Ausgaben nicht ganz unschuldig gewesen sein können.
Insgesamt bezog ich mich jedoch vornehmlich auf McCaffreys Werke diesseits und jenseits von Pern. Im Pern-Zyklus wird diese Vorliebe von ihr - wie erwähnt  - nicht so deutlich, in anderen Büchern dagegen gibt es Stellen, die durch die Art der beschriebenen Wahrnehmung des jeweils anderen Geschlechts durch Frau/Mann bedenklich in Richtung von Schmachtfetzen im SF-Kleid gehen.



Zitat von: Spekulation zum Ende von Pern
Im Grunde endet die Saga um Pern ziemlich düster. Die Schlacht ist geschlagen und alle gehen nach Hause. Der feindliche Himmelskörper ist besiegt und damit haben die Drachen keine Funktion mehr. Ihre Zahl wird im Verlaufe der kommenden Jahrzehnte und Jahrhunderte immer weiter abnehmen. Sie wurden zu einem bestimmten Zweck geschaffen, dieser Zweck ist erfüllt. Es gibt keine neuen Herausforderungen, denen sich Drachenreiter und Drachen stellen könnten. Ihre Zeit ist vorbei - sie wissen es nur noch nicht. Außer einem einzigen Drachen/Reiter, die auch die einzigen modernen Wesen des Planeten sind - was sie irgendwie sehr, sehr einsam macht.

Wollte man über die voraussichtliche (virtuelle) Entwicklung der Gesellschaft von Pern spekulieren, so ist der Weg, den sie nehmen wird, vorgezeichnet. Die Aussiedler (Landnahmegeneration) hatten sich für eine rustikale Lebensweise ohne ein Übermaß technologischer Hilfsmittel entschieden, was den Verzicht auf Computer, Fahrzeuge etc. einschloß. Damit mußte auf Anleitung einer K.I. - eines weiteren Deus ex machina (buchstäblich!) - gebrochen werden, um sich im Hauruckverfahren (á la Japan nach dem Besuch von Perry) von einer primitiven, feudalistischen Gesellschaft in eine frühindustrielle mit Rückgriff auf Hochtechnologie zu wandeln. Diese Entwicklung erfaßte nicht die gesamte Gesellschaft, sondern nur einen elitären Teil davon, der zum ausführenden Instrument wird - sozusagen Neandertaler, denen man eine Laserpistole in die Hand drückt. Sie kapieren zwar nicht, wie sie funktioniert, aber die Ergebnisse sind beeindruckend.
Die pernesische Gesellschaft ist jedoch zum Stillstand verdammt. Die Ordnung aus Baronien und Großgrundbesitzern als Spitze der Hierarchie ist festgeschrieben, dazu kommen vorübergehend die Weyr, die sich aber mit der Zeit auflösen und mit dem Aussterben der Drachen ganz verschwinden werden, nachdem es vorher eine zeitlang Grundbesitzer mit Drachen und solche ohne Drachen gegeben haben wird. Allenfalls entlang dieser Trennlinie könnte neuer Konfliktstoff entstehen.

Insgesamt wird sich der Planet aber wieder in eine *mittelalterlich anmutende* *lach* Welt zurückentwickeln, einer Entwicklung, der sich allenfalls die die Gesellschaft verbindende Klammer der Harfner- und Handwerkergilden entgegenstemmen könnte, falls sie das Zeug haben, sich zur Wissenschaft zu mausern. Im Widerstand gegen diese Entwicklung in Form buchstäblicher Maschinenstürmerei zeigen sich dann auch erste Zeichen, daß Teile von Pern mit der Entstehung einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft ganz und gar nicht einverstanden sind.

Das Ende der Saga führt wieder zum Anfang zurück. Der Kreis hat sich geschlossen. Die Bühne ist leer und der Vorhang senkt sich. Die gerade erst aufgeflammten Lichter fortschrittlicher Zivilisation verlöschen wieder.
Daß dennoch weitere Bände in den Pern-Zyklus eingefädelt werden und der Sohn von McCaffrey die Produktion weiterlaufen läßt, ist so überflüssig wie sonstwas. Er kann im Rahmen der Saga nichts Neues mehr erzählen, nur den kalten Kaffee wieder und wieder in neuen Versionen aufkochen.
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Ingroscha

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Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern
« Antwort #95 am: 06. Oktober 2005, 09:08:54 »

Zitat von: cat
@Ingroscha - konntest Du in der "Pern-Chronik" bezüglich der Leuchtkörbe schon was entdecken?

Mein Posting dazu findest du etwas weiter oben  :zwinker:
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LG Ingroscha 
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cat

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Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern
« Antwort #96 am: 06. Oktober 2005, 09:42:19 »

@Ingroscha - ups, habe ich glatt übersehen :redface:, Danke :o).

@Tamlin - die Antwort auf Dein Posting dauert etwas länger *stöhn*.

LG - cat
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Kiala

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Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern
« Antwort #97 am: 06. Oktober 2005, 11:17:41 »

Liebend gerne würde ich mich auch ausführlich zu Tamlins Post äußern, aber leider habe ich momentan keine Zeit. Zuhause bin ich immer noch internetlos (ich bekomme jetzt einen neuen Router zugeschickt, hoffentlich liegt es daran) und in der Uni liegt so viel an, dass ich kaum Zeit habe eure Posts nachzulesen.

Die Sache mit dem Leuchtkörben hatt ich inzwischen auch nachgeschlagen, aber hatte keine so ausführliche Erklärung wie Ingroscha gefunden. In den Romanen ist immer von "lichtspendenden Myzel" die Rede.

Zitat von: Tamlin
Ich räume jedoch ein, daß an diesem Zerrbild teilweise vielleicht auch die Buchcover der älteren Ausgaben nicht ganz unschuldig gewesen sein können.
Ja, diese teilweise fürchterlichen Cover! Ich möchte mal einen Darachenreiter sehen, der halbnackt ins Dazwischen geht. :rollen:

Zitat von: zu Tamlins Spoiler über die Zukunft der Drachen

Ich denke nicht, dass man sagen kann die Drachen hätten nun keine Aufgabe mehr. Sicher sind keine Fäden mehr zu bekämpfen, aber Drachen können ja noch andere Dinge. Gerade ihre Funktion im (zwar bisher ungeliebten) Transportwesen wird in Zukunft sicher immer wichtiger werden. Außerdem sind die Drachenreiter ja die perfekte Besetzung für die neuen Himmelswächter (Stichwort Meteore und Tsunami). Sicher ist jedoch, dass die bisher gültige Autonomie und Sonderstellung der Weyre fallen wird. Das wird sicher interessante Folgen haben.
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Leen

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« Antwort #98 am: 07. Oktober 2005, 15:35:16 »

Zitat von: Kiala

Zitat von: Tamlin
Ich räume jedoch ein, daß an diesem Zerrbild teilweise vielleicht auch die Buchcover der älteren Ausgaben nicht ganz unschuldig gewesen sein können.
Ja, diese teilweise fürchterlichen Cover! Ich möchte mal einen Darachenreiter sehen, der halbnackt ins Dazwischen geht. :rollen:


Ja mir gefallen viele der Covers auch nicht, ich habe gerade die Welt der Drachen vor Augen, wo der Reiter ne Ritterrüstung an hat.
Aber manche sind richtig schön, zum Beispiel das Dreierband Drachendämmerung oder die Weyr von Pern, die passen sehr gut. Bei vielen aber ist es immer so (ist mir bei Bradleys' Darkover auch aufgefallen) das man das Gefühl hat die Zeichner hätten nur die ersten Seiten gelesen, oder nur eine Seite irgendwo in der Mitte und dann haben sie gezeichnet. Furchtbar finde ich .. vor allem bei Darkover, wo jeder Leser weiss, dass die Welt dort eisige Temperaturen hat und alle Frauen auf dem Cover halbnackt sind wenn nicht gar ganz nackt.
Naja genug gemeckert und genörgelt, der Inhalt ist ja doch immer noch das Wichtigste!!  :zwinker:
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Tamlin

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« Antwort #99 am: 10. Oktober 2005, 09:15:47 »

@ Leen:

Ich schätze, daß die Cover der jüngeren Veröffentlichungen deshalb besser passen, weil sie speziell auf das jeweilige Buch zugeschnitten sind, während die Verlage früher alles verwendeten, was zum Thema *Drachen + Reiter* an Plakat- und Kalenderbildkunst etwa von Royo und anderen Künstlern auf dem Fantasy- und SF-Sektor greifbar war und halbwegs geeignet erschien.

Ich hatte immer wieder Probleme, das Bild der Drachen auf den Covern sowie den Illustrationen mit dem in den Büchern geschilderten Bild in meiner Vorstellung in Einklang zu bringen.

Die freizügig-schwülstige Gestaltung der Personen auf den in den 70er Jahren verwendeten Covern z.B. bei den Pern- und Darkoverserien rührte jedoch nicht nur daher, daß die Illustratoren die Bücher nicht lasen, sondern daß Verlage und Kritiker der Auffassung waren, daß erwachsene Fantasy nur dann statthaft sei, wenn sie ein gewisses Ausmaß an Schlüpfrigkeiten und sexuellen Anspielungen aufwies - was bei Autoren wie James Branch Cabell auch tatsächlich stets der Fall gewesen war.
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Leen

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« Antwort #100 am: 22. Oktober 2005, 21:54:04 »

so hab heute die ersten ersteigerten pern-bücher erhalten dabei eine wirklich interessante ausgabe, drei bücher in einem

ich verstehe nur nicht wieso da nicht alle harfnerbücher drinne sind .. also die harfnertriologie .. statt dessen zwei harfnerbücher und ein drachenbuch  :schulterzuck:
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« Antwort #101 am: 22. Oktober 2005, 22:40:38 »

Hallo Leen,

vermutlich weil diese drei Bände genau hintereinander erschienen sind. Drachentrommeln kam erst nach Der weiße Drache.
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« Antwort #102 am: 30. Oktober 2005, 20:27:34 »

*heul* ich hab grade die renegaten ersteigert .. ich wollte doch nur sehen wie hoch die gehen und dann hat keiner die 50 cent drübergeboten .. naja ich hab das buch jetzt (endlich) für 36€ .. ja sagt mir ich bin verrückt .. ich bins nämlich *heul*
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« Antwort #103 am: 30. Oktober 2005, 20:57:22 »

@Leen: Freu dich doch! Das spricht auf jeden Fall wieder sehr für Pern und deine Liebe zu den Büchern. Ich freu mich jetzt schon wieder auf die nächste Leserunde.  :breitgrins:
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« Antwort #104 am: 30. Oktober 2005, 20:57:46 »

@Leen: Freu dich doch! Das spricht auf jeden Fall wieder sehr für Pern und deine Liebe zu den Büchern. Ich freu mich jetzt schon wieder auf die nächste Leserunde.  :breitgrins:
Die Musik dazu hab ich mir übrigens auch schon teilweise angehört und es hat mir sehr, sehr, sehr gut gefallen. :anbet:
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