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Autor Thema: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich  (Gelesen 6978 mal)

caithlin

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Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« am: 24. Oktober 2006, 22:29:37 »

Bonjour mesdames et messieurs,

'eute wir machen eine kleine Ausflug in das wunder'übsche Fronkreisch.

Welche von den großen Klassiker habt ihr bereits gelesen? Wen mögt ihr am liebsten, den Abenteurer Dumas, den Naturalisten Zola, oder die Schwergewichtler Balzac und Proust, ..  ?

Was gibt der französische Buchmarkt an zeitgenössichen Autoren her ? Gibt es noch weitere bekannte Autoren als "nur" Michel Houellebecq oder Eric-Emmanuel Schmitt. Habt ihr einen Geheimtipp ?

Und wie schaut's bei den anderen Genre aus? Können überhaupt Franzosen, die ja immer gerne als Romantiker dargestellt werden, Krimis oder Horrorromane schreiben ?

Spiegeln sich andere Stereotype oder Vorurteile (zB Arroganz) gegenüber Franzosen in der Literatur wider ?


liebe grüsse,
caithlin  :blume:

Und als Zusatzfrage : Kann man de Sade ernst nehmen und nicht als p.o.r.n.o.grafisch betrachten ?
« Letzte Änderung: 24. Oktober 2006, 22:32:33 von caithlin »
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Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
(W. Somerset Maugham)

caithlin

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #1 am: 24. Oktober 2006, 23:00:12 »

Dann mach ich mal den Anfang .....

Teilweise gelesen, auf dem SUB bzw Wunschliste habe ich das existenzialistische Dreiergespann : Jean- Paul Sartre, Simon de Beauvoir und Albert Camus.
(Sartre finde ich ganz ganz toll und sehr spannend. Bei Camus weiss ich noch nicht so recht, was ich von ihm halten soll.)

     

Zum Thema Neue Belletristik fiel mir eigentlich nur ein Buch ein: Philippe Claudel "Die grauen Seelen", ein ziemlich beklemmendes und düsteres Stück Literatur.




Nur ein halber Franzose ist Samuel Beckett. Seine Romane verstehe ich ja ehrlich gesagt nicht, das ist alles so unzusammenhängend und schwer nachzuvollziehen. Aber sein Theaterstück "Warten auf Godot" fand ich sehr amüsant.

Estragon: Komm, wir gehen!
Wladimir: Wir können nicht.
Estragon: Warum nicht?
Wladimir: Wir warten auf Godot.
Estragon: Ach ja.
 :lachen:




Bei den Krimis kann ich Pierre Magnan wärmstens empfehlen. Allerdings keine Haudrauf-Action, sondern stimmungsvolle Landschaften und einen melancholischen Kommissar Laviolette mit trotzdem spannender Handlung. (5 Bücher der Laviolette - Reihe sind in deutscher Übersetzung erschienen)




Noch eine These :
Obwohl doch eigentlich immer den Deutschen nachgesagt wird, dass sie so bier-ernst seien, finde ich die französische Literatur auch nicht gerade lebensfroh und heiter. (eben genannter Claudel und Magnan, aber auch Julien Green) Geht euch das auch so, oder lese ich die falschen Bücher?
« Letzte Änderung: 24. Oktober 2006, 23:15:18 von caithlin »
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Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
(W. Somerset Maugham)

dora

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #2 am: 24. Oktober 2006, 23:22:56 »

oh Cathlin,
 was für ein wunderschöner thread... :bussi:
von den "Alten" mag ich den grand bourgeois Voltaire, Jean-Jacques Rousseau und herrlich finde ich Denis Diderot,
zu Proust empfinde ich eine Art Hass-Liebe, einerseits vollkommene Faszination, andererseits treibt mich sein seitenlanges Gejammer manchmal zur Weissglut, dann verabschiede ich mich monatelang von ihm...
Jacques Prévert gehört absolut zu meinen liebsten Schriftstellern. Vor allem seine Gedichte begleiten mich fast täglich.
Natürlich haben die Franzosen auch heute Literarisches zu bieten:
Patrick Modiano und Laurent Gaudé, um jetzt nur diese zu nennen, da ich alles bis jetzt Erschienene gelesen habe.
Und dann nicht zu vergessen, die francophonen Schriftsteller die ihre Wurzeln in Algerien, Marokko, Iran,... haben.
bonne nuit
dora

Edit:...hatte beim Jean-Jacques das "s" verloren :redface:
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2006, 12:53:34 von dora »
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dora

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #3 am: 24. Oktober 2006, 23:24:45 »

ah, ja  Claudel...la petite fille de Monsieur Linh gefällt mir viel besser
 :zwinker:
dora
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caithlin

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #4 am: 24. Oktober 2006, 23:42:04 »

oh Cathlin,
 was für ein wunderschöner thread... :bussi:

merci beaucoup!  :smile:

Und dann nicht zu vergessen, die francophonen Schriftsteller die ihre Wurzeln in Algerien, Marokko, Iran,... haben.

Jahaa, stimmt die hab' ich vergessen. Aber das Thema (Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen ; Algerien) interessiert mich auch sehr. Kann mir jemand algerische (oder marokkanische) Schriftsteller empfehlen?
« Letzte Änderung: 17. Mai 2010, 15:03:04 von caithlin »
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scheichsbeutel^

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #5 am: 24. Oktober 2006, 23:54:54 »

Hallo!

und herrlich finde ich Denis Diderot,

Bei Diderot bin ich gespalten. So sehr ich ihn als Philosoph schätze, so geistreich und witzig manche seiner Schriften sind, so unerträglich ist er als Dramatiker ("Der natürlich Sohn" ist möglicherweise das schlechteste Stück, dass ich vollständig zu lesen mir zugemutet habe). -

zu Proust empfinde ich eine Art Hass-Liebe, einerseits vollkommene Faszination, andererseits treibt mich sein seitenlanges Gejammer manchmal zur Weissglut, dann verabschiede ich mich monatelang von ihm...

Bei Proust geht es mir in Ansätzen ähnlich, nach vier Seiten Seerosenbeschreibung ertappte ich mich schon mal bei dem Gedanken, ihn in dem Gewässer ersaufen zu sehen. Und dann wieder ein einzelner Satz, der mich für all das Ungemach entschädigt.

Grüße

s.
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nimue

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #6 am: 25. Oktober 2006, 07:07:19 »

Hallihallo,

als zeitgenössische Autorin darf hier wohl Fred Vargas nicht fehlen:



Die Krimis sollen sehr skurril sein, ich habe allerdings noch nichts von ihr gelesen.

Liebe Grüße
nimue
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Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

nikki

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #7 am: 25. Oktober 2006, 10:39:27 »

Hallo!

Kann mir jemand algerische (oder marokkanische) Schriftsteller empfehlen?

Auf Anhieb fällt mir Asja Djebar (Algerierin) ein. Ich habe aber leider nichts von ihr gelesen.

Aus dem Libanon stammend und nun in Frankreich lebend ist Amin Maalouf, den ich gerne lese (Die Reisen des Herrn Baldassare, Samarcande, Leo Africanus).
Für Fans von historischen Romanen kann ich Gilbert Sinoué empfehlen. Er kommt aus Ägypten, wohnt nun auch in Frankreich und gilt als "Noah Gordon Frankreichs".

Sonst mag ich auch den bereits verstorbenen Pierre Loti, der einige Klassiker der Reiseliteratur geschrieben hat (Nach Isfahan, Jerusalem, Galilea).

Gelesen habe ich auch einiges von Marquies de Sade (Juliette, Die 120 Tage von Sodom); ist aber nicht wirklich leicht zu verdauen.

In Richtung Fach- bzw. Sachbücher gehen Frantz Fanon (Die Verdammten dieser Erde; Peau noire, masques blancs), Michel Foucault (Überwachen und Strafen, Dispositive der Macht, Sexualität und Wahrheit,...), Pierre Bourdieu (Die feinen Unterschiede, Das Elend der Welt, Die verborgenen Mechaniskmen der Macht,...), Marcel Mauss (Die Gabe), Claude Lévi-Strauss (Traurige Tropen)...

als zeitgenössische Autorin darf hier wohl Fred Vargas nicht fehlen:
Die Krimis sollen sehr skurril sein, ich habe allerdings noch nichts von ihr gelesen.

Ja, Fred Vargas ist wirklich toll, ich liebe ihre Krimis!

Lg
nikki
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Valentine

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #8 am: 25. Oktober 2006, 11:48:23 »

Ah oui, je aime beaucoup la belle France...

Der Baskenmützensmiley ist ja süß :herz:

Neben den hier bereits Genannten Eric-Emmanuel Schmitt und Philippe Claudel fällt mir Amélie Nothomb ein mit ihren kleinen skurrilen Geschichten, Francois Cheng, der aus China eingewandert ist und von dem mir besonders "Die allzu kurze Ewigkeit" sehr gut gefallen hat, und Anna Gavalda, wobei ich deren Bücher nicht so mag, weil mir der Stil nicht zusagt.

Sehr berührende kleine Bücher mit viel Gefühl, aber ohne Sentimentalität sind "Nummer sechs" und "Meeresrand" von Véronique Olmi.

Auf den Bestsellerlisten tummelt sich zur Zeit auch immer wieder Francois Lelord mit seinen einfach gestrickten, aber beliebten Lebensweisheitsbüchern um den Psychiater Hector.

Unter den Klassikern fallen mir noch Marguerite Duras ("Der Liebhaber") und Marguerite Yourcenar ("Der Fangschuss") ein, die ich durch die SZ-Bibliothek entdeckt habe.
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2006, 14:40:01 von Valentine »
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The best piety is to enjoy--when you can. You are doing the most then to save the earth's character as an agreeable planet. And enjoyment radiates. It is of no use to try and take care of all the world; that is being taken care of when you feel delight--in art or in anything else. Would you turn all the youth of the world into a tragic chorus, wailing and moralising over misery?
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sandhofer

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #9 am: 25. Oktober 2006, 12:01:31 »

Hallo zusammen!

Wen mögt ihr am liebsten, den Abenteurer Dumas, den Naturalisten Zola, oder die Schwergewichtler Balzac und Proust, ..  ?

Am liebsten ... solchen Fragen pflege ich systematisch auszuweichen. Victor Hugo hast Du vergessen ... Balzac würde ich nicht als Schwergewicht werten ...

Können überhaupt Franzosen, die ja immer gerne als Romantiker dargestellt werden, Krimis oder Horrorromane schreiben ?

Romantiker? Ich dachte immer, gute Liebhaber - aber Romantiker? Gerade, wenn wir von Literatur sprechen: Die Romantik hat im französischen Sprachraum nie so richtig Fuss gefasst. Nerval ist eine grosse Ausnahme. Und Krimis gibt es zuhauf. Simenons Maigret z.B. oder jener Franzose, der schon fast im Argot geschrieben hat, dessen Namen ich aber vergessen habe ...

Spiegeln sich andere Stereotype oder Vorurteile (zB Arroganz) gegenüber Franzosen in der Literatur wider ?

Vorurteile sind irgendwie etwas ungeheuer Witziges. Als "arrogant" werden doch sonst die Deutschen empfunden, oder?

Und als Zusatzfrage : Kann man de Sade ernst nehmen und nicht als p.o.r.n.o.grafisch betrachten ?

Man sollte ihn ernst nehmen. Das ist so eine Lektüre, die man allen Leuten empfehlen sollte. Wunderhübsche Analysen von Macht und Korruption ...

Nur ein halber Franzose ist Samuel Beckett. [...] aber auch Julien Green [...]

Dann auch Ionesco. Green ist ja auch nur ein "halber" Franzose. Wie Camus. Und wenn der Genfer Rousseau, dann auch der Walliser Ramuz.

Proust? Einer der ganz Grossen des 20. Jahrhunderts.

Grüsse

Sandhofer

PS.
Unter den Klassikern fallen mir noch Marguerite Duras ("Der Fangschuss") und Marguerite Yourcenar ("Der Liebhaber") ein, die ich durch die SZ-Bibliothek entdeckt habe.

Umgekehrt, Valentine, umgekehrt ...
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caithlin

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #10 am: 25. Oktober 2006, 12:58:30 »

Victor Hugo hast Du vergessen ...
Dann auch Ionesco...
Und wenn der Genfer Rousseau, dann auch der Walliser Ramuz.

Ich wollte euch doch nur auch noch etwas zum Schreiben übrig lassen  :breitgrins: Und Ionesco habe ich nicht aufgezählt weil ich den nicht mag. So. Wir wurden in der Schule gezwungen, eine Verfilmung von "Die Nashörner" anzuschauen ... und auch wenn ich weiss, das er zum absurden Theater gezählt wird, das war mir etwas zu abgedreht.

Balzac würde ich nicht als Schwergewicht werten ...

Okay, wenn schon nicht schwergewichtig, dann halt nur schwer. Ich wette, seine 91 Romane/Erzählungen der menschlichen Komödie bringen zusammen bestimmt so einiges an Kilos mit sich. Und Balzac selbst sah nunmal auch nicht gerade wie ein Spargeltarzan aus.  :smile:

Romantiker? Ich dachte immer, gute Liebhaber - aber Romantiker?

Stimmt! Da hab' ich dann wohl was verwechselt  :breitgrins:
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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #11 am: 25. Oktober 2006, 14:40:37 »

PS.
Unter den Klassikern fallen mir noch Marguerite Duras ("Der Fangschuss") und Marguerite Yourcenar ("Der Liebhaber") ein, die ich durch die SZ-Bibliothek entdeckt habe.

Umgekehrt, Valentine, umgekehrt ...

Ich weiß überhaupt nicht, was Du meinst :engel:
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sandhofer

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #12 am: 25. Oktober 2006, 14:42:56 »

Hallo zusammen!

Nicht zu vergessen: François Villon. Molière. Corneille. Racine. Flaubert. Stendhal. Baudelaire. Rimbaud. Verlaine. Breton. Aragon. Eluard. Jarry.

Grüsse

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sandhofer

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #13 am: 25. Oktober 2006, 16:13:06 »

Ach ja ... und die aktuelle Märchentante Frankreichs: Segolène Royal.  :breitgrins: :breitgrins: :breitgrins:
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BigBen

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Re: Literatur in fremden Ländern - Teil 4 : Frankreich
« Antwort #14 am: 25. Oktober 2006, 16:31:41 »

Ihr habt  noch jemanden vergessen: Robert Merle. "Die geschützten Männer", "Das vernunftbegabte Tier", "Hinter Glas" sollten unbedingt erwähnt werden. "Madrapour" fand ich nicht so toll, "Malevil" und "Der Tod ist mein Beruf" habe ich noch nicht gelesen, aber viel gutes darüber gehört. Über den Zyklus zur Geschichte Frankreichs kann ich auch (noch) nichts sagen (ist im VUB).
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