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Autor Thema: William Makepeace Thackeray - Vanity Fair/Jahrmarkt der Eitelkeiten  (Gelesen 1832 mal)

stefanie_j_h

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Re: William Makepeace Thackeray - Vanity Fair/Jahrmarkt der Eitelkeiten
« Antwort #15 am: 07. November 2011, 21:07:03 »

Dann warte ich mal gespannt auf deinen Kommentar  :winken:
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Kirsten

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Re: William Makepeace Thackeray - Vanity Fair/Jahrmarkt der Eitelkeiten
« Antwort #16 am: 08. November 2011, 15:23:20 »

Hallo!

Auch wenn der Untertitel "Ein Roman ohne Held" ist, hat Vanity Fair für mich eindeutig einen Helden. Besser gesagt, eine Heldin. Auch wenn mir Becky Sharp nie wirklich sympathisch war hat sie doch die Geschichte geprägt und auch manche Ereignisse beeinflußt. Neben ihr wirkten alle anderen Personen eher farblos. Trotzdem reichte auch ihr Charakter nicht aus, mich wirklich zu fesseln. Dazu hob sie sich nicht deutlich genug heraus. So kam es zu den schon mehrmal erwähnten Längen. Ich hatte zwar nie den Wunsch, das Buch beiseite zu legen, habe aber manche Teile des Buchs deutlich schneller gelesen als andere.

Der Stil dagegen hat mir sehr gut gefallen. Die spitze Feder, mit der geschrieben wurde und die kleinen Skizzen am Anfang jedes Kapitels haben mich immer wieder mit den Längen des Stücks versöhnt. Interessant finde ich übrigens dass keine der Figuren sympathisch dargestellt wurde, auch nicht Amelia, die noch am ehesten die Rolle der "Guten" spielte. Sie wirkte auf den Bildern eher dümmlich- ganz so wie sie mir im Verlauf der Geschichte auch manchmal vorgenommen ist.

Mein Fazit: eine sehr unterhaltsame Geschichte mit einigen Längen, über die zumindest mich der herrlich sarkastische Stil hinweg getröstet hat.
3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

Liebe Grüße
Kirsten
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