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Autor Thema: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga  (Gelesen 2954 mal)

Kati

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #15 am: 26. August 2011, 11:22:11 »

Ich bin bisher bis Seite 73 gekommen (HC Weltbild Ausgabe).

Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Mit den Geschichten beim Urschleim anzufangen ist wirklich mehr als zäh und auch die Rahmenhandlung ist nicht besser. Wie geht es dir denn mit dem Buch, Tammy?
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Valentine

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #16 am: 26. August 2011, 11:47:52 »

Mit den Geschichten beim Urschleim anzufangen ist wirklich mehr als zäh

Musste gerade über die Metapher lachen, Urschleim klingt ja generell etwas zäh :elch:

Ich kam anfangs auch nur schwer in das Buch rein, fand es alles in allem aber doch nicht schlecht.
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The best piety is to enjoy--when you can. You are doing the most then to save the earth's character as an agreeable planet. And enjoyment radiates. It is of no use to try and take care of all the world; that is being taken care of when you feel delight--in art or in anything else. Would you turn all the youth of the world into a tragic chorus, wailing and moralising over misery?
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Tammy1982

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #17 am: 26. August 2011, 13:06:57 »

Hallo Kati  :winken:,

tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde! Habe mir eine böse Erkältung eingefangen und war die letzten beiden Abende einfach nicht in Stimmung noch zu lesen!

ABER, heute bin ich zu Hause, weil das einfach gar keinen Sinn mehr gemacht hat und habe gleich mal bis S. 124 gelesen!

Ich bin bisher bis Seite 73 gekommen (HC Weltbild Ausgabe).

Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Mit den Geschichten beim Urschleim anzufangen ist wirklich mehr als zäh und auch die Rahmenhandlung ist nicht besser. Wie geht es dir denn mit dem Buch, Tammy?

Den Beginn der ersten Geschichte fand ich auch sehr zäh - Urschleim  ist echt ein klasse Begriff  totlach - aber heute so im Verlauf wurde das immer besser.

War zuerst nur teilweise verwirrt, wieso so ein Abend mit Geschichtenerzähler besser sein soll, als ein Kinoepos, da ich das Buch erst in meiner Verwirrung in ein ganz anderes Jahrhundert eingeordnet hatte, aber wir befinden uns ja um 1950, also passt der Vergleich!  :spinnen: :breitgrins:

Mich würde ja viel mehr interessieren, wieso sich Alison gegenüber Ronan so abwehrend verhält und warum sie den Geschichtenerzähler so angeht? Irgendwie fühlt sie sich durch die Geschichten angegriffen, aber wieso? Oder spielt die 2. Geschichte auf ihre Familie an? Sie die Königing und ihre Schwester = Dana?  :gruebel:

Weiß im Moment noch nicht so genau, was ich von dem Buch halten soll. Aber die Beschreibungen von Irland haben zumindest schon mal den Wunsch bei mir geweckt, mir das Land selber anzusehen. Auch die Erklärung wofür das O' bzw. Mac steht, fand ich toll!

Und bei "Tara" wurde ich hellhörig, da doch so das Anwesen bei "Vom Winde verweht" heißt!  :breitgrins:

So, jetzt bin ich dann wieder eine verlässlichere Leseverabredung!  :redface:

Liebe Grüße
Tammy  :winken:
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Kati

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #18 am: 26. August 2011, 19:20:12 »

Huhu  :winken:

Zitat
Den Beginn der ersten Geschichte fand ich auch sehr zäh - Urschleim  ist echt ein klasse Begriff  totlach - aber heute so im Verlauf wurde das immer besser.

Ich fand die zweite Geschichte auch schon besser.  :smile:

Zitat
Mich würde ja viel mehr interessieren, wieso sich Alison gegenüber Ronan so abwehrend verhält und warum sie den Geschichtenerzähler so angeht? Irgendwie fühlt sie sich durch die Geschichten angegriffen, aber wieso? Oder spielt die 2. Geschichte auf ihre Familie an? Sie die Königing und ihre Schwester = Dana?

Hmmm... das wäre eine Möglichkeit. Ich glaube aber, sie ist einfach genervt, weil ihr Haus jeden Tag voller wird und ihr die Kontrolle fehlt.
Was die Härte gegenüber Ronan angeht, finde ich auch keine Lösung. Jedenfalls finde ich das sehr grausam, wenn ein Kind so um Liebe kämpfen muss und sie die nur zeigen kann, wenn Ronan schläft.
Vielleicht sind die vielen Fehlgeburten eine Erklärung. Hat sie keine Bindung aufbauen können, weil sie nicht mehr verletzt werden wollte? Und das ging nach der Geburt dann weiter....

Zitat
Aber die Beschreibungen von Irland haben zumindest schon mal den Wunsch bei mir geweckt, mir das Land selber anzusehen.

Ich wollte auch schon immer nach Irland. *Tammy in den Koffer packt*  :breitgrins:
Jedoch fehlt mir dieses Gefühl zu dem Land im Buch noch. Sehnsüchte haben die Beschreibungen bisher noch nicht geweckt. Ich würde mir wünschen, mehr in dem Buch versinken zu können. Es ist so abgehackt...  :gruebel:

LG Kati
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Tammy1982

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #19 am: 27. August 2011, 19:44:57 »

Hallo Kati,

so, habe noch weiter gelesen und bin jetzt auf S. 212 und wie sollte es anders sein, mitten in einer anderen Geschichte!  :rollen: :breitgrins:

Puh, muss sagen, dass diese vielen Geschichten zwar für sich genommen immer ganz nett sind, aber
Ich würde mir wünschen, mehr in dem Buch versinken zu können. Es ist so abgehackt...  :gruebel:

dem kann ich mich voll und ganz anschließen. Durch diese Geschichten gerate ich immer komplett aus dem Lesefluss und würde manchmal am liebsten einfach nach vorne springen, um über Ronan weiter zu lesen.

Alison verstehe ich ja immer noch nicht  :vogelzeigen:
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Zuerst dachte ich ja auch, dass
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Ich weiß im Moment ehrlich gesagt nicht, ob diese Geschichten mir irgendeine Aussage vermitteln sollen oder der Autor einfach nur eine Sammlung irischer Geschichten heraus bringen wollte und das in einen Roman gepackt hat? Erinnert mich im Moment so ein bisschen an Sofie's Welt (das ich noch nie zu Ende gelesen habe  :redface:), wo auch der Hauptteil des Buches aus philosophischen Abhandlungen besteht. Hier sind es halt Sagen über Irland...

Liebe Grüße
Tammy  :winken:
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Tammy1982

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #20 am: 05. September 2011, 20:32:46 »

Huhu Kati,

wie kommst du denn voran?  :winken:

Ich bin mittlerweile auf S. 316. Ich lese übrigens die Taschenbuchausgabe. Da das Buch aber leider keine Kapitelangaben hat, müssen wir uns so irgendwie orientieren.

Ronan ist mittlerweile bei mir in Dublin und hatte gerade seinen ersten Tag an der Uni. Natürlich erzählt auch der Professor gleich eine Geschichte!  :zwinker:

Bis jetzt besteht die Handlung des Buches
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Ganz ehrlich, ich finde das Buch immer noch nicht wirklich spannend und ich habe die Befürchtung, dass sich das jetzt einfach so weiterziehen wird.

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  :gruebel:

Mal sehen, ob das die Spannung dann mal erhöht. Im Moment ist das Buch zwar immer wieder nett zu lesen, aber ich kann es nicht wirklich an einem Stück lesen, da ich nicht so richtig in der Geschichte versinke...  :rollen:

Liebe Grüße
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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #21 am: 07. September 2011, 20:40:07 »

Huhu Kati,

ich schon wieder - die kleine Nervensäge!  :breitgrins: :zwinker:

Habe noch weiter gelesen und ich fasse es nicht: Das Buch hat mich doch jetzt wirklich ein bisschen gepackt - nach mehr als der Hälfte der Seiten!  :ohnmacht:

Ich bin jetzt auf S. 373 und mittlerweile hat sich zumindest eine Ungereimtheit in Ronan's Familie aufgeklärt.
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Was es mit dem Geschichtenerzähler auf sich hat, konnte ich aber immer noch nicht so ganz heraus finden. Eine der ersten Geschichten sollte wohl wirklich eine Anspielung auf Ronan's Familie sein. Was mit den anderen Geschichten ist, weiß ich aber nicht... Kann bis jetzt nicht sagen, ob die eine höhere Bedeutung haben oder einfach nur die Geschichte von Irland so eingeflochten wird...  :gruebel: Was ich nicht hoffe, weil dann wird es schon etwas zäh...

Die Sonderstunde bei dem Professor fand ich sehr lustig zu lesen, wenn auch anstrengend! Aber ich konnte mir das so richtig gut vorstellen!

Liebe Grüße
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Avila

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #22 am: 07. September 2011, 20:50:26 »

Habe noch weiter gelesen und ich fasse es nicht: Das Buch hat mich doch jetzt wirklich ein bisschen gepackt - nach mehr als der Hälfte der Seiten!  :ohnmacht:

Ich habe das Buch mal angefangen, aber fand es unheimlich langweilig und wieder weggelegt. Anscheinend ist es erst später fesselnd. Hmpf, aber ich bin mir unschlüssig, ob ich dem Buch jetzt noch ne Chance geben soll und mich durch die Hälfte des Buches deswegen quäle oder es einfach jetzt aussortiere.
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Kati

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #23 am: 07. September 2011, 21:22:24 »

Huhu Kati,

ich schon wieder - die kleine Nervensäge!  :breitgrins: :zwinker:

Habe noch weiter gelesen und ich fasse es nicht: Das Buch hat mich doch jetzt wirklich ein bisschen gepackt - nach mehr als der Hälfte der Seiten!  :ohnmacht:

Du bist keine Nervensäge  :bussi: Aber hey, wird es wirklich besser?
Ich muss mich zu dem Buch ja richtig zwingen und hab nebenbei was viel besseres zum lesen.  :redface:
Lies also schön weiter, ich werde deine Beiträge schon noch kommentieren... aber halt etwas verzögert.

LG Kati  :winken:

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #24 am: 07. September 2011, 21:40:20 »

Du bist keine Nervensäge  :bussi: Aber hey, wird es wirklich besser?
Ich muss mich zu dem Buch ja richtig zwingen und hab nebenbei was viel besseres zum lesen.  :redface:
Lies also schön weiter, ich werde deine Beiträge schon noch kommentieren... aber halt etwas verzögert.

Ja, schon etwas! Also es kommt nicht die UNGLAUBLICHE Spannung auf, aber es wird zumindest so interessant, dass ich neugierig genug bin, um weiter zu lesen. Es werden halt weiterhin x-Geschichten eingepflochten und durch die muss man durch...  boxen :breitgrins: Aber es ist nicht mehr ganz so schlimm!
Ich kann dich aber verstehen. Mich hat nur gerade mein Ehrgeiz gepackt und ich habe beschlossen, dass ich dieses Buch auch bezwingen werde!  :kommmalherfreundchen: :elch:

Gut ich berichte weiterhin und hoffe natürlich, dass dich auch noch die Lesewut packt und du mir Gesellschaft leistest!  :breitgrins: :zwinker:

Ich habe das Buch mal angefangen, aber fand es unheimlich langweilig und wieder weggelegt. Anscheinend ist es erst später fesselnd. Hmpf, aber ich bin mir unschlüssig, ob ich dem Buch jetzt noch ne Chance geben soll und mich durch die Hälfte des Buches deswegen quäle oder es einfach jetzt aussortiere.

Mh, im Moment kann ich dir auch noch keinen eindeutigen Tipp geben. Ich werde weiter lesen und berichten. Am Ende kann ich dir dann sagen, ob es sich wirklich lohnt oder doch nicht. Muss ja sagen, dass ich im Moment dazu tendiere zu sagen: Sortier es aus!  :breitgrins: ABER, bin ja noch nicht durch und muss noch überlegen, ob ich als TAMKA-Agentin das eigentlich so sagen darf...  :gruebel: :zunge: :zwinker:

Liebe Grüße
Tammy - die sich jetzt wieder der spannenden Lektüre widmen wird...  :karate:
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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #25 am: 08. September 2011, 01:04:45 »

Mh, im Moment kann ich dir auch noch keinen eindeutigen Tipp geben. Ich werde weiter lesen und berichten. Am Ende kann ich dir dann sagen, ob es sich wirklich lohnt oder doch nicht. Muss ja sagen, dass ich im Moment dazu tendiere zu sagen: Sortier es aus!  :breitgrins: ABER, bin ja noch nicht durch und muss noch überlegen, ob ich als TAMKA-Agentin das eigentlich so sagen darf...  :gruebel: :zunge: :zwinker:

Klar, ist ja auch ne Form von SuB-Abbau. Und ich habe es ja wirklich mal angefangen.  :zwinker:
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nimue

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #26 am: 08. September 2011, 06:55:03 »

Ich muss mich zu dem Buch ja richtig zwingen und hab nebenbei was viel besseres zum lesen.  :redface:

Ich meine, Du hast Marthe nicht zu Ende gelesen?  :breitgrins:
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Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Kati

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #27 am: 08. September 2011, 08:35:47 »

Ich muss mich zu dem Buch ja richtig zwingen und hab nebenbei was viel besseres zum lesen.  :redface:

Ich meine, Du hast Marthe nicht zu Ende gelesen?  :breitgrins:

Und du hast geschummelt und ein Hörbuch ausgegraben.  :zunge: Aber du hast es wunderbar zusammengefasst, deshalb fühle ich mich unschuldig.  :breitgrins:
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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #28 am: 10. September 2011, 20:26:08 »

Hallo Kati,

so, ich habe es geschafft: Ich habe das Buch heute beendet!  :spinnen:

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich ein paar Seiten übersprungen habe, da mich diese endlosen Geschichten irgendwann echt aufgeregt haben und auf den letzten ca. 200 Seiten klar wird, dass die Geschichten GAR NICHTS mit der Handlung um Ronan zu tun haben!  :rollen:

Aber hier gleich meine Meinung zu dem Buch:
Im Irland der 50er Jahre erhält die Familie O'Mara eines abends Besuch von einem reisenden Geschichtenerzähler. Ronan, der kleine Junge der Familie ist total begeistert von dem Geschichtenerzähler und entsprechend entsetzt, als seine Mutter Alison den Mann kaum 2 Tage später vor die Tür setzt. Von da an besteht das Ziel von Ronan darin den Geschichtenerzähler wieder zu finden.

So weit die Handlung um Ronan. Der zweite Handlungsstrang sind Geschichten aus Irland, die entweder der Geschichtenerzähler selber oder später dann Ronan bzw. auch diverse andere Personen zum Besten geben. Diese Geschichten sind an und für sich sehr schön zu lesen und teilweise auch sehr spannend und informativ, jedoch im Laufe des Buches stellten diese Geschichten für mich ein immer größeres Ärgernis dar, da sie natürlich immer dann erzählt werden mussten, wenn eigentlich andere Dinge viel wichtiger waren und ich mich nur in meinem Lesefluss gestört gefühlt habe.

Zu Beginn habe ich noch gedacht, dass diese Geschichten einen höheren Sinn verfolgen und sich am Ende des Buches alles zusammenfügt. Am Ende des Buches wird jedoch klar, dass diese Geschichten wirklich nur die Historie von Irland näher bringen sollen und der Autor wohl seiner Heimat eine riesige Widmung in Form dieses Buches schreiben wollte.

Der Handlungsstrang um Ronan war für mich zuerst spannend, dann lösten sich einige Ungereimtheiten und ich war auch zufrieden, aber dann driftete die Geschichte leider komplett ab und ich konnte nur noch Kopf schüttelnd das Buch in der Hand halten. Aus einem ausgeglichenen mit viel zu viel Liebe überschütteten Junge, wird ein egoistischer und jähzorniger Jugendlicher, der schließlich für mich gefühlt, durchdreht und alles hinschmeißt, was ihm zuerst so wichtig war. Dabei verletzt er alle Menschen, die nur für ihn da waren und badet dabei selber auch noch intensiv in Selbstmitleid.

Bis zu diesem Punkt war es noch so, dass das Buch mich nicht gerade gefesselt hatte, aber es doch ganz Ok zu lesen war. Ab diesem Punkt musste ich erstmal die Selbstmitleids- und -findungstour von Ronan überspringen und ein paar Seiten später weiter lesen, in der Hoffnung, dass noch alles zu einem würdigen Abschluss findet. Den Abschluss gab so halbwegs, auch wenn das Selbstmitleid nicht aufhört und die Auflösung der letzten Geheimnisse um die Familie O'Mara für mich zum einen nicht mehr so besonders überraschend waren und zum anderen die Erklärung des frostigen Verhaltens von Alison gegenüber Ronan gar nicht und gegenüber dem Geschichtenerzähler nur fadenscheinig begründet wurde.

Alles in allem bin ich sehr enttäuscht von diesem Buch und vergebe gerade noch  1ratten :marypipeshalbeprivatmaus:.
Die Idee die Geschichten und Sagen von und über Irland in einem Buch zu verpacken ist an und für sich nicht schlecht, aber dann sollte das auch bitte so angekündigt werden und nicht mühsam eine Handlung darum geschrieben werden, damit es als Roman verkauft werden kann.

@Kati: Ich bin dir wirklich nicht böse, wenn du das Buch nicht zu Ende liest. Empfehlen kann ich es auf keinen Fall!

@Avila: Jetzt steht meine Empfehlung fest: Das Buch würde ich nicht mehr lesen! Höchstens als nettes Sagenbuch zu Irland, aus dem man sich die einzelnen Geschichten über Irland immer mal wieder heraussucht!  :rollen:

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Re: Frank Delaney - Schwert und Harfe. Die große Irland-Saga
« Antwort #29 am: 11. September 2011, 00:05:38 »

Okay, damit wird das Buch endgültig aussortiert.  :breitgrins: Da gibt es wirklich bessere Bücher ...
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