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Autor Thema: Iny Lorentz - Die Goldhändlerin  (Gelesen 13037 mal)

Katja

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #30 am: 02. Februar 2004, 22:31:26 »

Hach, jetzt bin ich aber ganz gerührt  :redface: .

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Abend und werde jetzt schnell im Bett weiterlesen.

Liebe Grüsse, Katja die  :redface: werden würde, wenn sie nicht so braun wäre  :breitgrins:
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sandhofer

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #31 am: 02. Februar 2004, 22:59:58 »

Zitat von: Sysai
wir sind zu allen Schandtaten bezüglich Leserunden bereit, geben diese uns doch die Möglichkeit, eine direkte Reaktion von unseren Leserinnen zu erfahren. Wir schreiben nicht im Elfenbeinturm für uns selbst, sondern für die Nimues, Syllis, Solunas, Katjas, Claudias, Amronis usw. dieser Welt.


Hallo zusammen!

Keine Angst, ich lese nicht mit. Aber diese zwei Sätze haben mich doch verwundert. Gibt es also tatsächlich Bücher, die von Anfang an für Frauen geschrieben worden sind? Worin unterscheiden sich denn die von Büchern für Männer? Und von 'gemischtgeschlechtlichen' Büchern?

Grüsse

Sandhofer
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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

Katja

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #32 am: 02. Februar 2004, 23:06:15 »

@Sandhofer: Ich denke die beiden haben das Buch nicht nur für Frauen geschrieben. Die Aufzählung war denke ich rein zufällig von denen die schon an der Leserunde teilnehmen und hier was zu diesem wunderschönen Buch gepostet haben. Zumindest interpretier ich das so.
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Sysai

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #33 am: 03. Februar 2004, 06:23:48 »

Hallo Sandhofer,

Katja hat recht, wir schreiben unsere Romane nicht ausschließlich für Frauen, sondern haben auch nichts dagegen, wenn Männer sie lesen. Wir haben hier die Teilnehmerinnen dieser Leserunde aufgezählt. Würdest du daran teilnehmen, hätten wir dich auch erwähnt.
Ein Körnchen Wahrheit liegt allerdings in deinen Worten. Da historische Romane in Deutschland zu 80 bis 90 % von Frauen gelesen werden, ist es logisch, dass man versucht, in erster Linie deren Geschmack zu treffen, ohne aber die männlichen Leser auszuschließen.

Beste Grüße
Sysai :smile:
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amroni

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #34 am: 03. Februar 2004, 08:44:03 »

Wie weit seid ihr? Wenn ich das Buch in die Hand nehme, leg ich es nicht so schnell wieder weg. Ich sag nur: wenn Lea wüsste was Roland weiss......man könnte ja fast denken, er genießt sein Wissen......

@ Katja: mir geht es mit Wartezeiten wie dir, schade  dass sie nicht lange dauern, wenn man was wirklich gutes liest :breitgrins:

@ Nimue: ich drücke mit. Wann rechnest du mit den Ergebnissen? (obwohl es wohl nicht in diesen Thread gehört)

@ Sysai: Ich finde Eure "Begleitung" toll und bedaure fast, nicht schon bei der  Kastratin dabei gewesen zu sein, aber manchmal ist der SUB stärker :redface:  Auf alle Fälle bin ich weiterhin gespannt auf Eure Bücher!
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Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.
(Wilhelm Busch)

Katja

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #35 am: 03. Februar 2004, 09:00:33 »

Guten Morgen amroni  :knuddel: !

Ich verstehe wirklich die Patienten nicht, die nach 1 Std. Wartezeit motzen, dass sie noch nicht dran sind. Ich habe IMMER ein gutes Buch mit und genieße jede Minute in der ich relaxen und lesen kann.
Letztens hab ich einen Arzt gefragt wieso ich eigentlich schon dran bin, und das ich nicht mal 10 Min. gewartet hab  und ob er nicht jmd. anderes dran nehmen möchte. Das hat ihn total von den Socken gehauen und er hat sich bei mir entschuldigt, dass er an dem Tag so schnell ist (sonst wartet man da Stunden)  :zwinker: . Es ist einfach nicht so leicht mit Kind Lesezeit zu finden. Deswegen liebe ich diese "Zeitzonen" im Wartezimmer total.

Ich bin gerade im 2. Teil des Buches angekommen, wo Lea anfängt die Identität von Samuel anzunehmen.

Ich werd jetzt versuchen noch ganz schnell zu lesen, solange Lukas schläft. Heute nachmittag hab ich Massage. Meiner Physiotherapeutin werd ich das Buch dringendst empfehlen, wir tauschen uns öfter aus, und bisher hat sie jedes Buch gekauft was ich ihr nahe legte  :smile: .

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag!
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ClaudiaM

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Und weiter geht´s
« Antwort #36 am: 03. Februar 2004, 16:04:05 »

:sonne:

Hallo Ihr Lieben,

gestern abend habe ich es noch bis Seite 410 geschafft und jetzt bin ich fast schon ein wenig traurig, dass ich das Buch wahrscheinlich schon vorm Wochenende ausgelesen habe.

Zur Zeit habe ich eigentlich viel Wartezeiten zu überbrücken (beim Logopäden, beim Schwimmkurs, etc.). Allerdings habe ich da mindestens immer ein Kind mit dabei, so dass ich nicht in den eigenen Lesegenuss komme. Da hab ich dann meist die Kinderlektüre dabei. Jetzt sind meine beiden grade im Puppentheater und kommen erst in frühestens einer Stunde heim. Ach ist das toll, wenn die Kinder schon so selbständig sind :o)

Sysai, wir recherchiert Ihr eigentlich für Eure Bücher? Wo schlagt Ihr nach, was habt Ihr für Grundlagen für Eure Geschichten?

Hab gestern nochmal auf Katjas Tip hin bei Weltbild online geschaut, da ist die Wanderhure ab 9.2. drin.
Nimue, wie wäre es da auch wieder mit einer Leserunde?

So, jetzt schnell auf´s Sofa und Zeit ausnutzen...

LG
ClaudiaM

 :zwinker:  :zwinker:  :zwinker:
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Sysai

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #37 am: 03. Februar 2004, 17:46:59 »

Hallo Amroni,

Natürlich genießt Roland sein Wissen um Leas wahre Identität. Die ganze Sache ist für ihn ein Heidenspaß. Das wirst du später noch lesen können.

Das hier ist jetzt die vierte Leserunde, die wir begleiten und es hat uns bisher immer sehr viel Freude gemacht, einen so direkten Kontakt mit unseren LeserInnen aufnehmen zu können. Wir sind hier auch für Kritik offen. Bei Nimues Leserunde der Kastratin wurde z.B. bemängelt, dass das Ende des Romans etwas arg knapp gehalten war. Im Nachhinein müssen die Berechtigung dieser Kritik anerkennen. Heute würden wir noch ein paar Seiten hinzufügen. Interessant ist an dieser Stelle vielleicht, dass wir bei der Goldhändlerin auf Betreiben unserer Agenturlektorin noch eine Szene hinzu fügen mussten, um ein für sie zufrieden stellendes Ende zu erreichen. Bei der Kastratin betreute uns diese Dame leider noch nicht. :winken:


Hallo Katja,

wir können verstehen, dass du die Ruhe im Wartezimmer eines Arztes genießt. um gemütlich lesen zu können. Bei uns sieht die Sache leider anders aus. Jede Minute, die wir bei einem Arzt oder anderswo verbringen, geht uns beim Schreiben ab. Da wir beide voll berufstätig sind, haben wir leider nicht die Zeit, die wir uns dafür wünschen würden. :winken:


Hallo ClaudiaM,

du bist wirklich schon weit gekommen. Es ist schade, dass bei dieser Art des Forums keine Spoiler gesetzt werden können, denn uns interessiert sehr, wie dir, und natürlich auch den Anderen, der Roman gefällt.

du hast gefragt, wie wir recherchieren. Nun, als erstes brauchen wir eine Idee, die uns beiden gefällt und von der wir glauben, dass wir sie entsprechend umsetzen können. Elmar beginnt dann mit ersten Recherchen bezüglich der Zeit, in die die Geschichte passen könnte. Er schaut dabei, was wir selbst an Büchern besitzen, leiht sich welche in der Stadtbibliothek aus, plündert Weltbild (übrigend eine Goldgrube für historisches Quellenmateriel) und andere Buchläden, und schaut bei Amazon und Ebay nach. Da er dabei ja noch an einem anderen Roman schreibt, dauert das natürlich seine Zeit.
Wenn es möglich ist, schauen wir uns dann die Gegend an, in der der Roman spielen soll. Wir waren in den letzten drei Jahren öfters im Schwarzwald als die Jahrzehnte zuvor und haben für die Wanderhure auch Konstanz und das Bodenseegebiet heimgesucht.
Wenn Elmar dann glaubt, genug zu wissen, fängt er mit dem neuen Roman an. Oft schreibt er nur ein Kapitel, das dann von Iny gelesen und oft auch gleich überarbeitet wird. Manchmal geht das Ergebnis an die Agentur weiter, um auch deren Meinung einzuholen. Unser letzter bisher verkaufter Roman "Die Regentin" wurde auf diese Weise an den Verlag  gebracht. :winken:


PS an alle: vorhin schellte der Postbote und brachte das erste druckfrische Exemplar der Wanderhure. Jetzt glauben wir es selber, dass dieser Roman in diesem Monat erscheint.  :sonne:
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lachesis

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #38 am: 03. Februar 2004, 18:30:08 »

Zitat von: Sysai


...doch die Möglichkeit, eine direkte Reaktion von unseren Leserinnen zu ...


Puuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhh

so werd ich das Buch doch nicht mehr lesen! Bin nämlich männlich....

 :sauer:  :sauer:  :sauer:





PS:  nicht so ernst nehmen
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mal wieder bei http://www.buchlinks.de vorbeigeschaut?

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Sysai

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #39 am: 03. Februar 2004, 18:59:11 »

Hi Lachesis,

es sollte eigentlich LeserInnen heißen.

wir hoffen, du verzeihst uns.
Tröstet es dich wenigstens, dass mit Elmar ein männliches Wesen zur Hälfte an unseren Romanen beteiligt ist?

Beste Grüße
Sysai plus Elmar :zwinker:
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Katja

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #40 am: 03. Februar 2004, 19:15:25 »

Hallo isay!

Ich war heute in einer Physiotherapiepraxis. Als eine Mitarbeiterin mein Buch (also Euer Buch) sah strahlte sie und sagte dass sie es vor 3 Wochen verschlungen hätte und es soooo toll wäre.

Meine Physiotherapeutin fragte auch ganz viel danach und sagte es wäre genau ihr Ding und sie käme leider die ganze Woche nicht in die Stadt um es zu kaufen. Da hab ich ihr angeboten es schnell zu besorgen  :zwinker: .

Beim Weltbild meinte der Verkäufer, dass dieses Buch super läuft und in der Nordhorner Filiale mittlerweile DER Geheimtipp sei  :klatschen: .

Ich war dann noch anschließend in der Buchhandlung und sie sahen das Buch und sagten direkt (weil ich schon soviel geschwärmt habe ;o) dass sie es sich für Juli unbedingt merken und direkt bestellen wollen.

Warum gibt es das eigentlich nur im Weltbild?

Auf jeden Fall wollte ich Euch sagen, dass ich mich total mit Euch freue über diese Resonanz besonders beim Weltbild  :smile:

Macht Ihr eigentlich auch demnächst Lesungen?

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderschönen Abend!

Liebe Grüsse, Katja
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Sysai

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #41 am: 03. Februar 2004, 21:50:33 »

Hallo Katja,

deine Informationen aus Nordhorn und Umgebung freuen uns, zeigen sie doch, dass wir den Geschmack der Leserinnen halbwegs getroffen haben. Es beruhigt uns auch, dass die Goldhändlerin bei Weltbild gut läuft. Als noch nicht etablierte AutorIn knabbert man sich hier doch ein wenig die Fingernägel ab. Schließlich will man den nächsten Roman ja auch an den Verlag bringen, und das klappt, wenn das letzte Buch ein Flop war, nicht so besonders gut.

Ein kurzes Wort zu der etwas eigenartigen Verkaufsstrategie von Knaur und Weltbild. Knaur hat Weltbild sowohl bei der Kastratin, wie auch der Goldhändlerin die Lizenz verkauft, sie noch vor der "Orginaltaschenbuchausgabe" als sogenannte Premiumausgabe auf den Markt zu bringen. Bei der Kastratin kam die Weltbildausgabe vier Monate vor dem Knaur-Tb heraus, bei der Goldhändlerin sind es sieben Monate. Die Kastratin wurde übrigens auch noch als Lizenz an den Club verkauft und kam da Anfang Januar heraus, so dass innerhalb von sieben Monaten drei verschiedene Kastratinnen unter das Volk gebracht wurden.
Frage uns nicht, wie das Ganze zuging, wir verstehen das Lizenzgebaren der Verlage auch nicht.
Bei dem nächsten geplanten Knaur-Tb (Die Regentin) ist wieder so ein Deal geplant. Wir nehmen an, dass Knaur mit den Lizenzverkäufen sein eigenes Risiko verringern will, denn das sind feste Einnahmen, mit denen der Verlag sofort planen kann, während der eigene Buchverkauf doch von verschiedenen Faktoren abhängt.
Uns tut es natürlich leid, dass die LeserInnen, die nicht bei Weltbild einkaufen, so lange auf die Goldhändlerin warten müssen.
Andererseits trösten wir uns damit, dass nach den ursprünglichen Planungen des Knaur-Verlages derzeit die Kastratin als TB erscheinen würde. Die Tatsache, dass wie mit der Wanderhure, der Goldhändlerin, der Fortsetzung der Wanderhure und der Regentin einige Manuskripte nachschieben konnten, hat die Planungen zu unseren Gunsten geändert.
Wir haben damals, als die Kastratin fertig geschrieben war, sofort mit dem nächsten Roman weitergemacht und waren damit fast fertig, als Knaur die Kastratin ankaufte. Bis die Entscheidung für die Wanderhure Roman fiel, konnten wir die Goldhändlerin ziemlich weit vorantreiben.
Der Vorlauf, den wir uns auf diese Weise erarbeiten konnten, ist mittlerweile jedoch aufgebraucht. Die Romane, an denen wir jetzt arbeiten, werden im größeren Abstand aufeinander folgen.

Liebe Grüße und viel Spaß beim weiterlesen
Sysai + Elmar :winken:
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nimue

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #42 am: 04. Februar 2004, 08:08:14 »

Hallo ihr Lieben,

wie weit seid ihr denn inzwischen alle?

Ich habe es gestern im Bett noch bis Seite 100 geschafft, bevor mir die Augen vor Müdigkeit zufielen. Der erste Teil ist somit erledigt und nun geht es vermutlich an die Verkleidungsgeschichte.

Ich setze jetzt mal versuchsweise einen Spoiler bis Seite 100. Wenn ihr die Zeilen lesen möchtet, dann müsst ihr sie mit der Maus markieren:

Sehr geschockt hat mich die Szene beim Markgrafen, als Lea sich ausziehen musste und der Narr sie entjungfern sollte! Brrr...Das war eklig!

Ansonsten würde mich jetzt mal interessieren, wie ihr, Iny und Elmar, auf die Idee gekommen seid, ein Buch über eine Jüdin zu schreiben. Ich finde das absolut faszinierend, vor allem, wie ihr das Leben und die jüdischen Regeln verarbeitet. Das war sicherlich eine riesige Recherchearbeit!

Liebe Grüße
nimue

Wenn ihr wissen möchtet, wie das mit dem Spoiler geht, dann schaut mal hier nach.
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Wenn Du keinen Menschen töten kannst - gut; kannst Du kein Vieh und keine Vögel töten - noch besser; keine Fische und Insekten - noch besser. Bemüh Dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht. Tu, was Du mit Deinen Kräften zustande bringst. Darauf kommt alles an. (Leo Tolstoi)

Sysai

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #43 am: 04. Februar 2004, 12:49:51 »

Hi Nimue,

die Spoilerszene sollte eklig sein und die ganze Verachtung ausdrücken, die damals Juden von verschiedenen Seiten entgegengebracht wurde.

Zu deiner Frage, wie wir auf die Idee zu diesem Roman kamen. Nun, Ideen sind wie Schmetterlinge, die sich einem auf die Stirn setzen. Sie kommen einfach und sind plötzlich da. So war es auch mit Lea. Einer von uns hatte die Idee, der Andere fand sie gut und dann stach Elmar bei einem Streifzug durch einen Buchladen plötzlich ein Buch über die Juden in Deutschland ins Auge. Er las es durch und fand, dass man aus dem Stoff tatsächlich etwas machen konnte.
Die Recherchen für die Goldhändlerin waren mit die umfangreichsten, die wir bisher machen mussten. Elmar hat hier etliches an Büchern angeschleppt und natürlich war Museumsbesuch Pflicht. So fuhren wir zum Beispiel auch nach Amsterdam, um das dortige jüdische Museum zu besuchen. Dann war auch ein Streifzug durch den Schwarzwald angesagt, und bei der Erstellung des Romangerüstes musste die entsprechende Statik berücksicht werden, um die historischen Personen einbauen zu können.
Der Rest war harte Arbeit. Aber die erfordert eigentlich jeder Roman.

Liebe Grüße
Sysai :winken:
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lachesis

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Iny Lorentz - Die Goldhändlerin
« Antwort #44 am: 04. Februar 2004, 12:55:39 »

Zitat von: nimue

Ich setze jetzt mal versuchsweise einen Spoiler bis Seite 100. Wenn ihr die Zeilen lesen möchtet, dann müsst ihr sie mit der Maus markieren:

Sehr



Hey, meine Idee findet ja sogar Verwendung

*stolzbin*
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