Hallo Katja,
es freut uns, dass dir der Roman gefällt.
Wir haben unsere Recherchen an 'Der Goldhändlerin' bereits zu den Zeiten begonnen, als wir noch an 'Der Wanderhure' geschrieben haben. Elmar hat sich Bücher besorgt, sie durchgelesen und alles notiert, was ihm wichtig erschien. Als wir mit dem Roman begannen, haben wir uns einige Gegenden angesehen, in der wir ihn spielen lassen wollten, und waren in mehreren Museen, darunter auch im jüdischen Museum von Amsterdam, einer der größten Sammlungen jüdischer Kunst- und Kultgegenstände, die in zwei ehemaligen Synagogen eingerichtet wurde.
Von der ersten Zeile, die Elmar zu Papier brachte, bis zur letzten, die Iny überarbeitet hat, dauerte es fast genau neun Monate. Auch 'Die Kastratin' und 'Die Wanderhure' brauchten seltsamerweise genau dieselbe Zeit.
Wie oft lesen wir unseren Text, bevor er druckfertig vor uns liegt? Nun, es beginnt mit Elmars Rohschrift, die von Iny gelesen wird. Nach ihrer Kritik überarbeitet Elmar den Roman (und liest ihn natürlich dabei). Anschließend geht der Roman zu Iny, die ihn dann fünf Mal durchgeht, wobei Elmar jeden einzelnen Durchgang mitliest und seine Kritik äußert. Dann erst geht der Roman an unsere Agentur, von der wir ihn noch einmal mit Änderungswünschen und übersehenen Fehlern zurück bekommen und ihn beide noch einmal durchsehen. Zu guter Letzt kommen dann noch die Druckfahnen, die wir ebenfalls beide lesen. Jeder von uns liest den Roman mindestens acht Mal durch. Wenn er dann den LeserInnen gefällt, sind wir zufrieden.
Liebe Grüße
Sysai plus Ehemann
