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Autor Thema: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln  (Gelesen 4287 mal)

bibliomonster

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #15 am: 22. März 2009, 16:33:21 »

Ganz toll fand ich die Idee mit dem silbernen Faden (das mit dem Lesebändchen hab ich dabei nicht kapiert...  :redface:).

Der silberne "Lesefaden/-bändchen" soll Rumos silbernen Faden imitieren. So wie Rumo seinem silbernen Faden folgt, folgt der Leser (und das Lesebändchen :zwinker:) Rumos Geschichte.

Hm, war das jetzt irgendwie verständlich? :confused:
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bane77

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #16 am: 22. März 2009, 17:01:32 »

Ganz toll fand ich die Idee mit dem silbernen Faden (das mit dem Lesebändchen hab ich dabei nicht kapiert...  :redface:).

Der silberne "Lesefaden/-bändchen" soll Rumos silbernen Faden imitieren. So wie Rumo seinem silbernen Faden folgt, folgt der Leser (und das Lesebändchen :zwinker:) Rumos Geschichte.

Hm, war das jetzt irgendwie verständlich? :confused:

Doch, das hab ich schon kapiert. Ich bin nur nicht selbst auf die Idee gekommen, dass das Lesebändchen den silbernen Faden symbolisiert.  :zwinker:

Aber danke für die Erklärung!  :knuddel:
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Thomas_R

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #17 am: 23. März 2009, 16:48:24 »

Woran merkt man, das eine Leserunde zu einem von Moers' Büchern stattfindet (gefunden hat)?
An den gehäuften Rezis.  :breitgrins:

Auch ich habe, mit einem Reread, wieder teilgenommen.

Rumo, ein Wolpertingerwelpe macht seinen Weg durch die schlimmsten Ecken in und unter Zamonien und findet am Ende seine große Liebe.

Von Moers' Einfallsreichtum, skurillem Witz und seiner Fähigkeit, zu erzählen, kann ich nur den Hut ziehen.
Er versteht es, den Leser zu fesseln und ihm eine Welt voller Merkwürdigkeiten nahe zubringen, von der man sich fragt, woher er das alles hat.
Ein sprechendes Schwert mit zwei eingeschmiedeten Gehirnen, die gegensätzlicher nicht sein könnten.  :rotfl:

Leider geht er mit seinen Beschreibungen manchmal zu sehr ins Detail, das ist richtig.
Aber trotzdem baut er in seinen Büchern seine Spannung auf, die es schwermacht, das Buch aus der Hand zu legen.
Während der Leserunde habe ich immer wieder mal das Buch zur Seite gelegt, damit ich ja nicht allzu schnell wieder am Ende bin.
Aber wenigstens habe ich schon das Hörbuch parat, und wenn ich mit Die Stadt der träumenden Bücher durch bin,
wird mich Rumo auf die Arbeit begleiten.

Auch wenn Rumo & Die Wunder im Dunkeln ein tolles Buch ist,
an Die Stadt der träumenden Bücher kommt es für mich aber nicht heran.

Daher "nur":

4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

Jetzt freue ich mich auf die LR zum Blaubär.  :klatschen:
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:winken:
Gruß
Thomas

"Ich kann mir nichts Angenehmeres vorstellen, als im Alter auf dem Lande nicht allzu weit entfernt von der Stadt zu leben,
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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #18 am: 01. April 2009, 13:00:16 »

Rumo war das letzte Zamonienabenteuer, welches ich noch vor mir hatte und bin nun einerseits traurig, weil ich mich nun gedulden muss, bis der Herr Moers etwas neues veröffentlicht (was er hoffentlich tun wird!) - und andererseits bin ich ganz schön froh aus der brutalen und düsteren Welt von Rumo raus zu sein. Walter Moers hat eine unglaubliche Phantasie und auch in Rumo gelangt man immer wieder an den Punkt, wo man sich fragt "Wie soll denn das nun weitergehen?!" und schwupps - kommt eine Wendung, die man einfach nicht erwartet hätte.

'Die Stadt der Träumenden Bücher' bleibt für mich einfach das beste Zamonienbuch, und auch wenn Rumo einige Schwächen hätte, bleibt mir trotzdem nichts anderes übrig als volle Punktzahl zu geben!

 5ratten
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Miramis

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #19 am: 05. April 2009, 11:02:36 »

Meine Meinung:

"Rumo" war mein zweiter Zamonienroman aus der Feder von Walter Moers und hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich fängt alles ganz harmlos an, mit einem herzigen kleinen Wolpertingerwelpen, aber sehr schnell verwandelt sich die Geschichte in ein temporeiches und düsteres Geflecht, in dem die Wolpertinger und insbesondere Rumo die Hauptrolle spielen.

Walter Moers' Wolpertinger haben mit der bekannten bayerischen Fabelgestalt sehr wenig zu tun; sie sind hundeähnliche, mit Hörner bestückte Kampfmaschinen und führen ein von Fechtkunst, Heldenkunde und Zahnpflege geprägtes Leben. Rumo ist ein sehr zurückhaltender Held; er macht nicht viele Worte, sondern lässt seine Taten für sich sprechen. Dabei wirkt er nie eitel oder selbstverliebt, sondern hat eher pubertäre Züge, die ihn für mich liebenswert machten. Damit die Szenen mit Rumo nicht ganz so wortkarg und dialogarm ausfallen, hat er ein telepathisch sprechendes Schwert zur Seite, dass für viele Aufheiterungen sorgt und einen hohen Schmunzelfaktor mitbringt.

Sehr gelungen fand ich auch die Nebenfiguren, allen voran die Haifischmade Smeik, die Rumo ein Stück auf seinem Weg begleitet, Professor Kolibril, der geniale Wissenschaftler des Mikrokosmos, und natürlich die vielfältig gestalteten Wolpertinger, die alle ihr eigenes Profil hatten und so unterschiedlich gestrickt sind, wie es unterschiedliche Hunderassen gibt. Sehr schön, dass sich der Autor die Zeit nimmt, allen diesen Figuren eine eigene Geschichte zu geben und damit etliche Abschweifungen zu riskieren - mancher Leser wird dies überflüssig finden, ich jedoch nicht! Ich hatte sehr viel Spaß mit den phantasievollen Lebenläufen der zahlreichen Figuren und konnte damit mein Bild von Zamonien wieder ein Stückchen erweitern. Schön fand ich auch die Anspielungen auf berühmt-berüchtigte zamonische Persönlichkeiten, die man aus anderen Büchern von Walter Moers kennt, die aber hier keine Rolle spielen.

Die Geschichte ist erstaunlich blutrünstig und trotzdem nett zu lesen, ein Widerspruch, den der Autor durch seine beiläufige Art des Erzählens und Fabulierens sehr gut vereinen konnte. Es wird kein großes Drama daraus gemacht, wenn mal ein Wolpertinger zugeschlagen hat - das ist ganz natürlich und der Lauf der Dinge. Trotzdem schafft es Walter Moers, mit seinen Lesern zu spielen und sie in die tiefsten Leseabgründe zu führen, nur um anschliessend die Auflösung der Geschichte umso herzergreifender ausfallen zu lassen. Ich machte beim Lesen eine regelrechte Achterbahn der Gefühle durch, fühlte mich zwischendurch auch sehr unwohl mit dem Buch und war am Ende nur noch begeistert. Das muss ein Autor erstmal schaffen und man sieht, wie tief man sich in die Geschichte verwickeln kann und mit den Protagonisten mitfiebern kann.

Ich fand Rumo jedenfalls sehr lesenwert und freue mich schon auf weitere Bücher von Walter Moers - mögen ihm die Ideen niemals ausgehen!

 5ratten

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:lesen: Kai Meyer - Die Gebannte

kathchen

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #20 am: 15. April 2009, 11:35:40 »

Walter Moers - Rumo und die Wunder im Dunkeln


"Rumo und die Wunder im Dunkeln" ist die Geschichte des kleinen Wolpertingers Rumo.
Anfangs ist Rumo noch ein kleiner Wolpertingerwelpe, der es gewohnt ist, dass alle sich um ihn kümmern. Doch eines Tages will er allen von seinen furchtbaren Zahnschmerzen erzählen, und plötzlich ist er mittendrin im Geschehen. Böse Teufelsfelszyklopen sind dabei, die Tiere des Bauernhofes zu "entführen" und Rumo dann auch gleich mit.
Bei den wandernden Teufelsfelsen angekommen, freundet er sich mit der Haifischmade Smeik an und zusammen schmieden sie einen Plan, wie sie aus der Gefangenschaft herauskommen um wieder in Freiheit zu sein und Rumo seinem silbernen Faden folgen kann.

Nachdem Rumo und Smeik flüchten konnten, macht sich Rumo auf den Weg nach Wolperting. Sein Stadtfreund Urs mochte ich genauso gerne wie die Wolpertingerin Rala. Rumo hat sich gut dort eingelebt, bis eines Tages die anderen Wolpertinger verschwunden sind, entführt in die Untenwelt. Sofort macht sich Rumo auf die Suche nach ihnen.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil handelt von Rumos Abenteuern in der Obenwelt und der zweite Teil von der Untenwelt.
Ich habe den kleinen Rumo sofort ins Herz geschlossen, ich fand es so niedlich wie er durch die Welt getapst ist und alle auf sich aufmerksam machen wollte. Doch Rumo wird schnell groß, ihm wachsen scharfe Zähne und er lernt das Kämpfen.

Auch hier findet man die großartige und tolle Fantasie von Moers wieder. Die verschiedenen zamonischen Lebensformen sind klasse, vorallem die unvorhandenen Winzlinge oder das Schwert, das Rumo in Wolperting bekommt.
Und die vielen Illustrationen, die hier wieder sind, haben mir richtig gut gefallen. Eine Besonderheit sind auch die kleinen Überschriften an den Seiten, die einem dann in wenigen Worten sagen, um was es in dem nächsten Abschnitt geht.

Allerdings ist "Rumo" wesentlich brutaler als mein erster zamonischer Roman "Die Stadt der träumenden Bücher". Und da liegt mein kleines Problem. Den ersten Teil in der Obenwelt habe ich sehr gerne gelesen und ich fand es einfach toll. Doch dann kam die Untenwelt. Zwar gab es auch hier Lichtblicke wie Ukobach und Ribesehl, aber ehrlich gesagt, gab es da für mich viel zu viele unnötige Gewaltakte. Einerseits wurde hier dann erzählt, wie es den Wolpertingern ergeht und andererseits dann Rumos Weg durch die Untenwelt. Rumos Weg habe ich gerne gelesen, aber das, was bei den anderen Wolpertinger passierte, hätte man vieles weglassen können und durch diese Szenen habe ich mich sehr gequält.

Das Ende allerdings hat mir wieder richtig gut gefallen und insgesamt bereue ich es nicht, "Rumo und die Wunder im Dunkeln" gelesen zu haben. Dennoch lässt es mich etwas ratlos zurück. Nichtsdestotrotz werde ich die anderen Zamonienromane ebenfalls lesen und hoffen, dass sie mir wieder besser gefallen werden als "Rumo".
3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:
« Letzte Änderung: 15. April 2009, 11:46:08 von kathchen »
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finsbury

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #21 am: 21. Mai 2009, 10:12:32 »

Hallo,

mit "Rumo" habe ich nach "Ensel und Krete"und den "13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" den dritten Zamonien-Roman gelesen. Zum Inhalt, Stärken und Schwächen wurde schön genügend gesagt: Ich schließe mich den vorwiegend positiven Meinungen an.
Moers fantastische Welt ist einfach unglaublich vielseitig und sprudelt über vor Ideen: Meine Favoriten sind - wie bei einigen von euch auch - das Stollentroll/Dämonenschwert und die unvorhandenen Winzlinge - wie man auf sowas bloß kommen kann!

Meinen Ordnungssinn stört es etwas, dass die Romane untereinander nicht ganz stimmig sind: Rumos Auftritt im Blaubär zeigt ihn sowohl als Welpen als auch als Erwachsenen mit rotem Mal, das er in seinem eigenen Roman nicht hat. Nach dem Blaubär hat Professor Nachtigaller das Zamomin im Meer entsorgt; In Rumo taucht es plätzlich in General Ticktacks Innerem auf ??

Aber was macht das schon bei dieser reichsten aller mir bekannten Fantasy-Welten!

HG
finsbury
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Yvaine

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #22 am: 27. November 2010, 11:27:56 »

Nach "Die 13 1/2 Leben des Käpten Blaubär" und "Die Stadt der träumenden Bücher"  bin ich auch in die dunkle Welt von "Rumo und Die Wunder im Dunklen" getaucht.
Mir bleibt nach den vorangegangenen Posts auch nur mich den meisten Ausführunen anzuschließen. Wieder dieser unglaubliche Einfallsreichtum bis ins Detail, die tollen Illustrationen und eine neue , nein viele neue Geschichten aus Zamonien.

Aber.. insgesamt war es mir zu brutal, das ist nicht so meins und deshalb hat es mir insgesamt nicht so gut gefallen wie die vorangegangenen Bücher, weil die brutalten Szenen, die Blutbäder und Folterszenen ein innerlich zu düstere, ablehnende Stimmung bei mir hinterlassen haben. Ich empfinde gefühlsmäßig diese das ganze Buch durchziehenden bösartige Grausamkeit trotz der genial irrwitzigen Verpackung, die einen dazu veranlassen könnte oder vielleicht auch sollte, die Gewalt in dem Buch nicht so ernst zu nehmen, immer noch als Grausamkeit, die auf Dauer dann dazu führt daß mir das Lesen nicht mehr so richtig Spaß macht. Manchmal fiel es mir richtig schwer mich aufzuraffen wieder in diese dunkle schwarze Untenwelt einzutauchen. Lesen heißt bei mir halt meist wirklich eintauchen in die Geschichte und nach Untenwelt wollt ich eigentlich nicht  :breitgrins: , allerdings wollt ich halt wissen wie die Geschichte weitergeht  :zwinker:

Aber allein das Gespärch von Rumo mit Yggdrasil im Nurnenwald war für mich schon jede Stunde verbrachter Zeit wert und dergleichen Einzelszenen gibt es noch ungezählte :smile:

Zitat
von kathchen:


Allerdings ist "Rumo" wesentlich brutaler als mein erster zamonischer Roman "Die Stadt der träumenden Bücher". Und da liegt mein kleines Problem. Den ersten Teil in der Obenwelt habe ich sehr gerne gelesen und ich fand es einfach toll. Doch dann kam die Untenwelt. Zwar gab es auch hier Lichtblicke wie Ukobach und Ribesehl, aber ehrlich gesagt, gab es da für mich viel zu viele unnötige Gewaltakte.

Ja .. so gehts mir auch ...
gleichzeitig bewundere ich Moers dafür diesen dunklen unterirdischen Moloch so dargestellt zu haben, daß mir diese fürchterliche grausame und dekadente Untenwelt  bildlich vor Augen stand. Nur .. solche Sachen will ich gar nicht so bildlich sehen. Ich hatte ja schon meine Gruselekelgrausel-Momente bei den Teufelszyklopen die ihr Essen nur dann mögen wenn es besonders viel zappelt, schreit und dementsprechend langsam gequält wird * bbbrrrrr..* .

Trotzdem hab ich auch oft gelacht, mich über die skurillen Einfälle und Bilder gefreut und bereue auch nicht Rumo gelesen zu haben.

Werd sicher auch noch die weiteren Moers-Bücher lesen.

Zuerst wohl "Wilde Reise durch die Nacht" , dann noch "Der Schrecksenmeister" und vielleicht auch "Ensel und Kretel" .. mal sehen, wahrscheinlich sogar in der Reihenfolge.


Edit:

Zitat
Meinen Ordnungssinn stört es etwas, dass die Romane untereinander nicht ganz stimmig sind: Rumos Auftritt im Blaubär zeigt ihn sowohl als Welpen als auch als Erwachsenen mit rotem Mal, das er in seinem eigenen Roman nicht hat.
Hm.. jetzt wo Du es sagst...  :gruebel: , aber sowas stört mich nicht wirklich. Fand es dafür richtig gut daß man erfahren hat wie es dazu kommen konnte, daß Rumo zu Smeiks Truppe gehörte ... , den in "Blaubär" hab ich mich darüber schon gewundert...

Zitat
Nach dem Blaubär hat Professor Nachtigaller das Zamomin im Meer entsorgt; In Rumo taucht es plätzlich in General Ticktacks Innerem auf ??
.. ich schätze Moers könnte aus der Antwort zu dieser Frage ein ganzes Buch machen....  :breitgrins:
Ich würde es gern lesen ^^



« Letzte Änderung: 27. November 2010, 11:57:07 von Yvaine »
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Aldawen

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #23 am: 27. November 2010, 11:48:52 »

Zuerst wohl "Wilde Reise durch die Nacht" , dann noch "Der Schrecksenmeister" und vielleicht auch "Ensel und Kretel" .. mal sehen, wahrscheinlich sogar in der Reihenfolge.

Wobei Wilde Reise durch die Nacht nicht in Zamonien angesiedelt ist, sondern einen völlig eigenständigen Roman darstellt. Dieser ist aber wegen der wunderbaren Verbindung von Gustave Dorés Bildern mit Moers' überschäumender Phantasie auf jeden Fall lesens- und anschauenswert.
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Yvaine

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #24 am: 27. November 2010, 12:00:05 »

@Aldawen
Ja.. das weiß ich, ich hab das Buch sogar schon ... und eine kleine Zamonien Pause nach 3 Zamonienwelt-Büchern schadet gar nicht. Bin gespannt ob mir Moers Ideenreichtum hier auch so gut gefällt. Die Illustrationen von Dore mag ich sowieso schon lange gerne.
Freu mich ja sehr, ich hab so eine richtig schöne Ausgabe aus der "Buchergilde Gutenberg" gebraucht ergattert, das Buch sieht aus wie neu, ist wunderschön anzusehen und anzufassen und war billiger als die meisten Taschenbücher  :klatschen:
Freu mich schon aufs Lesen, wird wohl eins der nächsten Bücher sein, das ich lese.
« Letzte Änderung: 27. November 2010, 12:02:25 von Yvaine »
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Betula

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #25 am: 06. Dezember 2010, 20:41:35 »

"Rumo und die Wunder im Dunkeln" war mein zweiter, bzw. dritter Zamonienroman. Als zweites habe ich "Ensel und Krete" gelesen, aber dieses Buch habe ich nach der Hälfte abgebrochen, da mir die andauernden Einblicke in das momentane Treiben des "Schriftstellers" (Mythenmetz) nicht gefielen, allerdins war ich damals erst 11, vielleicht versuche ich es demnächst nochmal.
Trotzdem ziehe ich den Hut vor diesem Werk, wie auch vor allen anderen Walter-Moers-Büchern, weil es doch wieder beweist, dass er ein erstklassiger Autor ist. Ich denke, nicht jeder hätte sich das getraut.  :klatschen:
"Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" war mein erstes Buch von ihm und auch generell das allererste Buch, was mich so richtig gefesselt hat. Ich war dermaßen begeistert, dass ich mir sofort die anderen Bücher besorgt habe.
An ihnen meinen zwar einige kritisieren zu müssen, dass es vorhersehbar und nicht 'neu' ist (von der Handlung her, sprich: Held in scheinbar auswegsloser Situation, der sich heraus"kämpft" und am Ende seine große Liebe findet). Zugegeben, bei jeder anderen Geschichte kotzt mich diese Handlung an, auf gut deutsch gesagt, ich halte nichts von der "groooßen Liebe"  :breitgrins:
Aber die außergewöhnlichen und unglaublich fantasievollen Figuren, sowie die spannende, witzige und ergreifende Schilderung machen das mehr als nur wett. Ich bin in diesen Büchern aufgegangen, habe sie in einem Tag verschlungen und konnte nicht genug von Rumo, Käpt'n Blaubär und ihren Abenteuern bekommen.
War ja klar, dass ich mir auch "Die Stadt der träumenden Bücher" besorgen musste. Nach einem etwas lahmen Einstieg auf der Lindwurmfeste fand ich es einfach nur toll, ich weiß noch, dass ich bis morgens um 5 gelesen habe, heimlich mit der Handylampe und am selben Tag von der Schule nach Hause gegangen bin, weil ich kaum noch laufen konnte.
"Die Stadt der träumenden Bücher" ist definitiv mein Lieblingsbuch von ihm.
Danach kommt "Rumo", von dem ich in der Schule eine Buchbeschreibung angefertigt habe und dafür 'ne glatte, wohlverdiente 1+ mit * kassiert habe!  :breitgrins:
Die Idee ist genial, die Figuren wie immer unglaublich kreativ und gut beschrieben.
Am meisten beeindrucken mich die Wortkreationen Walter Moers', woher er diese Inspiration nimmt, möchte ich gerne wissen. Des Öfteren habe ich gedacht, dass er selber von einem verschwundenen Kontinent oder gar aus einer anderen Dimension stammt, aber das ist natürlich Wunschdenken. Hoffen wir, dass seine Bücher niemals in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund halte ich es auch jedem unter die Nase, der mich um Lesetipps bittet.

P.S Den "Schrecksenmeister" habe ich auch gelesen, aber gerade vergessen, wie ich es fand  :rollen: Das gibts doch nicht!
Naja, wahrscheinlich lag mein Eindruck zwischen "Absolut begeistert" und "toll"  :breitgrins:
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Grüßchens,
Lucia :)

Dumm ist der, der dummes tut. - Forrest Gump
Ich will nicht sagen: "Weinet nicht.", denn nicht alle Tränen sind von Trauer. - Gandalf der Weiße

Kirsten

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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #26 am: 27. Januar 2011, 13:49:29 »

Hallo!

Von meinem ersten Buch von Moers "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" war ich noch uneingeschränkt begeistert, aber mit jedem weiteren Buch wurde die Begeisterung weniger.  "Rumo & Die Wunder im Dunkeln" habe ich nach längerer Abwesenheit aus Zamonien gelesen und war anfangs genauso begeistert wie beim Blaubär. Die Begeisterung hielt leider nicht an, sondern sank parallel zu Rumos Abstieg in die Untenwelt. Dann wurden mir die phantastischen Gestalten, die Gespräche und die Kämpfe zu viel. Da hat nur geholfen, das Buch ein paar Tage beiseite zu legen und  erst dann wieder aufzugreifen. Trotzdem bleibt mein Eindruck der gleiche wie bei meinem letzten Zamonien-Roman: Walter Moers hat eine riesengroße Phantasie und entführt den Leser in die absonderlichsten Länder. für mich persönlich ist das allerdings ein bisschen zu viel, deshalb halte ich mich vorerst aus Zamonien fern.
3ratten

Liebe Grüße
Kirsten
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Re: Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
« Antwort #27 am: 27. Januar 2011, 19:42:15 »

Die Begeisterung hielt leider nicht an, sondern sank parallel zu Rumos Abstieg in die Untenwelt. Dann wurden mir die phantastischen Gestalten, die Gespräche und die Kämpfe zu viel. Da hat nur geholfen, das Buch ein paar Tage beiseite zu legen und  erst dann wieder aufzugreifen.

Das Buch wird mit dem Abstieg extrem düster und deprimierend. Und auch ziemlich brutal - für meinen Geschmack. Ohne damalige Leserunde hätte ich es auch sicher mal ein paar Tage ruhen lassen müssen.
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